Emotionen an der IUBH Internationale Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Emotionen an der IUBH Internationale Hochschule

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welche zentrale Rolle hat die Amygdala?

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Befindet sich auf der rechten sowie linken Seite des Temporallappens (Schläfenlappens) des Großhirns, der das Hör- und Sprachzentrum enthält. Hat eine wichtige Funktion bei der Emotionskontrolle und der Ausbildung von emotionalen Gedächtnisinhalten. Sie ist aber auch bei der Konditionierung von Furcht beteiligt. Nach einer Amygdalaläsion nicht mehr möglich. Durch MRT-Aufnahmen wurde bestätigt, dass eine erhöhte Aktivierung der Amygdala bei Angst vorhanden ist.

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Beispiele für physiologische Prozesse, die nach der Aktivierung des Stressprogramms zur Bereitstellung von Energie dienen:

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1. Aktivierung und Durchblutung des Gehirns

2. Erweiterung der Bronchien, 3.Atembeschleunigung

4.Erhöhte Muskelspannung, verbesserte Reflexe

5.Erhöhter Blutdruck, schneller Herzschlag

6.Schwitzen

7.Energiebereitstellung

8.Erhöhte Gerinnungsfähigkeit des Blutes

9.Hemmung der Verdauungstätigkeit und der Energiespeicherung

10.Verminderte Durchblutung der Genitalien

11.Reduzierter Speichelfluss, trockener Mund

12.Kurzfristig erhöhte Schmerztoleranz

13.Kurzfristig erhöhte Immunkompetenz

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was ist der Hippocampus?

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Größte Struktur des limbischen Systems, befindet sich im Temporallappen (liegen über den Ohren und enthalten z.B. die Hörrinde). Hat die Funktion, Gedächtnisinhalte zu verarbeiten und nachhaltig zu speichern. (Wie die Speicher-Taste beim Computer) Wenn dieser beschädigt ist, kann man zwar neue Fähigkeiten erlernen, allerdings sich danach nicht mehr daran erinnern. Dort werden Erinnerungen an Gerüche, Gefühle, Geräusche sowie an Orte, die mit etwas Gewissen verbunden sind für kurze Zeit gespeichert, um später an einem anderen Ort dauerhaft gespeichert zu werden. Z.B. Einer Person mit einem Schaden im Hippocampus fehlte zwar die konkrete Erinnerung an einen traurigen oder lustigen Film, dennoch fühlten sie sich danach noch eine gewisse Zeit lang traurig oder fröhlich.

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was sind Neurotransmitter?

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Haben die Funktion der neuronalen Informationsübermittlung. Nimmt das Signal durch sogenannten Dendriten auf, und sendet es durch sein Axon zur axonalen Endigung. Dort werden Neurotransmitter freigesetzt, um andere Neuronen zu stimulieren. * Strukturen einer Nervenzelle 68

Abbildung: Aufbau einer chemischen Synapse * 69 

Abbildung: Ausgewählte Neurotransmitter und ihre Funktionen * 70

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was sind Stimmungskongruente und -inkongruente Informationen?

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Bower sagt, dass Menschen die Situationen suchen, die ihrer aktuellen Gefühlslage entsprechen. Stimmungskongruent = vollkommen übereinstimmend mit unserer aktuellen Stimmung.

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was sind Bottom-Up- und Top-Down-Prozesse bei der Verarbeitung von Emotionen?

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Top-Down = Wahrnehmungsprozesse, in welchen z.B. unsere früheren Erfahrungen, Erwartungen und Motive beeinflussen, wie wir etwas wahrnehmen und interpretieren. 

Bottom-Up = werden sensorische Infos aus unserer Umgebung in höhere Gehirnzentren weitergeleitet wo sie verarbeitet und klassifiziert werden. Dies betrifft vor allem komplexe Gefühle wie Liebe und Hass. 

Zusammenfassend hat unser Reaktionssystem die Aufgabe, uns vor potenziellen Gefahren zu warnen und zu schützen, ist für phylogenetisch bedeutsame Reize empfänglich, einfach zu konditionieren, mit unserem impliziten Gedächtnis (Abruf von Inhalten ist mühelos) verbunden und vergisst nur langsam. Die bewusste Emotionsverarbeitung erfolgt über ein weiteres System, das mir unserem expliziten Gedächtnis (Abruf von Inhalten ist anstrengend) verbunden ist.

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was ist Lateralisierung?

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Spezialisierung der Großhirnhälften auf gewisse Reize z.B. positiv und negative Reize. 

Sie haben auch eine wichtige Rolle in der Umsetzung von Emotionen in Handlungspläne. 

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was ist Angst?

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Untersuchungen zeigten, dass diese aus einer kognitiven Komponente der Besorgnis und einer emotionalen Komponente der Wahrnehmung autonomer Erregung (z.B. schwitzen) sowie aus mangelndem Selbstvertrauen besteht. Bereichsspezifische Angst unterscheidet sich in gewissen Bereichen, zum Beispiel Situationen die körperlich bedrohlich sind wie medizinische Eingriffe und welche die selbstwertbedrohlich sind wie Prüfungsangst oder soziale Angst.

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Beispiel der Cannon-Brad-Theorie

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Wenn wir verliebt sind, wird der Anblick des geliebten Menschen als auslösender Reiz zu unserem sympathischen Nervensystem weitergeleitet, was zu einem Anstieg unseres Herzschlags führt, während gleichzeitig die Weiterleitung an unsere Großhirnrinde (zerebraler Kortex) erfolgt und unsere Empfindung von Liebe bewirkt.

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welche Aufgaben hat das vegetative Nervensystem?

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Wird auch als autonomes oder viszerales Nervensystem bezeichnet und hat 2 Aufgaben: Einerseits versorgt es unsere inneren Organe, Gefäße und Drüsen. Andererseits ruft er den körperzustand der Homöostase hervor, in welchem die chemische Zusammensetzung der Körpersubstanzen immer wieder reguliert und ausbalanciert werden muss, um eine optimale Arbeit der Organsysteme zu gewährleisten. Beinhaltet nebenan auch sympathische und parasympathische Anteile. Angenehme Emotionen = parasympathische Teil. Überaschende oder aversive Emotionen = Sympathikus.

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Strategien der Emotionsregulation nach Gross

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Eine frühe Emotionsregulation erfolgt dann, wenn die emotionalen Reaktionstendenzen noch nicht vollständig aktiviert wurden und unser Verhalten verändert haben = Antezedenz fokussierte Strategien. Dadurch können wir früh entscheiden, welche Situationen oder Kontakte wir suchen und vermeiden wollen. Wir können uns also alles selber gestalten. 

Reaktionsfokussierte Strategien = Unterdrückung der emotionalen Reaktionstendenzen. Findet später statt. 

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Die kognitive Bewertung der Situation nach Lazarus und Folkmann: 

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1.Die primäre Bewertung der Situation führt zu einer Einschätzung des Stressors als positiv, irrelevant oder stressbezogen. Bei stressrelevant wird geschaut, ob es bereits eine Schädigung gibt oder ob eine Bedrohung vorliegt (z.B. Operation)

2.Die sekundäre Bewertung dient der Analyse der Ressourcen, bzw. einer subjektiven Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten die Situation bewältigen zu können. 

3.Eine Neubewertung der Situation bzw. Belastung kann im 3 Schritt durch die Auseinandersetzung mit der belastenden Situation und neuen Informationen erfolgen. Hierdurch kann sich die persönliche Wahrnehmung verändern, indem Stress reduziert wird, wenn sich herausstellt, dass die Belastung doch nicht so groß war wie man dachte. 

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Q:

welche zentrale Rolle hat die Amygdala?

A:

Befindet sich auf der rechten sowie linken Seite des Temporallappens (Schläfenlappens) des Großhirns, der das Hör- und Sprachzentrum enthält. Hat eine wichtige Funktion bei der Emotionskontrolle und der Ausbildung von emotionalen Gedächtnisinhalten. Sie ist aber auch bei der Konditionierung von Furcht beteiligt. Nach einer Amygdalaläsion nicht mehr möglich. Durch MRT-Aufnahmen wurde bestätigt, dass eine erhöhte Aktivierung der Amygdala bei Angst vorhanden ist.

Q:

Beispiele für physiologische Prozesse, die nach der Aktivierung des Stressprogramms zur Bereitstellung von Energie dienen:

A:

1. Aktivierung und Durchblutung des Gehirns

2. Erweiterung der Bronchien, 3.Atembeschleunigung

4.Erhöhte Muskelspannung, verbesserte Reflexe

5.Erhöhter Blutdruck, schneller Herzschlag

6.Schwitzen

7.Energiebereitstellung

8.Erhöhte Gerinnungsfähigkeit des Blutes

9.Hemmung der Verdauungstätigkeit und der Energiespeicherung

10.Verminderte Durchblutung der Genitalien

11.Reduzierter Speichelfluss, trockener Mund

12.Kurzfristig erhöhte Schmerztoleranz

13.Kurzfristig erhöhte Immunkompetenz

Q:

was ist der Hippocampus?

A:

Größte Struktur des limbischen Systems, befindet sich im Temporallappen (liegen über den Ohren und enthalten z.B. die Hörrinde). Hat die Funktion, Gedächtnisinhalte zu verarbeiten und nachhaltig zu speichern. (Wie die Speicher-Taste beim Computer) Wenn dieser beschädigt ist, kann man zwar neue Fähigkeiten erlernen, allerdings sich danach nicht mehr daran erinnern. Dort werden Erinnerungen an Gerüche, Gefühle, Geräusche sowie an Orte, die mit etwas Gewissen verbunden sind für kurze Zeit gespeichert, um später an einem anderen Ort dauerhaft gespeichert zu werden. Z.B. Einer Person mit einem Schaden im Hippocampus fehlte zwar die konkrete Erinnerung an einen traurigen oder lustigen Film, dennoch fühlten sie sich danach noch eine gewisse Zeit lang traurig oder fröhlich.

Q:

was sind Neurotransmitter?

A:

Haben die Funktion der neuronalen Informationsübermittlung. Nimmt das Signal durch sogenannten Dendriten auf, und sendet es durch sein Axon zur axonalen Endigung. Dort werden Neurotransmitter freigesetzt, um andere Neuronen zu stimulieren. * Strukturen einer Nervenzelle 68

Abbildung: Aufbau einer chemischen Synapse * 69 

Abbildung: Ausgewählte Neurotransmitter und ihre Funktionen * 70

Q:

was sind Stimmungskongruente und -inkongruente Informationen?

A:

Bower sagt, dass Menschen die Situationen suchen, die ihrer aktuellen Gefühlslage entsprechen. Stimmungskongruent = vollkommen übereinstimmend mit unserer aktuellen Stimmung.

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Q:

was sind Bottom-Up- und Top-Down-Prozesse bei der Verarbeitung von Emotionen?

A:

Top-Down = Wahrnehmungsprozesse, in welchen z.B. unsere früheren Erfahrungen, Erwartungen und Motive beeinflussen, wie wir etwas wahrnehmen und interpretieren. 

Bottom-Up = werden sensorische Infos aus unserer Umgebung in höhere Gehirnzentren weitergeleitet wo sie verarbeitet und klassifiziert werden. Dies betrifft vor allem komplexe Gefühle wie Liebe und Hass. 

Zusammenfassend hat unser Reaktionssystem die Aufgabe, uns vor potenziellen Gefahren zu warnen und zu schützen, ist für phylogenetisch bedeutsame Reize empfänglich, einfach zu konditionieren, mit unserem impliziten Gedächtnis (Abruf von Inhalten ist mühelos) verbunden und vergisst nur langsam. Die bewusste Emotionsverarbeitung erfolgt über ein weiteres System, das mir unserem expliziten Gedächtnis (Abruf von Inhalten ist anstrengend) verbunden ist.

Q:

was ist Lateralisierung?

A:

Spezialisierung der Großhirnhälften auf gewisse Reize z.B. positiv und negative Reize. 

Sie haben auch eine wichtige Rolle in der Umsetzung von Emotionen in Handlungspläne. 

Q:

was ist Angst?

A:

Untersuchungen zeigten, dass diese aus einer kognitiven Komponente der Besorgnis und einer emotionalen Komponente der Wahrnehmung autonomer Erregung (z.B. schwitzen) sowie aus mangelndem Selbstvertrauen besteht. Bereichsspezifische Angst unterscheidet sich in gewissen Bereichen, zum Beispiel Situationen die körperlich bedrohlich sind wie medizinische Eingriffe und welche die selbstwertbedrohlich sind wie Prüfungsangst oder soziale Angst.

Q:

Beispiel der Cannon-Brad-Theorie

A:

Wenn wir verliebt sind, wird der Anblick des geliebten Menschen als auslösender Reiz zu unserem sympathischen Nervensystem weitergeleitet, was zu einem Anstieg unseres Herzschlags führt, während gleichzeitig die Weiterleitung an unsere Großhirnrinde (zerebraler Kortex) erfolgt und unsere Empfindung von Liebe bewirkt.

Q:

welche Aufgaben hat das vegetative Nervensystem?

A:

Wird auch als autonomes oder viszerales Nervensystem bezeichnet und hat 2 Aufgaben: Einerseits versorgt es unsere inneren Organe, Gefäße und Drüsen. Andererseits ruft er den körperzustand der Homöostase hervor, in welchem die chemische Zusammensetzung der Körpersubstanzen immer wieder reguliert und ausbalanciert werden muss, um eine optimale Arbeit der Organsysteme zu gewährleisten. Beinhaltet nebenan auch sympathische und parasympathische Anteile. Angenehme Emotionen = parasympathische Teil. Überaschende oder aversive Emotionen = Sympathikus.

Q:

Strategien der Emotionsregulation nach Gross

A:

Eine frühe Emotionsregulation erfolgt dann, wenn die emotionalen Reaktionstendenzen noch nicht vollständig aktiviert wurden und unser Verhalten verändert haben = Antezedenz fokussierte Strategien. Dadurch können wir früh entscheiden, welche Situationen oder Kontakte wir suchen und vermeiden wollen. Wir können uns also alles selber gestalten. 

Reaktionsfokussierte Strategien = Unterdrückung der emotionalen Reaktionstendenzen. Findet später statt. 

Q:

Die kognitive Bewertung der Situation nach Lazarus und Folkmann: 

A:

1.Die primäre Bewertung der Situation führt zu einer Einschätzung des Stressors als positiv, irrelevant oder stressbezogen. Bei stressrelevant wird geschaut, ob es bereits eine Schädigung gibt oder ob eine Bedrohung vorliegt (z.B. Operation)

2.Die sekundäre Bewertung dient der Analyse der Ressourcen, bzw. einer subjektiven Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten die Situation bewältigen zu können. 

3.Eine Neubewertung der Situation bzw. Belastung kann im 3 Schritt durch die Auseinandersetzung mit der belastenden Situation und neuen Informationen erfolgen. Hierdurch kann sich die persönliche Wahrnehmung verändern, indem Stress reduziert wird, wenn sich herausstellt, dass die Belastung doch nicht so groß war wie man dachte. 

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