Medizinsoziologie an der HSD Hochschule Döpfer

Karteikarten und Zusammenfassungen für Medizinsoziologie an der HSD Hochschule Döpfer

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Subjektives Krankheitskonzept

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In welcher Lebensspanne und in welchen Situationen entwickelt sich das Kohärenzgefühlt?

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Coping


Zeitliche Aspekte von Copingprozessen
(4 Grundarten des Coping nennen können und wie sie sich unterscheiden mit einem Beispiel)

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Formen der Armut

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Beispiele für das Gesundheitsverhalten bei niedrigem sozialem Status
(5 benennen können)

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Gründe für die bildungsspezifischen Unterschiede

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Elementen des Kohärenzgefühls

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Medizinsoziologie beschäftigt sich mit:

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Krankheitskonzepte sind kulturell bedingt

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4 Phasen vom Kranken zum Patienten

(Nennen und erklären können)

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Psychosomatisches Krankheitsmodell

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3 unterschiedlichen Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit

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Medizinsoziologie

Subjektives Krankheitskonzept

 Vorstellungen von Patienten über das Wesen, die Entstehung und die Behandlung ihrer
Erkrankung.
 Vorstellungen über das, was das Individuum krank macht, was die Krankheit verursacht hat,
wie sich die Krankheit entwickelt und wie sie sich bessern könnte
 Wofür ist die Annahme eines subjektiven Krankheitskonzepts wichtig:
o Zeitpunkt und Dauer der Behandlung
o Wahl des Behandlungsverfahren wird beeinflusst
o Klienten-Therapeuten-Beziehung wird beeinflusst
o Beeinflusst Coping und Compliance

Medizinsoziologie

In welcher Lebensspanne und in welchen Situationen entwickelt sich das Kohärenzgefühlt?

 Entwickelt sich lebenslag, festigt sich aber um das 30. Lebensjahr, anschließend wenig
Veränderungen
 Entwickelt sich in Situationen mit genau dem richtigen Maß an Herausforderung: weder
Unter-noch Überforderung!

Medizinsoziologie

Coping


Zeitliche Aspekte von Copingprozessen
(4 Grundarten des Coping nennen können und wie sie sich unterscheiden mit einem Beispiel)

Definition
 Versuch eines Individuums, eine gänzlich neue Situation zu bewältigen (mit ihren internen
und externen Faktoren), die potenziell bedrohlich oder frustrierend ist, aber auch positiv
besetzt sein kann (z.B. die Geburt eines Kindes)
 Zweckmäßige und zweckbestimmte, flexible, gezielte und realitätsangemessene sowie an
den vorhandenen Möglichkeiten orientierte Verhaltensweise in Bezug auf
Krankheitsbewältigunsprozess.


Zeitliche Aspekte von Copingprozessen
(4 Grundarten des Coping nennen können und wie sie sich unterscheiden mit einem Beispiel)
 Präventiv:
o Bewältigungsstrategien die auf ein stressreiches Ereignis abzielen, dass möglicher weise eintreten könnten. Um mehr oder minder gefürchtete Krankheitsrisiken in der
Zukunft abzumildern z.B. Versicherungen abschließen, gesunde Lebensweise,
Brustamputation ohne pathologischen Befund
 Befürchte dass ich Lungenkrebs bekommen könnte, deswegen aufhöre zu
rauchen
 Antizipatorisch:
o Bemühungen mit einer unmittelbar bevorstehenden, relativ unausweichlichen
Bedrohung umzugehen z.B. OP im Krankenhaus
 Ein Ereignis oder Erkrankung kommt auf einen zu und darauf einstelle um
bestmöglich damit umzugehen
 Proaktives:
o Antworten auf Fragen zu finden: was mache ich wenn… eher ein Krisenmanagement;
setzt eine grundsätzlich optimistische Überzeugung voraus, dass man selber in der
Lage ist, Ziele in Angriff zu nehmen, Entscheidungen zu treffen und Widerstände zu
überwinden z.B. Organspende
 Rein kognitiv: was würde ich tun, wenn ich z.B. ein Bein breche oder Krebs
Diagnose bekomme usw.
 Reaktives:
o stressreiches Ereignis ist bereits eingetreten, wie geht ein Mensch mit einer bereits
bestehenden Krisensituation; reaktive Copingprozesse lassen sich differenzieren:
 Akut: z.B. plötzliche Belastungen, aber zeitlich absehbar z.B. Armbruch

 Sequenz: treten in ähnlicher Form immer wieder auf z.B. Prüfungsangst
 Chronisch intermittierend: regelmäßig aber in unterbrochenen Intervallen
z.B. Migräne
 Chronische Stressoren: z.B. Lähmung einer Körperhälfte

Medizinsoziologie

Formen der Armut

 Absolute Armut:
o Absolute oder extreme Armut bezeichnet nach Auskunft der Weltbank eine Armut,
die durch ein Einkommen von etwa einem Dollar/Euro pro Tag gekennzeichnet ist.
Auf der Welt gibt es 1,2 Milliarden Menschen, die in diese Kategorie fallen.


 Gefühlte Armut:
o Gefühlte oder auch sozio-kulturelle Armut lässt sich weniger an konkreten
Einkommensgrenzen festmachen. Es ist mehr das Bewusstsein, das diese Art der
Armut konstituiert. Sie betrifft diejenigen, die sich aufgrund ihrer allgemeinen
gesellschaftlichen Ausgrenzung oder Diskriminierung als „arm“ betrachten oder
Angst vor einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage haben bzw. in ständiger Angst vor Armut leben.


 Relative Armut:
o Von relativer Armut spricht man in Wohlstandsgesellschaften, in denen es absolute Armut praktisch kaum gibt, wohl aber eine arme „Unterschicht“. Als relativ arm gilt

hier derjenige, dessen Einkommen weniger als 60% des Durchschnittseinkommens
beträgt.

Medizinsoziologie

Beispiele für das Gesundheitsverhalten bei niedrigem sozialem Status
(5 benennen können)

 Fehlernährung
 Schlechter Ernährungsrhythmus
 Weniger Bewegung
 Mangelnde Körperhygiene
 Mangelnde Zahnpflege
 Zigarettenkonsum
 Alkoholmissbrauch bei Männern
 Drogenkonsum
 Gewalthandlungen
 Weniger Vorsorgeuntersuchungen
 Weniger Früherkennung

Medizinsoziologie

Gründe für die bildungsspezifischen Unterschiede

 Personen mit geringer Bildung haben Schwierigkeiten mit der Informationsbeschaffung über
Krankheiten und Gesundheitsrisiken.


 Personen mit höherer Bildung haben bessere Fähigkeiten zur Kommunikation mit Vertretern
des Gesundheitswesens. Da die soziale Distanz zum Arzt geringer ist, gelingt es ihnen besser
Informationen einzuholen und Leistungen einzufordern.

Medizinsoziologie

Elementen des Kohärenzgefühls

 Verstehbarkeit
o Vertrauen, dass Stimuli die sich im Verlauf des Lebens ergeben strukturiert,
vorhersagbar und erklärbar
sind
 Handhabbarkeit
o der Mensch hat die entsprechenden Ressourcen, um den Anforderungen zu
begegnen
 Sinnhaftigkeit
o Anforderungen sind Herausforderungen, die Anstrengung und Engagement lohnen

Medizinsoziologie

Medizinsoziologie beschäftigt sich mit:

 Mikroebene: Wahrnehmung von Krankheit, Risikoverhalten
 Mesoebene: Krankenhaustrukturen Kooperationsformen
 Makroebene: Soziale und gesundheitliche Ungleichheit, Gesundheitssystem

Medizinsoziologie

Krankheitskonzepte sind kulturell bedingt

 Naturalistische Erklärungskonzepte
o In vielen Kulturen existieren Krankheitsvorstellungen, die besagen, dass Krankheit
durch Geister, Heilige, Gott oder Götter, mystische, beseelte oder magische Aspekte,
Zauberei etc. verursacht ist und beeinflusst werden kann.
o Religiöse und spirituelle Vorstellungen, Glaube und Magie spielen dabei eine starke
Rolle.
 Naturwissenschaftliche Erklärungskonzepte
o Vor allem in der westlich-industrialisierten Welt

o Beinhalten bio-medizinisches Denken und wissenschaftliche Erklärungen
 Parawissenschaftliche Konzepte
o Basieren meist auf der Vorstellung des Gleichgewichts von im Menschen
vorhandenen Elementen
o Beispiel: Ayurvedamedizin
 Medizinbereiche, welche wirksam sind, aber nicht wissenschaftlich erklärbar

Medizinsoziologie

4 Phasen vom Kranken zum Patienten

(Nennen und erklären können)

1. Phase: Symptomwahrnehmung
 Hängt u.a. ab von soziokultureller Vorprägung, individueller Tolleranzschwelle,
Häufigkeit und Dauer des Symptoms
 wird jedoch eher akzeptiert


2. Phase: Krankenverhalten
 Soziale Rolle des Kranken, noch nicht des Patienten
 Selbstbehandlung oder Laienhilfe
 Kontakt zu Fachpersonal hängt u. a. ab von Beeinträchtigung, Art des Symptoms z.B.
Schmerz, wie andere Personen reagieren, geschätzte Kosten der Behandlung,
individuelle Überzeugung und Einstellungen
 Nimmt noch keine andere Hilfe in Anspruch, zuerst Apotheke
 Wartezeit beim Arzt ob nötig oder nicht nötig (Kassenpatient)


3. Phase: Kontakt mit medizinischem Versorgungssystem
 Schulmedizin, Alternativmedizin, Spezialist, Therapeut
 Erstmals Patient


4. Phase: Übernahme der Rolle als Patient
 Kooperation mit Arzt/Therapeut
 Gewinnt „Legitimation“ für seinen Zustand
 Akzeptanz der Patientenrolle

 Dauer individuell bei Krankheitsbild ob akut oder chronisch

Medizinsoziologie

Psychosomatisches Krankheitsmodell

 Krankheiten haben psychische und soziale Ursachen
 Psychische Faktoren können Erkrankungen verursachen und sich in organischen
Beschwerden ausdrücken
 Krankheit wird verstanden als:
o Pathologische Organveränderungen und Funktionsstörungen bedingt durch zu
intensive, heftige oder lang andauernde physiologische und motorische gelernte
Reaktionen auf emotionale Reize
o Körperlicher Ausdruck seelischer / psychische Störungen und unbewältigter Konflikte

o Ausdruck geheimer Wünsche der Seele im Körper
o Folge nicht ausgelebter Emotionen (ärgert und wütend ist, aber nicht traut es zu
sagen)
o Verfehlter Lebenssinn und Ausdruck eines Lebens gegen das Gewissen und gestörter
Entfaltung
o Beispiel: Migräne, Schwindel, Erbrechen etc.
 Magengeschwür: organische Veränderung, sichtbar und schmerzhaft und
muss entfernt werden oder mit Medikamenten behandelt werden, ist
funktionseinschränkend, Leute müssen zu Hause bleiben wenn es schlimm
ist, auf Grund der Schmerzen nicht die Chance sich gesund zu bewegen
 Magengeschwüre entstehen durch z.B.:
 Belastende Situationen in der Beziehung / Arbeitsplatz
 Gibt keine organische Ursache die man finden würde, keine Funktion im
Körper die es macht ohne den vorhandenen Stress / Belastung etc.

Medizinsoziologie

3 unterschiedlichen Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit

 Psychologische Perspektive: sich gesund oder krank fühlen, Reaktion auf wahrgenommene
Beeinträchtigung, Krankheitsbewältigung
o Gefühlsmäßig, subjektives, wie fühle ich mich, wenn ich krank/gesund bin
o Wie nehme ich meine Beeinträchtigung wahr und reagiere ich darauf


 Medizinische Perspektive: Regulation/Dysregulation, organische Fehlfunktion
o Rein Fakten orientiert


 Soziologische Perspektive: Leistungsminderung, Hilfe zu gewähren, Analyse des Hilfesuchens
im Krankheitsfall, Soziale Rolle
o Im sozialen Gefüge mit anderen, kann nicht mehr die Leistung bringen die ich vorher
gebracht hatte, muss anderen Hilfe anbieten, Perspektive im Zusammenhang mit
anderen Menschen und im Arbeitsumfeld

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