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Lernmaterialien für Einführung Bewegungswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung Bewegungswissenschaft Kurs an der Justus-Liebig-Universität Gießen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Außenaspekt allgemein und Unterpunkte (3)

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TESTE DEIN WISSEN

...im Raum und Zeit beobachtbare Erscheinungen und Veränderungen

1a -> Unterschiedliche Bewegungsstrukturen (zyklische und azyklische Bewegung)

1b -> Unterschiedliche Bewegungsituationen (geschlossene und offene Fertigkeiten)

2 -> Bewegungstechniken; Funktionsanalyse (Göhner)

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TESTE DEIN WISSEN

Körper in Bewegung: Ortsveränderung, Geschwindigkeit, Beschleunigung; Begriffe (3)

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TESTE DEIN WISSEN

- Ortsrepräsentant: für eine genaue Ortsangabe braucht man einen punktförmigen Repräsentanten


- Ortskoordinaten: Die Ortskoordinaten werden durch den Abstand von Ortsrepräsentant und einem Referenzpunkt aus entlang vorgegebener Richtung gemessen


- Ortsdifferenzen: vektorielle Größen, die die zeitliche Änderung der Position eines Körpers beschreiben

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TESTE DEIN WISSEN

Außenaspekt 2 -> Funktionsanalyse (Göhner) (6)

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TESTE DEIN WISSEN

- Benenen von Teilaktionen (räumlich-zeitliche Ablaufformen)

- Funktionsbelegung von Teilaktionen

-Bewegung -> äußerlich sichtbare Produkte

- nicht das reale Geschehen (Subjektbezug), sondern "abstrakte, nicht reale Sollwerte" (Objektbezug)

- Untergliederung in funktionstragende Bestandteile (Hauptfunktions-; bzw. Hilfsfunktionsphasen)

- Analysiert wird der zu lehrende Stoff

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TESTE DEIN WISSEN

motorisches Lernen -> Gerichtetheit

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TESTE DEIN WISSEN

– Erfahrungsabhängige Veränderungen der Bewegungskoordination
– Leistung nimmt in der Regel zu; auch auf hohem Könnensniveau
– Kann nicht als Versuch-Irrtum Lernen verstanden werden (sondern nur als zielgerichtetes Lernen)

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TESTE DEIN WISSEN

Anekdotische Evidenz für implizites Lernen

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TESTE DEIN WISSEN

➢ Babys lernen Laufen und Artikulieren, ohne dass ihnen jemand explizit erklärt, wie das geht.
➢ Tiere können Bewegungen erlernen.
➢ SportlerInnen wissen oft nicht, wie sie eine Bewegung ausgeführt haben, sondern nur, dass es funktioniert hat.

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TESTE DEIN WISSEN

motorisches Lernen -> Aufgabenbezug

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TESTE DEIN WISSEN

– Bewegungen als Aufgabenlösungen; Zielen darauf ab, ein gewünschtes Endresultat herzustellen
– Fertigkeit einer Person drückt sich im Vermögen (Kompetenz) aus („motor capability“), die gestellten Anforderungen zu erfüllen.

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TESTE DEIN WISSEN

Stufe 2: Reaktionsauswahl

Hick- Hyman Gesetz

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TESTE DEIN WISSEN

die Reaktionszeit steigt immer konstant an in Bezug auf die Auswahlmöglichkeiten


cRT = a + b[log2(N)]
Log2 (N)
bestimmt die Informationsmenge (in bit), die notwendig ist, um die durch die Anzahl der Reaktionsalternativen N gegebene Unsicherheit bezüglich der geforderten Reaktion aufzulösen


1 bit = Informationsmege, die die bestehende Unsicherheit um die Hälfte reduziert


so beträgt die erforderliche Informationsmenge bei 8 Reaktionsalternativen 3 bit


cRT = + b[log2(N)]
empirische Konstante b
Zeit, um die sich die Reaktionszeit bei einer Verdopplung der Anzahl der Reaktionsalternativen (= Zunahme der  notwendigen Informationsmenge um 1 bit) erhöht


Maß für die Entscheidungsgeschwindigkeit, mit der die vorhandenen Reaktionsalternativen auf Basis von einem Bit an Information halbiert werden können


empirische Konstante a
Einfachreaktionszeit, wenn log2(N) = 0 --> N = 1
Maß für die allgemeine perzeptuo-motorische Geschwindigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Motorisches Lernen...

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TESTE DEIN WISSEN

... kann als erfahrungsabhängige Veränderung von relativ berdauernd gespeicherten Koordinationsmustern verstanden werden.


➢ Erwerb neuer Koordinationsmuster (Neulernen)
➢ Optimieren von Bewegungen
➢ Anpassen eines Musters an (neue) Situationsbedingungen

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TESTE DEIN WISSEN

Initiale (kognitive) Lernphase

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TESTE DEIN WISSEN

Ziel: Aufbau eines „Bewegungsplans“
(„getting the idea of the movement“; Gentile, 1972)


Teilprozesse:
➢ Visuelle Wahrnehmungsprozesse
➢ Aufmerksamkeitslenkung (auf relevante Merkmale)
➢ Bewegungsvorstellungen
➢ Verbalisierung (Rhythmisierung)
➢ Gedächtnisprozesse (überdauernde Speicherung)

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TESTE DEIN WISSEN

motorische Kontrolle

Annahmen (4)

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TESTE DEIN WISSEN

− das Zentralnervensystem ist letztlich das  zuständige Organ für die Lösung von Bewegungsaufgaben
− ausgeprägtes Bewegungskönnen beruht auf einer besonderen Vernetzung des Nervensystems auf der Ebene des Gehirns
− Struktur und Funktion des Zentralnervensystems sollten bei der Erklärung von Kontrollprozessen berücksichtigt werden, gleichwohl neurophysiologische Gegebenheiten nicht eins zu eins abzubilden sind.
− sportliche Expertise wird mit dem ZNS in Verbindung „gedacht“. Zur Erklärung gekonnten Bewegungsverhaltens wird aber auf Metaphern einer (abstrakteren) Beschreibungsebene zurückgegriffen.

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TESTE DEIN WISSEN

Automatisierung motorischer Fertigkeiten
(dritte Lernphase)

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TESTE DEIN WISSEN

➢ Bewegung nicht mehr bewusstseinspflichtig, aber bewusstseinsfähig
➢ Reduktion der erforderlichen Aufmerksamkeit
➢ Bildung komplexerer Funktionseinheiten („chunks“)
➢ Abnahme extrinsischer und Zunahme intrinsischer Kontrollinformationen
➢ Verlagerung von „closed-loop“ zu „open-loop“-Kontrolle
➢ Verbesserung der Antizipation von Bewegungseffekten
➢ Bewegungsmuster werden schwerer zu modifizieren

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TESTE DEIN WISSEN

motorisches Lernen -> Fluktuationen (Zufallseinflüsse bei einer Ausführung)

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TESTE DEIN WISSEN

– Bewegungen sind nicht identisch wiederholbar
– Interpretationsproblematik bei Nichterreichen des gewünschten Ergebnisses (fehlerhafte Bewegung oder stochastische Einflüsse?)
– Einzelne Ausführungen können daher nur bedingt als Repräsentant für das „Vermögen“ zur Lösung einer Aufgabe heran gezogen werden

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung Bewegungswissenschaft Kurs an der Justus-Liebig-Universität Gießen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Außenaspekt allgemein und Unterpunkte (3)

A:

...im Raum und Zeit beobachtbare Erscheinungen und Veränderungen

1a -> Unterschiedliche Bewegungsstrukturen (zyklische und azyklische Bewegung)

1b -> Unterschiedliche Bewegungsituationen (geschlossene und offene Fertigkeiten)

2 -> Bewegungstechniken; Funktionsanalyse (Göhner)

Q:

Körper in Bewegung: Ortsveränderung, Geschwindigkeit, Beschleunigung; Begriffe (3)

A:

- Ortsrepräsentant: für eine genaue Ortsangabe braucht man einen punktförmigen Repräsentanten


- Ortskoordinaten: Die Ortskoordinaten werden durch den Abstand von Ortsrepräsentant und einem Referenzpunkt aus entlang vorgegebener Richtung gemessen


- Ortsdifferenzen: vektorielle Größen, die die zeitliche Änderung der Position eines Körpers beschreiben

Q:

Außenaspekt 2 -> Funktionsanalyse (Göhner) (6)

A:

- Benenen von Teilaktionen (räumlich-zeitliche Ablaufformen)

- Funktionsbelegung von Teilaktionen

-Bewegung -> äußerlich sichtbare Produkte

- nicht das reale Geschehen (Subjektbezug), sondern "abstrakte, nicht reale Sollwerte" (Objektbezug)

- Untergliederung in funktionstragende Bestandteile (Hauptfunktions-; bzw. Hilfsfunktionsphasen)

- Analysiert wird der zu lehrende Stoff

Q:

motorisches Lernen -> Gerichtetheit

A:

– Erfahrungsabhängige Veränderungen der Bewegungskoordination
– Leistung nimmt in der Regel zu; auch auf hohem Könnensniveau
– Kann nicht als Versuch-Irrtum Lernen verstanden werden (sondern nur als zielgerichtetes Lernen)

Q:

Anekdotische Evidenz für implizites Lernen

A:

➢ Babys lernen Laufen und Artikulieren, ohne dass ihnen jemand explizit erklärt, wie das geht.
➢ Tiere können Bewegungen erlernen.
➢ SportlerInnen wissen oft nicht, wie sie eine Bewegung ausgeführt haben, sondern nur, dass es funktioniert hat.

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Q:

motorisches Lernen -> Aufgabenbezug

A:

– Bewegungen als Aufgabenlösungen; Zielen darauf ab, ein gewünschtes Endresultat herzustellen
– Fertigkeit einer Person drückt sich im Vermögen (Kompetenz) aus („motor capability“), die gestellten Anforderungen zu erfüllen.

Q:

Stufe 2: Reaktionsauswahl

Hick- Hyman Gesetz

A:

die Reaktionszeit steigt immer konstant an in Bezug auf die Auswahlmöglichkeiten


cRT = a + b[log2(N)]
Log2 (N)
bestimmt die Informationsmenge (in bit), die notwendig ist, um die durch die Anzahl der Reaktionsalternativen N gegebene Unsicherheit bezüglich der geforderten Reaktion aufzulösen


1 bit = Informationsmege, die die bestehende Unsicherheit um die Hälfte reduziert


so beträgt die erforderliche Informationsmenge bei 8 Reaktionsalternativen 3 bit


cRT = + b[log2(N)]
empirische Konstante b
Zeit, um die sich die Reaktionszeit bei einer Verdopplung der Anzahl der Reaktionsalternativen (= Zunahme der  notwendigen Informationsmenge um 1 bit) erhöht


Maß für die Entscheidungsgeschwindigkeit, mit der die vorhandenen Reaktionsalternativen auf Basis von einem Bit an Information halbiert werden können


empirische Konstante a
Einfachreaktionszeit, wenn log2(N) = 0 --> N = 1
Maß für die allgemeine perzeptuo-motorische Geschwindigkeit

Q:

Motorisches Lernen...

A:

... kann als erfahrungsabhängige Veränderung von relativ berdauernd gespeicherten Koordinationsmustern verstanden werden.


➢ Erwerb neuer Koordinationsmuster (Neulernen)
➢ Optimieren von Bewegungen
➢ Anpassen eines Musters an (neue) Situationsbedingungen

Q:

Initiale (kognitive) Lernphase

A:

Ziel: Aufbau eines „Bewegungsplans“
(„getting the idea of the movement“; Gentile, 1972)


Teilprozesse:
➢ Visuelle Wahrnehmungsprozesse
➢ Aufmerksamkeitslenkung (auf relevante Merkmale)
➢ Bewegungsvorstellungen
➢ Verbalisierung (Rhythmisierung)
➢ Gedächtnisprozesse (überdauernde Speicherung)

Q:

motorische Kontrolle

Annahmen (4)

A:

− das Zentralnervensystem ist letztlich das  zuständige Organ für die Lösung von Bewegungsaufgaben
− ausgeprägtes Bewegungskönnen beruht auf einer besonderen Vernetzung des Nervensystems auf der Ebene des Gehirns
− Struktur und Funktion des Zentralnervensystems sollten bei der Erklärung von Kontrollprozessen berücksichtigt werden, gleichwohl neurophysiologische Gegebenheiten nicht eins zu eins abzubilden sind.
− sportliche Expertise wird mit dem ZNS in Verbindung „gedacht“. Zur Erklärung gekonnten Bewegungsverhaltens wird aber auf Metaphern einer (abstrakteren) Beschreibungsebene zurückgegriffen.

Q:

Automatisierung motorischer Fertigkeiten
(dritte Lernphase)

A:

➢ Bewegung nicht mehr bewusstseinspflichtig, aber bewusstseinsfähig
➢ Reduktion der erforderlichen Aufmerksamkeit
➢ Bildung komplexerer Funktionseinheiten („chunks“)
➢ Abnahme extrinsischer und Zunahme intrinsischer Kontrollinformationen
➢ Verlagerung von „closed-loop“ zu „open-loop“-Kontrolle
➢ Verbesserung der Antizipation von Bewegungseffekten
➢ Bewegungsmuster werden schwerer zu modifizieren

Q:

motorisches Lernen -> Fluktuationen (Zufallseinflüsse bei einer Ausführung)

A:

– Bewegungen sind nicht identisch wiederholbar
– Interpretationsproblematik bei Nichterreichen des gewünschten Ergebnisses (fehlerhafte Bewegung oder stochastische Einflüsse?)
– Einzelne Ausführungen können daher nur bedingt als Repräsentant für das „Vermögen“ zur Lösung einer Aufgabe heran gezogen werden

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