(2) Arbeitsmedizin (30P) an der HSD Hochschule Döpfer

Karteikarten und Zusammenfassungen für (2) Arbeitsmedizin (30P) an der HSD Hochschule Döpfer

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• Belastungs- / Beanspruchungskonzept (Arbeitsphysiologie)

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• Ergonomie: allgemeine Prinzipien + Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

 Aspekte der Arbeitsorganisation

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• Psychische, physikalische und chemische Belastungen und Beanspruchungen (inkl.
resultierender Erkrankungen bzw. medizinischer Diagnosen)


Psychische Belastungen

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• Psychische, physikalische und chemische Belastungen und Beanspruchungen (inkl.
resultierender Erkrankungen bzw. medizinischer Diagnosen)


Belastung und Beanspruchung durch physikalische Einwirkungen

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o Erschütterungsbedinge Erkrankungen

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o Ganzkörperschwingungen

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o Lärm

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o Thermische Beanspruchung

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Belastung und Beanspruchung durch chemische Einwirkung

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• Möglichkeiten auf psychische Belastungen zu reagieren ???

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• Arbeitsschutz

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• Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten

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(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Belastungs- / Beanspruchungskonzept (Arbeitsphysiologie)

 Ein Teilgebiet der Arbeitsmedizin.
 befasst sich mit den physiologischen Funktionen des menschlichen Organismus, dessen
Leistungsfähigkeit und Grenzen
bei der vom Menschen verrichteten Arbeit.
 Ein theoretisches Belastungs-Beanspruchungskonzept dient der Erklärung und Gestaltung der
Mensch-Arbeit-Gesundheit-Beziehung, um Arbeit menschengerecht zu gestalten.

(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Ergonomie: allgemeine Prinzipien + Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

 Aspekte der Arbeitsorganisation

 Aspekte der Arbeitsorganisation
o Tätigkeit: Monotonie vs. Abwechslung
o Arbeitszeiten: geregelte Arbeitszeiten vs. Schichtarbeit
o Erholung: Pausenzeiten und Pausengestaltung
 Festgelegte Pausen, z.B. Mittagspause
 Willkürliche Pausen, z.B. „Zigarettenpause“
 Arbeitsablaufbedingte Pausen bzw. Wartezeiten, z.B. wenn Material
verzögert eintrifft
 Maskierte Pausen: Ausführung leichter Nebentätigkeiten, z.B. Pflanzenpflege
 Vorgeschriebene Pausen bzw. festgelegte Arbeitsunterbrechungen, z.B. beim
Flugpersonal

(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Psychische, physikalische und chemische Belastungen und Beanspruchungen (inkl.
resultierender Erkrankungen bzw. medizinischer Diagnosen)


Psychische Belastungen

Psychische Belastungen
 Psychische Belastung und Beanspruchungen
o Personenunabhängige Belastungssituationen
 Zeitdruck durch Rationalisierung
 Hohe Anforderungen durch rasch wechselnde neue Technologien
 „Mehrgleisigkeit“ der Kommunikation
 Hohe Verantwortung
 Unsicherheit des Arbeitsplatzes
 Lange Anfahrtswege

o Subjektive Wahrnehmung der Beanspruchung
 Einschätzung des Erlebens der Arbeit
 Eigene Ansprüche an die Arbeit


 Faktoren zum gesunden Umgang mit hohen Belastungen
o Klarheit über wirtschaftliche Sicherheit des Arbeitsplatzes
o Flexible Arbeitszeiten
o Übergabe von Verantwortung an die Mitarbeiter
o Angstfreie Atmosphäre schaffen
o Anerkennung und Respekt
o Verlässlichkeit und Transparenz


 Präventive Maßnahmen
o Verhältnisprävention / gesundheitsfördernder Arbeitsplatz
 Menschengerechte und sichere Arbeitsgestaltung (Ergonomie)
 Festlegung adäquater Arbeitszeiten und Ruhepausen
 Transparenz der Arbeitsabläufe
 Offene und flache Kommunikationswege zu Vorgesetzten und Kollegen
 Qualifizierung für gegenwärtige und zukünftige Tätigkeiten
 Beschwerden an- und ernst nehmen
o Verhaltensprävention
 Stressmanagement
 Entspannung
 Rückenschule

 BEspielie skript belastungen


(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Psychische, physikalische und chemische Belastungen und Beanspruchungen (inkl.
resultierender Erkrankungen bzw. medizinischer Diagnosen)


Belastung und Beanspruchung durch physikalische Einwirkungen

Belastung und Beanspruchung durch physikalische Einwirkungen
 Vibration, Erschütterung und Ganzkörperschwingungen
o Vibrationsbedingte Erkrankungen
 Ätiologie

 Arbeit mit Geräten, die Vibrationen mit höheren Frequenzen (ca. 100
– 1000 Hz) erzeugen, z.B. Bohrer, Sägen, Schleifmaschinen
 Gefährdet sind Forstleute, Beschäftigte in der Metallbearbeitung und
im Hoch- und Tiefbau


 Klinik
 meist einseitig bestehende Störungen der Durchblutung und
Sensibilität der Hände und Finger
 Kältegefühl
 Taubheit
 Schwäche und Steifigkeit bei Weißwerden der Finger
 Missempfindungen in Form von Nadelstichempfindungen
 Schmerzen in den Handgelenken


 Diagnosen
 Vibrationsbedingtes Vasospastisches Syndrom (VVS) oder auch
„Raynaud-Syndrom“, Karpaltunnelsyndrom

(2) Arbeitsmedizin (30P)

o Erschütterungsbedinge Erkrankungen

o Erschütterungsbedinge Erkrankungen
 Ätiologie
 Arbeit mit Geräten, die Vibrationen mit niedrigen Frequenzen (ca. 8
– 50 Hz) erzeugen, z.B. Presslufthammer, Rüttelmaschinen
 Arbeit mit Hammer und Meißel
 Gefährdet sind Steinbrucharbeiter, Gussputzer, Bauarbeiter.
 Klinik
 Schmerzen und Schwellungen an Gelenken und dem Skelett, v.a. der
oberen Extremitäten
 Degenerative Veränderungen sind möglich, z.B. Zystenbildung und
Osteonekrose
 Diagnosen
 Arthrose in den Handgelenken
 Mondbeinnekrose („Morbus Kienböck“)
 Ermüdungsbruch des Kahnbeins
 Arthrose des Ellenbogengelenks
 Osteochondritis dissecans (Bildung eines freien Gelenkkörperchens)
 Arthrose des Schultergelenks

(2) Arbeitsmedizin (30P)

o Ganzkörperschwingungen

 Ätiologie
 Aufenthalt in selbst schwingenden Fahrzeugen, z.B. Gabelstapler,
Traktoren
 Baumaschinen älterer Bauart
 Klinik
 Schmerzen im unteren Rücken, z.T. einseitig oder beidseitig
ausstrahlender Schmerz ins Bein
 Diagnosen
 Meistens kommt es zu Erkrankungen der LWS, wie LWS-Syndrom,
Lumboischialgie, mono- und polyradikuläre Wurzelsyndrome

(2) Arbeitsmedizin (30P)

o Lärm

 Physiologische Reaktion des Körpers auf Lärm
 Aktivierung des „inneren Alarmsystems“
o Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol
 Auswirkungen von regelmäßiger bzw. dauerhafter Lärmexposition
 Erschwerung der Kommunikation
 Kopfschmerzen
 Stress
 Konzentrationsbeeinträchtigung
 Blutdruckerhöhung
 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
 Abhängig von der Dauer und der Schallintensität kann es zur
vorübergehenden Hörminderung / Hypakusis (ICD-10: H90) durch Haarzell-
Ermüdung oder manifester Lärmschwerhörigkeit (ICD-10: H83.3) kommen

(2) Arbeitsmedizin (30P)

o Thermische Beanspruchung

 Klimabereiche an Arbeitsplätzen (nach DIN 33403)
 Kältebereich
 Behaglichkeitsbereich
 Erträglichkeitsbereich

 Unerträglichkeitsbereich

(2) Arbeitsmedizin (30P)

Belastung und Beanspruchung durch chemische Einwirkung

 Umgang mit Schwermetallen
o Blei
o Quecksilber
o Chrom
 Gefährdungen durch organische Lösungsmittel (benennen können)
o Beispiele für organische Lösungsmittel
 Benzol, Methanol, Formaldehyd
o Ätiologie/Exposition
 Umgang mit synthetischen Farben, Sprengstoffherstellung,
Schädlingsbekämpfungsmittel, Tankreinigung (Benzin), Tabakrauch
o Folge(n)
 Entfettung der Haut, Ekzeme, Schleimhautreizung, Zentralnervöse
Störungen, Organspezifische Schäden
o Mögliche Diagnosen
 Lösungsmittelinduzierte Encephalopathie, in weiteren Verlauf dementielles
Syndrom

(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Möglichkeiten auf psychische Belastungen zu reagieren ???

 Externe Supervision
 Austausch mit Kollegen
 Psychotherapie
 Kündigung
 Verantwortung abgeben
 Trennung von Berufs – und Privatleben
 Beschwerderecht beim Arbeitgeber geltend machen

(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Arbeitsschutz

»Grundlage des Arbeitsschutzes in Deutschland ist das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) von 1996
»In jedem Betrieb muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass die Mitarbeiter eine Unterweisung in
Arbeitssicherheit erhalten. Aber auch Arbeitnehmer sollten sich aktiv über die Arbeitssicherheits-
bestimmungen informieren!


Verantwortlichkeiten im Betrieb


Verschiedene Personen, die bei der Umsetzung und Einhaltung des Arbeitsschutzes im Betrieb
mitwirken:
 Arbeitgeber (hauptverantwortlich)
 Betriebsarzt
 Fachkraft für Arbeitssicherheit (Mitarbeiter mit entsprechender Fortbildung)
 Sicherheitsbeauftragter
 Gruppenleiter

Mögliche Arbeitsschutzmaßnahmen
»Arbeitsschutzmaßnahmen werden in drei Kategorien eingeteilt:
 Technische Maßnahmen
o (z.B. Schutzvorrichtungen an Maschinen, Notaus-Schalter, optische und akustische
Warnsignale, Staubabsauganlage)
 Organisatorische Maßnahmen
o (z.B. angepasste Arbeits- und Pausenzeiten, sicheres Tragen von Lasten bzw. Lasten
minimieren, Tätigkeitswechsel, Personalwechsel)
 Personbezogene Maßnahmen
o (z.B. Tragen von Schutzkleidung, Kenntnisse über Arbeitsschutz, korrektes Verhalten
am Arbeitsplatz, Einhalten von Pausen)
Gefährdungsbeurteilung
»Arbeitsschutzmaßnahmen dienen der präventiven Gestaltung von Sicherheit und
Gesundheitsschutz in der betrieblichen Praxis
»In zunehmendem Maße ist die sog. Gefährdungsbeurteilung die Grundlage für das systematische,
betriebs- bzw. tätigkeitsbezogene Auffinden von akuten und potentiellen Gefährdungen
»Die Gefährdungsbeurteilung ist Grundlage für das Ableiten geeigneter Arbeitsschutzmaßnahmen

(2) Arbeitsmedizin (30P)

• Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten

• Arbeitsbedingte Erkrankungen und Berufskrankheiten
 Geldleistungen der Berufsgenossenschaften (nach SGB VII)
o Verletztengeld
o Übergangsgeld
o Verletztenrente
 Berufskrankheiten
o „Berufskrankheit“ ist kein medizinischer sondern ein juristischer Begriff.
o Berufskrankheiten sind Erkrankungen, die von der Bundesregierung durch
Rechtsverordnung als solche bezeichnet und in der Liste der Berufskrankheiten nach
der Berufskrankheitenverordnung (BKV) benannt werden (rechtliche Grundlage: SGB
VII – Aufgaben der Sozialhilfe)
o Definition
 Berufskrankheiten sind arbeitsbedingte Erkrankungen, die durch die
Ausübung bestimmter Berufe erworben wurde. Die Betroffenen müssen den
schädigenden Einwirkungen (z. B. Lärm, Gefahrstoffe) nachweislich in
erheblich höherem Maß ausgesetzt sein als die übrige Bevölkerung.
o Aktuell sind in der Liste der anerkennungsfähigen Berufskrankheiten 77
Berufskrankheiten aufgeführt, unterteilt in 6 Kategorien.

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