Energiewirtschaft 4: Stromnetz an der Karlsruher Institut Für Technologie | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Energiewirtschaft 4: Stromnetz an der Karlsruher Institut für Technologie

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Energiewirtschaft 4: Stromnetz Kurs an der Karlsruher Institut für Technologie zu.

TESTE DEIN WISSEN
4.1 Welche Vorteile verspricht man sich von einem liberalisierten Energiemarkt? (2)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Durch freien Wettbewerb soll der Verbraucher zu günstigen Konditionen marktgerecht versorgt werden

- Durch Bundesnetzagentur regulierte Monopolstellung des Netzbetreibers

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.2 Was versteht man unter einem Energielieferanten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Energielieferanten:
Jedes Kraftwerk stellt eine wirtschaftliche Einheit, ebenso sogenannte unabhängige Energieerzeugung (Independent Power Producer IPP). Alle speisen in das Verbundnetz ein, um die Energie zum Kunden zu transportieren.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.3 Was versteht man unter einem Übertragungsnetzbetreiber?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Übertragungsnetzbetreiber:
Die ÜNB sind für ihre jeweiligen Regelzonen verantwortlich. Sie müssen durch entsprechende Verträge mit Lieferanten Reserve- oder Regelleistung einkaufen um die Frequenzerhaltung und Stabilität des Verbundnetzes sorgen können.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.4 Was versteht man unter einem Verteilnetzbetreiber?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verteilernetzbetreiber:
Dies sind eine Vielzahl von Betreibern wie industrielle Großkunden, Stadtwerke usw. Diese Betreiber können auch selbst Strom erzeugen und weiterverkaufen. Dabei werden Lieferverträge zwischen den Erzeugern und Verbrauchern direkt, über Stromhändler oder an der Energiebörse abgeschlossen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.5 Welche Aufgaben hat ein Übertragungsnetzbetreiber? (5)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) ist Betreiber des Hoch- und Höchstspannungsnetzes.

- Der ÜNB ist verantwortlich für Energieübertragung über Übertragungsnetze, sowie für Instandhaltung und Dimensionierung der Netze.

- Die deutschen ÜNB haben die Aufgabe, das Leistungsgleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -abnahme in der Regelzone ständig aufrecht zu erhalten.

- Der ÜNB ist verantwortlicher Bilanzkoordinator und somit Koordinator der Bilanzkreiskonten.

- Eine weitere Aufgabe ist die Gewährleistung der Regelenergie, um Netzschwankungen möglichst gering zu halten. Hierzu benötigen der ÜNB Regelleistung in verschiedenen Qualitäten.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.6 Wie verdient der Übertragungsnetzbetreiber sein Geld?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
In der Regelzone des ÜNB befinden sich mehrere Bilanzkreise, so dass der ÜNB Ausgleichsenergie transferieren kann. Der ÜNB generiert somit Einnahmen bei unausgeglichenen Bilanzkreisen. Bilanzkreise in einer Regelzone gleichen sich teilweise gegenseitig aus. Die übrige Differenz zwischen Erzeugung und Verbrauch über alle Bilanzkreise einer Regelzone hinweg wird durch die sogenannte Regelenergie ausgeglichen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.7 Was versteht man unter der Regelenergie?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Regelenergie ist die Differenz zwischen Energieerzeugung und Energieverbrauch über alle Bilanzkreise einer Regelzone hinweg.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.8 Aus welchen 2 Segmenten besteht der europäische Binnenmarkt für elektrische Energie?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Energy-Only-Markt
- Markt für Regelleistung 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.9 Was passiert auf dem Energy-Only-Markt? (5)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Jeder Verkäufer gibt sein Angebot ab (Preis und Menge)
- Die Börse hängt Angebote anonymisiert in Reihenfolge des Preises auf
- Alle Käufer zeigen Ihren Bedarf an der Börse auf
- Die Börse definiert den gesamten Bedarf
- Der Preis wird so festgelegt, dass der Gesamtbedarf gedeckt wird
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.10 Was ist die Aufgabe für den Markt für Regeleistung? (2)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Handel von Erzeugungs- und Nachfragekapazitäten zur Kompensation kurzfristiger Fahrplanabweichungen.

- Der Markt für Regelungsleistung gewährleistet die kurzfristigen Stromsystemsicherheit. Es werden drei Produkte (Primärreserve, Sekundärreserve und Minutenreserve) für positive und negative Abweichungen von Fahrplänen durch die Netzbetreiber ausgeschrieben.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.11 Was ist der Unterschied zwischen Primär-, Sekundärregelung & Minutenreserve? (5)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Alles sind Regelenergiearten.

- Unvorhergesehene Schwankungen zwischen der Einspeisung und Entnahme des Stroms im Netz werden kurzfristig ausgeglichen, indem die Lieferanten der so genannten Regelenergie kurzfristig Kraftwerksleistung erhöhen oder senken.

Primärreglung: Lieferant muss nach 30s 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum 0min bis 15min.

Sekundärregelung: Lieferant muss nach 5s 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum 30s bis 1h.

Minutenreserve: Lieferant muss nach 15min 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum bis 1h.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4.12 Was ist der Unterschied zwischen Grundlastkraftwerken, Mittellastkraftwerken und Spitzenlastkraftwerken?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Grundlastkraftwerke:
Kraftwerke mit hohen Investitions- und niedrigen Betriebskosten (z.B. Kernenergie, Windenergie).

Mittellastkraftwerke:
Kraftwerke mit guter Regelfähigkeit (z.B. Steinkohlekraftwerke).

Spitzenlastkraftwerke:
Kraftwerke mit niedrigen Investitions- und hohen Betriebskosten (z.B. Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicherkraftwerke, Gas- und Dampfturbinenkraftwerke).
Lösung ausblenden
  • 67411 Karteikarten
  • 1696 Studierende
  • 192 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Energiewirtschaft 4: Stromnetz Kurs an der Karlsruher Institut für Technologie - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
4.1 Welche Vorteile verspricht man sich von einem liberalisierten Energiemarkt? (2)
A:
- Durch freien Wettbewerb soll der Verbraucher zu günstigen Konditionen marktgerecht versorgt werden

- Durch Bundesnetzagentur regulierte Monopolstellung des Netzbetreibers

Q:
4.2 Was versteht man unter einem Energielieferanten?
A:
Energielieferanten:
Jedes Kraftwerk stellt eine wirtschaftliche Einheit, ebenso sogenannte unabhängige Energieerzeugung (Independent Power Producer IPP). Alle speisen in das Verbundnetz ein, um die Energie zum Kunden zu transportieren.
Q:
4.3 Was versteht man unter einem Übertragungsnetzbetreiber?
A:
Übertragungsnetzbetreiber:
Die ÜNB sind für ihre jeweiligen Regelzonen verantwortlich. Sie müssen durch entsprechende Verträge mit Lieferanten Reserve- oder Regelleistung einkaufen um die Frequenzerhaltung und Stabilität des Verbundnetzes sorgen können.
Q:
4.4 Was versteht man unter einem Verteilnetzbetreiber?
A:
Verteilernetzbetreiber:
Dies sind eine Vielzahl von Betreibern wie industrielle Großkunden, Stadtwerke usw. Diese Betreiber können auch selbst Strom erzeugen und weiterverkaufen. Dabei werden Lieferverträge zwischen den Erzeugern und Verbrauchern direkt, über Stromhändler oder an der Energiebörse abgeschlossen.
Q:
4.5 Welche Aufgaben hat ein Übertragungsnetzbetreiber? (5)
A:
- Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) ist Betreiber des Hoch- und Höchstspannungsnetzes.

- Der ÜNB ist verantwortlich für Energieübertragung über Übertragungsnetze, sowie für Instandhaltung und Dimensionierung der Netze.

- Die deutschen ÜNB haben die Aufgabe, das Leistungsgleichgewicht zwischen Stromerzeugung und -abnahme in der Regelzone ständig aufrecht zu erhalten.

- Der ÜNB ist verantwortlicher Bilanzkoordinator und somit Koordinator der Bilanzkreiskonten.

- Eine weitere Aufgabe ist die Gewährleistung der Regelenergie, um Netzschwankungen möglichst gering zu halten. Hierzu benötigen der ÜNB Regelleistung in verschiedenen Qualitäten.
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
4.6 Wie verdient der Übertragungsnetzbetreiber sein Geld?
A:
In der Regelzone des ÜNB befinden sich mehrere Bilanzkreise, so dass der ÜNB Ausgleichsenergie transferieren kann. Der ÜNB generiert somit Einnahmen bei unausgeglichenen Bilanzkreisen. Bilanzkreise in einer Regelzone gleichen sich teilweise gegenseitig aus. Die übrige Differenz zwischen Erzeugung und Verbrauch über alle Bilanzkreise einer Regelzone hinweg wird durch die sogenannte Regelenergie ausgeglichen.
Q:
4.7 Was versteht man unter der Regelenergie?
A:
Regelenergie ist die Differenz zwischen Energieerzeugung und Energieverbrauch über alle Bilanzkreise einer Regelzone hinweg.
Q:
4.8 Aus welchen 2 Segmenten besteht der europäische Binnenmarkt für elektrische Energie?
A:
- Energy-Only-Markt
- Markt für Regelleistung 
Q:
4.9 Was passiert auf dem Energy-Only-Markt? (5)
A:
- Jeder Verkäufer gibt sein Angebot ab (Preis und Menge)
- Die Börse hängt Angebote anonymisiert in Reihenfolge des Preises auf
- Alle Käufer zeigen Ihren Bedarf an der Börse auf
- Die Börse definiert den gesamten Bedarf
- Der Preis wird so festgelegt, dass der Gesamtbedarf gedeckt wird
Q:
4.10 Was ist die Aufgabe für den Markt für Regeleistung? (2)
A:
- Handel von Erzeugungs- und Nachfragekapazitäten zur Kompensation kurzfristiger Fahrplanabweichungen.

- Der Markt für Regelungsleistung gewährleistet die kurzfristigen Stromsystemsicherheit. Es werden drei Produkte (Primärreserve, Sekundärreserve und Minutenreserve) für positive und negative Abweichungen von Fahrplänen durch die Netzbetreiber ausgeschrieben.
Q:
4.11 Was ist der Unterschied zwischen Primär-, Sekundärregelung & Minutenreserve? (5)
A:
- Alles sind Regelenergiearten.

- Unvorhergesehene Schwankungen zwischen der Einspeisung und Entnahme des Stroms im Netz werden kurzfristig ausgeglichen, indem die Lieferanten der so genannten Regelenergie kurzfristig Kraftwerksleistung erhöhen oder senken.

Primärreglung: Lieferant muss nach 30s 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum 0min bis 15min.

Sekundärregelung: Lieferant muss nach 5s 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum 30s bis 1h.

Minutenreserve: Lieferant muss nach 15min 100 % seiner Energie zu- oder abstellen können, im Zeitraum bis 1h.
Q:
4.12 Was ist der Unterschied zwischen Grundlastkraftwerken, Mittellastkraftwerken und Spitzenlastkraftwerken?
A:
Grundlastkraftwerke:
Kraftwerke mit hohen Investitions- und niedrigen Betriebskosten (z.B. Kernenergie, Windenergie).

Mittellastkraftwerke:
Kraftwerke mit guter Regelfähigkeit (z.B. Steinkohlekraftwerke).

Spitzenlastkraftwerke:
Kraftwerke mit niedrigen Investitions- und hohen Betriebskosten (z.B. Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicherkraftwerke, Gas- und Dampfturbinenkraftwerke).
Energiewirtschaft 4: Stromnetz

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten Energiewirtschaft 4: Stromnetz Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Energiewirtschaft 6: Windkraft

Karlsruher Institut für Technologie

Zum Kurs
Ethik 4 Wirtschaftsethik

FHS St.Gallen

Zum Kurs
Wirtschaft

Ecole Nationale d'Architecture

Zum Kurs
Wirtschaft

SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft

Zum Kurs
Energiewirtschaft EW

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Energiewirtschaft 4: Stromnetz
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Energiewirtschaft 4: Stromnetz