2.2 Arbeit Und Gesundheit an der IU Internationale Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für 2.2 Arbeit und Gesundheit an der IU Internationale Hochschule

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Verhaltensorientierte Maßnahmen

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  • im Fokus stehen Förderungen personaler Ressourcen
  • sowie die Reduktion von Risikoverhalten
  • Mitarbeiter sollten dazu befähigt werden, mit belastenden Arbeitsbedingungen erfolgreich umzugehen und gesund zu bleiben
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Wie wirken sich die Erkenntnisse aus?

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  • schwerwiegende Folgen für Betroffene
  • betriebswirtschaftliche Schäden
  • geringe Produktivität des Unternehmens
  • stärkere Belastung einzelner Mitarbeiter aufgrund der Vertretung kranker Kollegen
  • ggf. Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Deshalb ist für Organisationen die Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden vermehrt zu einem wesentlichen betrieblichen Ziel geworden
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Wie war die Perspektive des betrieblichen Gesundheitsschutzes in der Vergangenheit?

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  • frühe Arbeiten zu Sicherheit und Gesundheit konzentrierten sich vorallem auf die Wirkung von einzelnen Merkmalen der Arbeitsumgebung 
  • und der technischen Gestaltung des Arbeitsplatzes auf Unfallrisiko
  • sowie (somatische) Beeinträchtigungen und Erkrankungen
  • Also standen im Fokus -> Arbeitssicherheit in Form von körperlichen Unversehrheit in der Auseinandersetzung mit externen Faktoren (Lärm, Giften, Gasen, einseitige Tätigkeiten)
  • veränderte Arbeitsanforderungen in Unternehmen (Unbeständigkeit, Leistungsintensivierung, zunehmende Verwischung der Grenze zw. Beruf & Freizeit) ​richten ihren Fokus in Richtung psychischer Unversehrtheit
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Welche Strategien haben sich in Studien als besonders wirksam erwiesen?

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  • personenbezogene Strategien
  • Wirksamkeit bedingungsbezogener Maßnahmen ist weniger gut belegt
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Psychische Beanspruchung

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  • die unmittelbare (nicht die langfristige) Auswirkung psychischer Belastung im Individuum
  • in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden oder augenblicklichen Vorraussetzungen
  • einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien
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Unterschied Belastung / Beanspruchung

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Belastungen

  • alle möglichen Einflüsse innerhalb des Arbeitskontextes
  • Hitze, Termin und Zeitdruck, Lärm, unklare Kompetenzregelungen, Konflikte mit Mitarbeitern, schlechtes Betriebsklima

Beanspruchung

  • ​​die Auswirkungen dieser Einflüsse auf den Einzelnen
  • diese können dabei in Abhängigkeit der Situation und von verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten von Person zu Person unterschiedlich sein
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Fortzsetzung des Job-Demand-Controll Modell

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  • später um weitere Faktoren ergänzt
  • die neben der Handlungskontrolle Einfluss auf die Bewältigung von arbeitsbezogenen Belastungen haben können
  • So hebt das „Job-Demand-Control-SupportModell“ von Johnson und Hall (1988) die Bedeutung sozialer Unterstützung hervor, während das „Job-Demands-Resources-Modell“ von Bakker und Demerouti (2007) nicht nur soziale Unterstützung als Ressource, sondern Ressourcen aller Art berücksichtigt
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Job-Demand-Control-Modell von Karasek und Theorell (1990)

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  • hebt die Bedeutung von Kontroll- und Handlungsmöglichkeiten bei der Entstehung von Stress hervor
  • Annahme: Arbeitstätigkeiten lassen sich durch die Kombination zweier tätigkeitsspezifischer Dimensionen beschreiben
  • -> Arbeitsanforderungen (Job Demands; Zeitdruck, schwierige Aufgaben)
  • -> Tätigkeits - bzw. Handlungsspielraum (Job Control)
  • Je nach Arbeitsaufgabe bzw. Tätigkeit können beide Dimensionen hoch oder niedrig ausgeprägt sein
  • Durch deren Kombination ergeben sich vier Tätigkeitstypen, die unterschiedliche Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben
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Was gehört zu einer Gesundheitsförderung?

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  • im ersten Schritt sollte die Organisation zunächst die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten überprüfen
  • daraus resultierende Belastung beurteilen
  • Nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet, eine solche Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen
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Wo setzen Handlungs bzw. Interventionsansätze eher an?

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An der Person statt den Arbeitsbedingungen

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zwischen welchen zwei Bewältigungsstrategien (Coping- Stilen) als Reaktion auf Stress unterscheiden Lazarus und Folkman?

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  • instrumentelles vs. emotionsbezogenes Coping

Instrumentelles Coping:

  • ​​​​​​​​beinhaltet konkrete Aktionen zur Situationsbewältigung
  • wie eine Veränderung der Arbeitsweise, Informationsbeschaffung, Konfliktaustragung

emotionsbezogene Coping

  • ​​​​​​​​stellt im Gegensatz dazu eine passive Bewältigung dar
  • die auf die Gefühlsregulierung fokussiert
  • z.B Ablenkung, Begatellisierung, Suchtmittelkonsum
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Transaktionales Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984)

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  • Stress ist keine unmittelbare Reaktion auf einen bestimmten Stressor
  • Vermittelnde Prozesse spielen hierbei eine zentrale Rolle
  • Ob ein Stressor tatsächlich Stress auslöst, hängt von Bewertungsprozessen ab

Schritt 1 (primäre Bewertung)

  • ​​​​​​​​eine Situation wird hinsichtlich ihrer Bedrohlichkeit eingeschätzt

Schritt 2 (sekundäre Bewertung)

  • Beurteilung der vorhandenen Ressourcen 
  • Stress entsteht dann, wenn die persönlichen (oder sozialen) Ressourcen nach eigener Einschätzung nicht zur Bewältigung der Anforderungen ausreichen

3. Schritt Neubewertung

  • darauf aufbauend wird eine Bewältigungsstrategie entworfen und deren Erfolg und der Reiz neu beurteilt
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Q:

Verhaltensorientierte Maßnahmen

A:
  • im Fokus stehen Förderungen personaler Ressourcen
  • sowie die Reduktion von Risikoverhalten
  • Mitarbeiter sollten dazu befähigt werden, mit belastenden Arbeitsbedingungen erfolgreich umzugehen und gesund zu bleiben
Q:

Wie wirken sich die Erkenntnisse aus?

A:
  • schwerwiegende Folgen für Betroffene
  • betriebswirtschaftliche Schäden
  • geringe Produktivität des Unternehmens
  • stärkere Belastung einzelner Mitarbeiter aufgrund der Vertretung kranker Kollegen
  • ggf. Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Deshalb ist für Organisationen die Verbesserung der psychischen Gesundheit der Mitarbeitenden vermehrt zu einem wesentlichen betrieblichen Ziel geworden
Q:

Wie war die Perspektive des betrieblichen Gesundheitsschutzes in der Vergangenheit?

A:
  • frühe Arbeiten zu Sicherheit und Gesundheit konzentrierten sich vorallem auf die Wirkung von einzelnen Merkmalen der Arbeitsumgebung 
  • und der technischen Gestaltung des Arbeitsplatzes auf Unfallrisiko
  • sowie (somatische) Beeinträchtigungen und Erkrankungen
  • Also standen im Fokus -> Arbeitssicherheit in Form von körperlichen Unversehrheit in der Auseinandersetzung mit externen Faktoren (Lärm, Giften, Gasen, einseitige Tätigkeiten)
  • veränderte Arbeitsanforderungen in Unternehmen (Unbeständigkeit, Leistungsintensivierung, zunehmende Verwischung der Grenze zw. Beruf & Freizeit) ​richten ihren Fokus in Richtung psychischer Unversehrtheit
Q:

Welche Strategien haben sich in Studien als besonders wirksam erwiesen?

A:
  • personenbezogene Strategien
  • Wirksamkeit bedingungsbezogener Maßnahmen ist weniger gut belegt
Q:

Psychische Beanspruchung

A:
  • die unmittelbare (nicht die langfristige) Auswirkung psychischer Belastung im Individuum
  • in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden oder augenblicklichen Vorraussetzungen
  • einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien
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Q:

Unterschied Belastung / Beanspruchung

A:

Belastungen

  • alle möglichen Einflüsse innerhalb des Arbeitskontextes
  • Hitze, Termin und Zeitdruck, Lärm, unklare Kompetenzregelungen, Konflikte mit Mitarbeitern, schlechtes Betriebsklima

Beanspruchung

  • ​​die Auswirkungen dieser Einflüsse auf den Einzelnen
  • diese können dabei in Abhängigkeit der Situation und von verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten von Person zu Person unterschiedlich sein
Q:

Fortzsetzung des Job-Demand-Controll Modell

A:
  • später um weitere Faktoren ergänzt
  • die neben der Handlungskontrolle Einfluss auf die Bewältigung von arbeitsbezogenen Belastungen haben können
  • So hebt das „Job-Demand-Control-SupportModell“ von Johnson und Hall (1988) die Bedeutung sozialer Unterstützung hervor, während das „Job-Demands-Resources-Modell“ von Bakker und Demerouti (2007) nicht nur soziale Unterstützung als Ressource, sondern Ressourcen aller Art berücksichtigt
Q:

Job-Demand-Control-Modell von Karasek und Theorell (1990)

A:
  • hebt die Bedeutung von Kontroll- und Handlungsmöglichkeiten bei der Entstehung von Stress hervor
  • Annahme: Arbeitstätigkeiten lassen sich durch die Kombination zweier tätigkeitsspezifischer Dimensionen beschreiben
  • -> Arbeitsanforderungen (Job Demands; Zeitdruck, schwierige Aufgaben)
  • -> Tätigkeits - bzw. Handlungsspielraum (Job Control)
  • Je nach Arbeitsaufgabe bzw. Tätigkeit können beide Dimensionen hoch oder niedrig ausgeprägt sein
  • Durch deren Kombination ergeben sich vier Tätigkeitstypen, die unterschiedliche Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben
Q:

Was gehört zu einer Gesundheitsförderung?

A:
  • im ersten Schritt sollte die Organisation zunächst die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten überprüfen
  • daraus resultierende Belastung beurteilen
  • Nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes ist jedes Unternehmen dazu verpflichtet, eine solche Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchzuführen
Q:

Wo setzen Handlungs bzw. Interventionsansätze eher an?

A:

An der Person statt den Arbeitsbedingungen

Q:

zwischen welchen zwei Bewältigungsstrategien (Coping- Stilen) als Reaktion auf Stress unterscheiden Lazarus und Folkman?

A:
  • instrumentelles vs. emotionsbezogenes Coping

Instrumentelles Coping:

  • ​​​​​​​​beinhaltet konkrete Aktionen zur Situationsbewältigung
  • wie eine Veränderung der Arbeitsweise, Informationsbeschaffung, Konfliktaustragung

emotionsbezogene Coping

  • ​​​​​​​​stellt im Gegensatz dazu eine passive Bewältigung dar
  • die auf die Gefühlsregulierung fokussiert
  • z.B Ablenkung, Begatellisierung, Suchtmittelkonsum
Q:

Transaktionales Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984)

A:
  • Stress ist keine unmittelbare Reaktion auf einen bestimmten Stressor
  • Vermittelnde Prozesse spielen hierbei eine zentrale Rolle
  • Ob ein Stressor tatsächlich Stress auslöst, hängt von Bewertungsprozessen ab

Schritt 1 (primäre Bewertung)

  • ​​​​​​​​eine Situation wird hinsichtlich ihrer Bedrohlichkeit eingeschätzt

Schritt 2 (sekundäre Bewertung)

  • Beurteilung der vorhandenen Ressourcen 
  • Stress entsteht dann, wenn die persönlichen (oder sozialen) Ressourcen nach eigener Einschätzung nicht zur Bewältigung der Anforderungen ausreichen

3. Schritt Neubewertung

  • darauf aufbauend wird eine Bewältigungsstrategie entworfen und deren Erfolg und der Reiz neu beurteilt
2.2 Arbeit und Gesundheit

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