Logopädie (Erworbene Sprach- Und Sprechstörungen) an der Katholische Hochschule Mainz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Logopädie (Erworbene Sprach- und Sprechstörungen) an der Katholische Hochschule Mainz

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TESTE DEIN WISSEN
Anwendung ABC: Wie als Logopädin mit Unwahrheiten/Verwirrung umgehen?
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TESTE DEIN WISSEN
Der Patient sagt Dinge, die nicht wahr sind: 
  • Konzepte vermischen sich und können vom P. nicht mehr auseinander gehalten werden
  • Häufig Zeitkonzepte betroffen 
A: 
  • Nicht sagen: „Sie sind schon seit 10 Jahren in Rente“
B: 
  • Darauf kurz, freundlich und verständnisvoll eingehen 
—> “Ihr Beruf war bestimmt sehr interessant“
  • Gesprächsthema vorsichtig wechseln
  • Trigger vermeiden
C: 
  • Trost spenden 
  • „Sie vermissen Ihre Arbeit wohl sehr?“
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie die Orale Transportphase in eigenen Worten? 5 Punkte
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TESTE DEIN WISSEN

  • unterliegt nur noch zum Teil willkürlicher Kontrolle:
    • Lippen sind/werden geschlossen
    • Zunge wird zum Start des Schluckvorgangs gegen den harten Gaumen gedrückt und der Bolus mit einer nach hinten gerichteten wellenförmigen Bewegung über die Rachenenge in den Rachen geschoben
    • Der Schluckreflex wird erst ausgelöst, wenn Zungengrund/ Rachenhinterwand vom Speisebolus berührt werden
    • Eindringen in den naso-pharyngealen Raum wird durch Velum-Elevation verhindert 
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Was ist eine Absaugpumpe? 3 Punkte
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TESTE DEIN WISSEN
  • wird in Behälter geleitet, somit Kontrolle der Sekretmenge und -beschaffenheit möglich
  • nur verwenden, wenn suction aid durchgängig (vorheriges manuelles Absaugen mit Spritze)
  • insbesondere bei großen Sekretmengen besserer Schutz vor Aspirationspneumonie erwartbar

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Was ist LSVT?
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  • Evidenzbasierte logopädische und Physio-/Ergotherapeutische  Behandlungsmethode für Menschen mit Morbus Parkinson
  • LSVT LOUD/BIG
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Was sind Parameter bei der Gestaltung der Esssituation? 5 Punkte
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  • Ruhige und angenehme Umgebung (kein Fernseher)
  • Ansprechend gedeckter Tisch, aber nicht reizüberflutend
  • Servieren verschiedener Speisen nacheinander
  • Farblicher Kontrast des Geschirrs zum Untergrund
  • Familiäre Esssituation 
—> Gleichbleibende Essenszeiten 
—> Fester Sitzplatz
—> Vertrautes Geschirr und Besteck
—> Speisen von zu Hause anbieten 
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Dysphagie

Pathomechanismen

gestörte Bolussammlung/-kontrolle

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Orale Vorbereitungsphase: 

  • Leaking posterior 

Orale Phase: 

  • Aspiration prädeglutitiv
  • Penetration prädeglutitv 
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Nennen Sie drei standardisierte Screenings?
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1. Wassertest nach Daniels et  al.
2. GUSS (Gugging Swallowing Screen)
3. SSA nach Perry (Standartisiertes Schluckassesment) 
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Welche restituierende, kompensatorische und adaptive Verfahren werden bei einer Störung des Glottisschlusses eingesetzt?
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TESTE DEIN WISSEN
Restituierend:
—> Phonationsübungen 
—> Stimmkräftigung

Kompensatorisch:
—> Supraglottisches Schlucken
—> Kopfrotation zur Beeinträchtigten Seite 

Adaptiv:
—> Flüssigkeiten andicken 
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TESTE DEIN WISSEN
Was (und wie) wird bei der Stimmlippenbeweglichkeit getestet?
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TESTE DEIN WISSEN
- Stimmlippenbeweglichkeit = zweite Funktionsprüfung 
- Patient wird gebeten, für einige Sekunden zu phonieren:  [hi]
- Diadochokinese der Stimmlippen: 
—> wiederholte Phonation von [hi],[hi],[hi]
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TESTE DEIN WISSEN
Nennen Sie die 3 Therapiemethoden zur „Artikulation“?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Orofaziale Stimulation (Anleitung nach Scheich)
  • Stimulation nach ROOD 
—> elektrische Zahnürste (Stimulation der orofazialen Muskulatur von außen)
  • PNF
—> Muskeln entgegen der geforderten Richtung ziehen
—> Patient soll halten 
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Was sind Folgen der nicht-kognitiven Beeinträchtigung? 5 Oberpunkten und jeweils 2 Unterpunkte
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TESTE DEIN WISSEN
Agierten Verhalten:
  • Probleme bei Einnahme einer ganzen Mahlzeit
  • Probleme beim Sitzenbleiben am Tisch
Aggressivität:
  • Verweigerung am Esstisch zu sitzen, zu essen, zu trinken oder sich bei Nahrungsaufnahme helfen zu lassen
  • Herumwerfen von Besteck
Depression: 
  • Wenig Appetit oder Nahrungsverweigerung
  • Sehr langsames Esstempo
Wahnvorstellungen: 
  • Nahrungsverweigerung aus Angst vor Vergiftung
  • Absonderliche Ideen (Mund zu klein)
Halluzinationen:
  • Ablenkung während Mahlzeiten durch Hallus (=krabbeln von Ameisen)
  • Nahrungsverweigerung durch Verkennen von Nahrung (=Würmer statt Nudeln)
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Dysphagie 

In welche Phasen lässt sich der physiologische Schluckablauf einteilen? Nenne Sie jeweils drei Störungen der einzelnen Schluckphasen. 

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  1. Präorale Phase 
    1. Störung der Speichelproduktion (Hyper-/Hyposalivation) 
    2. Störungen des Sehens (z.B. Hemianopsie), Schmeckens, Riechens 
    3. Störung der Fein- und Grobmotorik (z.B. Tremor) 
  2. Orale Vorbereitungsphase 
    1. Drooling 
    2. Leaking (anterior & posterior) 
    3. Pharyngeales Pooling
  3. Orale Phase 
    1. Leaking (anterior & posterior) 
    2. Prädeglutitive Penetration
    3. Prädeglutitive Aspiration 
  4. Pharyngeale Phase 
    1. Intradeglutitive Penetration
    2. Intradeglutitive Aspiration
    3. Nasale Penetration 
  5. Oesopharyngeale Phase 
    1. Postdeglutitive Penetration
    2. Postdeglutitive Aspiration 
    3. Orale/Pharyngeale/LaryngealeResiduen 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Logopädie (Erworbene Sprach- und Sprechstörungen) Kurs an der Katholische Hochschule Mainz - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Anwendung ABC: Wie als Logopädin mit Unwahrheiten/Verwirrung umgehen?
A:
Der Patient sagt Dinge, die nicht wahr sind: 
  • Konzepte vermischen sich und können vom P. nicht mehr auseinander gehalten werden
  • Häufig Zeitkonzepte betroffen 
A: 
  • Nicht sagen: „Sie sind schon seit 10 Jahren in Rente“
B: 
  • Darauf kurz, freundlich und verständnisvoll eingehen 
—> “Ihr Beruf war bestimmt sehr interessant“
  • Gesprächsthema vorsichtig wechseln
  • Trigger vermeiden
C: 
  • Trost spenden 
  • „Sie vermissen Ihre Arbeit wohl sehr?“
Q:
Beschreiben Sie die Orale Transportphase in eigenen Worten? 5 Punkte
A:

  • unterliegt nur noch zum Teil willkürlicher Kontrolle:
    • Lippen sind/werden geschlossen
    • Zunge wird zum Start des Schluckvorgangs gegen den harten Gaumen gedrückt und der Bolus mit einer nach hinten gerichteten wellenförmigen Bewegung über die Rachenenge in den Rachen geschoben
    • Der Schluckreflex wird erst ausgelöst, wenn Zungengrund/ Rachenhinterwand vom Speisebolus berührt werden
    • Eindringen in den naso-pharyngealen Raum wird durch Velum-Elevation verhindert 
Q:
Was ist eine Absaugpumpe? 3 Punkte
A:
  • wird in Behälter geleitet, somit Kontrolle der Sekretmenge und -beschaffenheit möglich
  • nur verwenden, wenn suction aid durchgängig (vorheriges manuelles Absaugen mit Spritze)
  • insbesondere bei großen Sekretmengen besserer Schutz vor Aspirationspneumonie erwartbar

Q:
Was ist LSVT?
A:
  • Evidenzbasierte logopädische und Physio-/Ergotherapeutische  Behandlungsmethode für Menschen mit Morbus Parkinson
  • LSVT LOUD/BIG
Q:
Was sind Parameter bei der Gestaltung der Esssituation? 5 Punkte
A:
  • Ruhige und angenehme Umgebung (kein Fernseher)
  • Ansprechend gedeckter Tisch, aber nicht reizüberflutend
  • Servieren verschiedener Speisen nacheinander
  • Farblicher Kontrast des Geschirrs zum Untergrund
  • Familiäre Esssituation 
—> Gleichbleibende Essenszeiten 
—> Fester Sitzplatz
—> Vertrautes Geschirr und Besteck
—> Speisen von zu Hause anbieten 
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Q:

Dysphagie

Pathomechanismen

gestörte Bolussammlung/-kontrolle

A:

Orale Vorbereitungsphase: 

  • Leaking posterior 

Orale Phase: 

  • Aspiration prädeglutitiv
  • Penetration prädeglutitv 
Q:
Nennen Sie drei standardisierte Screenings?
A:
1. Wassertest nach Daniels et  al.
2. GUSS (Gugging Swallowing Screen)
3. SSA nach Perry (Standartisiertes Schluckassesment) 
Q:
Welche restituierende, kompensatorische und adaptive Verfahren werden bei einer Störung des Glottisschlusses eingesetzt?
A:
Restituierend:
—> Phonationsübungen 
—> Stimmkräftigung

Kompensatorisch:
—> Supraglottisches Schlucken
—> Kopfrotation zur Beeinträchtigten Seite 

Adaptiv:
—> Flüssigkeiten andicken 
Q:
Was (und wie) wird bei der Stimmlippenbeweglichkeit getestet?
A:
- Stimmlippenbeweglichkeit = zweite Funktionsprüfung 
- Patient wird gebeten, für einige Sekunden zu phonieren:  [hi]
- Diadochokinese der Stimmlippen: 
—> wiederholte Phonation von [hi],[hi],[hi]
Q:
Nennen Sie die 3 Therapiemethoden zur „Artikulation“?
A:
  • Orofaziale Stimulation (Anleitung nach Scheich)
  • Stimulation nach ROOD 
—> elektrische Zahnürste (Stimulation der orofazialen Muskulatur von außen)
  • PNF
—> Muskeln entgegen der geforderten Richtung ziehen
—> Patient soll halten 
Q:
Was sind Folgen der nicht-kognitiven Beeinträchtigung? 5 Oberpunkten und jeweils 2 Unterpunkte
A:
Agierten Verhalten:
  • Probleme bei Einnahme einer ganzen Mahlzeit
  • Probleme beim Sitzenbleiben am Tisch
Aggressivität:
  • Verweigerung am Esstisch zu sitzen, zu essen, zu trinken oder sich bei Nahrungsaufnahme helfen zu lassen
  • Herumwerfen von Besteck
Depression: 
  • Wenig Appetit oder Nahrungsverweigerung
  • Sehr langsames Esstempo
Wahnvorstellungen: 
  • Nahrungsverweigerung aus Angst vor Vergiftung
  • Absonderliche Ideen (Mund zu klein)
Halluzinationen:
  • Ablenkung während Mahlzeiten durch Hallus (=krabbeln von Ameisen)
  • Nahrungsverweigerung durch Verkennen von Nahrung (=Würmer statt Nudeln)
Q:

Dysphagie 

In welche Phasen lässt sich der physiologische Schluckablauf einteilen? Nenne Sie jeweils drei Störungen der einzelnen Schluckphasen. 

A:
  1. Präorale Phase 
    1. Störung der Speichelproduktion (Hyper-/Hyposalivation) 
    2. Störungen des Sehens (z.B. Hemianopsie), Schmeckens, Riechens 
    3. Störung der Fein- und Grobmotorik (z.B. Tremor) 
  2. Orale Vorbereitungsphase 
    1. Drooling 
    2. Leaking (anterior & posterior) 
    3. Pharyngeales Pooling
  3. Orale Phase 
    1. Leaking (anterior & posterior) 
    2. Prädeglutitive Penetration
    3. Prädeglutitive Aspiration 
  4. Pharyngeale Phase 
    1. Intradeglutitive Penetration
    2. Intradeglutitive Aspiration
    3. Nasale Penetration 
  5. Oesopharyngeale Phase 
    1. Postdeglutitive Penetration
    2. Postdeglutitive Aspiration 
    3. Orale/Pharyngeale/LaryngealeResiduen 
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