Methodik an der IUBH Internationale Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Definition Wissenschaft 
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methodisch geregeltes Erkenntnissystem zum Formulieren von Gesetzen

methodischer Prozess der intersubjektiv nachvollziehbaren Erkennens

-> Bei gleicher Erklärungskraft ist stets dasjenige Erklärungsmodell zu bervorzugen, das sich am einfachsten in das bestehende Weltbild integrieren lässt 
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Exposé - Definition
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  • Bericht, erläuternde Darstellung, Plan
  • modellhafter Entwurf der Problem- & Fragestellung sowie der Ziele einer Arbeit
  • Reflektion des theoretischen & methodischen Vorgehens
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Exposé - Zweck
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  • Forschungsplan in strukturierter Form
  • gibt wissenschaftl. Arbeit Orientierung, einen möglichst konkreten Überblick über Art, Entfernung und mögliche Fallhöhe der Hindernisse
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Exposé - Bestandteile
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1. Problemstellung/ Relevanz des gewählten Themas
2. Stand der Forschung
3. Fragestellung
4. methodisches Vorgehen & Materialauszug
5. Arbeits- & Zeitplan
6. vorläufiges Literatutverzeichnis
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Eigenheit des wissenschaftlichen Arbeitens
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Erkenntnisse stehen nicht zu Beginn fest, sondern Wissen wird in Forschungsprozess entwickelt
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Deduktiv-nomologischer Erklärungsansatz
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Die Aufgabe von Wissenschaft ist es, Phänomene zu erklären. Ein Phänomen nach dem deduktiv-nomologischen Ansatz genau dann erklärt, wenn die Aussage, die es beschreibt (Explanadum/ Konklusion), aus Gesetzesaussagen und Aussagen über die Anfangs- & Randbedingungen (Explanans/ Prämissen) abgeleitet ist.

Ein zu erklärendes Ereignis wird logisch zurückgeführt auf 2 Prämissen (bestimmte Gesetzmäßigkeiten & bestimmte Rahmenbedingungen)

H-O-Erklärungsansatz:
Alle Rotdrosseln wandern -> Vogel x ist eine Rotdrossel -> Vogel x wandert
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Deduktion 
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möchte von Allgemeinen auf Einzelfall schließen
Schluss von Gesetzen auf den Spezialfall
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Induktion
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möchte von Einzelfall auf allgemeine Schlussfolgerungen schließen
Schluss von direkt beobachtbaren, sinnlichen Tatsachen auf Gesetze
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Empirisch-induktiver Erklärungsansatz
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Das empirisch-induktive Vorgehen empfiehlt, vom empirisch feststellbaren Phänomen auszugehen und auf induktive Weise die dahinterstehenden Regeln bzw. Gesetzmäßigkeiten zu erschließen 

Vogel x wandert -> Vogel x ist eine Rotdrossel -> alle Rotdrosseln wandern 
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Falsifikation
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Stellt Induktionsansatz in Frage:

empirisch-induktives Vorgehen kann nicht die Wahrheit garantieren (alle Schwäne weiß, Zufall, dass ein Schwan schwarz ist -> Gesetz gilt nicht)

-> Begriffe müssen definiert werden, sonst sind diese neutralen Größen ohne theoretisch Vorannahmen
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Kritischer Rationalismus (Karl Popper)
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  • philosophische Denkrichtung, „die zugibt, dass ich mich irren kann, dass du recht haben kannst und das wir zusammen vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen werden.“
  • beinhaltet kritisch-rationale Überprüfung wissenschaftlicher Theorien/ Hypothesen mit dem Ziel ihrer vorläufigen Bestätigung durch den permanenten vergeblichen Versuch ihrer Falsifikation
  • Wissenschaftliche Aussagen lassen sich nie hundertprozentig absichern (verifizieren), ABER wissenschaftliche Aussagen lassen sich widerlegen (falsifizieren) -> Wissen sollte stets als propositionales Wissen angesehen werden
3 Grundprobleme:
  • Definitionsproblem: Definitionen & axiomatische Aussagen sind grundsätzlich nicht falsifizierbar
  • Basissatzproblem: Die Ausgangshypothese bzw. Basissatz kann selbst wahr oder falsch sein
  • Probabilistische Aussagen: in den Wirtschaftswissenschaften haben wir es nahezu ausschließlich mit Wahrscheinlichkeitsaussagen zu tun

Ziel: durch Generierung neuer Aussagen und deren Widerlegung im Laufe der Zeit zu „bewährten“ Gesetzesaussagen gelangen

-> Im kritischen Rationalismus bedeutet wissenschaftlicher Fortschritt, dass man durch das beständige Aufstellen & Verwerfen wissenschaftlicher Aussagen der Objektivität & Wahrheit näherkommt, auch wenn man letztendlich niemals mit Sicherheit weiß, ob man nun die Wahrheit gefunden hat
-> Widerlegbarkeit als zentrales Kriterium von wissenschaftlichen Aussagen

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Max Weber: Definition Wissenschaftler
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  • Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis & Wahrheit 
  • bescheiden, denkt klar
  • Unterscheidet zw. Tatsachen & Bewertung
  • Pflicht ggü. Logik & Rationalität 
  • verwendet nur Methoden, die offen ggü. Kritik & Kontrolle sind
  • verfolgt Ethik der Verantwortung
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Q:
Definition Wissenschaft 
A:
methodisch geregeltes Erkenntnissystem zum Formulieren von Gesetzen

methodischer Prozess der intersubjektiv nachvollziehbaren Erkennens

-> Bei gleicher Erklärungskraft ist stets dasjenige Erklärungsmodell zu bervorzugen, das sich am einfachsten in das bestehende Weltbild integrieren lässt 
Q:
Exposé - Definition
A:
  • Bericht, erläuternde Darstellung, Plan
  • modellhafter Entwurf der Problem- & Fragestellung sowie der Ziele einer Arbeit
  • Reflektion des theoretischen & methodischen Vorgehens
Q:
Exposé - Zweck
A:
  • Forschungsplan in strukturierter Form
  • gibt wissenschaftl. Arbeit Orientierung, einen möglichst konkreten Überblick über Art, Entfernung und mögliche Fallhöhe der Hindernisse
Q:
Exposé - Bestandteile
A:
1. Problemstellung/ Relevanz des gewählten Themas
2. Stand der Forschung
3. Fragestellung
4. methodisches Vorgehen & Materialauszug
5. Arbeits- & Zeitplan
6. vorläufiges Literatutverzeichnis
Q:
Eigenheit des wissenschaftlichen Arbeitens
A:
Erkenntnisse stehen nicht zu Beginn fest, sondern Wissen wird in Forschungsprozess entwickelt
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Q:
Deduktiv-nomologischer Erklärungsansatz
A:
Die Aufgabe von Wissenschaft ist es, Phänomene zu erklären. Ein Phänomen nach dem deduktiv-nomologischen Ansatz genau dann erklärt, wenn die Aussage, die es beschreibt (Explanadum/ Konklusion), aus Gesetzesaussagen und Aussagen über die Anfangs- & Randbedingungen (Explanans/ Prämissen) abgeleitet ist.

Ein zu erklärendes Ereignis wird logisch zurückgeführt auf 2 Prämissen (bestimmte Gesetzmäßigkeiten & bestimmte Rahmenbedingungen)

H-O-Erklärungsansatz:
Alle Rotdrosseln wandern -> Vogel x ist eine Rotdrossel -> Vogel x wandert
Q:
Deduktion 
A:
möchte von Allgemeinen auf Einzelfall schließen
Schluss von Gesetzen auf den Spezialfall
Q:
Induktion
A:
möchte von Einzelfall auf allgemeine Schlussfolgerungen schließen
Schluss von direkt beobachtbaren, sinnlichen Tatsachen auf Gesetze
Q:
Empirisch-induktiver Erklärungsansatz
A:
Das empirisch-induktive Vorgehen empfiehlt, vom empirisch feststellbaren Phänomen auszugehen und auf induktive Weise die dahinterstehenden Regeln bzw. Gesetzmäßigkeiten zu erschließen 

Vogel x wandert -> Vogel x ist eine Rotdrossel -> alle Rotdrosseln wandern 
Q:
Falsifikation
A:
Stellt Induktionsansatz in Frage:

empirisch-induktives Vorgehen kann nicht die Wahrheit garantieren (alle Schwäne weiß, Zufall, dass ein Schwan schwarz ist -> Gesetz gilt nicht)

-> Begriffe müssen definiert werden, sonst sind diese neutralen Größen ohne theoretisch Vorannahmen
Q:
Kritischer Rationalismus (Karl Popper)
A:
  • philosophische Denkrichtung, „die zugibt, dass ich mich irren kann, dass du recht haben kannst und das wir zusammen vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen werden.“
  • beinhaltet kritisch-rationale Überprüfung wissenschaftlicher Theorien/ Hypothesen mit dem Ziel ihrer vorläufigen Bestätigung durch den permanenten vergeblichen Versuch ihrer Falsifikation
  • Wissenschaftliche Aussagen lassen sich nie hundertprozentig absichern (verifizieren), ABER wissenschaftliche Aussagen lassen sich widerlegen (falsifizieren) -> Wissen sollte stets als propositionales Wissen angesehen werden
3 Grundprobleme:
  • Definitionsproblem: Definitionen & axiomatische Aussagen sind grundsätzlich nicht falsifizierbar
  • Basissatzproblem: Die Ausgangshypothese bzw. Basissatz kann selbst wahr oder falsch sein
  • Probabilistische Aussagen: in den Wirtschaftswissenschaften haben wir es nahezu ausschließlich mit Wahrscheinlichkeitsaussagen zu tun

Ziel: durch Generierung neuer Aussagen und deren Widerlegung im Laufe der Zeit zu „bewährten“ Gesetzesaussagen gelangen

-> Im kritischen Rationalismus bedeutet wissenschaftlicher Fortschritt, dass man durch das beständige Aufstellen & Verwerfen wissenschaftlicher Aussagen der Objektivität & Wahrheit näherkommt, auch wenn man letztendlich niemals mit Sicherheit weiß, ob man nun die Wahrheit gefunden hat
-> Widerlegbarkeit als zentrales Kriterium von wissenschaftlichen Aussagen

Q:
Max Weber: Definition Wissenschaftler
A:
  • Suche nach wissenschaftlicher Erkenntnis & Wahrheit 
  • bescheiden, denkt klar
  • Unterscheidet zw. Tatsachen & Bewertung
  • Pflicht ggü. Logik & Rationalität 
  • verwendet nur Methoden, die offen ggü. Kritik & Kontrolle sind
  • verfolgt Ethik der Verantwortung
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