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Lernmaterialien für Kulturmedien Lektion2 an der IU Internationale Hochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kulturmedien Lektion2 Kurs an der IU Internationale Hochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN

Wer gilt als Begründer der strukturalistischen Sprachwissenschaft?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Schweizer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure

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Womit befasst sich die Kultursemiotik?

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- mit Kultur aus Zeichen- und Bedeutungssystem

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Wie werden Rituale nach Christoph Wulf typisiert?

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  • Übergangsrituale (Geburt und Kindheit, Ehe, Tod) 


  • Rituale der Institution bzw. Amtseinführung (Übernahme neuer Aufgaben/Positionen)


  • Jahreszeitlich bedingte Rituale (Weihnachten, Geburtstage, Nationalfeiertage)


  • Rituale der Intensivierung (Feiern, Liebe, Sexualität)


  • Rituale der Rebellion (Friedens- und Ökobewegungen, Jugendrituale)


  • Interaktionsrituale (Begrüßung, Verabschiedung, Konflikte)
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Wie erfasste Philosoph Ernst Cassirer die Kultur?

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- Cassirer hat die Auffassung, dass gesamte Wirklichkeit des Menschen aus Symbolen besteht, die er selbst geschaffen hat und innerhalb sich der Mensch zurechtfinden muss

- Symbolsysteme sind also Wirklichkeitssysteme, die gleichzeitig existieren und konkurrieren können

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Was versteht man unter Kultursemiotik?

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- versteht Kultur als dynamisches System aus Zeichen und Bedeutungen

- nicht auf menschliche Bedeutungssystem beschränkt

- schließt Kulturphänomene aus Mensch, Tier und Maschine ein

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Erkläre das "Triadische Zeichenmodell nach Peirce

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- 3 Aspekte des sprachlichen Zeichens (Zeichen, Objektbezug, Bezug zum Interpretanten) werden ausdifferenziert


Zeichen:

- kann Quali-, Sin oder Legizeichen sein


Qualizeichen:

- Bezug auf wahrnehmbare, sinnliche Eigenschaft (Qualität) 

(Beispiel: Farbe, Form der Sonne (gelb, rund))


Sinzeichen

- Bezug in individuellen Eigenschaft oder konkretes Vorkommen 

(Beispiel: Sonne in einem bestimmten Buch von einem bestimmten Verlag)


Legizeichen: 

- Bezug auf universelle, konventionelle Eigenschaften 

(einfach Zeichen Sonne)


Bezug zum Interpretanten:

- Unterscheidung in Rhema, Dicent oder Argument


Rhema: 

- Zeichen steht für sich 

(Beispiel: einzelne Wörter, wie "Sonne", "Mond")


Dicent

- Bezug auf Relation

-> das bedeutet 2 Zeichen, die miteinander gemeinsam eine Aussage hervorbringen

(Beispiel: "gelb" und "rund" bedeutet "Sonne")


Argument: 

- Zeichen konfiguriert in seiner Komplexität eine gültige Aussage 

(Beispiel: Sonne an spanischer Toilettentüre bezeichnet Herrentoilette)


Zeichen in seinem Objektbezug:

- geht um visuelle Zeichen 

- Unterscheidung als Ikon, Index und Symbol


Ikon: 

- Zeichen steht mit seinem Objekt in Ähnlichkeitsbeziehung

- spielt keine Rolle, wie Objekt dargestellt wird (real oder Vorstellung von etwas ist, ganze oder nur Teile abgebildet)


Index:

- Bezug des Zeichen zu seinem Objekt weißt auf etwas darüber hinaus (Wegweiser, bestimmter Klang der Anfang und Ende einer Situation ankündigt (Schulglocke), Halskratzen, Symptom auf Krankheit)


Symbol:

- Zeichen kann von konkreten Eigenschaften unabhängig konventionalisiert interpretiert werden ( Kreuz als Symbol für das Christentum, Sonne für Herrentoilette in Spanien, Rot symbolisiert Gefahr)


-> ganze System "Kultur" = lässt sich als System aus Zeichen, Bedeutungen, Symbolen usw. verstehen

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Was besagen die zwei Grundsätze die sich auf sprachliche Zeichen beziehen?

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2 Prinzipien des spachl. Zeichen (Arbitrarität & Linearität)

Arbitrarität: Signifikat & Signifikant stehen im keinem zwingenden Verhältnis zueinander

-> Beispiel: Vorstellung eines Baumes entspricht in unterschiedl. Sprachen unterschiedl. Lautbildern 

-> Beispiel: "Baum" wird von Personen unterschiedlich geistig vorgestellt


 -> Beziehung ist konventionell geregelt, da dem Bild "Baum" im Deutschen die Zeichenfolge "Baum" zugeordnet wird


Linearität: sprachl. Zeichen ist linear strukturiert

-> d.h. beruht auf zeitl. Abfolge nacheinander

Beispiel: Laut -> Wort -> Satz folgt nacheinander

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Was versteht man unter dem Begriff "Kulturmedien"?

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- Bestandteile von Kultur und Kulturen, die mediale Eigenschaften besitzen (z.B. vermitteln, informieren, (kulturelle) Bedeutungen/Wirklichkeiten herstellen und erhalten


Beispiel: 

Klaus P. Hansen (2011) hebt in folgender Formulierung nicht nur die Komplexität, sondern auch die Medialität von Sprache heraus

 

-> Sprache als die „komplexeste Software, die wir kennen“

 

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Wer ist der Begründer der Kultursemiotik?

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Der deutsche Philosoph Ernst Cassirer

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Was ist mit dem Begriff Pragmatik gemeint?

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- Pragmatik= Lehre vom  Sprachgebrauch

- grober Unterschied Pragmatik von Semantik (Lehre von Sprachbedeutungen) und Syntax (Lehre von sprachl. Regeln/Grammatik) 

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Was ist mit dem Begriff "linguistic turn" (sprachliche Wende) gemeint, der im 20 Jahrhundert entstand?

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- bezeichnet grundsätzliche Skepsis gegenüber der Vorstellung, dass Sprache ein transparentes Medium sei, um die Wirklichkeit zu erfassen und zu kommunizieren

- stattdessen Auffassung, Sprache sei eine unhintergehbare Bedingung des Denkens

-Demnach sei alle menschliche Erkenntnis durch Sprache strukturiert

- Sprache bildet die Welt nicht nur ab sondern prägt auch unsere Wahrnehmung von der Welt 

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Was versteht man laut Peirce unter den Begriff Semiose?

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- Semiose bedeutet Funktionieren des Zeichens

- Zeichen funktionieren nur, wenn sie verstanden werden

- dazu braucht man Interpretanten, der auf andere Zeichen verweist 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Kulturmedien Lektion2 Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wer gilt als Begründer der strukturalistischen Sprachwissenschaft?

A:

Der Schweizer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure

Q:

Womit befasst sich die Kultursemiotik?

A:

- mit Kultur aus Zeichen- und Bedeutungssystem

Q:

Wie werden Rituale nach Christoph Wulf typisiert?

A:
  • Übergangsrituale (Geburt und Kindheit, Ehe, Tod) 


  • Rituale der Institution bzw. Amtseinführung (Übernahme neuer Aufgaben/Positionen)


  • Jahreszeitlich bedingte Rituale (Weihnachten, Geburtstage, Nationalfeiertage)


  • Rituale der Intensivierung (Feiern, Liebe, Sexualität)


  • Rituale der Rebellion (Friedens- und Ökobewegungen, Jugendrituale)


  • Interaktionsrituale (Begrüßung, Verabschiedung, Konflikte)
Q:

Wie erfasste Philosoph Ernst Cassirer die Kultur?

A:

- Cassirer hat die Auffassung, dass gesamte Wirklichkeit des Menschen aus Symbolen besteht, die er selbst geschaffen hat und innerhalb sich der Mensch zurechtfinden muss

- Symbolsysteme sind also Wirklichkeitssysteme, die gleichzeitig existieren und konkurrieren können

Q:

Was versteht man unter Kultursemiotik?

A:

- versteht Kultur als dynamisches System aus Zeichen und Bedeutungen

- nicht auf menschliche Bedeutungssystem beschränkt

- schließt Kulturphänomene aus Mensch, Tier und Maschine ein

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Q:

Erkläre das "Triadische Zeichenmodell nach Peirce

A:

- 3 Aspekte des sprachlichen Zeichens (Zeichen, Objektbezug, Bezug zum Interpretanten) werden ausdifferenziert


Zeichen:

- kann Quali-, Sin oder Legizeichen sein


Qualizeichen:

- Bezug auf wahrnehmbare, sinnliche Eigenschaft (Qualität) 

(Beispiel: Farbe, Form der Sonne (gelb, rund))


Sinzeichen

- Bezug in individuellen Eigenschaft oder konkretes Vorkommen 

(Beispiel: Sonne in einem bestimmten Buch von einem bestimmten Verlag)


Legizeichen: 

- Bezug auf universelle, konventionelle Eigenschaften 

(einfach Zeichen Sonne)


Bezug zum Interpretanten:

- Unterscheidung in Rhema, Dicent oder Argument


Rhema: 

- Zeichen steht für sich 

(Beispiel: einzelne Wörter, wie "Sonne", "Mond")


Dicent

- Bezug auf Relation

-> das bedeutet 2 Zeichen, die miteinander gemeinsam eine Aussage hervorbringen

(Beispiel: "gelb" und "rund" bedeutet "Sonne")


Argument: 

- Zeichen konfiguriert in seiner Komplexität eine gültige Aussage 

(Beispiel: Sonne an spanischer Toilettentüre bezeichnet Herrentoilette)


Zeichen in seinem Objektbezug:

- geht um visuelle Zeichen 

- Unterscheidung als Ikon, Index und Symbol


Ikon: 

- Zeichen steht mit seinem Objekt in Ähnlichkeitsbeziehung

- spielt keine Rolle, wie Objekt dargestellt wird (real oder Vorstellung von etwas ist, ganze oder nur Teile abgebildet)


Index:

- Bezug des Zeichen zu seinem Objekt weißt auf etwas darüber hinaus (Wegweiser, bestimmter Klang der Anfang und Ende einer Situation ankündigt (Schulglocke), Halskratzen, Symptom auf Krankheit)


Symbol:

- Zeichen kann von konkreten Eigenschaften unabhängig konventionalisiert interpretiert werden ( Kreuz als Symbol für das Christentum, Sonne für Herrentoilette in Spanien, Rot symbolisiert Gefahr)


-> ganze System "Kultur" = lässt sich als System aus Zeichen, Bedeutungen, Symbolen usw. verstehen

Q:

Was besagen die zwei Grundsätze die sich auf sprachliche Zeichen beziehen?

A:

2 Prinzipien des spachl. Zeichen (Arbitrarität & Linearität)

Arbitrarität: Signifikat & Signifikant stehen im keinem zwingenden Verhältnis zueinander

-> Beispiel: Vorstellung eines Baumes entspricht in unterschiedl. Sprachen unterschiedl. Lautbildern 

-> Beispiel: "Baum" wird von Personen unterschiedlich geistig vorgestellt


 -> Beziehung ist konventionell geregelt, da dem Bild "Baum" im Deutschen die Zeichenfolge "Baum" zugeordnet wird


Linearität: sprachl. Zeichen ist linear strukturiert

-> d.h. beruht auf zeitl. Abfolge nacheinander

Beispiel: Laut -> Wort -> Satz folgt nacheinander

Q:

Was versteht man unter dem Begriff "Kulturmedien"?

A:

- Bestandteile von Kultur und Kulturen, die mediale Eigenschaften besitzen (z.B. vermitteln, informieren, (kulturelle) Bedeutungen/Wirklichkeiten herstellen und erhalten


Beispiel: 

Klaus P. Hansen (2011) hebt in folgender Formulierung nicht nur die Komplexität, sondern auch die Medialität von Sprache heraus

 

-> Sprache als die „komplexeste Software, die wir kennen“

 

Q:

Wer ist der Begründer der Kultursemiotik?

A:

Der deutsche Philosoph Ernst Cassirer

Q:

Was ist mit dem Begriff Pragmatik gemeint?

A:

- Pragmatik= Lehre vom  Sprachgebrauch

- grober Unterschied Pragmatik von Semantik (Lehre von Sprachbedeutungen) und Syntax (Lehre von sprachl. Regeln/Grammatik) 

Q:

Was ist mit dem Begriff "linguistic turn" (sprachliche Wende) gemeint, der im 20 Jahrhundert entstand?

A:

- bezeichnet grundsätzliche Skepsis gegenüber der Vorstellung, dass Sprache ein transparentes Medium sei, um die Wirklichkeit zu erfassen und zu kommunizieren

- stattdessen Auffassung, Sprache sei eine unhintergehbare Bedingung des Denkens

-Demnach sei alle menschliche Erkenntnis durch Sprache strukturiert

- Sprache bildet die Welt nicht nur ab sondern prägt auch unsere Wahrnehmung von der Welt 

Q:

Was versteht man laut Peirce unter den Begriff Semiose?

A:

- Semiose bedeutet Funktionieren des Zeichens

- Zeichen funktionieren nur, wenn sie verstanden werden

- dazu braucht man Interpretanten, der auf andere Zeichen verweist 

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