Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover

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Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Was versteht man unter Facilitation und welche Mechanismen/Methoden gibt es?

Positive biologische Interaktionen z.B. Schutz.

Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Im Rahmen einer Gartengestaltung planen Sie eine Staudenunterpflanzung unter einer dicht stehenden Baumgruppe aus Buche und Linde und unter einer lückig stehenden Baumgruppe aus Birke und Robinie. Was müssen Sie bei der Auswahl der Stauden hinsichtlich ihres Photosynthesevermögens berücksichtigen und wie sollten sich die Stauden unter beiden Baumgruppen unterscheiden?

Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Was zeichnet das Stadtklima im Gegensatz zum Klima in der freien Landschaft aus?

Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Ein 1 m breiter Streifen soll bepflanzt werden. Einmal auf der Südseite eines Gebäudes, das andere Mal auf der Nordseite des Gebäudes. Was muss man beachten?

Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Sie legen im Bereich einer Kaltluftsenke eine Gehölzpflanzung aus Ilex aquifolium, Vaccinium myrtillus, Calluna vulgaris und Betula pendula an. Welche Arten sind besonders von Frosttrocknis betroffen? Begründung.

Beispielhafte Karteikarten für Pflanzenökologie an der Leibniz Universität Hannover auf StudySmarter:

Mit Hilfe welcher Pflanzenteile und Methoden wird die Vegetationsentwicklung Mitteleuropas nach der Eiszeit rekonstruiert?

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Was bezeichnet man als Flora und Vegetation?

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Was muss bei einer Vegetationsaufnahme beachtet werden?

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Nenne Sie die Schritte zur Auswahl der Örtlichkeit für eine Vegetationsaufnahme!

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 Nennen Sie den Unterschied zwischen Trennarten und Kennarten!

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Worin besteht in der Pflanzensoziologie der Unterschied zwischen einer Kennart (=Charakterart) und einer Trennart (=Differentialart)?

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Beschreiben Sie die epigäische und die hypogäische Keimung!

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Pflanzenökologie

Was versteht man unter Facilitation und welche Mechanismen/Methoden gibt es?

Positive biologische Interaktionen z.B. Schutz.

„Nachbarschaftshilfe“ unter Pflanzen - Mit Hilfe einer Pflanze ist es einer anderen möglich zu überleben oder sich auszubreiten:

 

- direkte Hilfe durch Verbissschutz, Hitzeschutz, Kälteschutz etc.

- Verbesserung des Ressourcenangebots

- Erhöhung der Diasporenkonzentration

- Allee-Effekte

- Symbiosen

- indirekte positive Interaktionen

Pflanzenökologie

Im Rahmen einer Gartengestaltung planen Sie eine Staudenunterpflanzung unter einer dicht stehenden Baumgruppe aus Buche und Linde und unter einer lückig stehenden Baumgruppe aus Birke und Robinie. Was müssen Sie bei der Auswahl der Stauden hinsichtlich ihres Photosynthesevermögens berücksichtigen und wie sollten sich die Stauden unter beiden Baumgruppen unterscheiden?

Die Stauden, die unter der Buche und Linde, welche eine dichte Krone aufweisen und nah beieinander stehen, gepflanzt werden, müssen mit wenig Licht auskommen und somit eher Schattenpflanzen sein, da diese auch bei wenig Licht schneller Photosynthese betreiben können (geringere Lichtkompensationspunkt).

Die Stauden unter der Birke und Robinie, sind demnach Sonnenpflanzen, welche genügend Licht zur Verfügung gestellt bekommen, um Fotosynthese zu betreiben. Diese können die gesamte Lichtenergie nutzen, da sie einen höheren Sättigungspunkt haben als Schattenpflanzen.

Pflanzenökologie

Was zeichnet das Stadtklima im Gegensatz zum Klima in der freien Landschaft aus?

In der Stadt herrschen eine höhere Schadstoffbelastung und wärmeres, stickigeres Klima, da die Luft nicht durch Wind abgekühlt werden kann. Die Temperatur kann durch die Transpiration von Pflanzen gesenkt werden. Durch die Bodenversiegelung kommt es jedoch oft zu Wassermangel oder Staunässe.

Sehr dichte Bebauung und fehlende Vegetation sowie die Emission von Luftschadstoffen und Abwärme können in Städten zu einer höheren Durchschnittstemperatur und Schadstoffkonzentration sowie zu niedrigeren Luftfeuchtigkeiten und Windgeschwindigkeiten führen, als im ländlichen Umland vorherrschen.

Pflanzenökologie

Ein 1 m breiter Streifen soll bepflanzt werden. Einmal auf der Südseite eines Gebäudes, das andere Mal auf der Nordseite des Gebäudes. Was muss man beachten?

Da die Sonne im Süden verläuft, wird diese Seite tagsüber sehr stark der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Hier können also nur Pflanzen verwendet werden, welche damit umgehen können. Hingegen es auf der Nordseite kälter und feuchter ist, können hier nur Pflanzen verwendet werden, die angepasst sind an diese Umweltbedingungen.

Pflanzenökologie

Sie legen im Bereich einer Kaltluftsenke eine Gehölzpflanzung aus Ilex aquifolium, Vaccinium myrtillus, Calluna vulgaris und Betula pendula an. Welche Arten sind besonders von Frosttrocknis betroffen? Begründung.

Besonders von Frosttrocknis sind immergrüne Pflanzen betroffen, da diese ganzjährig belaubt sind. In diesem Fall sind das die immergrünen Ilex aquifolium (europäische Stechpalme) und Calluna vulgaris (Besenheide). Die anderen beiden sind sommergrün und verlieren im Winterhalbjahr ihr Laub und sind somit nicht anfällig für Frosttrocknis. Wenn der Boden gefroren ist, kann die Pflanze durch die Eisbildung im Boden kein Wasser nachleiten. Wenn die Wintersonne auf die Blätter trifft, ist die Pflanze den Sonnenstrahlen ausgesetzt und transpiriert, wodurch Wasserverlust stattfindet. Da die Pflanze kein Wasser beziehen kann, trocknet sie aus (=Frosttrocknis). Dieses äußert sich durch Verfärbung der Blätter, braun, gelb, rötlich, oder durch Absterben ganzer Äste/ Zweige.

Pflanzenökologie

Mit Hilfe welcher Pflanzenteile und Methoden wird die Vegetationsentwicklung Mitteleuropas nach der Eiszeit rekonstruiert?

Die Fähigkeit zur Ausbreitung erlaubte der Kiefer nach der Eiszeit eine relativ schnelle Wiederbesiedlung Mitteleuropas. 

Pflanzenökologie

Was bezeichnet man als Flora und Vegetation?

Flora: Summe der Pflanzensippe eines Gebiets


Vegetation: Bezeichnung für die Pflanzendecke, neben Aussagen zu den beteiligten Sippen, werden Infos zum Anteil und zur Struktur des Bestandes mitgeteilt

Pflanzenökologie

Was muss bei einer Vegetationsaufnahme beachtet werden?

Bei der Erfassung ist zu beachten, dass das Erscheinungsbild der vorhandenen Arten von der Jahreswitterung und dem Zeitpunkt der Erfassung sowie in Abhängigkeit von Nutzungen z. B. durch Mahdhäufigkeit abhängt.

Pflanzenökologie

Nenne Sie die Schritte zur Auswahl der Örtlichkeit für eine Vegetationsaufnahme!

-homogenen Pflanzenbestand 

-sollte bestimmte Mindestgröße, das Minimumareal, nicht unterschreiten

Pflanzenökologie

 Nennen Sie den Unterschied zwischen Trennarten und Kennarten!

Trennarten: Untereinheiten

Kennarten: klarer Schwerpunkt

Pflanzenökologie

Worin besteht in der Pflanzensoziologie der Unterschied zwischen einer Kennart (=Charakterart) und einer Trennart (=Differentialart)?

Trennarten: Untereinheiten

Kennarten: klarer Schwerpunkt 

Pflanzenökologie

Beschreiben Sie die epigäische und die hypogäische Keimung!

Epigäische Keimung: Strecken des Hypokotyls -> Bildung eines Hypokotylhakens, welcher die Erde durchbricht, Keimblätter zur PS-Leistung

z.B. Radieschen


Hypogäische Keimung: Strecken des Epikotyls -> (Kotlydon zum Primärblatt) -> Keimblätter verbleichen in der Erde -> erste PSfähigen Blätter sind Primärblätter

z.B. Eiche

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