Ätiologie psychischer Störungen an der LMU München

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Modell erlenter Hilflosigkeit     

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Weitere ätiologische Faktoren der Depression

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Depression Ätiologie

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Bipolare Störung SORC-Modell    

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Bipolare Störung Ätiologie        

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Zwei-Faktoren-Theorie Mowrer    

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Three-Pathway-Modell

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Modifikation der Konditionierungstheorie (Angststörungen)

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Moderne Lerntheorie der Panikstörung & Agoraphobie (Barlow)

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Soziale Phobie: Kognitives Modell    

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Soziale Phobie: Aufrechterhaltungsfaktoren SNMKG

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Verstärker-Verlust-Theorie

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Ätiologie psychischer Störungen

Modell erlenter Hilflosigkeit     

Depression = Folgen der Erfahrung mangelnder Kontrolle
Negative Ereignisse werden als unkontrollierbar wahrgenommen

  1. Kognitiver Stil
  2. Ursachenzuschreibung: global, stabil, internal
  3. Erwartungshaltung
  4. Symptome erlebter Hilflosigkeit 

Ätiologie psychischer Störungen

Weitere ätiologische Faktoren der Depression
  1. Veränderung der Informationsverarbeitung
  2. Soziale Faktoren
  3. GenetischeFaktoren
  4. Psychobiologische Faktoren

Ätiologie psychischer Störungen

Depression Ätiologie

Lerntheoretische Modelle: Verstärker-Verlust (Lewinsohn)
Kognitive Modelle: Becks Triade + negative automatische Gedanken
Integratives Modell: Modell erlernter Hilflosigkeit
Weitere Faktoren 

Ätiologie psychischer Störungen

Bipolare Störung SORC-Modell    
  1. Kritische Lebensereignisse
  2. dysfunktionale Schemata/Attributionsstile
  3. Veränderung Aktivitätsrate, Verringerung des Schlafs
  4. Steigerung in geplanten/beobachtbaren Aktivitäten, Zunahme positiven Affekts und Reizbarkeit
  5. Selbstwertzunahme, Selbstüberschätzung, Bestätigung Dysfunktionaler Schemata, negative Rückmeldung von Bezugsperson, Medikamenteneinnahme unregelmäßiger

Ätiologie psychischer Störungen

Bipolare Störung Ätiologie        
  1. Genetik: hohe Heritabilität
  2. Neurobiologie: Störung Transmittersysteme. Dysregulation HPA-Achse, unspezifisch. neuroanatomische Veränderungen
  3. Neuropsychologie: Störungen Aufmerksamkeit, Lernen, KZG, psychomotorische Defizite
  4. Verhaltensaktivierung: BAS; Manie als Störung des Antriebs
  5. Biorythmus
  6. Kognition & Infoverarbeitung (SORC-Modell)

Ätiologie psychischer Störungen

Zwei-Faktoren-Theorie Mowrer    
  1. Entstehung Angst: Klassische Konditionierung
  2. Aufrechterhaltung: Operante Konditionierung (negative Verstärkung durch Vermeidungsverhalten)

Ätiologie psychischer Störungen

Three-Pathway-Modell

Fachmann, 3 Wege zur Angst

  1. Klassische Konditionierung
  2. Instruktionslernen
  3. Modellernen

-> aber Kritik: es trifft nicht immer eine der Formen des Angsterwerbs auf

Ätiologie psychischer Störungen

Modifikation der Konditionierungstheorie (Angststörungen)
  1. Prepardness-Theorie: einige Reize sind biologisch für Furchtkonditionierung „vorbereitet“
  2. Stimulusgeneralisierung
  3. Faktoren mit Einfluss auf die Stärke der Konditionierung: Vorerfahrung mit CS, Informationsgehalt von CS, individuelle Unterschiede, kognitive Faktoren

Ätiologie psychischer Störungen

Moderne Lerntheorie der Panikstörung & Agoraphobie (Barlow)
  1. Generalisierte psychologische & biologische Vulnerabilität
  2. Stress durch Ereigniss
  3. Falscher Alarm 
  4. Assoziation mit Körpersymptomen
  5. Erlernter Alarm
  6. Spezifische psychologische Vulnerabilität (Angstsensitivität)
  7. Ängstliche Befürchtung -> Panikststörung
  8. Abhängig von sozialen, kulturellen Faktoren + An/Abwesenheit von Sicherheitssignalen Entwicklung Agoraphobie

Ätiologie psychischer Störungen

Soziale Phobie: Kognitives Modell    
  1. Situation
  2. frühe Erfahrung
  3. Gedanken -> Auswirkung auf Angstsymptome & Sicherheitsverhalten
  4. Selbstfokussierung der Aufmerksamkeit (gesteigert durch Angstsymptome und Sicherheitsverhalten)

 
-> Sicherheitsverhalten wird dann auch in nächster Situation gezeigt

Ätiologie psychischer Störungen

Soziale Phobie: Aufrechterhaltungsfaktoren SNMKG
  1. Schemata bzgl Selbst & soz. Umwelt
  2. Negative mentale Vorstellungsbilder ..
  3. Maladaptive Bewältigungsstrategien
  4. Kognitive Verzerrungen
  5. Grübeln

Ätiologie psychischer Störungen

Verstärker-Verlust-Theorie

Depression = Folge mangelnder Verhaltensaktivierung (Löschung aktiven Verhaltens, Aufrechterhaltung durch negative Verstärkung)

  1. Potentiell verstärkende Ereignisse (Quantität & qualitative Aspekte)
  2. Erreichbarkeit von Verstärkung (Trennung, Armut, Isolation)
  3. Instrumentelles Verhalten der Person
  4. Folge: niedrige Rate an Verstärkung
  5. Folge: Depression 
  6. Folge: soziale Verstärkung (Sympathie, Interesse, Anteilnahme)
  7. Folge. soziale Vermeidung

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