Pflanzenernährung an der Humboldt-Universität Zu Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pflanzenernährung an der Humboldt-Universität zu Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie Düngemittel, die Phosphor
enthalten.

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Rohphosphat (Apatit), Superphosphat (NPK/PK-Dünger), Ammonphosphat, Teilaufgeschlossenes Phosphat
(Bestandteil einiger PK-Dünger), Organische Dünger

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Nennen Sie verschiedene Kalkdünger und erläutern Sie Unterschiede der
Wirkungsgeschwindigkeiten

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-Kohlensaurer Kalk = langsame Wirkung, muss im Boden erst umgesetzt werden = Erhaltungskalkung, geeignet für
leichte Böden
- Branntkalk = setzt sich im Boden mit Wasser zu gelöschtem Kalk um; schnelle Wirkung, geeignet für schwere
Böden
- Löschkalk = schnelle Wirkung; geeignet für Gesundungskalkung schwerer Böden

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Nennen Sie mögliche Funktionen von
Zirkulation und Rezirkulation.

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- Signal zur Regulierung der Nährstoffaufnahme der Wurzeln
- Versorgung von Sink-Organen mit Nährstoffen, die im Spross assimiliert
werden(N und S, die über die Blätter assimiliert wurden)
- Ladungsausgleich im Xylem
- Antriebskraft für den Phloem- und Xylemtransport (osmotische Potentialdifferenz)

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Mit welchen kinetischen Parametern lässt sich
die Nährstoffaufnahme der Wurzel beschreiben?

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- maximale Netto-Aufnahme (alle vorhandenen
Transporter sind voll ausgelastet)
- Michaelis-Menten-Konstante (Effizienz von
Transportern bei geringen Außenkonzentrationen)
- minimale Außenkonzentration ab der eine
Nettoaufnahme erfolgen kann (Influx=Efflux)
- Anzahl und Art der Transporter in den Wurzelzellen

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Erläutern Sie jeweils an Beispielen warum niedrige Boden pH - Werte sowohl zu Mineraltoxizität als auch zu
Mineralmangel führen können

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optimaler pH Wert:

  • - Nährstoffverfügbarkeit
  • - Toxizität von Al und Mn (Löslichkeit nimmt bei tiefen pH-Werten zu)
  • - Mobilität toxischer Schwermetalle (hohe pH-Werte verringern die Löslichkeit von Kd)

niedriger pH-Wert rückläufiger Humusabbau (bei hohem pH: hohe Mineralisierungsrate)

- Bodengefüge

- Krankheitsbefall

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Was versteht man unter Rhizosphäre?

ist der unmittelbar (ca. 40 mm) durch eine lebende Wurzel beeinflussten Raum im
Boden

mechanische, physikalische, chemische und biologische Interaktionen statt

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ist der unmittelbar (ca. 40 mm) durch eine lebende Wurzel beeinflussten Raum im
Boden

  • mechanische, physikalische, chemische und biologische Interaktionen
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Erläutern Sie kurz, wie sich die Aufnahme
unterschiedlicher Stickstoffformen über die Wurzel auf den pH-Wert in der Rhizosphäre und den Gehalt an
organischen Säuren in Wurzeln auswirkt.

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- der pH-Wert im wurzelnahen Boden kann sich vom pH-Wert im wurzelfernen Boden unterscheiden.
Wichtige Einflussfaktoren auf den Rhizosphären-pH-Wert sind das Kationen/Anionen-Verhältnis und die
N-Aufnahmeform (pH-Wert-Absenkung bei Ammonium-Ernährung)
- pH-Wert-Absenkung bei P- oder Fe-Mangel zur Mobilisierung von Calciumphosphaten und
Mikronährstoffen in der Rhizosphäre

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Erläutern Sie die allgemeinen Transporteigenschaften von
Nicht-Elektrolyten und Elektrolyten

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• Nicht-Elektrolyte – ungeladene Teilchen
Die Membranpermeabilität (Durchlässigkeit) für ungeladene Teilchen steigt mit abnehmendem Molekulargewicht
und zunehmender Fettlöslichkeit.
•Elektrolyte – geladene Teilchen
Die Membranpermeabilität (Durchlässigkeit) für geladene Teilchen ist höher als für Nicht-Elektrolyte, sie sinkt mit
steigender Ladung und zunehmender Hydrathülle.

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Wie kann man nachweisen, dass die Mineralstoffaufnahme vom
pflanzlichen Stoffwechsel abhängig ist?

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- Einfluss der Temperatur (tiefe Temperaturen der Wurzeln behindert K- Aufnahme und Atmungsrate)
Q-10-Wert
- Einfluss der Kohlenhydratversorgung (Zuckergehalt reguliert O²- und N- Aufnahme)
- Einfluss der O²-Versorgung reguliert P- und K- Aufnahme, je mehr O² da ist, desto mehr
Stoffwechselaktivität ist nachweisbar
- Einfluss von Stoffwechselgiften (z.b. KCN)

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Was versteht man unter Zirkulation und Rezirkulation von Nährstoffen?

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- Zirkulation = Verlagerung von Nährstoffen in die Wurzel

  •  erfolgt über das Phloem (Nährstofftransport)


- Rezirkulation = kurzfristige Rückverlagerung von Nährstoffen in den Spross

  • erfolgt über das Xylem (Wassertransport)
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Erläutern Sie den Aufbau von Biomembranen

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Biomembranen bestehen hauptsächlich aus polaren Lipiden und Proteinen. Die Lipide sind in Form einer
Doppelschicht angeordnet, wobei der lipophile Fettsäurest nach innen angeordnet ist.
→ lipophiler Teil nach innen
→ hydrophiler Teil nach außen
• Die Proteine können oberflächlich an der Membran anhaften, in die Membran eingebaut sein oder die Membran
durchqueren.

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In welcher Form können Pflanzen Stickstoff aufnehmen?

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reduzierter Form: Ammonium (NH₄)=> hoher pH-Wert, Ammoniak (NH₃), pH über 7

oxidierter Form: Nitrat (NO₃), niedrige pH-Werte begünstigt

  •  Ansäuerung, physiologische saure Ernährung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Pflanzenernährung Kurs an der Humboldt-Universität zu Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nennen Sie Düngemittel, die Phosphor
enthalten.

A:

Rohphosphat (Apatit), Superphosphat (NPK/PK-Dünger), Ammonphosphat, Teilaufgeschlossenes Phosphat
(Bestandteil einiger PK-Dünger), Organische Dünger

Q:

Nennen Sie verschiedene Kalkdünger und erläutern Sie Unterschiede der
Wirkungsgeschwindigkeiten

A:

-Kohlensaurer Kalk = langsame Wirkung, muss im Boden erst umgesetzt werden = Erhaltungskalkung, geeignet für
leichte Böden
- Branntkalk = setzt sich im Boden mit Wasser zu gelöschtem Kalk um; schnelle Wirkung, geeignet für schwere
Böden
- Löschkalk = schnelle Wirkung; geeignet für Gesundungskalkung schwerer Böden

Q:

Nennen Sie mögliche Funktionen von
Zirkulation und Rezirkulation.

A:

- Signal zur Regulierung der Nährstoffaufnahme der Wurzeln
- Versorgung von Sink-Organen mit Nährstoffen, die im Spross assimiliert
werden(N und S, die über die Blätter assimiliert wurden)
- Ladungsausgleich im Xylem
- Antriebskraft für den Phloem- und Xylemtransport (osmotische Potentialdifferenz)

Q:

Mit welchen kinetischen Parametern lässt sich
die Nährstoffaufnahme der Wurzel beschreiben?

A:

- maximale Netto-Aufnahme (alle vorhandenen
Transporter sind voll ausgelastet)
- Michaelis-Menten-Konstante (Effizienz von
Transportern bei geringen Außenkonzentrationen)
- minimale Außenkonzentration ab der eine
Nettoaufnahme erfolgen kann (Influx=Efflux)
- Anzahl und Art der Transporter in den Wurzelzellen

Q:

Erläutern Sie jeweils an Beispielen warum niedrige Boden pH - Werte sowohl zu Mineraltoxizität als auch zu
Mineralmangel führen können

A:

optimaler pH Wert:

  • - Nährstoffverfügbarkeit
  • - Toxizität von Al und Mn (Löslichkeit nimmt bei tiefen pH-Werten zu)
  • - Mobilität toxischer Schwermetalle (hohe pH-Werte verringern die Löslichkeit von Kd)

niedriger pH-Wert rückläufiger Humusabbau (bei hohem pH: hohe Mineralisierungsrate)

- Bodengefüge

- Krankheitsbefall

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Q:

Was versteht man unter Rhizosphäre?

ist der unmittelbar (ca. 40 mm) durch eine lebende Wurzel beeinflussten Raum im
Boden

mechanische, physikalische, chemische und biologische Interaktionen statt

A:

ist der unmittelbar (ca. 40 mm) durch eine lebende Wurzel beeinflussten Raum im
Boden

  • mechanische, physikalische, chemische und biologische Interaktionen
Q:

Erläutern Sie kurz, wie sich die Aufnahme
unterschiedlicher Stickstoffformen über die Wurzel auf den pH-Wert in der Rhizosphäre und den Gehalt an
organischen Säuren in Wurzeln auswirkt.

A:

- der pH-Wert im wurzelnahen Boden kann sich vom pH-Wert im wurzelfernen Boden unterscheiden.
Wichtige Einflussfaktoren auf den Rhizosphären-pH-Wert sind das Kationen/Anionen-Verhältnis und die
N-Aufnahmeform (pH-Wert-Absenkung bei Ammonium-Ernährung)
- pH-Wert-Absenkung bei P- oder Fe-Mangel zur Mobilisierung von Calciumphosphaten und
Mikronährstoffen in der Rhizosphäre

Q:

Erläutern Sie die allgemeinen Transporteigenschaften von
Nicht-Elektrolyten und Elektrolyten

A:

• Nicht-Elektrolyte – ungeladene Teilchen
Die Membranpermeabilität (Durchlässigkeit) für ungeladene Teilchen steigt mit abnehmendem Molekulargewicht
und zunehmender Fettlöslichkeit.
•Elektrolyte – geladene Teilchen
Die Membranpermeabilität (Durchlässigkeit) für geladene Teilchen ist höher als für Nicht-Elektrolyte, sie sinkt mit
steigender Ladung und zunehmender Hydrathülle.

Q:

Wie kann man nachweisen, dass die Mineralstoffaufnahme vom
pflanzlichen Stoffwechsel abhängig ist?

A:

- Einfluss der Temperatur (tiefe Temperaturen der Wurzeln behindert K- Aufnahme und Atmungsrate)
Q-10-Wert
- Einfluss der Kohlenhydratversorgung (Zuckergehalt reguliert O²- und N- Aufnahme)
- Einfluss der O²-Versorgung reguliert P- und K- Aufnahme, je mehr O² da ist, desto mehr
Stoffwechselaktivität ist nachweisbar
- Einfluss von Stoffwechselgiften (z.b. KCN)

Q:

Was versteht man unter Zirkulation und Rezirkulation von Nährstoffen?

A:

- Zirkulation = Verlagerung von Nährstoffen in die Wurzel

  •  erfolgt über das Phloem (Nährstofftransport)


- Rezirkulation = kurzfristige Rückverlagerung von Nährstoffen in den Spross

  • erfolgt über das Xylem (Wassertransport)
Q:

Erläutern Sie den Aufbau von Biomembranen

A:

Biomembranen bestehen hauptsächlich aus polaren Lipiden und Proteinen. Die Lipide sind in Form einer
Doppelschicht angeordnet, wobei der lipophile Fettsäurest nach innen angeordnet ist.
→ lipophiler Teil nach innen
→ hydrophiler Teil nach außen
• Die Proteine können oberflächlich an der Membran anhaften, in die Membran eingebaut sein oder die Membran
durchqueren.

Q:

In welcher Form können Pflanzen Stickstoff aufnehmen?

A:

reduzierter Form: Ammonium (NH₄)=> hoher pH-Wert, Ammoniak (NH₃), pH über 7

oxidierter Form: Nitrat (NO₃), niedrige pH-Werte begünstigt

  •  Ansäuerung, physiologische saure Ernährung
Pflanzenernährung

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