Anatomie Bauch/Becken an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Anatomie Bauch/Becken an der LMU München

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Omentum majus in situ

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Aufteilung Peritonealhöhle

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klinische Bedeutung  große epitheliale Oberfläche des Peritoneums
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Dünndarm in situ

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Peritonealverhältnisse an der Rückseite der Bauchdecke

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Übersicht über die Mesenterien

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Form und Lage der Bursa omentalis

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Lage von Nieren und Nebennieren

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Inhalt des Lig. hepatoduodenale

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Übersicht über den Situs retroperitonealis

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Situs retroperitonealis im Horizontalschnitt

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Anatomie Bauch/Becken

Omentum majus in situ

Peritonealduplikatur

hängt von der großen Kurvatur des Magens schürzenförmig herab

entsteht durch die Drehung und Kippung des Magens.

relativ beweglich

nicht selten: Verklebungen, Verwachsungen mit dem Peritonealbezug von Organen

Entzündungsausbreitung verhindern, aber Beweglichkeit des verklebten Organs schmä­lern

häufig sekundär von Lymphknoten besiedelt --> Organ der Immunabwehr („Abdominalpolizei“)

Anatomie Bauch/Becken

Aufteilung Peritonealhöhle

Mesocolon des Colon transversum:

Teilung in suprakolischen (Pars supracolica) und einen infrakolischen Teil (Pars infracolica)

Anatomie Bauch/Becken

klinische Bedeutung  große epitheliale Oberfläche des Peritoneums

Bei einer bakteriellen Infektion der Peritonealhöhle (durch äußere Verletzung oder transmural bei der Ruptur einer entzündeten Appen­dix vermiformis) können sich Erreger leicht ausbreiten, bakterielle Toxine werden leicht resorbiert und gelangen in den Kreislauf .Eine bakterielle Peritonitis ist deshalb allgemein ein sehr schweres und lebensbedrohliches Krankheitsbild. • Lokal begrenzte Entzündungen können zu Verklebungen und nachfolgend narbigen Verwachsungen des Bauchfells führen (Briden, s. A). • Die große Oberfläche kann für die Peritonealdialyse bei Ausfall der Nierenfunktion genutzt werden: Eine in die Peritonealhöhle ein gebrachte „Spülflüssigkeit“ kann harnpflichtige Stoffe aus dem Blut über das Peritoneum aufnehmen und so aus dem Körper entfernen.

Anatomie Bauch/Becken

Dünndarm in situ

intraperitoneal

Rahmen durch die Kolonabschnitte vorgegeben

Anatomie Bauch/Becken

Peritonealverhältnisse an der Rückseite der Bauchdecke


Bauchfellfal­ten (Plicae umbilicales): Peritonealbedeckung von Strukturen, die direkt an der Rückseite der ventralen Rumpfwand liegen


Bauchfellfalten (Plicae umbilicales): • eine Plica umbilicalis mediana: Hier bedeckt das Peritoneum parietale das Lig. umbilicale medianum, den obliterierten Urachus (= der bereits in der Embryonalphase verschlossene Urharngang); Beachte: Ein unvollständig obliterierter Urachus kann zu Nabelfisteln beim Säugling führen. 

• zwei Plicae umbilicales mediales: Hier bedeckt das Peritoneum parietale die A. umbilicalis (Pars occlusa); 

• zwei Plicae umbilicales laterales: Hier bedeckt das Peritoneum parietale die A. und V. epigastrica inferior (darum auch Plicae epigastricae genannt)


paarige A. umbilicalis: proximale, durchgängige Pars patens (hieraus entspringen die A. vesicalis superior und – beim Mann – die A. ductus deferentis) und eine distale Pars occlusa.

unpaare V. umbilicalis: meist obliteriert im Lig. teres hepatis


Bauchfellgruben (Fossae):

zwei Fossae supravesicales; 

• zwei Fossae inguinales mediales (entspricht dem Anulus inguinalis superficialis); 

• zwei Fossae inguinales laterales (entspricht dem Anulus inguinalis profundus).


Anulus inguinalis profundus: Eingang in den Canalis inguinalis (der dem entwicklungsgeschichtlichen Deszensus des Ho­dens dient) --> strukturelle Schwachstelle in der Bauchwand

Anatomie Bauch/Becken

Übersicht über die Mesenterien

Mesocolon ascendens und descendens verschmelzen mit der dorsalen Wand der Peritonealhöhle.


Mesocolon transversum überkreuzt das Duodenum, Befestigung an der dorsalen Peritonealhöhlen­wand


Fast alle Mesenterien dorsal

ventral nur an Oberbauchorganen (z.B. an Leber und Magen)

Anatomie Bauch/Becken

Form und Lage der Bursa omentalis

größter Spaltraum des Peritonealraums

hinter Omentum minus und Magen

Pancreas bildet Teil der Bursarückwand,

teilweise unterhalb der Leber

Anatomie Bauch/Becken

Lage von Nieren und Nebennieren

Nieren und Nebennieren im Spatium retrope ­ ritoneale

primär im Retroperitonealraum

Anatomie Bauch/Becken

Inhalt des Lig. hepatoduodenale

Teil des Omentum minus


verbindet die Leber mit dem Magenpförtner und dem oberen Duodenum

V. portae hepatis, A. hepatica propria und Ductus coledochus

Anatomie Bauch/Becken

Übersicht über den Situs retroperitonealis

Organe im Spatium retroperitoneale:


z. T. sekundär: auf ihrer Vorderseite im­mer noch einen Peritonealüberzug, Peritoneum viscerale, mit dem Peritoneum parietale der dorsalen Wand verschmolzen


z. T. primär: keinerlei Peritonealüberzug, von vornherein in das retroperitoneale Bindegewebe miteingebaut werden

Anatomie Bauch/Becken

Situs retroperitonealis im Horizontalschnitt

in Höhe des 1. LWK, Ansicht von kaudal


• am weitesten ventral liegt das Duodenum mit dem Pankreaskopf,

 • der Pankreasschwanz (nicht sichtbar, da oberhalb der Schnittebene) liegt weiter dorsal als der Pankreaskopf, da das Pancreas schräg nach hinten verläuft,

 • am weitesten dorsal liegen die beiden Nieren


Zwischen „Ebene Duodenum –Pancreas“ und der „Nierenebene“: beiden großen retroperitonealen Gefäßstämme, vor der Wirbel­säule die Aorta, vor und etwas rechts der Wirbelsäule die V. cava inferior.


Leber: leicht hinter die rechte Niere


Colon descendens: fast in einer Ebene mit der linken Niere


Einbettung der Nieren in das retroperitoneale Fett ­ und Bindegewebe der Capsula adiposa

Anatomie Bauch/Becken

Projektion auf L 1-2
Pylorus des Magens
Flexura duodenojejunalis
Pancreas
Hilum der Niere

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