Technische Propädeutik Zahnmedizin an der Humboldt-Universität Zu Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Technische Propädeutik Zahnmedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin

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TESTE DEIN WISSEN
Warum wird ein präparierter Zahnstumpf nur finiert und nicht poliert ?

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Oberflächenverkleinerung durch polieren -> Zement würde nicht haften
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Bindemittel der Einbettmassen
Welche Eigenschaften haben Gipsgebundene Einbettmassen?
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TESTE DEIN WISSEN
-Thermische Expansion bei 270°C
-Vorwärmtemperatur auf 700°C begrenzt
- ab 750°C beginnt starke Zersetzung (Calciumoxid und Schwefeldioxid)

-Nur Guss von Goldlegierungen möglich
- Löteinbettmasse

- Hygroskopisch: Wasserundurchlässige Portionsbeutel
-> Wasser als Anmischflüssigkeit
- Pulver - Flüssigkeitsverhältnis kann zur Steuerung der Abbindeexpansion verändert werden
-Nachteil: geringe Festigkeit des Gipsbinders => Kantenabrisse


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Was sind EInlagerungsmischkristalle ?
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Fremdatome besetzen die Zwischengitterplätze
Erhebliche Differenz der Atomdurchmesser: d/D < 0,58
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Welche Funktion hat das Desmodont ?
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Vertikale Druckbelastung auf den zahn wird in eine Zugbelastung auf den Knochen umgewandelt.

Zugbelastung auf Knochen => Knochenerhaltender Reiz
Druckbelastung auf Knochen => knochenabbauender Reiz

-> Zähne sind federnd aufgehängt

Horizontale Belastung führt zu einer ungleichmäßigen Belastung : Stauchungszonen

Sensorische Funktion
Bildung des Wurzelzements (noch nach Abschluss der Zahnentwicklung)

Zervikal: Abdichtung des Sulkus durch Epithelverklebung

Alveolär: Funktionelle Inanspruchnahme des Knochens

Apikal: Kippen und Herausnehmen des Zahnes verhindern


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Welchen Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion hat der M. pterygoideus medialis ?
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Ursprung :
- Fossa pterygoideus des os sphenoidale, lamina lateralis des Procc. Pterygoideus des os sphenoidale, Tuber maxillare

Ansatz:
- Tuberositas Pterygoidea

Innervation:
N. Pterygoideus mediale

Funktion:
Kieferschluss (Adduktion)
Protrusion
Mediotrusion (bei einseitiger Kontraktion)

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Welche Schichten gibt es im Dentin ?
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TESTE DEIN WISSEN
Jeh nach Lage und Struktur unterscheidet man verschiedene Dentinregionen :
Direkt unter dem Wurzelzement Hyaline Dentinschicht
Gefolgt von der Thomes Körnerschicht

Prädentin
Sekundärdentin
Teritiär / Reizdentin
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Was ist die Biologische Breite und aus welchen Schichten setzt sie sich zusammen ?
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Die Biologische Breite entspricht dem Einzuhaltenden Abstand zwischen Präparationsgrenze und Knochen bzw. Gilt auch für Füllungen.

Die besteht aus:

Saumepithel 0,97mm
Bindegewebiges Attachment 1,07mm

BB= 2,04mm

Gingivaler Sulkus etwa 0,69mm

Wenn Biologische breite überschritten wird ist der Zahnersatz zu nah am Knochen dieser Fängt an sich zu „ärgern“ und reagiert mit Entzündung. 
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Was ist Dentin und wie ist es Aufgebaut ?
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Den größten Anteil des Zahnes bildet das Dentin.
Es besteht zu 70% aus anorganischen, mineralischen Bestandteilen, zu 20% aus Organischen und enthält 10% Wasser.
Der anorganische, mineralische Anteil ist wie im Zahnschmelz, der Hydroxylapatit.
Dieser ist in eine Organische Matrix eingebettet, die sich zu einem drittel aus Kollagenfasern, Lipiden und nicht Kollagenen Matrixprodukten zusammensetzt
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Wie weit Lassen sich Welche Zähne Horizontal Bewegen ?
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Inzisivi 120um
Prämolaren 100um
Canini 70um
Molaren 60um
Normwerte bei 5N Kraft
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Was ist Polieren ?
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TESTE DEIN WISSEN
- Einebnen von Schleifunebenheiten
- Glätten der Oberfläche
- Verminderung der Gesamtoberfläche
- Verdichtung der Obersten Schicht 
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Was ist Zahnschmelz und wie ist er aufgebaut ?
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- Zahnschmelz ist ein fast rein Kristallines gefüge aus Hydroxylapatit und entsteht als Produkt der Ameloblasten die sich aus dem inneren Schmelzephithel der Zahnglocke entwickeln.
- zunächst Sezernieren sie eine proteinreiche Schmelzmatrix die im ersten Schritt nur gering mineralisiert wird. Danach wird die Matrix von den Ameloblasten rückresorbiert und im sekundär stärker mineralisiert was zur Reifung des Kristallinen Gefüges führt. Diese Prozesse laufen beim Menschen bei der Entstehung jedes Zahnes Gleichzeitig ab.
- Zahnschmelz ist kein Gewebe er enthält weder Zellen noch Fasern.
- Durch die Verbesserung des Auflösungsvermögens wurden mit der Zeit immer feinere Strukturen des Zahnschmelzes erkannt:
Hunter-Schreger-Streifung (50um)
Schmelzprismen (5-10um)
Kristalline Bestandteile der Prismen (40-60nm)

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Welche Eigenschaften haben Modellierwachse ?
(Guss-, Basis-, Fräswachse)
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Universelle Anwendbarkeit
- bestehen aus Paraffinen und Bienenwachs
- Haben eine gute Plastizität und bei Mundtemperatur eine ausreichende Festigkeit (ggf. Wachsanprobe)
- Schmelzbereich zwischen 50-70°C
- Basiswachse enthalten geringe Mengen Zinkoxid als Füllstoffe -> Somit als Gusswachse nicht verwendbar
- Basiswachs:
Sommerwachs (Hart), Winterwachs (Weich)
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Q:
Warum wird ein präparierter Zahnstumpf nur finiert und nicht poliert ?

A:
Oberflächenverkleinerung durch polieren -> Zement würde nicht haften
Q:
Bindemittel der Einbettmassen
Welche Eigenschaften haben Gipsgebundene Einbettmassen?
A:
-Thermische Expansion bei 270°C
-Vorwärmtemperatur auf 700°C begrenzt
- ab 750°C beginnt starke Zersetzung (Calciumoxid und Schwefeldioxid)

-Nur Guss von Goldlegierungen möglich
- Löteinbettmasse

- Hygroskopisch: Wasserundurchlässige Portionsbeutel
-> Wasser als Anmischflüssigkeit
- Pulver - Flüssigkeitsverhältnis kann zur Steuerung der Abbindeexpansion verändert werden
-Nachteil: geringe Festigkeit des Gipsbinders => Kantenabrisse


Q:
Was sind EInlagerungsmischkristalle ?
A:
Fremdatome besetzen die Zwischengitterplätze
Erhebliche Differenz der Atomdurchmesser: d/D < 0,58
Q:
Welche Funktion hat das Desmodont ?
A:
Vertikale Druckbelastung auf den zahn wird in eine Zugbelastung auf den Knochen umgewandelt.

Zugbelastung auf Knochen => Knochenerhaltender Reiz
Druckbelastung auf Knochen => knochenabbauender Reiz

-> Zähne sind federnd aufgehängt

Horizontale Belastung führt zu einer ungleichmäßigen Belastung : Stauchungszonen

Sensorische Funktion
Bildung des Wurzelzements (noch nach Abschluss der Zahnentwicklung)

Zervikal: Abdichtung des Sulkus durch Epithelverklebung

Alveolär: Funktionelle Inanspruchnahme des Knochens

Apikal: Kippen und Herausnehmen des Zahnes verhindern


Q:
Welchen Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion hat der M. pterygoideus medialis ?
A:
Ursprung :
- Fossa pterygoideus des os sphenoidale, lamina lateralis des Procc. Pterygoideus des os sphenoidale, Tuber maxillare

Ansatz:
- Tuberositas Pterygoidea

Innervation:
N. Pterygoideus mediale

Funktion:
Kieferschluss (Adduktion)
Protrusion
Mediotrusion (bei einseitiger Kontraktion)

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Q:
Welche Schichten gibt es im Dentin ?
A:
Jeh nach Lage und Struktur unterscheidet man verschiedene Dentinregionen :
Direkt unter dem Wurzelzement Hyaline Dentinschicht
Gefolgt von der Thomes Körnerschicht

Prädentin
Sekundärdentin
Teritiär / Reizdentin
Q:
Was ist die Biologische Breite und aus welchen Schichten setzt sie sich zusammen ?
A:
Die Biologische Breite entspricht dem Einzuhaltenden Abstand zwischen Präparationsgrenze und Knochen bzw. Gilt auch für Füllungen.

Die besteht aus:

Saumepithel 0,97mm
Bindegewebiges Attachment 1,07mm

BB= 2,04mm

Gingivaler Sulkus etwa 0,69mm

Wenn Biologische breite überschritten wird ist der Zahnersatz zu nah am Knochen dieser Fängt an sich zu „ärgern“ und reagiert mit Entzündung. 
Q:
Was ist Dentin und wie ist es Aufgebaut ?
A:
Den größten Anteil des Zahnes bildet das Dentin.
Es besteht zu 70% aus anorganischen, mineralischen Bestandteilen, zu 20% aus Organischen und enthält 10% Wasser.
Der anorganische, mineralische Anteil ist wie im Zahnschmelz, der Hydroxylapatit.
Dieser ist in eine Organische Matrix eingebettet, die sich zu einem drittel aus Kollagenfasern, Lipiden und nicht Kollagenen Matrixprodukten zusammensetzt
Q:
Wie weit Lassen sich Welche Zähne Horizontal Bewegen ?
A:
Inzisivi 120um
Prämolaren 100um
Canini 70um
Molaren 60um
Normwerte bei 5N Kraft
Q:
Was ist Polieren ?
A:
- Einebnen von Schleifunebenheiten
- Glätten der Oberfläche
- Verminderung der Gesamtoberfläche
- Verdichtung der Obersten Schicht 
Q:
Was ist Zahnschmelz und wie ist er aufgebaut ?
A:
- Zahnschmelz ist ein fast rein Kristallines gefüge aus Hydroxylapatit und entsteht als Produkt der Ameloblasten die sich aus dem inneren Schmelzephithel der Zahnglocke entwickeln.
- zunächst Sezernieren sie eine proteinreiche Schmelzmatrix die im ersten Schritt nur gering mineralisiert wird. Danach wird die Matrix von den Ameloblasten rückresorbiert und im sekundär stärker mineralisiert was zur Reifung des Kristallinen Gefüges führt. Diese Prozesse laufen beim Menschen bei der Entstehung jedes Zahnes Gleichzeitig ab.
- Zahnschmelz ist kein Gewebe er enthält weder Zellen noch Fasern.
- Durch die Verbesserung des Auflösungsvermögens wurden mit der Zeit immer feinere Strukturen des Zahnschmelzes erkannt:
Hunter-Schreger-Streifung (50um)
Schmelzprismen (5-10um)
Kristalline Bestandteile der Prismen (40-60nm)

Q:
Welche Eigenschaften haben Modellierwachse ?
(Guss-, Basis-, Fräswachse)
A:
Universelle Anwendbarkeit
- bestehen aus Paraffinen und Bienenwachs
- Haben eine gute Plastizität und bei Mundtemperatur eine ausreichende Festigkeit (ggf. Wachsanprobe)
- Schmelzbereich zwischen 50-70°C
- Basiswachse enthalten geringe Mengen Zinkoxid als Füllstoffe -> Somit als Gusswachse nicht verwendbar
- Basiswachs:
Sommerwachs (Hart), Winterwachs (Weich)
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