Wirtschaftsgeographie HU an der Humboldt-Universität Zu Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Definition Wirtschaftsgeographie

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Die Wirtschaftsgeographie beschäftigt sich mit der räumlichen Dimension
wirtschaftlicher Prozesse
und Interaktionen
(Gaber Wirtschaftslexikon
2018).



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Akteure der Wirtschaftsgeographie

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Angebot = Unternehmen
Nachfrage = Konsumenten

Planung/Politik = Staat

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Aufgaben der Wirtschaftsgeographie

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Aufgabe des raumwirtschaftlichen Ansatzes ist es

ökonomische Raumsysteme...

...zu beschreiben (Empirie)

...zu erklören (Theorie)

...zu gestalten (Politik) 

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Benenne die Wirtschaftssektoren und was sie im Groben ausmacht

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- primärer Sektor (organische Ursprungsproduktion) = materielle Produktion organischer Güter
- sekundärer Sektor (verarbeitendes Gewerbe)
= materielle Produktion anorganischer
Güter
- tertiärer Sektor (Dienste) = Produktion von immaterieller Güter 


- quartärer Sektor = qualifizierte, entpersonalisierte und "moderne" Dienstleistungen 

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Nenne einige Beispiele von Gewerbe in den verschiedenen Sektoren 

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Systematik der Wirtschaftszweige (statistische Gliederung)
1) Urproduktion 

- Landwirtschaft

- Forschwirtschaft

- Fischerei
2) Produzierendes Gewerbe
. Bergbau, Steine, Erden
. Verarbeitendes Gewerbe
. Energie und Wasserversorgung
. Baugewerbe
3) Dienstleistungsbereiche
. Handel, Reparatur von KFZ, Gastgewerbe
. Verkehr und Nachrichtenübermittlung
. Kredit- und Versicherungsgewerbe
. Grundstückswesen, Vermietung, Unternehmensdienstleistungen
. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
. Erziehung und Unterricht, Gesundheits-, Sozialwesen, öffentliche, private
und häusliche Dienste

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Besonderheiten des Dienstleistungssektor gegenüber den den anderen Sektoren

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Charakteristika von Dienstleistungen

- Immaterialität

- keine Lagerfähigkeit

> uno-acto-Prinzip (Produktion und Nachfrage parallel)

>> Interaktion (Anbieter-Nachfrager)

- arbeits- und/oder human-kapitalintensiv

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Unterscheide zwischen Arbeits- und Allgemeiner Produktivität!

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Allgemeine Produktivität = Kennziffer der
Ausbringungsmenge (Output) pro Einheit der
Einsatzmenge (Input)
Arbeitsproduktivität = Kennziffer der Ausbringungsmenge
(meist Umsatz) pro Einheit der eingesetzten Arbeitsmenge
(z.B. pro Arbeitsstunde oder pro Beschäftigten)

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Maßstabsebenen der 

Wirtschaftsgeographie

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- lokal 

- regional
- national 

- internationale 

- global

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Definition des Informellen Sektors

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Informal sector: 

economic activities not accredited by state governance and control (i.e. employment, safety, tax regulations), existing without state support; mostly micro enterprises (mostly self employment) low capital resources, labor-intensive activities (ILO)


Aktivitäten mit geringen Marktzugangsbarrieren (z.B. Investitionen, Fachkenntnisse) und Selbstbeschäftigung
Beispiele: Straßenhändler, Schuhputzer, Rikscha-Fahrer

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Inwiefern hat sich die Sichtweise auf den Informellen Sektor als Erscheinung in der Wirtschaft verändert? 

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Neuere Sichtweise 

- Informelle Aktivitäten als dauerhafte Erscheinung

Verschiedene Teilbereiche des informellen Sektors: Überlebensökonomie, Upgrading-Ökonomie

- Vielfältige Verflechtungen zwischen formellen und informellen Aktivitäten, lokalen und globalen Aktivitäten 

-  Dauerhafter Wandel zu einer flexiblen Ökonomie


Ältere Sichtweise 

- Überlebensökonomie als temporäre Erscheinung

- Phase 1: hohes natürliches Bevölkerungswachstum führt zur Abwanderung als ländlichen Räumen in Städte; übersteigt das Angebot an formellen Arbeitsplätzen; Zuwanderer suchen eigene Beschäftigung in Bereichen mit geringen Zugangsbarrieren 

Phase 2: Einkommensanstieg führt zu stärkerer Nachfrage nach industriellen Konsumgütern; lokale Unternehmen expandieren und internationale Direktinvestitionen erfolgen; formelle Aktivitäten beginnen informelle Aktivitäten zu ersetzen 

- Phase 3: Weiteres Wachstum von Einkommen und Produktion führt zur Herausbildung moderner konsumenten- und unternehmensorientierter Dienstleistungen


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Raumdifferenzierende Faktoren in der Landwirtschaft

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Naturräumliche Faktoren (z.B. Klima, Boden, Relief)

Ökonomische Faktoren (z.B. Bodenpreis, Flächengröße, Betriebsgröße, Betriebstypen)

Lagefaktoren (Distanz zu Märkten, Nähe zu verflochtenen Einheiten): 

- Transportkosten 

- Transaktionskosten 

- Wissen, Information, Macht

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Nenne je zwei Formen landwirtschaftlicher Produktionssysteme, temporärer Nutzung und dauerhafter Nutzung!

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Temporäre Nutzung:

- Shifting Cultivation 

- Nomadenwirtschaft 


Dauerhafte Nutzung:

- Regenfeldbau und Bewässerungsfeldbau 

- Plantagenwirtschaft

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Wirtschaftsgeographie HU Kurs an der Humboldt-Universität zu Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definition Wirtschaftsgeographie

A:

Die Wirtschaftsgeographie beschäftigt sich mit der räumlichen Dimension
wirtschaftlicher Prozesse
und Interaktionen
(Gaber Wirtschaftslexikon
2018).



Q:

Akteure der Wirtschaftsgeographie

A:

Angebot = Unternehmen
Nachfrage = Konsumenten

Planung/Politik = Staat

Q:

Aufgaben der Wirtschaftsgeographie

A:

Aufgabe des raumwirtschaftlichen Ansatzes ist es

ökonomische Raumsysteme...

...zu beschreiben (Empirie)

...zu erklören (Theorie)

...zu gestalten (Politik) 

Q:

Benenne die Wirtschaftssektoren und was sie im Groben ausmacht

A:

- primärer Sektor (organische Ursprungsproduktion) = materielle Produktion organischer Güter
- sekundärer Sektor (verarbeitendes Gewerbe)
= materielle Produktion anorganischer
Güter
- tertiärer Sektor (Dienste) = Produktion von immaterieller Güter 


- quartärer Sektor = qualifizierte, entpersonalisierte und "moderne" Dienstleistungen 

Q:

Nenne einige Beispiele von Gewerbe in den verschiedenen Sektoren 

A:

Systematik der Wirtschaftszweige (statistische Gliederung)
1) Urproduktion 

- Landwirtschaft

- Forschwirtschaft

- Fischerei
2) Produzierendes Gewerbe
. Bergbau, Steine, Erden
. Verarbeitendes Gewerbe
. Energie und Wasserversorgung
. Baugewerbe
3) Dienstleistungsbereiche
. Handel, Reparatur von KFZ, Gastgewerbe
. Verkehr und Nachrichtenübermittlung
. Kredit- und Versicherungsgewerbe
. Grundstückswesen, Vermietung, Unternehmensdienstleistungen
. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung
. Erziehung und Unterricht, Gesundheits-, Sozialwesen, öffentliche, private
und häusliche Dienste

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Q:

Besonderheiten des Dienstleistungssektor gegenüber den den anderen Sektoren

A:

Charakteristika von Dienstleistungen

- Immaterialität

- keine Lagerfähigkeit

> uno-acto-Prinzip (Produktion und Nachfrage parallel)

>> Interaktion (Anbieter-Nachfrager)

- arbeits- und/oder human-kapitalintensiv

Q:

Unterscheide zwischen Arbeits- und Allgemeiner Produktivität!

A:

Allgemeine Produktivität = Kennziffer der
Ausbringungsmenge (Output) pro Einheit der
Einsatzmenge (Input)
Arbeitsproduktivität = Kennziffer der Ausbringungsmenge
(meist Umsatz) pro Einheit der eingesetzten Arbeitsmenge
(z.B. pro Arbeitsstunde oder pro Beschäftigten)

Q:

Maßstabsebenen der 

Wirtschaftsgeographie

A:

- lokal 

- regional
- national 

- internationale 

- global

Q:

Definition des Informellen Sektors

A:

Informal sector: 

economic activities not accredited by state governance and control (i.e. employment, safety, tax regulations), existing without state support; mostly micro enterprises (mostly self employment) low capital resources, labor-intensive activities (ILO)


Aktivitäten mit geringen Marktzugangsbarrieren (z.B. Investitionen, Fachkenntnisse) und Selbstbeschäftigung
Beispiele: Straßenhändler, Schuhputzer, Rikscha-Fahrer

Q:

Inwiefern hat sich die Sichtweise auf den Informellen Sektor als Erscheinung in der Wirtschaft verändert? 

A:

Neuere Sichtweise 

- Informelle Aktivitäten als dauerhafte Erscheinung

Verschiedene Teilbereiche des informellen Sektors: Überlebensökonomie, Upgrading-Ökonomie

- Vielfältige Verflechtungen zwischen formellen und informellen Aktivitäten, lokalen und globalen Aktivitäten 

-  Dauerhafter Wandel zu einer flexiblen Ökonomie


Ältere Sichtweise 

- Überlebensökonomie als temporäre Erscheinung

- Phase 1: hohes natürliches Bevölkerungswachstum führt zur Abwanderung als ländlichen Räumen in Städte; übersteigt das Angebot an formellen Arbeitsplätzen; Zuwanderer suchen eigene Beschäftigung in Bereichen mit geringen Zugangsbarrieren 

Phase 2: Einkommensanstieg führt zu stärkerer Nachfrage nach industriellen Konsumgütern; lokale Unternehmen expandieren und internationale Direktinvestitionen erfolgen; formelle Aktivitäten beginnen informelle Aktivitäten zu ersetzen 

- Phase 3: Weiteres Wachstum von Einkommen und Produktion führt zur Herausbildung moderner konsumenten- und unternehmensorientierter Dienstleistungen


Q:

Raumdifferenzierende Faktoren in der Landwirtschaft

A:

Naturräumliche Faktoren (z.B. Klima, Boden, Relief)

Ökonomische Faktoren (z.B. Bodenpreis, Flächengröße, Betriebsgröße, Betriebstypen)

Lagefaktoren (Distanz zu Märkten, Nähe zu verflochtenen Einheiten): 

- Transportkosten 

- Transaktionskosten 

- Wissen, Information, Macht

Q:

Nenne je zwei Formen landwirtschaftlicher Produktionssysteme, temporärer Nutzung und dauerhafter Nutzung!

A:

Temporäre Nutzung:

- Shifting Cultivation 

- Nomadenwirtschaft 


Dauerhafte Nutzung:

- Regenfeldbau und Bewässerungsfeldbau 

- Plantagenwirtschaft

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