Aphasie an der IB-Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Aphasie an der IB-Hochschule

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MODAK

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Modalitätenaktivierung in der Aphasietherapie

5 Prinzipien 

  • Stimulierung
  • Verknüpfung
  • Deblockierung
  • Aktivierung
  • Automatisierung
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MODAK - Aufbau

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  • Therapeut (rechts wegen Hemianopsie) – Patient über Eck am Tisch 
  • 4 Bildkarten (bei Schriftsprache nur 1) auf dem Tisch, möglichst wenig Ablenkung
  • Grundprogramm: nonverbales, rezeptives Handeln des Pat. 
  • 7 ANLAUF Schritte (immer Verb+direktes Obj, nie Einzelwörter), dann DIALOG, 
  • Steigerung: Sätze mit Verb, Sätze mit Verb+Obj; Sätze mit Verb+Obj + Artikel; Sätze mit Partikelverben; …
  • Nach Vokalen geordnet; Semantische Kontraste
  • Keine Wiederholung der Anlaufschritte
  • Keine Aufforderung zum Sprechen
  • Wenn keine Reaktion: Zielhandlung zeigen, nicht das Falsche aussprechen!
  • Prozesse üben statt Wörter lernen, jede Stunde neues Material
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MODAK Grundprogramm

Charakteristika

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  •  Modalitätenverknüpfung
  •  7 Anlaufschritte
  •  Üben mit vollständigem Satz
  •  in 3 Stufen vom Satzende bis Satzanfang (erst Objekt)
  •  Kleine Übungsschritte
  •  Therapiematerial realitätsnah, auf Pat. bezogen
  •  Kommunikatives Üben
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MODAK Anlaufschritte

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  •  Bilder zeigen
  •  Satzstreifen zuordnen
  •  Satzstreifen zurückgeben
  •  Bilder zurückgeben
  •  Wort legen
  •  Abschreiben + Vokal
  •  Selbständig schreiben
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CIAT Ziel

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Constraint-Induced Aphasia Therapy ("forced-use therapy")

Ziel: kortikale Repräsentation der betroffenen Seite aktivieren und stärken, um einer Verringerung der Repräsentation vorzubeugen

rein sprachliches Therapieangebot -> nichtsprachliche Kommunikation kann Verbesserungen der Sprachfunktion verhindern ("erlernter Nichtgebrauch"), Dialogorientiert, kein Einsatz von Gesten 


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CIAT Prinzipien

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  1.  Massed practice principle = Therapie so oft und so lang wie möglich
  2. Behavioural Relevance principle Sprachfähigkeiten werden am besten wieder erlernt, wenn Kontext relevant
  3. Focusing principle – Face it! Pat. sollen schwierigen Kommunikationssituationen nicht ausweichen -> sonst erlernter Nichtgebrauch (learned non use)
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CIAT Aufbau

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  • 2-3 Pat. + Therapeut UND Cotherapeut (für Hilfestellungen)
  • Tägl. 180 min, 2 Wochen lang (5 Tage/Woche)
  • Sichtschutz zwischen 2 Pat., sitzen sich gegenüber
  • Spielcharakter: Karten wie Memory (immer 2), Spieler versuchen, Pärchen zu bekommen (Hast du …?) alltägl. Objekte
  • Schwierigkeitsgrad wird gesteigert (shaping): hochfrequent-> niederfrequent, Minimalpaare, Farbadj + Nomen, Zahlwort + Nomen, Verb-Obj Satz
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CIAT Kommunikationszüge

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Kommunikationszüge: 

  1. Zwei-Zug ohne Namen: Hast du/Haben Sie „Auto“? Ja-Nein
  2. Zwei-Zug mit Namen:  Hast du den Apfel, Peter? Haben Sie.. Ja, ich habe es/ihn
  3. Vier-Zug ohne Namen: Hast du/Haben Sie „Kuchen backen“? Ja – Gibst du mir „Kuchen backen“? – ja
  4. Vier-Zug mit Namen: Hast du/Haben Sie „Kuchen backen“, Petra? Ja, habe ich– Gibst du mir „Kuchen backen“? – ja, ich gebe dir „Kuchen backen“
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PACE  Definition

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Promoting Aphasics‘ Communicative Effectiveness

Definition: pragmatisch-kommunikativ orientiert; verbliebene sprachl. Fähigkeiten werden mit kommunikativen Strategien, Umwegleistungen, Kompensationsmöglichkeiten, Gestik und Mimik kombiniert

Kann als Diagnostik UND Therapie genutzt werden 

Einzel- und Gruppentherapie, bei Pat. mit gutem semantischem Verständnis

NICHT bei: sehr schlechtem Sprachverständnis; sehr schwerer Aphasie

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PACE Prinzipien

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4 Prinzipien:

  1. Therapeut und Patient gleichberechtigt, Rolle als Sprecher UND Hörer
  2. Informationswert: Infos austauschen, die vorher nicht bekannt sind
  3. Modalität frei wählbar vom Pat. – Hinweis wenn unpraktisch, z.B. zu zeitaufwändig
  4. Feedback: Therapeut meldet angemessen zurück, wie/ob Pat. Äußerungen erfolgreich übermittelt hat
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PACE Aufbau

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  • Therapeut – Patient gegenüber
  • Verdeckter Stapel mit Bildkarten, heben nacheinander eine ab (ohne dass der andere es sieht) und beschreiben die Karte – Partner soll es dann benennen, Pat. auch nachsprechen
  • Karten: Objekte, Handlungen, Bildgeschichten (= 3 Therapieebenen)
  • Patient wählt Modalität selbst aus
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Ziele in der Konsolidierungsphase 

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1 Festigung und Transfer erarbeiteter sprachlicher Leistungen in den Alltag

2 Ausbau von pragmatisch-kommunikativen Fähigkeiten

3 Verbesserung der Partizipation im Alltag 

4 kleinschrittige Verbesserung/Auffrischung diverser sprachlicher Fähigkeiten


Gesamtziel: Soziale Integration fördern, ebenso Selbständigkeit und Teilhabe

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Q:

MODAK

A:

Modalitätenaktivierung in der Aphasietherapie

5 Prinzipien 

  • Stimulierung
  • Verknüpfung
  • Deblockierung
  • Aktivierung
  • Automatisierung
Q:

MODAK - Aufbau

A:
  • Therapeut (rechts wegen Hemianopsie) – Patient über Eck am Tisch 
  • 4 Bildkarten (bei Schriftsprache nur 1) auf dem Tisch, möglichst wenig Ablenkung
  • Grundprogramm: nonverbales, rezeptives Handeln des Pat. 
  • 7 ANLAUF Schritte (immer Verb+direktes Obj, nie Einzelwörter), dann DIALOG, 
  • Steigerung: Sätze mit Verb, Sätze mit Verb+Obj; Sätze mit Verb+Obj + Artikel; Sätze mit Partikelverben; …
  • Nach Vokalen geordnet; Semantische Kontraste
  • Keine Wiederholung der Anlaufschritte
  • Keine Aufforderung zum Sprechen
  • Wenn keine Reaktion: Zielhandlung zeigen, nicht das Falsche aussprechen!
  • Prozesse üben statt Wörter lernen, jede Stunde neues Material
Q:

MODAK Grundprogramm

Charakteristika

A:
  •  Modalitätenverknüpfung
  •  7 Anlaufschritte
  •  Üben mit vollständigem Satz
  •  in 3 Stufen vom Satzende bis Satzanfang (erst Objekt)
  •  Kleine Übungsschritte
  •  Therapiematerial realitätsnah, auf Pat. bezogen
  •  Kommunikatives Üben
Q:

MODAK Anlaufschritte

A:
  •  Bilder zeigen
  •  Satzstreifen zuordnen
  •  Satzstreifen zurückgeben
  •  Bilder zurückgeben
  •  Wort legen
  •  Abschreiben + Vokal
  •  Selbständig schreiben
Q:

CIAT Ziel

A:

Constraint-Induced Aphasia Therapy ("forced-use therapy")

Ziel: kortikale Repräsentation der betroffenen Seite aktivieren und stärken, um einer Verringerung der Repräsentation vorzubeugen

rein sprachliches Therapieangebot -> nichtsprachliche Kommunikation kann Verbesserungen der Sprachfunktion verhindern ("erlernter Nichtgebrauch"), Dialogorientiert, kein Einsatz von Gesten 


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Q:

CIAT Prinzipien

A:
  1.  Massed practice principle = Therapie so oft und so lang wie möglich
  2. Behavioural Relevance principle Sprachfähigkeiten werden am besten wieder erlernt, wenn Kontext relevant
  3. Focusing principle – Face it! Pat. sollen schwierigen Kommunikationssituationen nicht ausweichen -> sonst erlernter Nichtgebrauch (learned non use)
Q:

CIAT Aufbau

A:
  • 2-3 Pat. + Therapeut UND Cotherapeut (für Hilfestellungen)
  • Tägl. 180 min, 2 Wochen lang (5 Tage/Woche)
  • Sichtschutz zwischen 2 Pat., sitzen sich gegenüber
  • Spielcharakter: Karten wie Memory (immer 2), Spieler versuchen, Pärchen zu bekommen (Hast du …?) alltägl. Objekte
  • Schwierigkeitsgrad wird gesteigert (shaping): hochfrequent-> niederfrequent, Minimalpaare, Farbadj + Nomen, Zahlwort + Nomen, Verb-Obj Satz
Q:

CIAT Kommunikationszüge

A:

Kommunikationszüge: 

  1. Zwei-Zug ohne Namen: Hast du/Haben Sie „Auto“? Ja-Nein
  2. Zwei-Zug mit Namen:  Hast du den Apfel, Peter? Haben Sie.. Ja, ich habe es/ihn
  3. Vier-Zug ohne Namen: Hast du/Haben Sie „Kuchen backen“? Ja – Gibst du mir „Kuchen backen“? – ja
  4. Vier-Zug mit Namen: Hast du/Haben Sie „Kuchen backen“, Petra? Ja, habe ich– Gibst du mir „Kuchen backen“? – ja, ich gebe dir „Kuchen backen“
Q:

PACE  Definition

A:

Promoting Aphasics‘ Communicative Effectiveness

Definition: pragmatisch-kommunikativ orientiert; verbliebene sprachl. Fähigkeiten werden mit kommunikativen Strategien, Umwegleistungen, Kompensationsmöglichkeiten, Gestik und Mimik kombiniert

Kann als Diagnostik UND Therapie genutzt werden 

Einzel- und Gruppentherapie, bei Pat. mit gutem semantischem Verständnis

NICHT bei: sehr schlechtem Sprachverständnis; sehr schwerer Aphasie

Q:

PACE Prinzipien

A:

4 Prinzipien:

  1. Therapeut und Patient gleichberechtigt, Rolle als Sprecher UND Hörer
  2. Informationswert: Infos austauschen, die vorher nicht bekannt sind
  3. Modalität frei wählbar vom Pat. – Hinweis wenn unpraktisch, z.B. zu zeitaufwändig
  4. Feedback: Therapeut meldet angemessen zurück, wie/ob Pat. Äußerungen erfolgreich übermittelt hat
Q:

PACE Aufbau

A:
  • Therapeut – Patient gegenüber
  • Verdeckter Stapel mit Bildkarten, heben nacheinander eine ab (ohne dass der andere es sieht) und beschreiben die Karte – Partner soll es dann benennen, Pat. auch nachsprechen
  • Karten: Objekte, Handlungen, Bildgeschichten (= 3 Therapieebenen)
  • Patient wählt Modalität selbst aus
Q:

Ziele in der Konsolidierungsphase 

A:

1 Festigung und Transfer erarbeiteter sprachlicher Leistungen in den Alltag

2 Ausbau von pragmatisch-kommunikativen Fähigkeiten

3 Verbesserung der Partizipation im Alltag 

4 kleinschrittige Verbesserung/Auffrischung diverser sprachlicher Fähigkeiten


Gesamtziel: Soziale Integration fördern, ebenso Selbständigkeit und Teilhabe

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