Auswahlverfahren an der LMU München

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Beispielhafte Karteikarten für Auswahlverfahren an der LMU München auf StudySmarter:

Grundsätzliche Fragestellung

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Auswahl nach Quotenverfahren

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Auswahl nach Schneeballverfahren

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Auswahl nach Konzentrationsprinzip („Abschneide-Verfahren“/ „Cut-off“-Verfahren)

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Auswahl von Extremfällen

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Auswahl typischer Fälle

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Klumpenstichprobe

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Disproportional geschichtete Stichproben

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Geschichtete Stichproben

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Systematische Zufallsauswahl

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Einfache Zufallsauswahl

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Zufallsstichprobe – Irrtumswahrscheinlichkeit

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Beispielhafte Karteikarten für Auswahlverfahren an der LMU München auf StudySmarter:

Auswahlverfahren

Grundsätzliche Fragestellung

  • Quantitative empirische Kommunikationsforschung beschreibt selten Einzelfälle in individueller Tiefe& Komplexität-versucht vielmehr, überindividuell gültige Gesetze, Prinzipien& Zusammenhänge zu beschreiben& erklären
  • für wen/was soll empirische Erhebung Gültigkeit beanspruchen?
  • wie werden Untersuchungsobjekte (Personen, Haushalte, Medienangebote, etc.) ausgewählt, damit Gültigkeit gewährleistet werden kann?

Auswahlverfahren

Auswahl nach Quotenverfahren

  • Merkmalsträger  so ausgewählt, dass Verteilung in Stichprobe Verteilung ausgewählter Merkmale in GG entspricht
  • Quotenvorgaben werden i.d.R. anhand von demografischen/für Untersuchung relevanten Merkmalen (z.B. Geschlecht) vorgenommen
  • zentrale Voraussetzung: Kenntnis der Zusammensetzung der Quotierungsmerkmale in GG (z.B. durch Volkszählung)
  • Vorteil: Stichprobe stellt hinsichtlich der quotierten Merkmale mit Sicherheit strukturgleiches Abbild der GG dar
  • ABER: sich nur sicher sein, dass sie hinsichtlich quotierten, nicht aber andere Merkmale, „repräsentativ sind
  • Merkmale werden unabhängig/kombinatorisch vorgegeben 
  • praktische Vorteile: Verfahren ist i.d.R. schneller, billiger& einfacher-insbesondere wenn keine Liste der GG für Zufallsauswahl vorliegt
  • keine (sichtbaren) Ausfälle: Personen sind ersetzbar
  • Nachteile: Interviewer legt letztlich fest, wen er befragen will (= bewusste Auswahl)
  • oft eher kooperative Personen aus näherem sozialen Umfeld 
  • Verfahren begünstigt erhöhte Auswahlwahrscheinlichkeit für Personen, die häufig an ihrem Wohnsitz anzutreffen sind

Auswahlverfahren

Auswahl nach Schneeballverfahren

  • zunächst Zielperson ausgewählt, die bestimmte vorgegebene Anforderungen erfüllt
  • von dieser Person lässt sich Forscher weitere Personen nennen, die Kriterien erfüllen („Szenewissen“)
  • Weiterleitung von Befragten durch Befragte, die diese für geeignet halten
  • geeignet bspw. für Erreichen seltener und/oder Forscher unbekannter Population
  • ABER: werden Kriterien eingehalten? (an richtige Personen weitergeleitet/richtiger Startpunkt)

Auswahlverfahren

Auswahl nach Konzentrationsprinzip („Abschneide-Verfahren“/ „Cut-off“-Verfahren)

  • bei Stichprobenziehung konzentriert man sich auf Teil der GG, in dem überwiegender Teil der zu untersuchenden Merkmalsträger vermutet wird (& dieser GG dominiert)
  • gute Kenntnis über (räumliche) Verteilung der Merkmalsträger notwendig

Auswahlverfahren

Auswahl von Extremfällen

  • Selektion jener Fälle, die in Bezug auf ein Merkmal „extreme“ Ausprägung besitzen
  • Befunde können höchstens auf Gruppe der Objekte mit diesen extremen Merkmalen verallgemeinert werden, nicht auf GG schließen
  • wird meist in wenig erforschten Untersuchungsgebieten eingesetzt
  • Spezialfall: Expertengespräche

Auswahlverfahren

Auswahl typischer Fälle

  • Auswahl von Merkmalsträgern, die besonders charakteristisch für alle Merkmalsträger in GG stehen
  • Problem: muss vorher Kriterien kennen, die Fall besitzen muss, um in Stichprobe zu gelangen
  • Definition kann nur aus Untersuchungsziel abgeleitet werden: werden Fälle ausgewählt, die Untersuchungsziel entsprechen, kann nichts über Verteilung in GG ausgesagt werden
  • schwer prüfbar, ob typische Fälle Elementen der GG gleichen-muss inhaltlich begründet werden

Auswahlverfahren

Klumpenstichprobe

  • Zufallsauswahl wird nicht auf Elemente der GG, sondern auf zusammengefasste Elemente („Klumpen“, „Cluster“) angewendet
  • im Klumpen werden meist alle Elemente untersucht von Vorteil, wenn man keine Liste aller Elemente der GG, aber Liste der Klumpen hat (z.B. Schulklassen)
  • nur dann ungenauer als einfache Zufallsstichproben, wenn sich Elemente innerhalb eines Clusters stark ähneln, sich aber Cluster stark voneinander unterscheiden

Auswahlverfahren

Disproportional geschichtete Stichproben

  • sind von Vorteil, wenn relevantes Merkmal in GG nur selten vorhanden ist: durch disproportionale Schichtung wird bestimmte Mindestfallzahl erreicht besonders relevantes Merkmal in GG nur gering repräsentiert: Konstruktion disproportional geschichteter Zufallsstichprobe
  • entstehende Überproportionalität muss für Berechnung von Ergebnissen, die sich auf GG beziehen, durch Gewichtungsfaktor wieder ausgeglichen werden 

Auswahlverfahren

Geschichtete Stichproben

  • wenn GG sehr groß
  • Elemente der GG werden so in Gruppen eingeteilt, dass jedes Element zu Schicht gehört
  • einfache Zufallsstichproben aus Schicht gezogen
  • werden Umfänge der einfachen Stichproben so gewählt, dass sie Anteilen der Schichten in GG entsprechen, spricht man von proportional geschichteten – sonst von disproportional geschichteten Stichproben
  • Bsp. disproportional: gleiche viele Studierende aus jeder Fakultät –> nicht strukturgleich, Gewichtung nötig, proportional: unterschiedlich viele pro Fakultät

Auswahlverfahren

Systematische Zufallsauswahl

  • wenn einfache Zufallsauswahl zu kompliziert wäre
  • Ziehen jedes n-ten Elements aus GG nach festgelegten Regeln, z.B.
  • jede 100. Nummer aus Studierenden-Kartei
  • „Schwedenschlüssel“

Auswahlverfahren

Einfache Zufallsauswahl

  • Einfache/uneingeschränkte Zufallsauswahl ist einfachstes Verfahren der Auswahl („Urnenmodell“)
  • Bsp. Lotterieziehungen
  • GG muss bekannt, physisch/symbolisch anwesend sein

Auswahlverfahren

Zufallsstichprobe – Irrtumswahrscheinlichkeit

  • je häufiger Zufallsstichproben aus derselben GG gezogen werden, desto näher wird man an wahren Wert in dieser GG herankommen
  • schließt man von Zufallsstichprobe auf GG, gewisses Risiko sich zu irren
  • empirische Sozialforschung hat i.d.R. 5% Irrtumswahrscheinlichkeit
  • Ergebnisse, die sie produziert, sind mit diesem Zufallsfehler behaftet
  • nicht sinnvoll bei Vollerhebung/willkürlicher Auswahl

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