Pädagogische Psychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pädagogische Psychologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen

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Interpretation von ES nach Bloom

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d ≥ 2.00 (2‐Sigma Kriterium) würde einem Zuwachs von 48 PR‐Punkten entsprechen


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Aufgaben der Pädagogischen Psychologie

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1. untersucht die Veränderung von Verhalten und Erleben durch Lern‐ und Erziehungsprozesse


2. konzipiert und evaluiert Interventionen, um Verhalten und Erleben in pädagogischen Situationen in gewünschter Richtung zu verändern

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Interpretation von ES nach Hattie (h-point)

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d = 0.40 obere Grenze dessen, was (guter) Unterricht im Zeitraum eines Schuljahres durchschnittlich im Lernen von SuS bewirkt


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Effekte von Triple‐P bei Kindesmisshandlung Prinz et al. (2009)


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- Triple‐P Training von 649 Sozialarbeitern, Familientherapeuten, Kindergärtnerinnen und Grundschullehrerinnen im Bereich der Familienprävention und Intervention

Ergebnis:

Starke Effekte (d > 1.0) auf Kriterien der Kindesmisshandlung


Traurig, aber wahr: Zum Teil gingen die Effekte auf eine Zunahme von KM‐ Fällen in der Kontrollgruppe zurück


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Begründung eines "Pädagogischen Verhältnis" - Wolfgang Klafki (1980)

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1. Verhältnis der Wechselwirkung, in dem alle Beteiligten sich gegenseitig beeinflussen und verändern


2. Soziale Beeinflussung = Wohl des jungen Menschen zu dienen


3. Definition von Wohl hängt von den

jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Bedingungen ab


4. Pädagogisches Handeln muss orientiert an: Entwicklungsstand & Lebensaufgaben des jungen Menschen 


5. Sozialer Einfluss nur so wirksam, wie der Edukand bereit ist, Einflüsse des Erziehenden aufzunehmen


6. Erziehungsziel: Selbstständigkeit & Selbstverantwortung (schrittweise sich selbst überflüssig machen)

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Leitbilder der PP: Lehren und Lernen

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1. Instruktionsorientierte Sicht: Prozess‐Produkt‐Forschung

- Fokus auf Lehren: Was machen gute LehrerInnen? 

- Strukturierte Informationsdarbietung
- Diagnose der Lernvoraussetzungen
- Klassenführung usw...


2. Konstruktionsorientierte Sicht: Novizen‐Experten‐Forschung

-  Fokus auf Lernen: Was kennzeichnet Expertentum beim Lernen?

- Gute Informationsverarbeitung
- Selbstgesteuertes Lernen
- Kollaboratives Arbeiten usw...

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Intentionale Erziehung Definition

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Erziehung ist absichtsgeleitet beinhaltet Fürsorge und Einflussnahme, die dem Wohl des Kindes zu dienen haben


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Studie (Doktrin der formalen Bildung):

Fördert Lateinunterricht kognitive Grundfähigkeiten? Haag & Stern (2000)



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- Keine Vorteile des Lateinunterrichts auf schlussfolgerndes Denken

- Geringe Vorteile von Latein bei muttersprachlichen Leistungen (Konstruktion komplexer Sätze)


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Klauer Definition Funktionale Erziehung – für den Schulunterricht

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„ ... Erziehung [ist] die Wechselwirkung einer bestimmten Art von Tätigkeiten des Lehrenden und Verhaltensänderungen beim Lernenden


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Reciprocal Teaching (RT) 

Annemarie Palincsar & Ann Brown (1984)

Ausgangslage:

Palincsar & Brown (1984): Intervention bei 7‐Klässlern




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RT ist keine Methode, um Schwierigkeiten beim Lesen zu beheben, sondern Bedeutung und Sinn aus gelesenen Texten zu fördern (Verständnis)

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Regeln zur Programmentwicklung (RT)

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1. Entwickle ein Modell “guten strategischen Lesens” (s. Expertiseforschung)

2. Prüfe das Modell in der Referenzgruppe (z.B. bei Schülern einer bestimmten Klassenstufe, mit bestimmten Lernvoraussetzungen usw.)

3. Entwickle Regeln, die es Kindern / Jugendlichen ermöglichen, komplexe Strategien schrittweise aufzubauen

4. Entwickle ein Modell zur Vermittlung der Strategien (Instruktionsmodell)

5. Prüfe die Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Generalisierung des Trainings

6. Sichere die Ökonomie und Machbarkeit der Intervention (geprüfte, aber möglichst schlanke und kostengünstige Programme)


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PP und gesellschaftliche Veränderungen in Bildungssystemen - Beispiele für das Zusammenwirken von Wissenschaft und Gesetzgebung im Bildungsbereich: 


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1. Doktrin der formalen Bildung
2. No Child Left Behind / Every Student Succeeds Act 

3. Response to Intervention (IDEA)


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Beispielhafte Karteikarten für deinen Pädagogische Psychologie Kurs an der Justus-Liebig-Universität Gießen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Interpretation von ES nach Bloom

A:

d ≥ 2.00 (2‐Sigma Kriterium) würde einem Zuwachs von 48 PR‐Punkten entsprechen


Q:

Aufgaben der Pädagogischen Psychologie

A:

1. untersucht die Veränderung von Verhalten und Erleben durch Lern‐ und Erziehungsprozesse


2. konzipiert und evaluiert Interventionen, um Verhalten und Erleben in pädagogischen Situationen in gewünschter Richtung zu verändern

Q:

Interpretation von ES nach Hattie (h-point)

A:

d = 0.40 obere Grenze dessen, was (guter) Unterricht im Zeitraum eines Schuljahres durchschnittlich im Lernen von SuS bewirkt


Q:

Effekte von Triple‐P bei Kindesmisshandlung Prinz et al. (2009)


A:

- Triple‐P Training von 649 Sozialarbeitern, Familientherapeuten, Kindergärtnerinnen und Grundschullehrerinnen im Bereich der Familienprävention und Intervention

Ergebnis:

Starke Effekte (d > 1.0) auf Kriterien der Kindesmisshandlung


Traurig, aber wahr: Zum Teil gingen die Effekte auf eine Zunahme von KM‐ Fällen in der Kontrollgruppe zurück


Q:

Begründung eines "Pädagogischen Verhältnis" - Wolfgang Klafki (1980)

A:

1. Verhältnis der Wechselwirkung, in dem alle Beteiligten sich gegenseitig beeinflussen und verändern


2. Soziale Beeinflussung = Wohl des jungen Menschen zu dienen


3. Definition von Wohl hängt von den

jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Bedingungen ab


4. Pädagogisches Handeln muss orientiert an: Entwicklungsstand & Lebensaufgaben des jungen Menschen 


5. Sozialer Einfluss nur so wirksam, wie der Edukand bereit ist, Einflüsse des Erziehenden aufzunehmen


6. Erziehungsziel: Selbstständigkeit & Selbstverantwortung (schrittweise sich selbst überflüssig machen)

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Q:

Leitbilder der PP: Lehren und Lernen

A:

1. Instruktionsorientierte Sicht: Prozess‐Produkt‐Forschung

- Fokus auf Lehren: Was machen gute LehrerInnen? 

- Strukturierte Informationsdarbietung
- Diagnose der Lernvoraussetzungen
- Klassenführung usw...


2. Konstruktionsorientierte Sicht: Novizen‐Experten‐Forschung

-  Fokus auf Lernen: Was kennzeichnet Expertentum beim Lernen?

- Gute Informationsverarbeitung
- Selbstgesteuertes Lernen
- Kollaboratives Arbeiten usw...

Q:

Intentionale Erziehung Definition

A:

Erziehung ist absichtsgeleitet beinhaltet Fürsorge und Einflussnahme, die dem Wohl des Kindes zu dienen haben


Q:

Studie (Doktrin der formalen Bildung):

Fördert Lateinunterricht kognitive Grundfähigkeiten? Haag & Stern (2000)



A:

- Keine Vorteile des Lateinunterrichts auf schlussfolgerndes Denken

- Geringe Vorteile von Latein bei muttersprachlichen Leistungen (Konstruktion komplexer Sätze)


Q:

Klauer Definition Funktionale Erziehung – für den Schulunterricht

A:

„ ... Erziehung [ist] die Wechselwirkung einer bestimmten Art von Tätigkeiten des Lehrenden und Verhaltensänderungen beim Lernenden


Q:

Reciprocal Teaching (RT) 

Annemarie Palincsar & Ann Brown (1984)

Ausgangslage:

Palincsar & Brown (1984): Intervention bei 7‐Klässlern




A:

RT ist keine Methode, um Schwierigkeiten beim Lesen zu beheben, sondern Bedeutung und Sinn aus gelesenen Texten zu fördern (Verständnis)

Q:

Regeln zur Programmentwicklung (RT)

A:

1. Entwickle ein Modell “guten strategischen Lesens” (s. Expertiseforschung)

2. Prüfe das Modell in der Referenzgruppe (z.B. bei Schülern einer bestimmten Klassenstufe, mit bestimmten Lernvoraussetzungen usw.)

3. Entwickle Regeln, die es Kindern / Jugendlichen ermöglichen, komplexe Strategien schrittweise aufzubauen

4. Entwickle ein Modell zur Vermittlung der Strategien (Instruktionsmodell)

5. Prüfe die Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Generalisierung des Trainings

6. Sichere die Ökonomie und Machbarkeit der Intervention (geprüfte, aber möglichst schlanke und kostengünstige Programme)


Q:

PP und gesellschaftliche Veränderungen in Bildungssystemen - Beispiele für das Zusammenwirken von Wissenschaft und Gesetzgebung im Bildungsbereich: 


A:


1. Doktrin der formalen Bildung
2. No Child Left Behind / Every Student Succeeds Act 

3. Response to Intervention (IDEA)


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