Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule

Karteikarten und Zusammenfassungen für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule.

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Globalisierung in der Unternehmenspraxis

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Vorteile der Internationalisierung der Produktion

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Beziehung zwischen Globalisierung und Politik

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Internationale Unternehmen und ihre betrieblichen Tätigkeiten (MNU und ihre spezifischen Eigenschaften)

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Theoretische Begründung für Globalisierung bzw. Internationalisierung: Absolute (Kosten-)Vorteile

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:


Theoretische Begründung für Globalisierung bzw. Internationalisierung: Komparative Kostenvorteile

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Betriebsmuster in internationalen Märkten bzw. Konzepte der Internationalisierung von Unternehmen

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Betriebsmuster in internationalen Märkten bzw. Konzepte der Internationalisierung von Unternehmen: exportorientierte Ansätze

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Analyse der Rahmenbedingungen für Internationalisierungsvorhaben //
Aspekte einer Umfeldanalyse zur Vorbereitung der Internationalisierung

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Allgemeines Verständnis von Kultur 

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Unterscheidung von Kulturen nach E.T. Hall

Das war nur eine Vorschau der Karteikarten auf StudySmarter.
Flascard Icon Flascard Icon

Über 50 Mio Karteikarten von Schülern erstellt

Flascard Icon Flascard Icon

Erstelle eigene Karteikarten in Rekordzeit

Flascard Icon Flascard Icon

Kostenlose Karteikarten zu STARK Inhalten

Kostenlos anmelden

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Definition von Globalisierung

Kommilitonen im Kurs Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule auf StudySmarter:

Managing in a Global Economy

Globalisierung in der Unternehmenspraxis
Typischerweise wird über die Zeit eine Standardisierung der Güter und Dienstleistungen erwartet, die auf die zunehmende Verknüpfung der Märkte zurückgeht. Es zeigt sich jedoch, dass gerade die Marketingforschung wichtige Beiträge leistet, um die Differenzierung und Segmentierung der Märkte eher voranzutreiben. Dazu kommt der technologische Fortschritt gerade im Bereich der Produktion – Stichworte hier sind Industrie 4.0, Digitalisierung oder 3-D-Druck, der enormes Potenzial bietet, um Produkte marktspezifisch anzupassen und damit auf die Präferenzen der Konsumenten hin abzustimmen.

Managing in a Global Economy

Vorteile der Internationalisierung der Produktion
  • neben globalen Verkauf wird vermehrt auch international produziert
  • dafür werden externe Produktionsbetriebe integriert 


Vorteile: 

+ vglw. günstige Stückkosten bei der Produktion im Ausland

+ größere Unabhängigkeit von einzelnen Standorten

+ Ausgleich politischer und ökonomischer Herausforderungen anderer Standorte

+ Nähe zum Beschaffungs- und Absatzmarkt

Managing in a Global Economy

Beziehung zwischen Globalisierung und Politik

- Wechselwirkungen zwischen Globalisierungstrends und dem politischen System erörtern
- beeinflusst zu einem erheblichen Grad die Arbeit nationaler Regierungen sowie ihre Souveränität und Autonomie

- Grenzen der Natio­nalstaaten sind durch Verbünde wie die Europäische Union, aber auch durch technologische Entwicklungen wie das Internet weniger bedeutend
- sinkender Einfluss nationaler Gesetzgebungen

- Diskussionen um die gerechte Besteuerung multinationaler Konzerne, aber auch etwaige Haftungsfragen in grenzüberschreitenden digitalen Austauschbeziehungen, auch bei globalen Finanzmärkten

- Mit diesem oft technologisch bestimmten Wandel wird auch die Autonomie der Nationalstaaten eingeschränkt, denn in vielen Bereichen sind die Handlungsmöglichkeiten inzwischen beschnitten (Wall/Minocha/Rees 2010)
- zwischenstaatliche Kooperationen und auch der Einbezug von Nichtregierungsorganisationen werden immer wichtiger

-  auch wenn es in der Bevölkerung teils starke Widerstände gegen die zunehmende Wahrnehmung gemeinschaftlicher Aufgaben in der EU gibt, so wird der ökonomische Nutzen, aber auch die technologische Notwendigkeit zu mehr Koo­pe­ration kaum ernsthaft bezweifelt. Doch mit diesem Trend steht natürlich auch die Legitimität der Nationalstaaten an sich infrage.
- kritische Sichtweisegroßer Teile der Bevölkerung

wesentlichen Kritiken an der globalisierten Wirtschaft:
- offenbar viele Arbeitsplätze aus den entwickelten in weniger entwickelte Staaten verlagert
- Damit wird natürlich auch die Macht der Gewerkschaften und Betriebsräte deutlich eingeschränkt, was dem sozialen Frieden in unseren Gesellschaften abträglich ist. Gerade der Ausgleich der Interessen von Arbeitnehmern einerseits und demUnternehmenssektor andererseits hat nämlich über Jahrzehnte fürsozialen Frieden in Deutschland gesorgt.

- werden die Unternehmen zugleich beschuldigtin sich entwickelnden Ländern die vorherrschendeArmut auszunutzen und zu deren Beseitigung aufgrund extrem niedriger Löhne keinen Beitrag zu leisten. Die oft unwürdigen ArbeitsbedingungenKinderarbeit und eine vielfach erhebliche Umweltverschmutzung
-  gerade bei sehr armen Ländern ein gewisses Erpressungspotenzial, da diese im Grunde auf jede nur denkbare Erzielung von Deviseneinnahmen angewiesen

- Damit wird aber auch deutlich, dass es in vielen Bereichen schlicht globaler Regelungen bedarf, um mit den globalen ökonomischen Trends mithalten zu können.


Managing in a Global Economy

Internationale Unternehmen und ihre betrieblichen Tätigkeiten (MNU und ihre spezifischen Eigenschaften)

Merkmale multinationaler Unternehmen

Definition

  • Ein multinationales Unternehmen (MNE) ist ein Unternehmen auf der Suche nach weltweiten Markt- und Produktionsmöglichkeiten. Es sucht nach Marktchancen außerhalb der heimischen Märkte und ist bereit, betrieb­liche Tätigkeiten ins Ausland zu verlagern (Daniels/Radebaugh/Sullivan 2018).

Formen multinationaler Unternehmen

  • Globale Unternehmen bieten standardisierte Waren und Dienstleistungen weltweit.
  • Unternehmen, die auf mehreren aus­ländischen Märkten tätig sind (Multidomestic companies), haben Niederlassungen im Ausland, welche vorwiegend eigenständig tätig sind. Waren und Dienstleistungen werden für die lokale Nachfrage angepasst.
  • Transnationale Unternehmen integrieren standortspezifische Aktivitäten in einen einzigen Produktionsprozess.

Gründe für internationale Aktivitäten

  • Umsatz steigern
  • Zugriff auf Ressourcen
  • Kostensenkung
  • Risiken ausgleichen


Managing in a Global Economy

Theoretische Begründung für Globalisierung bzw. Internationalisierung: Absolute (Kosten-)Vorteile

  • Theorie stammt aus dem 18. Jhd.: Adam Smith's Buch "Wealth of Nations" (1776)
  • Smith kommt zu dem Schluss, dass der Handel zw. 2 Ländern dann Vorteile hat, wenn sich jedes Land auf diejenigen Vorteile spezialisiert, in denen es absolute Kostenvorteile ggü. dem anderen Land hat
  • die Spezialisierung führt zu einen größeren Output und damit zu einem effizienteren Ressourceneinsatz


Bsp-Rechnung: s. Skript Kapitel 1.3


Nachteile:

  • sehr modellhafte Überlegung 
  • Smith setzt voraus, dass jedes Land für irgendein Produkt absolute Vorteile in der Herstellung aufweist 
  • dies ist in der Praxis nicht der Fall: es gibt Länder, die in gar keinem Produkt über absolute Kostenvorteile verfügen


Dann: Konzept der "komparativen Kostenvorteile" bzw. "Wettebewerbsvorteile"

Managing in a Global Economy


Theoretische Begründung für Globalisierung bzw. Internationalisierung: Komparative Kostenvorteile

  • Modell stammt aus dem 19. Jhd.: David Ricardo (1817)
  • Ricardo wies nach, dass sich die Vorteile der Spezialisierung und des grenzüberschreitenden Handels auch dann ergeben, wenn ein Land in keinem Produkt Herstellungsvorteile ggü. einem anderen Land aufweist


  • das Land, welches generell Vorteile in der Herstellung von Gütern ggü. einem anderen Land ausweist, sollte sich auf jenes Produkt spezialisieren, in dem es einem komparativen Kostenvorteil hat (also das Produkt in dem es den größten absoluten Herstellungsvorteil aufweist)
  • das in der Güterherstellung benachteiligte Land sollte sich dementsprechend auf dasjenige Produkt spezialisieren, in dem sein absoluter Kostennachteil am geringsten ist
  • es bringt für beide Länder Vorteile, dann mit diesen Gütern Handel zu treiben, um jeweils auch das nicht selbst produzierte Gut zu erhalten


Bsp-Rechnung: s. Skript Kapitel 1.3


Diskussion:

  • Einschränkung der zugrundeliegenden Annahmen, da sie in dieser Form nicht in der Wirtschaftspraxis anzutreffen sind 
  • es wird vorausgesetzt, dass finanzielle und personelle Ressourcen problemlos von einem zum andere Land transferiert werden können 
  • mögliche Handelsbarrieren und protektionistische Maßnahmen (z.B. Zölle, Importbeschränkungen, Steuern) werden außer Acht gelassen 
  • es besteht in der Realität nicht immer eine gegenseitiger Bedarf an den herzustellenden Gütern 
  • in der Realität werden nicht nur zwei Güter gegenseitig gehandelt, sondern es gibt eine große Komplexität und Differenzierung internationaler Handelsbeziehungen 

Managing in a Global Economy

Betriebsmuster in internationalen Märkten bzw. Konzepte der Internationalisierung von Unternehmen

  • es gibt unterschiedliche Eintrittsmöglichkeiten auf internationale Märkte
  • die entscheidenden Faktoren beziehen sich vor allem auf den unternehmensinternen Kontext sowie die Rahmenbedingungen im Ausland 
  • der wichtigste Aspekt ist die Kapitalkraft der Unternehmens 
  • viele Unternehmen beginnen mit weniger kostenintensiven Maßnahmen und weiten diese bei Erfolg aus 


Konzepte der Internationalisierung von Unternehmen sind:

  • exportorientierte Ansätze
  • fremdkapitalbasierte Ansätze
  • eigenkapitalbasierte Ansätze

Managing in a Global Economy

Betriebsmuster in internationalen Märkten bzw. Konzepte der Internationalisierung von Unternehmen: exportorientierte Ansätze

  • i.d.R. die erst-gewählte Option bei einer Entscheidung zu exportieren
  • (Importaktivitäten folgen ähnlichen Mustern)
  • Export bedeutet, dass ein Unternehmen im Inland produziert und dann versch. logistische Mittel verwendet, um die Waren auf ausl. Märkte zu exportieren


  • Wall, Minocha & Rees (2010) unterscheiden zwischen indirektem und direktem Export


Indirekter Export:

  • die internationale Aktivitäten werden von Dritten durchgeführt
  • diese sind als Zwischenhändler für den Warenversand und deren Verteilung über versch. Kanäle im ausl. Markt verantwortlich 
  • Ausmaß der Verantwortlichkeit variiert nach Umfang der Tätigkeit
  • Bsp.: Export-, Handels-, Einkaufshäuser

Vorteile:

  • birgt weniger Risiken für das produzierende Unternehmen, da Kosten nur bei der Veräußerung entstehen

Nachteile:

  • kaum Kontrolle über die Marktaktivitäten im Ausland
  • wenig Informationen über die Reaktion der Verbraucher 
  • birgt Reputationsrisiken, da das Unternehmen nicht in direktem Kontakt mit den ausl. Kunden steht


direkter Export:

  • das Produktionsunternehmen führt seine eigenen Exportaktivitäten aus
  • --> Organisation der physischen Verteilung der Waren und Auswahl der entsprechenden Vertriebskanäle

Nachteile:

  • Kostenintensiver
  • höhere Risiken

Vorteile: 

  • direkte Interaktion mit den ausl. Kunden und Märkten
  • --> bietet wertvolle Marktinformationen und zusätzliche Serviceleistungsmöglichkeiten


Managing in a Global Economy

Analyse der Rahmenbedingungen für Internationalisierungsvorhaben //
Aspekte einer Umfeldanalyse zur Vorbereitung der Internationalisierung
  • Die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten über die Ländergrenzen hinaus ist mit viel Aufwand, Zeit und Ressourcen verbunden
  • um sinnvolle Investitionen zu tätigen müssen die Rahmenbedingungen im jeweiligen Zielland gründlich untersucht/evaluiert werden
  • die drei wichtigsten kontextuellen Aspekte, die bei einer Expansion ins Ausland beachtet werden sollen, stellen Daniels/Radebaugh/Sullivan 2018 zusammen, s. Tabelle
  • ein weiterer wichtiger Aspekt ist der kulturelle Kontext --> bereichsübergreifendes Thema, beeinflusst in gewissen Maße alle anderen Kontextfaktoren (auch eng mit Ethik verbunden)



Aspekte einer Umfeldanalyse zur Vorbereitung der Internationalisierung

Politisches Umfeld

(wesentliche Aspekte bei der Analyse eines politischen Systems)

Rechtliche Rahmen­bedingungen

(Mechanismen, die Gesetze durch die inhaltliche Interpretation von Gesetzen und Vorschriften vollstrecken)

Wirtschaftliches Umfeld

(beeinflusst von politischen Entscheidungen und reguliert durch Rechtssysteme)

allgemeiner Schwerpunkt auf

Individualismus (individuelle Freiheit)

vs.

Kollektivismus (Einschränkung der indiv. Freiheit im Interesse kollektiver gesellschaftlicher Vorteile)



politische Strukturen wie
Demokratie
(Rechtsstaatlichkeit, regelmäßige Wahlen, Machtverteilung --> parlamentarisches Regierungssystem (DE)/ präsidentielle Demokratie (USA))

vs.

Totalitarismus
(politische Macht liegt bei einer Person/einigen Einzelpersonen/einer Partei, Macht wird monopolisiert und Opposition oft unterdrückt  --> Diktatur, Einparteiensystem)



Analyse des politischen Risikos:

(Bewertung, wie gut z.B. geistiges Eigentum geschützt wird)


  • systematisches politisches Risiko

(durch politischen Führungswechsel, bringt veränderte politische Ausrichtung, oft mehr Chancen als Risiken)


  • prozessuales politisches Risiko

(durch Verhaltensänderung der Regierung, z.B. Korruption, allg. niedrige Verfahrenssicherheit)


  • politisches Verteilungsrisiko

(durch finanzielle Belastung bestimmter Branchen oder Unternehmen (z.B. LKW-Maut), dadurch finanz. Vorteile der Regierung)


  • politische Unruhen

(Auswirkungen auf Privatunternehmen durch z.B. Krieg, Bürgerunruhen)


Mischung aus 

öffent­lichem Recht 

(Verfassungsrecht, Strafrecht, Prozessrecht, Verwaltungsrecht)

und Privatrecht

(bürgerliches Recht, Unternehmensrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht)


Rechtssysteme

Common Law (Lex Communis)

(stützt sich maßgeblich auf frühere Gerichtsentscheide (Präzedenzfälle), wird durch richterliche Auslegung geprägt)


vs.


Civil Law 

(Anwendung von umfassenden Rechtskodizes, die möglichst viele Rechtsfälle abdecken)


Theokratisches Recht

(rechtliche Entscheidungen stützen sich auf religiöse Kodizes, religiöse Führer als Richter)


Gewohnheitsrecht

(Entstehung durch fortwährende Praktizierung, basiert auf Traditionen)


Mischtrechtssysteme

(verwenden mehr als eins der o.g. Rechtssysteme)


Herrschaftsgrundlage

"Rule of man"

(Entscheidungen basieren auf einer einzelnen Person, Attribut totalitärer Systeme)


"Rule of law"

(Rechtsstaatlichkeit basiert auf demokratisch legitimiertem Gesetzesvollzug, Fainess und Vorhersehbarkeit, Rechtssicherheit)


wichtigste rechtliche Fragen für eine Expansion ins Ausland

  • was ist zur Gründung erforderlich?
  • wie schwierig ist der Erhalt einer Genehmigung? welche Hindernisse erschweren den Prozess?
  • wie werden Verträge abgeschlossen? gibt es genügend rechtliche Mittel, um diese durchzusetzen?
  • Arbeits- und Arbeitsplatzregelungen? Gewerkschaften?
  • Untersuchung der Produkt-/Produktionsstandards 
  • Produkthaftung
  • Marketingvorschriften
  • Länge der Gerichtsverfahren? Erlaubnis zu außergerichtlichen Schiedsverfahren?
  • Schutz der Rechte an geistigem Eigentum
  • Umweltvorschriften

Wirtschaftssysteme


"wahrer" Kapitalismus 

vs. Planwirtschaft (z.B. Nordkorea)

(beides extreme Konzepte, heute selten auffindbar)


Eingreifen der Regierung

(durch mehr oder weniger umfangreiche staatliche Investitionen)

- freie Marktwirtschaft 

(schafft Wohlstand, scheitert an Wohlstandsverteilung , sozialer Sicherheit, ökologischen Aspekten)

- soziale Marktwirtschaft 

(z.B. in DE, gewährt Eigentumsrechte in Verbindung mit Verpflichtung zu einem gesellschaftl. Beitrag, Aufteilung der wirtschaftl. & polit. Macht, breite Beteiligung an Entscheidungsprozessen, Kompromissbereitschaft)


Indikatoren über potentielle Märkte


  • BIP
  • BNE (Bruttonationaleinkommen)
  • BNE pro Kopf
  • Wachstumsrate des BNE
  • BNE im Vergleich zur Inflation
  • Einkommens­verteilung
  • Vermögensverteilung
  • Inflation/Deflation

(Lebenshaltungskosten)


  • Arbeitslosenrate
  • Arbeitsmarkt­regulierungen
  • Qualifikationen der Arbeitskräfte
  • Arbeitskosten
  • (Beschäftigten-) Produktivität
  • Geschäftsklima (z. B.  Corruption Perception Index --> Info über Regierungsführung und -transparenz)

Managing in a Global Economy

Allgemeines Verständnis von Kultur 

  • keine allgemeingültige Definition, jedoch gemeinsames Verständnis:
    • beschreibt ein universelles, aber für bestimmte Gruppen sehr spezifisches Orientierungssystem (Thomas/Utler 2013)
    • beeinflusst das indiv. Wahrnehmen, Denken, Werten, Urteilen und Handeln der mit dieser Gruppe verbundenen Personen (Wenninger 2000)
    • (Gruppe: Nation/Gesellschaft/Organisation/Gruppe von Menschen, die dieselben Werte teilen)
    • ist Teil eines Prozesses, entwickelt sich im Laufe der Zeit
    • besteht nicht nur aus einer einzigen Aktivität 
    • "the way we do things here" 
    • existiert in allen Gesellschaftsschichten 


  • Unterschiede 
    • auf nationaler/regionaler Ebene, in Organisationen, bei Individuen
    • formale Kultur (oft schriftl. festgehalten)
    • informale Kultur (nicht niedergeschrieben, bezieht sich auf Verhaltensweisen/Geschichten/Traditionen aus dem tägl. Leben, äußerst einflussreich und langlebig


  • weitere Bestimmungsfaktoren/wichtige Unterscheidungsmerkmale einer nationaler Kultur im Modell von E.T. Hall und den Kulturdimensionen nach Hofstede

Managing in a Global Economy

Unterscheidung von Kulturen nach E.T. Hall

(Hall 1976)

  • Bezug auf den Kontext bei der Kommunikation


Low-Context-Kulturen

  • Individualismus steht im Vordergrund.
  • Einhaltung des persönlichen Bereichs wird während der Kommunikation erwartet.
  • Nonverbale Kommunikation hat niedrigen Stellenwert.
  • Kommunikation wird durch explizite Regel kodifiziert.
  • Zeit ist wichtig, Pünktlichkeit hat Vorrang.
  • Vorbereitung ist wichtig.


High-Context-Kulturen

  • Schwerpunkt wird auf Gruppen gelegt.
  • Einhaltung des persönlichen Bereichs wird weniger erwartet.
  • Persönliche Kommunikation ist durch physischen Kontakt gekennzeichnet.
  • Zeit ist weniger wichtig.
  • Persönliche Beziehungen sind wichtig.
  • Pünktlichkeit wird wenig beachtet.

Managing in a Global Economy

Definition von Globalisierung
keine einheitliche, weitgehend geteilte Definition von Globalisierung

wichtige Merkmale:

kulturelle und politische Einflussfaktoren,

zunehmende Vernetzung von Gesellschaften und Volkswirtschaften,

Integration wirtschaftlicher Prozesse und Informationsaustausch über nationale Grenzen hinweg,

abnehmender politischer Einfluss nationaler Regierungen,

eine Tendenz von nationalen und regionalen zu vollständig integrierten globalen Märkten sowie

zunehmende Homogenität von Gesellschaften und Märkten mit entsprechend angleichenden Effekten auf lokale Kulturen


Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule zu sehen

Singup Image Singup Image

Managerial Economics an der

IUBH Internationale Hochschule

global economy an der

IUBH Internationale Hochschule

global economy 2 an der

IUBH Internationale Hochschule

Managerial Economics an der

IUBH Internationale Hochschule

Global Political Economy an der

Vrije Universiteit Amsterdam

Ähnliche Kurse an anderen Unis

Schau dir doch auch Managing in a Global Economy an anderen Unis an

Zurück zur IUBH Internationale Hochschule Übersichtsseite

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Managing in a Global Economy an der IUBH Internationale Hochschule oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
X

StudySmarter - Die Lernplattform für Studenten

StudySmarter

4.5 Stars 1100 Bewertungen
Jetzt entdecken
X

Gute Noten in der Uni? Kein Problem mit StudySmarter!

89% der StudySmarter Nutzer bekommen bessere Noten in der Uni.

50 Mio Karteikarten & Zusammenfassungen
Erstelle eigene Lerninhalte mit Smart Tools
Individueller Lernplan & Statistiken


Lerne mit über 1 Millionen Nutzern in der kostenlosen StudySmarter App.

Du bist schon registriert? Hier geht‘s zum Login