Einführung Jugend an der IU Internationale Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Einführung Jugend an der IU Internationale Hochschule

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Allgemein: Organisation und Trägerschaft Kinder und Jugendhilfe?
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Subsidiaritätsprinzip: Staat gibt möglichst an selbstständige freie Träger ab (§4 Abs. 1) und schafft möglichst viele neue (§4 Abs. 2)
Föderalismus: Bund>Land>Kommune
§69ff.: Jugendämter als Gewährleister von öffentlicher Hilfe mit zentraler Verantwortung
§5: Leistungssorge beim Jugendamt, Erbringung bei freien Trägern


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Personal- und Finanzierungsentwicklung in Kinder und Jugendhilfe?

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  • Beschäftigungsboom: 800000 Beschäftigte, Tendenz durch Ganztagsangebote steigend (6% im Elementarbereich Männer, 12% im ganzen Bereich)
  • Vervielfachung der Aufgaben seit 1993 (420000000000€),Kritik an Ausgaben als Faktor für Eingriffe
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Andere Aufgaben der Kinder und Jugendhilfe anhander der Inobhutnahme?

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Inobhutnahme als vorläufige Schutzmaßnahme der Jugendämter anhand des doppelten MAndats

-->Sozialpädagogische Krisenintervention bei Eigenwunsch oder Aktivwerden der Behörden bei vorliegender Gefährdung; anschließend stationäre Unterbringung (Heim/Pflegefamilie); kann ggf. angefochten werden und nur bei tatsächlicher Gefährdung eindeutig eingefordert werden

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Öffentliche Jugendhilfe?
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  • Staat als Träger
  • Jugendamt kommunal zuständig
  • Präventions- uns Interventionsmaßnahmen; Möglichkeit erzwungener Eingriffe
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Föderale Verantwortlichkeiten?

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  • Bund: Anregung und Förderung länderübergreifender Jugendhilfe; Kinder-und Jugendbericht
  • Länder: Förderung von Trägern zur Weiterentwicklung und Ausbau
  • Kommunen: Selbstverwaltung und Struktur durch Jugendamt
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Zweigliedriges Jugendamt?
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  • Verwaltung: Bürokratische Auseinandersetzung mit Anträgen unterschiedlicher Fachbereiche und Angebotskonzeption; Ausführung der Beschlüsse des
  • Jugendhilfeausschuss: Mitglieder aus Politik, Sachkundigen Bürgern und der freien Jugendhilfe zur Erörterung aktueller Problemlagen und Entwicklungsideen für Jugendhilfeplanung und Förderung freier Träger (§71)
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Relevante Paragraphen der Hilfen zur Erziehung?

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  • §27: Berechtigungsgesetz: Kindeswohlgefährdung oder nicht-Gewährleistung; Sinnhaftigkeit an sich
  • §§28-31 ambulant
  • §32 teilstationär
  • §33,34: stationär
  • §35: alles drei
  • §35a: Sonderregl für Rechtsanspruch bei MInderjährigen seelisch behinderten Kindern und Jugendlichen (ambulant u. teilstationär)
  • §41: Hilfe für Junge Voljährige
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Unterscheidung und Beschreibung von Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Kinder- und Jugendschutz? Also unterschiedliche Formen der Kinder- und Jugendförderung.

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  • Jugendarbeit: Alle K. und J. als Zielgruppe für Erziehungs-, Freizeit- und Bildungsaktivitäten; Ziel ist eigenverantwortliche Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme (§11 und 12)
  • Jugendsozialarbeit: Spezielle Zielgruppen mit sozialer Benachteiligung und/oder individueller Beeinträchtigung in Übergangsphasen (Drogen, Lernbeeinträchtigung; häufig Folge von sozialen Bedingungen) (§13)
  • Erz. K. und J.Schutz: §14; v.a. Präventionsmaßnahmen zur Stärkung und Begleitung durch Elternarbeit und Aufklärungskampagnen (auch Lehrer, Erzieher, etc)
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Förderung der Erziehung in der Familie (incl. Frühe Hilfen)?

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Förderung der Erziehungsverantwortung der Eltern

  • §16: primärpräventive Leistungen zur Förderung der Erziehungskompetenz
  • §§17u.18: Beratungsleistungen in konkreten Problem- und Bewältigungssituationen
  • §§19-21: Stationäre Hilfe in speziellen Situationen

Keine Gefährdung als Basis; Unterstützung bei gesellschaftlichen Herausforderungen (Pflicht für Jugendämter, Bedarf zu erfüllen; kein Einforderungsrecht)

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Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflege?

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  • Größtes Handlungsfeld mit 63% der Gelder (Krippe bis Hort)
  • Förderaufgaben primär Betreuung, Bildung und Erziehung in dynamischer Gesellschaft
  • Seit 2013: §24 Rechtsanspruch auf Krippenplatz (Jedoch fehlender Plätze durch schlechte Infrastruktur)
  • 6% männlich; höherer Bedarf; starkes Ost-West-Gefälle
  • Öffentliche Gewährleistungsverpflichtung für ausreichende Betreuungsplätze
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Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfen für junge Volljährige?

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  • Zweitgrößtes Handlungsfeld (22% der Gelder) mit sektorenübergreifenden Settings (dennoch: ambulant vor stationär!)
  • Steigende Ausdifferenzierung durch steigenden Bedarf an Fremdunterbringung
  • Gefährdungseinschätzung v.a. bei steigender Zahl an Kindeswohlgefährdung
  • Bei Hilfen zur Erziehung: Rechtsanspruch nicht beim Kind; bei anderen Formen schon, allerdings nicht bei stationär
  • Unterteilung in familienunterstützende, familienergänzende oder familienersetzende Hilfen
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Definition "Jugend"

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Jugend ist als gesellschaftlich institutionalisierte, intern differenzierte Lebensphase, deren Verlauf, Ausdehnung und Ausprägung wesentlich durch soziale Bedingungen und Einflüsse bestimmt ist zu verstehen. Es ist keine homogene Gruppe.

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Q:
Allgemein: Organisation und Trägerschaft Kinder und Jugendhilfe?
A:
Subsidiaritätsprinzip: Staat gibt möglichst an selbstständige freie Träger ab (§4 Abs. 1) und schafft möglichst viele neue (§4 Abs. 2)
Föderalismus: Bund>Land>Kommune
§69ff.: Jugendämter als Gewährleister von öffentlicher Hilfe mit zentraler Verantwortung
§5: Leistungssorge beim Jugendamt, Erbringung bei freien Trägern


Q:
Personal- und Finanzierungsentwicklung in Kinder und Jugendhilfe?

A:
  • Beschäftigungsboom: 800000 Beschäftigte, Tendenz durch Ganztagsangebote steigend (6% im Elementarbereich Männer, 12% im ganzen Bereich)
  • Vervielfachung der Aufgaben seit 1993 (420000000000€),Kritik an Ausgaben als Faktor für Eingriffe
Q:

Andere Aufgaben der Kinder und Jugendhilfe anhander der Inobhutnahme?

A:

Inobhutnahme als vorläufige Schutzmaßnahme der Jugendämter anhand des doppelten MAndats

-->Sozialpädagogische Krisenintervention bei Eigenwunsch oder Aktivwerden der Behörden bei vorliegender Gefährdung; anschließend stationäre Unterbringung (Heim/Pflegefamilie); kann ggf. angefochten werden und nur bei tatsächlicher Gefährdung eindeutig eingefordert werden

Q:
Öffentliche Jugendhilfe?
A:
  • Staat als Träger
  • Jugendamt kommunal zuständig
  • Präventions- uns Interventionsmaßnahmen; Möglichkeit erzwungener Eingriffe
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Föderale Verantwortlichkeiten?

A:
  • Bund: Anregung und Förderung länderübergreifender Jugendhilfe; Kinder-und Jugendbericht
  • Länder: Förderung von Trägern zur Weiterentwicklung und Ausbau
  • Kommunen: Selbstverwaltung und Struktur durch Jugendamt
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Q:
Zweigliedriges Jugendamt?
A:
  • Verwaltung: Bürokratische Auseinandersetzung mit Anträgen unterschiedlicher Fachbereiche und Angebotskonzeption; Ausführung der Beschlüsse des
  • Jugendhilfeausschuss: Mitglieder aus Politik, Sachkundigen Bürgern und der freien Jugendhilfe zur Erörterung aktueller Problemlagen und Entwicklungsideen für Jugendhilfeplanung und Förderung freier Träger (§71)
Q:

Relevante Paragraphen der Hilfen zur Erziehung?

A:
  • §27: Berechtigungsgesetz: Kindeswohlgefährdung oder nicht-Gewährleistung; Sinnhaftigkeit an sich
  • §§28-31 ambulant
  • §32 teilstationär
  • §33,34: stationär
  • §35: alles drei
  • §35a: Sonderregl für Rechtsanspruch bei MInderjährigen seelisch behinderten Kindern und Jugendlichen (ambulant u. teilstationär)
  • §41: Hilfe für Junge Voljährige
Q:

Unterscheidung und Beschreibung von Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Kinder- und Jugendschutz? Also unterschiedliche Formen der Kinder- und Jugendförderung.

A:
  • Jugendarbeit: Alle K. und J. als Zielgruppe für Erziehungs-, Freizeit- und Bildungsaktivitäten; Ziel ist eigenverantwortliche Selbstbestimmung und Verantwortungsübernahme (§11 und 12)
  • Jugendsozialarbeit: Spezielle Zielgruppen mit sozialer Benachteiligung und/oder individueller Beeinträchtigung in Übergangsphasen (Drogen, Lernbeeinträchtigung; häufig Folge von sozialen Bedingungen) (§13)
  • Erz. K. und J.Schutz: §14; v.a. Präventionsmaßnahmen zur Stärkung und Begleitung durch Elternarbeit und Aufklärungskampagnen (auch Lehrer, Erzieher, etc)
Q:

Förderung der Erziehung in der Familie (incl. Frühe Hilfen)?

A:

Förderung der Erziehungsverantwortung der Eltern

  • §16: primärpräventive Leistungen zur Förderung der Erziehungskompetenz
  • §§17u.18: Beratungsleistungen in konkreten Problem- und Bewältigungssituationen
  • §§19-21: Stationäre Hilfe in speziellen Situationen

Keine Gefährdung als Basis; Unterstützung bei gesellschaftlichen Herausforderungen (Pflicht für Jugendämter, Bedarf zu erfüllen; kein Einforderungsrecht)

Q:

Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Tagespflege?

A:
  • Größtes Handlungsfeld mit 63% der Gelder (Krippe bis Hort)
  • Förderaufgaben primär Betreuung, Bildung und Erziehung in dynamischer Gesellschaft
  • Seit 2013: §24 Rechtsanspruch auf Krippenplatz (Jedoch fehlender Plätze durch schlechte Infrastruktur)
  • 6% männlich; höherer Bedarf; starkes Ost-West-Gefälle
  • Öffentliche Gewährleistungsverpflichtung für ausreichende Betreuungsplätze
Q:

Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfen für junge Volljährige?

A:
  • Zweitgrößtes Handlungsfeld (22% der Gelder) mit sektorenübergreifenden Settings (dennoch: ambulant vor stationär!)
  • Steigende Ausdifferenzierung durch steigenden Bedarf an Fremdunterbringung
  • Gefährdungseinschätzung v.a. bei steigender Zahl an Kindeswohlgefährdung
  • Bei Hilfen zur Erziehung: Rechtsanspruch nicht beim Kind; bei anderen Formen schon, allerdings nicht bei stationär
  • Unterteilung in familienunterstützende, familienergänzende oder familienersetzende Hilfen
Q:

Definition "Jugend"

A:

Jugend ist als gesellschaftlich institutionalisierte, intern differenzierte Lebensphase, deren Verlauf, Ausdehnung und Ausprägung wesentlich durch soziale Bedingungen und Einflüsse bestimmt ist zu verstehen. Es ist keine homogene Gruppe.

Einführung Jugend

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