Sozialwirtschaft & Sozialökonomie Kap.8 an der IU Internationale Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Warum ist die Organisationsentwicklung relevant? 
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- Für Erhalt der Konkurrenzfähigkeit + Sicherung des Fortbestands 

- interne Weiterentwicklung der Einrichtungen und Dienste ist dafür erforderlich 
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Nenne die 7 Ziele des neuen Sterungsmodells 
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- Umwandlung öffentlicher Verwaltung in moderne Dienstleistungseinheiten 
- Mehr Leistungsqualität 
- Mehr Bürger- und Kundenorientierung 
- Qualifizierung des Personals
- Wirtschaftlichkeit 
- Kostentransparenz 
- Klarere Abgrenzung zw. Politik und Verwaltung 
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Nenne die 2 Ziele des neuen Steuerungsmodells für die Sozialwirtschaft 

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- Eindämmung der Kostensteigerung im sozialen Bereich 
- Effizienterre und effektivere Erbringung sozialer Dienstleistungen durch Einführung bzw. Intensivierung von Wettbewerb 
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Wie war die herkömmliche Finanzierung?

(Bzgl. Änderung der Finanzierung) 
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Vollständige Refinanzierung der Kosten für Erbringer sozialer Dienstleistungen durch jeweiligen Kostenträger 
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Was bedeutet "Refinanzierung"? 
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Aufnahme von Finanzmitteln um Kredit zu vergeben 
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Welche Möglichkeiten der Finanzierung haben soziale Dienstleistungen? 
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- Abrechnung pro Stunde 
- Abrechnung pro Tag 
- Abrechnung pro Monat 
- Abrechnung nach Modulen/Leistungskomplexen 
- Abrechnung über Gesamtpauschale 
- Abrechnung über persönliche Budget 
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Welche Folgen bringt die Umstellung auf Leistungsentgelte? 
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- Einrichtungen+Dienste müssen Leistungen beschreiben und in Form einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation in Geldwerten ausdrücken 
- Kosten eines Anbieters dürfen nicht höher als bei vergleichbaren Anbietern sein
- etc. 
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Welche Chancen und Risiken bringt die Umstellung auf Leistungsentgelte? 


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Chancen: Modernisierung und Organisationsentwicklung 

Risiken: Weniger Spielräume in der Personalpolitik und defizitäre Finanzierung 
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Welche Modernisierungstendenzen hat die Sozialwirtschaft?
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- Bildung größerer Organisationseinheiten 
- Bildung von Netzwerkkooperationen 
- Rechtsformänderung 
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Welchen Anlass hatte die Reform? 
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- Steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte 
- Kritik an mangelnder Transparnez bzgl. Kosten und Nutzen öffentlicher Leistungen 
- Mangel an Bürgerfreundlichkeit + Flexibilität in der Verwaltung 
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Welche 2 Haupziele bestrebt die Organisationsentwicklung? 
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1. Steigerung der Effektivität und Effizienz der Organisation 

2. Verbesserung der Qualität der Arbeitsbedingungen 
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Welche 3 Dimensionen von Qualität herrschen in Organisationen? 
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- Strukturqualität (Rahmenbedingungen einer Orga) 
- Prozessqualität (Art+Weise des Handelns und der Erbringung der Dienstleistung)
- Ergebnisqualität (Unmittelbare Ergebnisse + Wirkungen durch Strukturen und Prozesse)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialwirtschaft & Sozialökonomie Kap.8 Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Warum ist die Organisationsentwicklung relevant? 
A:
- Für Erhalt der Konkurrenzfähigkeit + Sicherung des Fortbestands 

- interne Weiterentwicklung der Einrichtungen und Dienste ist dafür erforderlich 
Q:
Nenne die 7 Ziele des neuen Sterungsmodells 
A:
- Umwandlung öffentlicher Verwaltung in moderne Dienstleistungseinheiten 
- Mehr Leistungsqualität 
- Mehr Bürger- und Kundenorientierung 
- Qualifizierung des Personals
- Wirtschaftlichkeit 
- Kostentransparenz 
- Klarere Abgrenzung zw. Politik und Verwaltung 
Q:
Nenne die 2 Ziele des neuen Steuerungsmodells für die Sozialwirtschaft 

A:
- Eindämmung der Kostensteigerung im sozialen Bereich 
- Effizienterre und effektivere Erbringung sozialer Dienstleistungen durch Einführung bzw. Intensivierung von Wettbewerb 
Q:
Wie war die herkömmliche Finanzierung?

(Bzgl. Änderung der Finanzierung) 
A:
Vollständige Refinanzierung der Kosten für Erbringer sozialer Dienstleistungen durch jeweiligen Kostenträger 
Q:
Was bedeutet "Refinanzierung"? 
A:
Aufnahme von Finanzmitteln um Kredit zu vergeben 
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Q:
Welche Möglichkeiten der Finanzierung haben soziale Dienstleistungen? 
A:
- Abrechnung pro Stunde 
- Abrechnung pro Tag 
- Abrechnung pro Monat 
- Abrechnung nach Modulen/Leistungskomplexen 
- Abrechnung über Gesamtpauschale 
- Abrechnung über persönliche Budget 
Q:
Welche Folgen bringt die Umstellung auf Leistungsentgelte? 
A:
- Einrichtungen+Dienste müssen Leistungen beschreiben und in Form einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation in Geldwerten ausdrücken 
- Kosten eines Anbieters dürfen nicht höher als bei vergleichbaren Anbietern sein
- etc. 
Q:
Welche Chancen und Risiken bringt die Umstellung auf Leistungsentgelte? 


A:
Chancen: Modernisierung und Organisationsentwicklung 

Risiken: Weniger Spielräume in der Personalpolitik und defizitäre Finanzierung 
Q:
Welche Modernisierungstendenzen hat die Sozialwirtschaft?
A:
- Bildung größerer Organisationseinheiten 
- Bildung von Netzwerkkooperationen 
- Rechtsformänderung 
Q:
Welchen Anlass hatte die Reform? 
A:
- Steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte 
- Kritik an mangelnder Transparnez bzgl. Kosten und Nutzen öffentlicher Leistungen 
- Mangel an Bürgerfreundlichkeit + Flexibilität in der Verwaltung 
Q:
Welche 2 Haupziele bestrebt die Organisationsentwicklung? 
A:
1. Steigerung der Effektivität und Effizienz der Organisation 

2. Verbesserung der Qualität der Arbeitsbedingungen 
Q:
Welche 3 Dimensionen von Qualität herrschen in Organisationen? 
A:
- Strukturqualität (Rahmenbedingungen einer Orga) 
- Prozessqualität (Art+Weise des Handelns und der Erbringung der Dienstleistung)
- Ergebnisqualität (Unmittelbare Ergebnisse + Wirkungen durch Strukturen und Prozesse)
Sozialwirtschaft & Sozialökonomie Kap.8

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Reform der öffentlichen Verwaltung

- Reformen von Staat & Verwaltung seit Beginn der 90er Jahre 

AnlassSteigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte (=öffentliche Finanzwirtschaft)

Kritik an mangelnder Transparenz bzgl. Kosten und Nutzen öffentlicher Leistungen

Mangel an Bürgerfreundlichkeit (= den Bürgern dienlich, ihnen entgegenkommend) und Flexibilität in der Verwaltung 



            

        => Neues Steuerungsmodell (= New Public Management) entstand -> Auswirkungen auf die Sozialwirtschaft 


Ziele des neuen Steuerungsmodells 

- Umwandlung öffentlicher Verwaltung in moderne Dienstleistungseinheiten durch:

       > Betriebswirtschaftliche Effizienzkriterien (= Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit)

       > Managementdenken 

       > Wettbewerbsmechanismen 

- Mehr Leistungsqualität 

- Mehr Bürger- und Kundenorientierung 

- Qualifizierung des Personals 

- Wirtschaftlichkeit 

- Kostentransparenz: Wie viel kostet welche Leistung?

- Klarere Abgrenzung zw. Politik und Verwaltung (Politik gibt Ziele vor, Verwaltung entscheidet über die Wege dorthin)


Ziele des neuen Steuerungsmodell für die Sozialwirtschaft 

- Eindämmung der Kostensteigerung im sozialen Bereich 

- Effizientere und effektivere Erbringung sozialer Dienstleistungen durch Einführung bzw. Intensivierung von Wettbewerb 

       => Öffnung des Markts für privatwirtschaftliche Anbieter: wurden teilweise mit gemeinnützigen Trägern gleichgestellt 


Leistungsvereinbarungen und Leistungsentgelte (= Das Leistungsentgelt soll dazu beitragen, die öffentlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge und der öffentlichen Verwaltung zu verbessern)

- Steuerung mittels Kontaktmanagement 

        -> Kostenträger und Leistungserbringer verhandeln im Voraus über die erbringenden Leistungen und die zugehörigen                 Leistungsentgelte 

        -> (Detallierte) Leistungsvereinbarung auf der Grundlage des Rechtsanspruchs des Leistungsberechtigten 

        -> Darin festgelegt: Umfang und Art der Leistung, der Personalausstattung und Qualitätskriterien

        -> Leistungserbringer hat Anspruch  auf die staatliche Refinanzierung (= Aufnahme von Finanzmitteln um Kredit zu                     vergeben) nach dem Umfang der tatsächlich vom Leistungsempfänger in Anspruch genommene soziale Dienstleistung 


Änderung der Finanzierung 

Herkömmliche Finanzierung Neues Steuerungsmodell 
Vollständige Refinanzierung der Kosten für Erbringer sozialer Dienstleistungen durch jeweiligen Kostenträger Erstattung durch Kostenträger nur von in der Leistungsvereinbarung festgelegten Leistungen 


Möglichkeiten der Finanzierung sozialer Dienstleistungen 

Abrechnung pro Stunde Fachleistungsstunde im ambulant betreuten Wohnen für Menschen mit Behinderung 
Abrechnung pro Tag Tagessatz für einen Platz im stationären Wohnheim für Menschen mit psychischen Erkrankungen 
Abrechnung pro Monat Monatspauschale in Jugendberufshilfemaßnahmen 
Abrechnung nach Modulen/Leistungskomplexen In der ambulanten Pflege 
Abrechnung über Gesamtpauschale Mehrere Einzelleistungen werden zusammengeführt (Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit) 
Abrechnung über persönliches Budget Erhält Leistungsempfänger direkt vom Kostenträger, um sich damit soziale Dienstleistungen einzukaufen 


Folgen der Umstellung auf Leistungsentgelte

- Einrichtungen und Dienste sind gehalten, ihre Leistungen zu beschreiben und in Form einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation in Geldwerten auszudrücken 

- Verhandlung der zu erbringenden Leistungen und der zugehörigen Leistungsentgelte zw. Kostenträger und Leistungserbringer für einen zukünftigen Zeitraum 

       => Kein Anspruch auf sonstige staatliche Finanzierung (Kein Selbstkostendeckungsprinzip) 

- Kosten eines Anbieters dürfen nicht höher sein als bei vergleichbaren Anbietern 

- Effektiver und effizienter Einsatz der Finanzmittel notwendig 

- Qualitäts-, Markt-, und Kundenorientierung weitere entscheidende Einflussfaktoren  für Einrichtungen und Dienste der Sozialwirtschaft 

- Einsatz betriebswirtschaftlicher Denkweisen und Instrumente erforderlich (z.B. strategisches + operatives Management, Organisationsentwicklung, Personalwirtschaft, Finanzwirtschaft, Controlling, Marketing)

       -> (Weiter-) Entwicklung geeigneter Instrumente und Modelle in der Sozialwirtschaft, um den dort bestehenden                                 Besonderheiten Rechnung zu tragen 


- Zunehmende Konkurrenz zw. Einrichtungen und Diensten der gemeinnützigen und privaten Trägern 

       -> Folgen für Einrichtungen und Dienste in der Sozialwirtschaft

- Chancen: Modernisierung und Organisationsentwicklung 

- Risiken: Weniger Spielräume in der Personalpolitik und defizitäre (= mit einem Defizit belastet) Finanzierung 


Modernisierungstendenzen in der Sozialwirtschaft - Überblick 


- Bildung größerer Organisationseinheiten 

- Bildung von Netzwerkkooperationen 

- Rechtsformänderung 


Zu Bildung größerer Organisationseinheiten - Bündelung (knapper) finanzieller Ressourcen
- Bündelung von immateriellen Ressourcen (Kapazitäten, Fähigkeiten, Rechte)
- Kostenentwicklung durch Synergieeffekte (= Positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit 2 Unternehmen ergibt)
- Damit wird flächendeckende Versorgung gesichert 


Zu Bildung von Netzwerkkooperationen - Zielsetzung wie bei der Bildung größerer Organisationseinheiten
- Dezentrale Beiträge zur Erstellung der sozialen Dienstleistung
- Erhalt von Mindestautonomie und wirtschaftlicher Selbstständigkeit
- Spezielle Herausforderung:
1. Fortbestehen der Konkurrenzsituation
2. Balance zw. Loyalität zu eigenen Organisationen und zu den Netzwerkpartnern

=> Klare Absprache Notwendig


Zu Rechtsformänderung- Ausgliederung sozialer Organisationen bzw. Organisationsteile in einer gemeinnützigen GmbH
-> Beschränkung der Haftung auf das Gesellschaftsvermögen
-> Neue Finanzierungsmöglichkeiten durch Aufnahme von Gesellschaftern, die Kapital bereitstellen und entsprechenden Einfluss erhalten

- Trennung von professioneller Betriebsführung ( in der GmbH) und der ideellen Verbandstätigkeiten (im übergeordneten Verein)
-> Delegation (=Abgabe) von Entscheidungsbefugnissen auf die Ebene der Geschäftsführung
-> Entlastung des Vorstandes für ideelle Führung und Rolle als Kontrollorgan 



Organisationsentwicklung 

- Für Erhalt der Konkurrenzfähigkeit und damit Sicherung des Fortbestands ist interne Weiterentwicklung der Einrichtungen und Dienste erforderlich 


1. Hauptziel:
Steigerung der Effektivität und Effizienz der Organisation
 
- Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Produktivität der Organisation, mehr Flexibilität
- Förderung der Bereitschaft zur Innovation (= Veränderung)
- Förderung der Lernfähigkeit 
2. Hauptziel:
Verbesserung der Qualität der Arbeitsbedingungen 
- Mehr Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
- Mehr Handlungs- und Entscheidungsspielraum
- Mehr Mitwirkung an Beratungs- und Entscheidungsprozessen
- Basis:
-> Wissenschaftlich fundierte Diagnose und Einschätzung von Anforderungen
-> Einbeziehung organisationspsychologischer und -soziologischer Erkenntnisse 


Qualitätsmanagement 

- Zentrales Instrument der Organisationsentwicklung 

- Qualitätsmanagement = "Die gesamte Anstrengung einer Organisation, den Qulitätsgedanken in unterschiedlichen Bereichen, Strukturen, Prozessen und Ergebnissen einer Organisation zu verankern" 

- Adressaten: 

Intern:
Weiterentwicklung der Organisation 
Öffentliche Kostenträger:
Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistung 

       => Bedeutung für Wettbewerb 

- Selbstevalution als sozialwissenschaftlicher Ansatz 


Dimensionen von Qualität in Organisation

 

Dimension:
Strukturqualität
Rahmenbedingungen einer Organisation 
- Äußere Gegebenheiten (Räumlichkeiten, Arbeitsplatzausstattung)
- Grundvoraussetzungen des fachlichen Handelns (Aufbauorganisation, Hierarchie)
- Zusammensetzung des Personals (Qualifikation, fachliche Kompetenzen)
- Unterstützungssysteme (Supervision, Fortbildung)
- Grundvoraussetzungen des Arbeitens (Kommunikationstechnologische Aussattung der Eintichtung) 
Prozessqualität
Art und Weise des Handelns und der Erbringung der Dienstleistung 
- Kommunikations- und Abstimmungsformen der Mitarbeiter untereinander
- Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit den Nutzern
- Ausgestaltung typischer Prozesse
- Management von Wissen, z.B. durch Fortbildung und Dokumentation der Verlaufsformen eines Projekts Qualitätsmanagement selbst 
Ergebnisqualität
Unmittelbare Ergebnisse und Wirkungen durch Strukturen und Prozesse 
Zum Beispiel durch:
- Zufriedenheit der Nutzer bzw. anderer Anspruchsberechtigter
- Grad der Zielerreichung bei den Schlüsselprozessen
- Grad der Informiertheit der Mitarbeiter über Neuerungen interner Betriebsabläufe 


Spannungsverhältnis in der Personalpolitik 


 

Personalkosten=Kosten, die durch den Einsatz von Arbeitnehmern im Produktionsprozess verursacht werden


Personalpolitik 

Aktuelle Situation:

- Sozialer Sektor ist Wachstumsmarkt (gesellschaftlicher und demografischer Wandel)

- Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung und damit Wertschätzung 

- Dennoch Bezahlung weiterhin relativ gering 

- Zuwachs Personalstellen eher im Bereich der geringfügigen Beschäftigung, der Teilzeitarbeit und Honorartätigkeit (= Honorararbeit handelt es sich um eine selbständige Tätigkeit, während ein Arbeitnehmer eine nicht-selbständige Tätigkeit ausübt)

- Tendenziell steigen die Anforderungen an die Beschäftigten 

- Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals schwierig und damit große Herausforderung für die Einrichtungen und Dienste der Sozialwirtschaft 


Defizitäre Finanzierung 

- Da Anspruch der Leistungserbringer auf die staatliche Refinanzierung nur nach dem Umfang der tatsächlich vom Leistungserbringer in Anspruch genommenen sozialen Deinstleistung besteht, müssen die Einrichtungen in Vorleistung treten und finanzielle Risiken eingehen

    -> Vorfinanzierung von Investitionen (Gebäude, Ausstattung, Anlagent etc.) für soziale Einrichtungen und Dienste 

    -> Investitionskostenrisiko bei sozialen Einrichtungen und Diensten 

- Auch Vergleichsmaßstab mit privaten Anbietern ist mit Risiken verbunden 


=> Notwendigkeit: Erschließung neuer Finanzierungsquellen (Kredite, Spenden, Striftungen, Lotterien)

=> Erhöhter Verwaltungsaufwand (Mehr Personal)

=> Sicherstellung einer angemessenen Finanzierung zentrale Herausforderungen für soziale Einrichtungen und Dienste 


Professionalisierung

- Einführung Neuen Steuerungsmodells führt zur Notwendigkeit der Professionalisierung in betriebswirtschaftlicher Hinsicht 

- Vorher lag Fokus auf Sachziel mit hohen Fachlichkeits- und Qualitätsstandards 

- Ökonomische Organisationsfragen müssen nun geklärt werden 

- Implementierung betriebswirtschaftliche Denk- und Handlungslogiken auf allen Organisationsebenen 

> Managementfunktion (Unternehmensführung) 

> Grundfunktion (Operationelle Funktionsbereiche) 


Betriebswirtschaftliche Grundfunktionen

Klassische Unterteilung des betrieblichen Kernporzesses- Beschaffung, Produktion (Leistungserstellung) und Absatz
- Unterstützungsfunktionen
- Für Sozialwirtschaft praktikabel: Festlegung von Gestaltungs-und Steuerungsfunktionen 
Zentrale Geslatungs- und Steuerungsfunktionen in sozialen Organisationen - Personalwirtschaft
- Materialwirtschaft
- Rechnungswesen
- Controlling
- Marketing

=> Im Kapitel 7 einzeln definiert!
Sozialwirtschaft & Sozialökonomie Kap.8

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