Grundlagen an der IUBH Internationale Hochschule

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Differentielle Psychologie in der Antike

Was bedeutet "persona"? 

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Was ist Phrenologie von Joseph Gall?

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Was ist das Buch von Charles Darwin?

Was bedeutet Survival of the Fittest?

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Was machte der Augustinermönch Gregor Mendel?

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Wer war Francis Galton? Was machte er?

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Was sind „Mental Tests“ ? Von wem?

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Was sagte Alfred Binet zu den Mental Tests? Was machte er stattdessen? 

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Was besagt die Tiefenpsychologische Perspektive? Von wem?

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Was besagt die Phänomenologische Perspektive? Von wem?

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Was besagt die Verhaltenstheoretische Perspektive? Von wem?

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Was besagt die Dispositionelle Perspektive? Von wem?

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Was ist der Unterschied zwischen der allgemeinen und der differentiellen Psychologie?

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Grundlagen

Differentielle Psychologie in der Antike

Was bedeutet "persona"? 

Um 1100 v. Chr. Wurden Tests in Musik, Bogenschießen, Reiten, Rechnen, … durchgeführt, um zu sehen, wer der geeignetste ist. Auch im Judentum gab es das schon. „Wer blöde und verzagt ist, der kehre um“. Zitat von Feldherr Gideon bei der Selbstprüfung. Soldaten wurden beobachtet, wie sie mit Durst umgehen. Es wurde solange aussortiert, bis nur noch 300 übrig waren.  Latein „persona“ = Persönlichkeit. Früher als Bezeichnung von Masken verwendet, die Menschen im öffentlichen Leben tragen und einnehmen.
Heute: Persönlichkeit = individuelle Einzigartigkeit eines Menschen als einer Kombination von vielen Eigenschaften („sie ist eine freundliche Persönlichkeit“) als auch für besonders auffallende Menschen (George Clooney ist wirklich eine Persönlichkeit).

Grundlagen

Was ist Phrenologie von Joseph Gall?

geht davon aus, dass von der Form des Schädels auf die Ausprägung der Sinne (z.B. für Farben) geschlossen werden kann. Wurde aber widerlegt.

Grundlagen

Was ist das Buch von Charles Darwin?

Was bedeutet Survival of the Fittest?

„The Origin of Species by Means of Natural Selection”. Er stellte die These auf, dass die Eigenschaften von Mensch und Tier nicht zufällig sind. Er sagte, dass es eine Evolution gibt, die sich nach dem Prinzip des „Survival of the Fittest“ immer diejenigen Individuen durchsetzen, die am besten an ihre Umwelt angepasst sind. Survival of the Fittest = bedeutet das Überleben der an ihre jeweilige Umwelt bestangepassten Individuen einer Spezies.

Grundlagen

Was machte der Augustinermönch Gregor Mendel?

beschäftigte sich damit, Pflanzen zu kreuzen und zu untersuchen, welche Merkmale sich auf die nächste Generation weitervererben. Er entdeckte dadurch Gesetze der Vererbung.

Grundlagen

Wer war Francis Galton? Was machte er?

Francis Galton, Cousin von Darwin = interessierte sich als erster für die Entwicklung von Tests, um die kognitiven Fähigkeiten von Menschen zu messen. Er ließ akustische Fähigkeiten, sowie Gedächtnisleistung und Tastfähigkeit von Ausstellungsbesuchern testen.

Grundlagen

Was sind „Mental Tests“ ? Von wem?

Vorläufer für späteren Intelligenztest etwickelte James McKeen Cattell. Er sagt, für gute Intelligenz braucht man gute Sinnesorgane. Deswegen fokussierten sich seine „Mental Tests“ auf Themen wie Reaktionszeit, Schmerzempfindlichkeit und die Fähigkeit, visuelle, auditive, … Reize zu unterscheiden. Allerdings waren diese Tests noch nicht gut geeignet, um z.B. schulischen oder beruflichen Erfolg vorherzusagen.

Grundlagen

Was sagte Alfred Binet zu den Mental Tests? Was machte er stattdessen? 

Er erkannte die mangelnde Aussagekraft der „Mental Tests“ und entwickelte die Idee, Merkmale zu untersuchen, die tatsächlich für die schulische Leistung und Entwicklung von Kindern ausschlaggebend sein könnten wie Gedächtnis, Vorstellungskraft, Aufmerksamkeit, Verständnis, … 

Er bekam dann den Auftrag Test zu entwickeln, die Kinder mit Sonderschulbedarf von normalen Kindern unterscheiden sollten. Durchschnittlich intelligente Kinder konnten 50 bis 75% der Aufgaben ihrer Altersstufe lösen. War das der Fall, entsprach ihr Intelligenzalter ihrem Lebensalter. Beispiele von Binets Tests im Skript * 15. 

Pro Aufgabe wird einer höheren Altersstufe ein Fünftel Jahr dazugezählt, weil fünf Aufgaben einem Jahr entsprechen. 

Nachteil der Methode: rechnete nur den Unterschied zwischen realem und Intelligenzalter in Jahren aus, setzten die Beiden aber nicht zueinander in Bezug. Z.B. 2 Jahre Unterschied je nach Lebensalter was anderes bedeuten. Eine 4-jährige auf dem Entwicklungsstand von einer 2-jährigen ist stark entwicklungsverzögert. Der Rückstand einer 11-jährigen, auf dem Niveau von einer 9-jährigen ist möglicherweise kaum merkbar. 

Die Lösung vom Hamburger Psychologe William Stern. Erfand den Intelligenzquotienten. 

 • 100 = Intelligenzquotient IM DER ZSMF.

 

Heute wird Intelligenz anders ermittelt, nämlich durch Vergleich mit einer Normstichprobe (z.B. die Leistung eines 20-järigen Studenten wird mit 20-25-jährigen Studenten verglichen)

Grundlagen

Was besagt die Tiefenpsychologische Perspektive? Von wem?

Sigmund Freud. Er untersuchte Vorgänge innerhalb der Psyche. Über-Ich, Ich und Es. Er erklärte die Kämpfe im Inneren des Menschen. Diese Konflikte werden von Abwehrmechanismen in Schach gehalten z.B. Sublimierung oder Verschiebung. Forschungsmethoden: Traumarbeit, Introspektion, Selbstanalyse und projektive Tests wie die Rorschach-Tests.

Grundlagen

Was besagt die Phänomenologische Perspektive? Von wem?

Entspringen die humanistischen Schulen der Psychotherapie, wichtigster Vertreter, Carl Rogers. Hier geht es um die Einzigartigkeit des Menschen, um authentische Beziehungen, um den freien Willen und die Möglichkeit, sich selbst neu zu entscheiden und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Der Fokus ist der Mensch als Wesen, das entwicklungsfähig ist. Subjektivität ist hier wichtig. Sie gehen davon aus, dass man einen Menschen nur dann versteht, wenn man sein Inneres versteht. Forschungsmethoden: Selbstberichte, biografische Analysen.

Grundlagen

Was besagt die Verhaltenstheoretische Perspektive? Von wem?

Pawlow, Thorndike und Skinner. Es wird davon ausgegangen, dass alle relevanten psychischen Eigenschaften sich auch in einem beobachtbaren Verhalten zeigen müssen. das Verhalten ist erlernbar und somit auch verdrängbar. Methoden: wissenschaftliche Messungen, Verhaltensbeobachtungen und Laborexperimente.

Grundlagen

Was besagt die Dispositionelle Perspektive? Von wem?

Diese legt den Schwerpunkt darauf, dass es verschiedene Eigenschaften (Dispositionen) gibt, die zwischen unterschiedlichen Menschen variieren, aber innerhalb eines Menschen nicht zufällig auftreten, Vertreter: Stern, Allport, Murray. Hier werden standardisierte Fragebögen und Beobachtungsinventare zur Selbst- und Fremdeinschätzung entwickelt, um Eigenschaften zu messen und mit anderen zu vergleichen.

Grundlagen

Was ist der Unterschied zwischen der allgemeinen und der differentiellen Psychologie?

Allgemeine Psychologie = Wie kann das Erleben und Verhalten vom Menschen allgemein beschrieben werden? 

Es werden allerdings individuelle Unterschiede übersehen. Bei den einen trifft das Modell zu, bei den anderen nicht (Bsp. Sprachentwicklung von Kindern). 

Differentielle Psychologie = Was macht die Unterschiede zwischen Menschen aus? Warum sind nicht alle gleich? Es wird das „Charakteristische einzelner Menschen“ beschrieben. 

Anwendung findet die Differentielle Psychologie dann, wenn es darum geht, eine möglichst gute Passung von Umwelt und Individuum herzustellen. Aber auch: wie kann ich herausfinden, welche Ausbildung, Arbeit zu mir passt? 

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