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Lernmaterialien für Sozialpsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Welche zwei Voraussetzungen für das Auftreten von Emotionen gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Tatsachenüberzeugungen:


› Glaube, dass ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist oder wird, oder ein bestimmter Sachverhalt vorliegt


› Überzeugung über die Ursache des Ereignisses


2. Bewertungen


› Bewertung als intrinsisch positiv/negativ 


› relativ zu den eigenen Motivationen/Zielen!


› relativ zu sozialen oder moralischen Normen

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Was sind die Merkmale von Emotionen?

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TESTE DEIN WISSEN

1. sind von kurzer Dauer 


2. haben immer ein Objekt, auf das sie sich beziehen

 

3. haben physiologische Ausdruckskomponenten 


4.modulieren Verhalten


5. sind nicht das Gleiche wie Gefühle ! (= beschreiben das Wissen um emotionalen Zustand -> Metakognition)


6. bezeichnen Reaktionen auf relevante Ereignisse


(gibt Ausnahmen: z.B. kein Zeigen eines Verhaltens bei Trauer)

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Was bezeichnet affektive Empathie?

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Affektive Empathie: Prozess, bei dem die Wahrnehmung eines emotionalen Zustands einer anderen Person einen passenden Zustand im Wahrnehmenden erzeugt (erfordert nicht unbedingt kongruente emotionale Zustände oder emotionale Darstellungen wie bei der Mimikry)

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Was sind Herkunft und Funktionen der Emotionen?

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1. Herkunft: Emotionen, die Appraisals folgen sind nicht gelernt, sondern entwickeln sich natürlich 

positive Emotion -> Beurteilung Sachverhalt als adäquat (für negative Emotionen genau umgekehrt)


2. Funktion: motivieren Verhalten  (Aktionen bei Mensch und Tier, um Ziele zu erreichen) 


 ž Appraisals sind  unmittelbar und nicht vorbedacht (kein Ergebnis von Nachdenken)


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Wie wird die Matched Motor Hypothesis definiert und warum kann diese nicht auf emotional Mimikry angewendet werden?

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Matched Motor Hypothesis: Bewegungen im Gesicht eines Anderen werden, unabhängig von den Absichten des Beobachters, spontan kopiert (Theorie wurde für Verhaltensmimikry entwickelt und getestet, lässt sich nicht auf emotional Mimikry verallgemeinern)


 vier Probleme


• nicht nur Gesichtsbewegungen, sondern auch Emotionen werden imitiert 

• Nachahmung Emotionen nur bei bestimmten Signalen/ Absichten/ Zielen

• Beobachter ahmen Interpretation von Gesichtsausdrücken nach und nicht die tatsächlichen

• Mimikry des Gesichts, wenn keine sichtbaren Gesichtsausdrücke vorhanden sind 


Die klassische Forschung geht davon aus, dass bestimmte Gesichtsausdrücke zwangsläufig mit bestimmten Emotionen einhergehen und die Nachahmer diese automatisch empfinden -> kann nicht für diskrete Emotionen verallgemeinert werden 


Ferner geht die klassische Ansicht davon aus, dass Mimikry in gleichem Maße als Reaktion auf alle Gesichtsausdrücke auftritt (ist nicht der Fall -> Lächeln wird eher nachgeahmt als Traurigkeit, da die Nachahmung von Traurigkeit mit Trösten assoziiert wird-> Signalisierung von Handlungsabsicht)

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Wodurch wird Mimikry gehemmt?

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Hemmung: negatives Verhältnis zu/ Meinungsbild über eine/r Person, unbekannte Personen, Beziehungsstatus (Verhaltensmimikry), Statusunterschiede, negative Emotionen (z.B. Wut, Feindschaft, Antagonismus, Ekel, Verachtung), Wunsch zur Abgrenzung/ Unterscheidung von Interaktionspartner

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Was sind die grundlegenden Annahmen der Appraisaltheorien?

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1. Emotionen unterscheiden sich in ihren Appraisals 


2. unterschiedliche Personen können ein Ereignis unterschiedlich bewerten; die unterschiedlichen Appraisals erklären, warum es zu unterschiedlichen Emotionen kommt (bei einem objektiv gleichen Objekt)


3. alle Ereignisse die zu dem gleichen Appraisalpattern führen, lösen die gleiche Emotion aus (diese Ereignisse brauchen auch gar nicht physisch auf einen einwirken)

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Wodurch wird Mimikry gefördert?

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Förderung: Zugehörigkeitsziele (z.B. bei Ausgrenzung), Beziehungsziele bei Verhaltensmimikry (romantisches Interesse), positives/mindestens neutrales Meinungsbild von einer anderen Person, dispositionelles Einfühlungsvermögen (Interesse an Verständnis und der Beziehung zu anderen), Schuld, kognitive Belastung, hohe Selbstüberwachung

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Was versteht man unter Verbal Mimicry?

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Verbal Mimicry: Nachahmung verbaler Merkmale von Interaktionspartnern (Akzente, Sprachstil, Sprachrate und Syntax)

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Was versteht man unter Verhaltensmimikry?

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Verhaltensmimikry: die automatische und meist unbewusste Nachahmung von Gesten, Körperhaltungen, Manierismen und anderen motorischen Bewegungen

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Wovon ist Mimikry abhängig?

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Abhängig von: Verhältnis der Personen zueinander, aktueller Stimmung, emotionalem Zustand, Statusunterschied, Beziehungsstatus, Art des emotionalen Signals, Identität des Ziels, Disposition des Beobachters, Kultur

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Was sind die sozialen Konsequenzen von Mimikry?

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Soziale Konsequenzen: stimuliert konvergentes Denken, Beeinflussung des Selbstbildes, Zunahme der Überzeugungskraft (wechselseitig), Änderung Verbraucherverhalten/ Produktpräferenzen, Gefühle der Abneigung/ Bedrohung bei Anwendung auf die falsche Person/Situation, schafft Sympathie/Empathie/ Zugehörigkeit zwischen Interagierenden, Beeinflussung Leistung bei Fähigkeitstests, Zunahme Selbstkontrolle/ Selbstregulierungsfähigkeit/Kreativität, verstärkt Prosozialität (u.a. Hilfsbereitschaft bei Nachgeahmtem), erhöht gegenseitige Abhängigkeit, Auswirkung auf Verhandlungen, Beeinträchtigung Objektivität (Mimiker hat Schwierigkeiten, echte Emotionen zu identifizieren), Verringerung von vorurteilsvollem Denken, nachgeahmte Personen entsprechen möglicherweise eher stereotypen Erwartungen, (niedrigerer Cortisolspiegel)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie Kurs an der Humboldt-Universität zu Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche zwei Voraussetzungen für das Auftreten von Emotionen gibt es?

A:

1. Tatsachenüberzeugungen:


› Glaube, dass ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist oder wird, oder ein bestimmter Sachverhalt vorliegt


› Überzeugung über die Ursache des Ereignisses


2. Bewertungen


› Bewertung als intrinsisch positiv/negativ 


› relativ zu den eigenen Motivationen/Zielen!


› relativ zu sozialen oder moralischen Normen

Q:

Was sind die Merkmale von Emotionen?

A:

1. sind von kurzer Dauer 


2. haben immer ein Objekt, auf das sie sich beziehen

 

3. haben physiologische Ausdruckskomponenten 


4.modulieren Verhalten


5. sind nicht das Gleiche wie Gefühle ! (= beschreiben das Wissen um emotionalen Zustand -> Metakognition)


6. bezeichnen Reaktionen auf relevante Ereignisse


(gibt Ausnahmen: z.B. kein Zeigen eines Verhaltens bei Trauer)

Q:

Was bezeichnet affektive Empathie?

A:

Affektive Empathie: Prozess, bei dem die Wahrnehmung eines emotionalen Zustands einer anderen Person einen passenden Zustand im Wahrnehmenden erzeugt (erfordert nicht unbedingt kongruente emotionale Zustände oder emotionale Darstellungen wie bei der Mimikry)

Q:

Was sind Herkunft und Funktionen der Emotionen?

A:

1. Herkunft: Emotionen, die Appraisals folgen sind nicht gelernt, sondern entwickeln sich natürlich 

positive Emotion -> Beurteilung Sachverhalt als adäquat (für negative Emotionen genau umgekehrt)


2. Funktion: motivieren Verhalten  (Aktionen bei Mensch und Tier, um Ziele zu erreichen) 


 ž Appraisals sind  unmittelbar und nicht vorbedacht (kein Ergebnis von Nachdenken)


Q:

Wie wird die Matched Motor Hypothesis definiert und warum kann diese nicht auf emotional Mimikry angewendet werden?

A:

Matched Motor Hypothesis: Bewegungen im Gesicht eines Anderen werden, unabhängig von den Absichten des Beobachters, spontan kopiert (Theorie wurde für Verhaltensmimikry entwickelt und getestet, lässt sich nicht auf emotional Mimikry verallgemeinern)


 vier Probleme


• nicht nur Gesichtsbewegungen, sondern auch Emotionen werden imitiert 

• Nachahmung Emotionen nur bei bestimmten Signalen/ Absichten/ Zielen

• Beobachter ahmen Interpretation von Gesichtsausdrücken nach und nicht die tatsächlichen

• Mimikry des Gesichts, wenn keine sichtbaren Gesichtsausdrücke vorhanden sind 


Die klassische Forschung geht davon aus, dass bestimmte Gesichtsausdrücke zwangsläufig mit bestimmten Emotionen einhergehen und die Nachahmer diese automatisch empfinden -> kann nicht für diskrete Emotionen verallgemeinert werden 


Ferner geht die klassische Ansicht davon aus, dass Mimikry in gleichem Maße als Reaktion auf alle Gesichtsausdrücke auftritt (ist nicht der Fall -> Lächeln wird eher nachgeahmt als Traurigkeit, da die Nachahmung von Traurigkeit mit Trösten assoziiert wird-> Signalisierung von Handlungsabsicht)

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Q:

Wodurch wird Mimikry gehemmt?

A:

Hemmung: negatives Verhältnis zu/ Meinungsbild über eine/r Person, unbekannte Personen, Beziehungsstatus (Verhaltensmimikry), Statusunterschiede, negative Emotionen (z.B. Wut, Feindschaft, Antagonismus, Ekel, Verachtung), Wunsch zur Abgrenzung/ Unterscheidung von Interaktionspartner

Q:

Was sind die grundlegenden Annahmen der Appraisaltheorien?

A:

1. Emotionen unterscheiden sich in ihren Appraisals 


2. unterschiedliche Personen können ein Ereignis unterschiedlich bewerten; die unterschiedlichen Appraisals erklären, warum es zu unterschiedlichen Emotionen kommt (bei einem objektiv gleichen Objekt)


3. alle Ereignisse die zu dem gleichen Appraisalpattern führen, lösen die gleiche Emotion aus (diese Ereignisse brauchen auch gar nicht physisch auf einen einwirken)

Q:

Wodurch wird Mimikry gefördert?

A:

Förderung: Zugehörigkeitsziele (z.B. bei Ausgrenzung), Beziehungsziele bei Verhaltensmimikry (romantisches Interesse), positives/mindestens neutrales Meinungsbild von einer anderen Person, dispositionelles Einfühlungsvermögen (Interesse an Verständnis und der Beziehung zu anderen), Schuld, kognitive Belastung, hohe Selbstüberwachung

Q:

Was versteht man unter Verbal Mimicry?

A:

Verbal Mimicry: Nachahmung verbaler Merkmale von Interaktionspartnern (Akzente, Sprachstil, Sprachrate und Syntax)

Q:

Was versteht man unter Verhaltensmimikry?

A:

Verhaltensmimikry: die automatische und meist unbewusste Nachahmung von Gesten, Körperhaltungen, Manierismen und anderen motorischen Bewegungen

Q:

Wovon ist Mimikry abhängig?

A:

Abhängig von: Verhältnis der Personen zueinander, aktueller Stimmung, emotionalem Zustand, Statusunterschied, Beziehungsstatus, Art des emotionalen Signals, Identität des Ziels, Disposition des Beobachters, Kultur

Q:

Was sind die sozialen Konsequenzen von Mimikry?

A:

Soziale Konsequenzen: stimuliert konvergentes Denken, Beeinflussung des Selbstbildes, Zunahme der Überzeugungskraft (wechselseitig), Änderung Verbraucherverhalten/ Produktpräferenzen, Gefühle der Abneigung/ Bedrohung bei Anwendung auf die falsche Person/Situation, schafft Sympathie/Empathie/ Zugehörigkeit zwischen Interagierenden, Beeinflussung Leistung bei Fähigkeitstests, Zunahme Selbstkontrolle/ Selbstregulierungsfähigkeit/Kreativität, verstärkt Prosozialität (u.a. Hilfsbereitschaft bei Nachgeahmtem), erhöht gegenseitige Abhängigkeit, Auswirkung auf Verhandlungen, Beeinträchtigung Objektivität (Mimiker hat Schwierigkeiten, echte Emotionen zu identifizieren), Verringerung von vorurteilsvollem Denken, nachgeahmte Personen entsprechen möglicherweise eher stereotypen Erwartungen, (niedrigerer Cortisolspiegel)

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