Sonderpädagogik an der Katholische Hochschule Mainz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Sonderpädagogik an der Katholische Hochschule Mainz

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Bausteine beinhaltet die Lebensweltanalyse?
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TESTE DEIN WISSEN
  •  Lebensstil 
    • Verhalten: Gewohnheiten, Routinen, Rituale
  •  Werte 
    • subjektive Einstellungen: Kognitionen, Orientierungen, Interessen
  •  Soziale Lage 
    • Bildung, sozialer Hintergrund der Eltern
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TESTE DEIN WISSEN
Wann ist der Bruch der Schweigepflicht nicht strafbar?
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TESTE DEIN WISSEN
  • keine Strafbarkeit bei Offenbarungsbefugnis:
    • Einwilligung = Schweigepflichtentbindung:
      • Auch Geheimnisse Minderjähriger sind zu schützen! Auch sie müssen vor einer Weitergabe einwilligen
      • Die Schweigepflichtentbindung sollte schriftlich eingeholt werden!
      • Pauschale Einwilligungen sind unzulässig
      • Schweigepflichtentbindung muss inhaltlich hinreichend bestimmt sein.
      • Auch beim Vorliegen der Einwilligung gilt „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“!
    • rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB): Güterabwägung zwischen Gefahr (z.B. für Kind) und Vertraulichkeit des Wortes:
      • Wenn Schaden wahrscheinlich (nicht nur möglicherweise) bald eintreten kann.
      • Faustregel: Leben, Gesundheit, sex. Selbstbestimmung sind besonders schützenswert. Geld o. a. Vermögenswerte können einen Geheimnisbruch i. d. R. nicht rechtfertigen.
      • Geheimnisbruch als geeignetes u. erforderliches (letztes) Mittel: Gibt es andere Möglichkeiten die Gefahr abzuwenden, bspw. eine Einwilligung?
    • gesetzliche Offenbarungspflichten 
      • z.B. Anzeigepflicht geplanter schwerer Straftaten (§ 138StGB), Hilfeleistung in Not, Auskünfte an Eltern
    • berufsspezifische Offenbarungspflichten
    • Schutzauftrag für Berufsgeheimnisträger 
      • Befugnis zum Brechen der Schweigepflicht!
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Definieren Sie den Begriff “Inklusion“?
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Inklusion bedeutet, dass eine Person in ein System einbezogen wird, dort enthalten ist und Zugang zu allen wichtigen Bereichen hat.

  • einbezogen sein in ein System (gesellschaftlich)
  • enthalten sein im System (der Gesamtgruppe)
  • Zugang zu allen wichtigen Bereichen haben 

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Was beschreibt die Dynamik (Systemisches Handeln)?
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TESTE DEIN WISSEN
Probleme/Symptome werden als dynamisch betrachtet und nutzbar gemacht

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Erklären Sie die zwei Achsen des Kartoffelmodells!
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- y-Achse: Bildung
o niedrig
o mittel
o hoch
- x-Achse: normative Grundorientierung
o traditionell
o modern
o postmodern
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Was gilt als Bruch der Schweigepflicht? Was besagt dies genau?
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„Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis offenbart, das ihm als Arzt, Angehörigen eines  Heilberufs (der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert) anvertraut worden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr o. mit Geldstrafe bestraft“
  • fremdes Geheimnis: 
    • Inhalt der Beratung, getroffene Maßnahmen, Krankheiten, Probleme, Eigenheiten, Termin bei Therapeut
  • in der Eigenschaft als Berufsgeheimnisträgers: 
    • Mitteilungen im privaten Bereich sind nicht geschützt! („Anwalt ohne Freunde“)
  • anvertraut o. sonst bekannt geworden: 
    • Vertraulichkeit muss nicht ausdrücklich verlangt werden. 
    • Sie kann sich aus den Umständen ergeben!
  • Offenbarung: 
    • Fachliche Gespräche sind zulässig, solange Fall und Person anonymisiert sind oder wenn eine Einwilligung vorliegt!
  • unbefugt – befugt: 
    • Schweigepflicht gilt auch ggü. Behörden, Kostenträgern, Gerichten und insbes. auch innerhalb der Einrichtung!
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Was ist das SGB VII?
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Gesetz für Menschen mit Behinderung 
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Erklären Sie den Unterschied von Integration und Inklusion?
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Integration
  • Geht von vorherrschenden Gesellschaftsbild aus 
    • Mehrheitsbevölkerung und Randgruppen
      • zwei Gruppen (Zwei-Gruppen-Theorie)
  • Förderbedarf macht Eingliederungsbedarf deutlich
  • Einteilung in schädigungsspezifische Systeme
  • spezielle Förderungsmaßnahmen
  • sonderpädagogische Unterstützung für Einzelne 

Inklusion
  • Heterogene Gruppe (geht von Vielfalt aus)
  • Unterstützung (Leben, Lernen) für alle 
    • alle Menschen können dabei sein, es ist normal verschieden zu sein
    • jeder Mensch soll so akzeptiert werden wie er ist
  • Sonderpädagogische Angebote für Systeme 
  • Systemischer Blickwinkel auf Probleme
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen Sie die Forderungen der Inklusion auf welchen Ebenen?
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TESTE DEIN WISSEN
Politisch:
  • Chancengleichheit (=Bekämpfung von Diskriminierung)
  • Barrierefreiheit (=Barrieren abbauen)
  • Selbstbestimmung (= Zugang gewährleisten)
  • Unterstützung aller

Sozial:
  • Teilhabe (=Bildungsangebote, Lernprozesse anstoßen)
  • Integration (=Offenheit schaffen durch Berührungspunkte)
  • Sensibilisierung (=Sensibilisierungskampagnen)


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Welche Methoden in der systemischen Arbeit gibt es?
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  • Refraiming
    • Wirklichkeit bekommt Sinn durch das was wir in ihr sehen (neuer Rahmen)
  • Genogramm
    • Familienkonstellation bildlich darstellen
    • Einblick in das System
    • Zusammenhänge werden transparent/visualisiert
  • Netzwerkkarte
    • visualisiert für Klient psycho-soziales Netzwerk-Helfersystem
    • Wo muss abgebaut werden?
  • Fragetechnikem
  • Timeline
  • Reflecting Team
  • Rituale
  • Hausaufgaben 
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Was möchte die Inklusion?
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Inklusion…
  • bedeutet, keiner muss integriert werden 
  • will, dass die Gesellschaft sich anpasst
  • will Umdenken anleiten und gesellschaftliche Strukturen dadurch verändern
  • will Bildung, Erziehung und Politik verändern
  • will gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen 
  • will Zugangsbarrieren abbauen 
  • brauch Zeit, Ressourcen und Offenheit
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Folgen von sexualisierter Gewalt?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Symptome können sein:
    • Verhaltensänderung (Rückzug/gesteigerte Aggressivität)
    • psychosomatische Erkrankungen (Schlafstörungen, Essstörungen, Waschzwang)
  • Langzeitfolgen können sein:
    • Beziehungsschwierigkeiten
    • Suizidgefahr
    • Depressionen
  • Tatbezogene Folgen können sehr unterschiedlich sein, eineinheitliches Symptombild gibt es nicht!
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Q:
Welche Bausteine beinhaltet die Lebensweltanalyse?
A:
  •  Lebensstil 
    • Verhalten: Gewohnheiten, Routinen, Rituale
  •  Werte 
    • subjektive Einstellungen: Kognitionen, Orientierungen, Interessen
  •  Soziale Lage 
    • Bildung, sozialer Hintergrund der Eltern
Q:
Wann ist der Bruch der Schweigepflicht nicht strafbar?
A:
  • keine Strafbarkeit bei Offenbarungsbefugnis:
    • Einwilligung = Schweigepflichtentbindung:
      • Auch Geheimnisse Minderjähriger sind zu schützen! Auch sie müssen vor einer Weitergabe einwilligen
      • Die Schweigepflichtentbindung sollte schriftlich eingeholt werden!
      • Pauschale Einwilligungen sind unzulässig
      • Schweigepflichtentbindung muss inhaltlich hinreichend bestimmt sein.
      • Auch beim Vorliegen der Einwilligung gilt „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“!
    • rechtfertigender Notstand (§ 34 StGB): Güterabwägung zwischen Gefahr (z.B. für Kind) und Vertraulichkeit des Wortes:
      • Wenn Schaden wahrscheinlich (nicht nur möglicherweise) bald eintreten kann.
      • Faustregel: Leben, Gesundheit, sex. Selbstbestimmung sind besonders schützenswert. Geld o. a. Vermögenswerte können einen Geheimnisbruch i. d. R. nicht rechtfertigen.
      • Geheimnisbruch als geeignetes u. erforderliches (letztes) Mittel: Gibt es andere Möglichkeiten die Gefahr abzuwenden, bspw. eine Einwilligung?
    • gesetzliche Offenbarungspflichten 
      • z.B. Anzeigepflicht geplanter schwerer Straftaten (§ 138StGB), Hilfeleistung in Not, Auskünfte an Eltern
    • berufsspezifische Offenbarungspflichten
    • Schutzauftrag für Berufsgeheimnisträger 
      • Befugnis zum Brechen der Schweigepflicht!
Q:
Definieren Sie den Begriff “Inklusion“?
A:
Inklusion bedeutet, dass eine Person in ein System einbezogen wird, dort enthalten ist und Zugang zu allen wichtigen Bereichen hat.

  • einbezogen sein in ein System (gesellschaftlich)
  • enthalten sein im System (der Gesamtgruppe)
  • Zugang zu allen wichtigen Bereichen haben 

Q:
Was beschreibt die Dynamik (Systemisches Handeln)?
A:
Probleme/Symptome werden als dynamisch betrachtet und nutzbar gemacht

Q:
Erklären Sie die zwei Achsen des Kartoffelmodells!
A:
- y-Achse: Bildung
o niedrig
o mittel
o hoch
- x-Achse: normative Grundorientierung
o traditionell
o modern
o postmodern
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Q:
Was gilt als Bruch der Schweigepflicht? Was besagt dies genau?
A:
„Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis oder ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis offenbart, das ihm als Arzt, Angehörigen eines  Heilberufs (der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert) anvertraut worden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr o. mit Geldstrafe bestraft“
  • fremdes Geheimnis: 
    • Inhalt der Beratung, getroffene Maßnahmen, Krankheiten, Probleme, Eigenheiten, Termin bei Therapeut
  • in der Eigenschaft als Berufsgeheimnisträgers: 
    • Mitteilungen im privaten Bereich sind nicht geschützt! („Anwalt ohne Freunde“)
  • anvertraut o. sonst bekannt geworden: 
    • Vertraulichkeit muss nicht ausdrücklich verlangt werden. 
    • Sie kann sich aus den Umständen ergeben!
  • Offenbarung: 
    • Fachliche Gespräche sind zulässig, solange Fall und Person anonymisiert sind oder wenn eine Einwilligung vorliegt!
  • unbefugt – befugt: 
    • Schweigepflicht gilt auch ggü. Behörden, Kostenträgern, Gerichten und insbes. auch innerhalb der Einrichtung!
Q:
Was ist das SGB VII?
A:
Gesetz für Menschen mit Behinderung 
Q:
Erklären Sie den Unterschied von Integration und Inklusion?
A:
Integration
  • Geht von vorherrschenden Gesellschaftsbild aus 
    • Mehrheitsbevölkerung und Randgruppen
      • zwei Gruppen (Zwei-Gruppen-Theorie)
  • Förderbedarf macht Eingliederungsbedarf deutlich
  • Einteilung in schädigungsspezifische Systeme
  • spezielle Förderungsmaßnahmen
  • sonderpädagogische Unterstützung für Einzelne 

Inklusion
  • Heterogene Gruppe (geht von Vielfalt aus)
  • Unterstützung (Leben, Lernen) für alle 
    • alle Menschen können dabei sein, es ist normal verschieden zu sein
    • jeder Mensch soll so akzeptiert werden wie er ist
  • Sonderpädagogische Angebote für Systeme 
  • Systemischer Blickwinkel auf Probleme
Q:
Nennen Sie die Forderungen der Inklusion auf welchen Ebenen?
A:
Politisch:
  • Chancengleichheit (=Bekämpfung von Diskriminierung)
  • Barrierefreiheit (=Barrieren abbauen)
  • Selbstbestimmung (= Zugang gewährleisten)
  • Unterstützung aller

Sozial:
  • Teilhabe (=Bildungsangebote, Lernprozesse anstoßen)
  • Integration (=Offenheit schaffen durch Berührungspunkte)
  • Sensibilisierung (=Sensibilisierungskampagnen)


Q:
Welche Methoden in der systemischen Arbeit gibt es?
A:
  • Refraiming
    • Wirklichkeit bekommt Sinn durch das was wir in ihr sehen (neuer Rahmen)
  • Genogramm
    • Familienkonstellation bildlich darstellen
    • Einblick in das System
    • Zusammenhänge werden transparent/visualisiert
  • Netzwerkkarte
    • visualisiert für Klient psycho-soziales Netzwerk-Helfersystem
    • Wo muss abgebaut werden?
  • Fragetechnikem
  • Timeline
  • Reflecting Team
  • Rituale
  • Hausaufgaben 
Q:
Was möchte die Inklusion?
A:
Inklusion…
  • bedeutet, keiner muss integriert werden 
  • will, dass die Gesellschaft sich anpasst
  • will Umdenken anleiten und gesellschaftliche Strukturen dadurch verändern
  • will Bildung, Erziehung und Politik verändern
  • will gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen 
  • will Zugangsbarrieren abbauen 
  • brauch Zeit, Ressourcen und Offenheit
Q:
Was sind die Folgen von sexualisierter Gewalt?
A:
  • Symptome können sein:
    • Verhaltensänderung (Rückzug/gesteigerte Aggressivität)
    • psychosomatische Erkrankungen (Schlafstörungen, Essstörungen, Waschzwang)
  • Langzeitfolgen können sein:
    • Beziehungsschwierigkeiten
    • Suizidgefahr
    • Depressionen
  • Tatbezogene Folgen können sehr unterschiedlich sein, eineinheitliches Symptombild gibt es nicht!
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