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Lernmaterialien für AFGesund. an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Beispiel für einen ökologischen Stressor?

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TESTE DEIN WISSEN

enger Wohnraum

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TESTE DEIN WISSEN

Alarmphase des GAS

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TESTE DEIN WISSEN

relativ kurz; nach anfänglichem Schock Kräfte mobilisiert, um den Organismus auf rasche Stressreaktion vorzubereiten

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TESTE DEIN WISSEN

Gesundheitspsychologie im Kontext der psychologischen Grundlagen- und Anwendungsfächer

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TESTE DEIN WISSEN

Gesundheitspsychologie junges Fach aber hervor gegangen aus langer Tradition von Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit Aspekten von Gesundheit und Krankheit befassen

→ Bezüge zwischen der Gesundheitspsychologie und den genuin psychologischen Disziplinen auf der einen Seite und inhaltlich verwandten Nachbardisziplinen auf der anderen Seite


Sozialpsychologie:

• viele theoretische Zugänge übernommen und unter Berücksichtigung der Besonderheiten dieses Verhaltensbereichs weiterentwickelt

• Vermittlung und Wirkung von Informationen über gesundheitliche Risiken

• Theorien über Gruppen und Verhalten innerhalb und zwischen Gruppen


Persönlichkeitspsychologie:

• Erkenntnisse über Persönlichkeitsmerkmale, die im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit bedeutsam sein kön- nen

• z.B. Selbstwirksamkeit, Optimismus, negative Affektivität


Allgemeine Psychologie:

• grundlegende Wissensbestände über Kognition, Emotion und Motivation


Entwicklungspsychologie:

• Gesundheit und Krankheit in jeder Lebensphase wichtig

• jede Lebensphase unterschiedliche Arten der Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Themen


Biologische Psychologie:

• Gesundheit und Krankheit von neuronalen, hormonellen und biochemischen Vorgängen begleitet, bzw. manifestieren sich in ihnen


Diagnostik- und Forschungsmethoden aus der Psychologie:

• Befragung, Beobachtung, Experiment, Erfassung nicht-bewusster Vorgänge, Labor- und Felduntersuchung


klassische und neuere Anwendungsfächer:

• Vielzahl von gemeinsamen Themen, z.B. Gesundheitsförderung in Betrieben, Schulen und Gemeinden; Implementie- rung und Evaluation von öffentlichen Gesundheitskampagnen


darunter: Klinische Psychologie:

• besonders starke Bezüge

• Ätiologie- und Veränderungswissen für psychische Störungen in Teilen direkt übertragbar auf gesundheitspsychologi- sche Fragestellungen

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TESTE DEIN WISSEN

Beispiele für physikalische Stressoren

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Lärm, Hitze, Schadstoffe in der Luft

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Beispiele für leistungsbezogene Stressoren

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Zeitdruck, Über-/Unterforderung, Prüfungsangst

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Anhand welcher drei Dimensionen lassen sich spezifische Stressoren kategorisieren?

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  • Zeitliche Ausdehnung
  • Intensität
  • Betroffenheit
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Präsenz und gesellschaftliche Relevanz von Gesundheit

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• zentrales Thema in Alltag, Öffentlichkeit und Politik


o häufig in Print- oder anderen Medien als Aufmacher oder alleiniges Thema

o regelmäßige Sendungen zu gesundheitsbezogenen Themen in Fernsehen und Rundfunk

o unzählige Internetseiten zu Fragen der Gesundheit oder zum Ziel der Information über Krankheit

o Gesundheitserziehung und gesundheitliche Aufklärung bereits im Kindergarten

o betriebliche Gesundheitsangebote

o Wellness- und fitness-fördernde Urlaubsangebote


-->  Allgegenwärtigkeit zeigt die gesellschaftliche und kulturelle Dominanz des Gesundheitsthemas; Gesundheit hat den höchsten Stellenwert für Lebensqualität und Wohlbefinden (OECD, 2015)

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Dimensionen von Gesundheit nach Franke (2012):

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  • es existiert kein allgemein geteiltes Gesundheitsverständnis, sondern viele unterschiedliche Dimensionen, die oftmals an einen bestimmten Forschungskontext geknüpft sind
  • Einzelne Bestimmungsstücke von Gesundheit:


1. Störungsfreiheit:

• bestimmt Gesundheit negativ über die Abwesenheit von Krankheit

• maßgeblich im westlichen (biomedizinisch orientierten) Medizinsystem

• Einschätzung, ob Person gesund oder krank ist, erfolgt durch Fachleute anhand normierter Grenzwerte und objektiver Parameter

2. Wohlbefinden:

• subjektive Einschätzung des Gesundheitszustands durch die betroffene Person

• erweitert die Perspektive auf Gesundheit um Dimensionen, die in der biomedizinischen Perspektive im Allgemeinen vernachlässigt werden

3. Leistungsfähigkeit und Rollenerfüllung:

• Gesundheit als Voraussetzung, um eigenen und fremden Anforderungen (z.B. beruflich, familiär) dauerhaft gerecht werden zu können

• stammt aus dem psychologischen und soziologischen Bereich und geht damit über das biomedizinische Verständnis hinaus

4. Gesundheit als Gleichgewicht (Homöostase):

• Idee dahinter: Menschen streben danach, psychische oder physische Ungleichgewichte auszubalancieren

• so sollen auf körperliche und geistige Anstrengungen Ruhephasen zur Regeneration erfolgen

5. Gesundheit als Flexibilität und Anpassung:

• die Fähigkeit, mit Störungen aktiv umgehen zu können, diese zu überwinden oder sich daran anzupassen

• entscheidende Fähigkeit, um Homöostase aktiv herzustellen und aufrechtzuerhalten

• Gesundheit als gelungene Anpassung an beziehungsweise Bewältigung von inneren und äußeren Anforderungen (Hurrelmann & Franzkowiak, 2015)


➔ Insgesamt gesehen bestimmt sich Gesundheit anhand dieser Merkmale über das Wohlbefinden einer Person und ihre Handlungs- und Leistungsfähigkeit, und zwar auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene, was mit (körperlicher) Störungsfreiheit einhergeht sowie eine flexible Anpassung an äußere und innere Stimuli ermöglicht.

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In welchen drei Organisationen hat die Gesundheitspsychologie ihre Ursprünge? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1978 etabliert als Division of Health Psychology in der American Psychological Association (APA)
  • 1986 European Health Psychology Society (EHPS)
  • 1992 Fachgruppe Gesundheitspsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
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Welche verschiedenen Stressoren gibt es inhaltlich?

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  • Physikalisch
  • Sozial
  • Ökologisch
  • Ökonomisch
  • Leistungsbezogen
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Gründe für die Relevanz des Themas "Gesundheit":

4 Entwicklungslinien, die in verschiedenen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zueinanderstehen (nicht unabhängig zu betrachten)

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1. Sicherung der öffentlichen Gesundheit

2. Veränderung der vorherrschenden Krankheits- und Todesursachen

3. demographische Entwicklung

4. Verbesserung der medizinischen Versorgung

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Erschöpfungsphase des GAS

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wenn bei fortdauernder Stressexposition die mobilisierten Ressourcen nach einiger Zeit aufgebraucht sind; Widerstandskraft fällt sogar unter das Ausgangsniveau

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  • 11310 Studierende
  • 265 Lernmaterialien

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Q:

Was ist ein Beispiel für einen ökologischen Stressor?

A:

enger Wohnraum

Q:

Alarmphase des GAS

A:

relativ kurz; nach anfänglichem Schock Kräfte mobilisiert, um den Organismus auf rasche Stressreaktion vorzubereiten

Q:

Gesundheitspsychologie im Kontext der psychologischen Grundlagen- und Anwendungsfächer

A:

Gesundheitspsychologie junges Fach aber hervor gegangen aus langer Tradition von Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit Aspekten von Gesundheit und Krankheit befassen

→ Bezüge zwischen der Gesundheitspsychologie und den genuin psychologischen Disziplinen auf der einen Seite und inhaltlich verwandten Nachbardisziplinen auf der anderen Seite


Sozialpsychologie:

• viele theoretische Zugänge übernommen und unter Berücksichtigung der Besonderheiten dieses Verhaltensbereichs weiterentwickelt

• Vermittlung und Wirkung von Informationen über gesundheitliche Risiken

• Theorien über Gruppen und Verhalten innerhalb und zwischen Gruppen


Persönlichkeitspsychologie:

• Erkenntnisse über Persönlichkeitsmerkmale, die im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit bedeutsam sein kön- nen

• z.B. Selbstwirksamkeit, Optimismus, negative Affektivität


Allgemeine Psychologie:

• grundlegende Wissensbestände über Kognition, Emotion und Motivation


Entwicklungspsychologie:

• Gesundheit und Krankheit in jeder Lebensphase wichtig

• jede Lebensphase unterschiedliche Arten der Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Themen


Biologische Psychologie:

• Gesundheit und Krankheit von neuronalen, hormonellen und biochemischen Vorgängen begleitet, bzw. manifestieren sich in ihnen


Diagnostik- und Forschungsmethoden aus der Psychologie:

• Befragung, Beobachtung, Experiment, Erfassung nicht-bewusster Vorgänge, Labor- und Felduntersuchung


klassische und neuere Anwendungsfächer:

• Vielzahl von gemeinsamen Themen, z.B. Gesundheitsförderung in Betrieben, Schulen und Gemeinden; Implementie- rung und Evaluation von öffentlichen Gesundheitskampagnen


darunter: Klinische Psychologie:

• besonders starke Bezüge

• Ätiologie- und Veränderungswissen für psychische Störungen in Teilen direkt übertragbar auf gesundheitspsychologi- sche Fragestellungen

Q:

Beispiele für physikalische Stressoren

A:

Lärm, Hitze, Schadstoffe in der Luft

Q:

Beispiele für leistungsbezogene Stressoren

A:

Zeitdruck, Über-/Unterforderung, Prüfungsangst

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Q:

Anhand welcher drei Dimensionen lassen sich spezifische Stressoren kategorisieren?

A:
  • Zeitliche Ausdehnung
  • Intensität
  • Betroffenheit
Q:

Präsenz und gesellschaftliche Relevanz von Gesundheit

A:

• zentrales Thema in Alltag, Öffentlichkeit und Politik


o häufig in Print- oder anderen Medien als Aufmacher oder alleiniges Thema

o regelmäßige Sendungen zu gesundheitsbezogenen Themen in Fernsehen und Rundfunk

o unzählige Internetseiten zu Fragen der Gesundheit oder zum Ziel der Information über Krankheit

o Gesundheitserziehung und gesundheitliche Aufklärung bereits im Kindergarten

o betriebliche Gesundheitsangebote

o Wellness- und fitness-fördernde Urlaubsangebote


-->  Allgegenwärtigkeit zeigt die gesellschaftliche und kulturelle Dominanz des Gesundheitsthemas; Gesundheit hat den höchsten Stellenwert für Lebensqualität und Wohlbefinden (OECD, 2015)

Q:

Dimensionen von Gesundheit nach Franke (2012):

A:
  • es existiert kein allgemein geteiltes Gesundheitsverständnis, sondern viele unterschiedliche Dimensionen, die oftmals an einen bestimmten Forschungskontext geknüpft sind
  • Einzelne Bestimmungsstücke von Gesundheit:


1. Störungsfreiheit:

• bestimmt Gesundheit negativ über die Abwesenheit von Krankheit

• maßgeblich im westlichen (biomedizinisch orientierten) Medizinsystem

• Einschätzung, ob Person gesund oder krank ist, erfolgt durch Fachleute anhand normierter Grenzwerte und objektiver Parameter

2. Wohlbefinden:

• subjektive Einschätzung des Gesundheitszustands durch die betroffene Person

• erweitert die Perspektive auf Gesundheit um Dimensionen, die in der biomedizinischen Perspektive im Allgemeinen vernachlässigt werden

3. Leistungsfähigkeit und Rollenerfüllung:

• Gesundheit als Voraussetzung, um eigenen und fremden Anforderungen (z.B. beruflich, familiär) dauerhaft gerecht werden zu können

• stammt aus dem psychologischen und soziologischen Bereich und geht damit über das biomedizinische Verständnis hinaus

4. Gesundheit als Gleichgewicht (Homöostase):

• Idee dahinter: Menschen streben danach, psychische oder physische Ungleichgewichte auszubalancieren

• so sollen auf körperliche und geistige Anstrengungen Ruhephasen zur Regeneration erfolgen

5. Gesundheit als Flexibilität und Anpassung:

• die Fähigkeit, mit Störungen aktiv umgehen zu können, diese zu überwinden oder sich daran anzupassen

• entscheidende Fähigkeit, um Homöostase aktiv herzustellen und aufrechtzuerhalten

• Gesundheit als gelungene Anpassung an beziehungsweise Bewältigung von inneren und äußeren Anforderungen (Hurrelmann & Franzkowiak, 2015)


➔ Insgesamt gesehen bestimmt sich Gesundheit anhand dieser Merkmale über das Wohlbefinden einer Person und ihre Handlungs- und Leistungsfähigkeit, und zwar auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene, was mit (körperlicher) Störungsfreiheit einhergeht sowie eine flexible Anpassung an äußere und innere Stimuli ermöglicht.

Q:

In welchen drei Organisationen hat die Gesundheitspsychologie ihre Ursprünge? 

A:
  • 1978 etabliert als Division of Health Psychology in der American Psychological Association (APA)
  • 1986 European Health Psychology Society (EHPS)
  • 1992 Fachgruppe Gesundheitspsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
Q:

Welche verschiedenen Stressoren gibt es inhaltlich?

A:
  • Physikalisch
  • Sozial
  • Ökologisch
  • Ökonomisch
  • Leistungsbezogen
Q:

Gründe für die Relevanz des Themas "Gesundheit":

4 Entwicklungslinien, die in verschiedenen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zueinanderstehen (nicht unabhängig zu betrachten)

A:

1. Sicherung der öffentlichen Gesundheit

2. Veränderung der vorherrschenden Krankheits- und Todesursachen

3. demographische Entwicklung

4. Verbesserung der medizinischen Versorgung

Q:

Erschöpfungsphase des GAS

A:

wenn bei fortdauernder Stressexposition die mobilisierten Ressourcen nach einiger Zeit aufgebraucht sind; Widerstandskraft fällt sogar unter das Ausgangsniveau

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