Biologische Und Allgemeine Psychologie an der Hochschule Wismar | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Was beschreibt die „Rasterhypothese der Traumentstehung“?


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TESTE DEIN WISSEN

= Neuronale Erklärung zur Traumentstehung


Die Rasterhypothese besagt, dass Träumen das subjektive Erleben der im Schlaf ablaufenden Hirnaktivität ist.


– vom Cortex werden entsprechende Wahrnehmungsbilder (Erinnerungen) erzeugt, die dann assoziativ miteinander zum bizarren Traum verbunden werden

– eine Geschichte wir aufgrund von inneren Signalen gefunden

– die Aufnahme von äusseren Signalen ist blockiert

– Körperbewegungen sind blockiert


Wie bereits erwähnt, können wir am nächsten Morgen nur einen kleinen Bruchteil all der tatsächlich erlebten Träume erinnern. Dabei sind, wie Skeptiker wie Oswald (1969) vermuteten, diese morgendlichen Traumerinnerungen mehr eine Konstruktion als eine volle Erinnerung.


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TESTE DEIN WISSEN

Was beinhaltet das lexikalische Wissen?

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TESTE DEIN WISSEN

Das lexikalische Wissen umfasst die Regeln der Phonologie, Morphologie Syntax sowie der Orthografie.

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TESTE DEIN WISSEN
Nenne einige typische Nebendisziplinen der Psychologie.
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  • Philosophie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • (Neuro)biologie
  • Medizin (Psychiatrie, Forensik)
  • Pädagogik, Soziologie, Kulturwissenschaften
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Beschreibe das „Konditionale Schließen"?

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Wenn-Dann-Aussagen (Aussagenlogik nach George Boole).


Die von Boole entwickelte Aussagenlogik spielt für die Psychologie immer eine Rolle, wenn wir einzelne atomare Aussagen (Prämissen) mit den Wörtern (= Operatoren) nicht, und, oder, wenn ... dann, nur wenn... dann zu neuen Aussagen (Konklusionen) verbinden.


Eine Prämisse kann entweder wahr (W) oder falsch (F) sein. 


Es gibt vier Modi/Schlussschemata:

  1. Modus Ponens (MP): Consequence (Hinterglied) aus antecedent (Vorderglied) schließen
  2. Verneinung des Antezedens (denial of antecendent)Verneinung des Vordersatzes / der Bedingung
  3. Modus Tollens (MT): Verneinung von consequence (Hinterglied) erlaubt Negation von antecedent (Vorderglied)
  4. Bejahung der Konsequenz (affirmation of consequence)Bestätigung der Konsequenz


Nach den Gesetzen der Logik führen nur 1. (modus ponens) und 3. (modus tollens) zu gültigen Schlüssen!

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Definiere den Begriff „Aufmerksamkeit“
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Durch Aufmerksamkeit gelingt es,
aktiv einen Teil der Vielzahl von auf uns einprasselnden Wahrnehmungseindrücken zu verarbeiten, die unserem Gedächtnis zur Verfügung stehen und Gegenstand vieler Denkprozesse sind.


Wesentliche Aspekte der Definition:


  • Vorliegen begrenzter Kapazität für kognitive Prozesse
  • Infolge der begrenzten Kapazität muss eine Auswahl vorgenommen werden
  • Aufmerksamkeit bezieht sich nicht nur auf die Wahrnehmung sondern auch auf die Denkprozesse


Der wichtigste Aspekt der Aufmerksamkeit umschreibt unsere Fähigkeit, aus dem vielfältigen Reizangebot der Umwelt einzelne Reize oder Reizaspekte auszuwählen und bevorzugt zu betrachten, andere dagegen zu übergehen und zu unterdrücken. Würden vom Organismus alle Reize mit der gleichen Priorität verarbeitet, wäre aufgrund eines sensorischen Reizüberangebots ein geordnetes Handeln unmöglich


Innerhalb der Psychologie der Informationsverarbeitung betrachtet man daher Aufmerksamkeit vorrangig unter dem Gesichtspunkt der Selektion (selektive Aufmerksamkeit) – man widmet sich also den Mechanismen, die eine mehr oder weniger große Einengung des Reizangebots (auch in unserer subjektiven Erlebniswelt Bewußtsein) nach sich ziehen.

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Wie kann man „Schlaf“ definieren?
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Periodischer, natürlicher, reversibler Bewusstseinsverlust
– im Gegensatz zu Bewusstseinsverlusten, die durch Koma, Narkose oder Winterschlaf hervorgerufen werden (nach Dement 1978).
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Worin unterscheidet sich die Alltags- von der wissenschaftlichen Psychologie?

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Alltagspsychologie 
  • Verallgemeinerungen
  • Subjektivität
  • Unüberprüfbarkeit
  • Einzelbeobachtungen
  • Unwiderlegbarkeit

Wissenschaftliche Psychologie
  • Allgemeingültigkeit
  • Objektivität
  • Überprüfbarkeit
  • Systematisches Vorgehen
  • Widerlegbarkeit
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Was bedeutet „Valenz"?
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Mit Valenz wird der Aufforderungscharakter eines Objektes in der Umwelt bezeichnet; die Kraft hängt von der Valenz ab.

--> Kurt Lewins Feldtheorie
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Definition der „Allgemeinen Psychologie“ nach Carus.
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Die Allgemeine Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit den allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten des Erlebens und Verhaltens von Organismen, speziell des Menschen, sowie deren Ursachen und Wirkungen befasst.
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Was sind Morpheme?
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Die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten einer Sprache (im Gegensatz zum nicht bedeutungstragenden Phonem).

Die allermeisten Morpheme sind Kombinationen aus mehreren Phonemen. Es gibt auch einige Morpheme, die aus nur einem Phonem bestehen (z. B. t in nimmt oder e in Schafe, im Englischen das Personalpronomen I oder im Deutschen das Morphem ei).

Morpheme können auch aus einem ganzen Wort bestehen (Schaf), andere sind nur Wortbestandteil. Morpheme sind auch nicht immer deckungsgleich mit einer Silbe.
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Was ist der Kontexteffekt?
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Prinzip der Encodierspezifität

Erinnerungsleistungen sind besser, wenn die Kontextbedingungen der Lern- und Abrufphase übereinstimmen.

Bsp. Taucherexperiment
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Von welchen Faktoren hängt ab, ob beobachtetes Verhalten gezeigt/nachgeahmt wird?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Aufmerksame Beobachtung der Modellhandlung
  • Identifikation des Beobachters mit dem Modell
  • Eintreten der stellvertretenden Bekräftigung
  • Hohe Erfolgserwartung des Beobachters
  • Vorliegen der motorischen Reproduktionskompetenz des Beobachters
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  • 13077 Karteikarten
  • 447 Studierende
  • 2 Lernmaterialien

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Q:

Was beschreibt die „Rasterhypothese der Traumentstehung“?


A:

= Neuronale Erklärung zur Traumentstehung


Die Rasterhypothese besagt, dass Träumen das subjektive Erleben der im Schlaf ablaufenden Hirnaktivität ist.


– vom Cortex werden entsprechende Wahrnehmungsbilder (Erinnerungen) erzeugt, die dann assoziativ miteinander zum bizarren Traum verbunden werden

– eine Geschichte wir aufgrund von inneren Signalen gefunden

– die Aufnahme von äusseren Signalen ist blockiert

– Körperbewegungen sind blockiert


Wie bereits erwähnt, können wir am nächsten Morgen nur einen kleinen Bruchteil all der tatsächlich erlebten Träume erinnern. Dabei sind, wie Skeptiker wie Oswald (1969) vermuteten, diese morgendlichen Traumerinnerungen mehr eine Konstruktion als eine volle Erinnerung.


Q:

Was beinhaltet das lexikalische Wissen?

A:

Das lexikalische Wissen umfasst die Regeln der Phonologie, Morphologie Syntax sowie der Orthografie.

Q:
Nenne einige typische Nebendisziplinen der Psychologie.
A:
  • Philosophie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • (Neuro)biologie
  • Medizin (Psychiatrie, Forensik)
  • Pädagogik, Soziologie, Kulturwissenschaften
Q:

Beschreibe das „Konditionale Schließen"?

A:

Wenn-Dann-Aussagen (Aussagenlogik nach George Boole).


Die von Boole entwickelte Aussagenlogik spielt für die Psychologie immer eine Rolle, wenn wir einzelne atomare Aussagen (Prämissen) mit den Wörtern (= Operatoren) nicht, und, oder, wenn ... dann, nur wenn... dann zu neuen Aussagen (Konklusionen) verbinden.


Eine Prämisse kann entweder wahr (W) oder falsch (F) sein. 


Es gibt vier Modi/Schlussschemata:

  1. Modus Ponens (MP): Consequence (Hinterglied) aus antecedent (Vorderglied) schließen
  2. Verneinung des Antezedens (denial of antecendent)Verneinung des Vordersatzes / der Bedingung
  3. Modus Tollens (MT): Verneinung von consequence (Hinterglied) erlaubt Negation von antecedent (Vorderglied)
  4. Bejahung der Konsequenz (affirmation of consequence)Bestätigung der Konsequenz


Nach den Gesetzen der Logik führen nur 1. (modus ponens) und 3. (modus tollens) zu gültigen Schlüssen!

Q:
Definiere den Begriff „Aufmerksamkeit“
A:

Durch Aufmerksamkeit gelingt es,
aktiv einen Teil der Vielzahl von auf uns einprasselnden Wahrnehmungseindrücken zu verarbeiten, die unserem Gedächtnis zur Verfügung stehen und Gegenstand vieler Denkprozesse sind.


Wesentliche Aspekte der Definition:


  • Vorliegen begrenzter Kapazität für kognitive Prozesse
  • Infolge der begrenzten Kapazität muss eine Auswahl vorgenommen werden
  • Aufmerksamkeit bezieht sich nicht nur auf die Wahrnehmung sondern auch auf die Denkprozesse


Der wichtigste Aspekt der Aufmerksamkeit umschreibt unsere Fähigkeit, aus dem vielfältigen Reizangebot der Umwelt einzelne Reize oder Reizaspekte auszuwählen und bevorzugt zu betrachten, andere dagegen zu übergehen und zu unterdrücken. Würden vom Organismus alle Reize mit der gleichen Priorität verarbeitet, wäre aufgrund eines sensorischen Reizüberangebots ein geordnetes Handeln unmöglich


Innerhalb der Psychologie der Informationsverarbeitung betrachtet man daher Aufmerksamkeit vorrangig unter dem Gesichtspunkt der Selektion (selektive Aufmerksamkeit) – man widmet sich also den Mechanismen, die eine mehr oder weniger große Einengung des Reizangebots (auch in unserer subjektiven Erlebniswelt Bewußtsein) nach sich ziehen.

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Q:
Wie kann man „Schlaf“ definieren?
A:
Periodischer, natürlicher, reversibler Bewusstseinsverlust
– im Gegensatz zu Bewusstseinsverlusten, die durch Koma, Narkose oder Winterschlaf hervorgerufen werden (nach Dement 1978).
Q:

Worin unterscheidet sich die Alltags- von der wissenschaftlichen Psychologie?

A:
Alltagspsychologie 
  • Verallgemeinerungen
  • Subjektivität
  • Unüberprüfbarkeit
  • Einzelbeobachtungen
  • Unwiderlegbarkeit

Wissenschaftliche Psychologie
  • Allgemeingültigkeit
  • Objektivität
  • Überprüfbarkeit
  • Systematisches Vorgehen
  • Widerlegbarkeit
Q:
Was bedeutet „Valenz"?
A:
Mit Valenz wird der Aufforderungscharakter eines Objektes in der Umwelt bezeichnet; die Kraft hängt von der Valenz ab.

--> Kurt Lewins Feldtheorie
Q:
Definition der „Allgemeinen Psychologie“ nach Carus.
A:
Die Allgemeine Psychologie ist die Wissenschaft, die sich mit den allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten des Erlebens und Verhaltens von Organismen, speziell des Menschen, sowie deren Ursachen und Wirkungen befasst.
Q:
Was sind Morpheme?
A:
Die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten einer Sprache (im Gegensatz zum nicht bedeutungstragenden Phonem).

Die allermeisten Morpheme sind Kombinationen aus mehreren Phonemen. Es gibt auch einige Morpheme, die aus nur einem Phonem bestehen (z. B. t in nimmt oder e in Schafe, im Englischen das Personalpronomen I oder im Deutschen das Morphem ei).

Morpheme können auch aus einem ganzen Wort bestehen (Schaf), andere sind nur Wortbestandteil. Morpheme sind auch nicht immer deckungsgleich mit einer Silbe.
Q:
Was ist der Kontexteffekt?
A:
Prinzip der Encodierspezifität

Erinnerungsleistungen sind besser, wenn die Kontextbedingungen der Lern- und Abrufphase übereinstimmen.

Bsp. Taucherexperiment
Q:
Von welchen Faktoren hängt ab, ob beobachtetes Verhalten gezeigt/nachgeahmt wird?
A:
  • Aufmerksame Beobachtung der Modellhandlung
  • Identifikation des Beobachters mit dem Modell
  • Eintreten der stellvertretenden Bekräftigung
  • Hohe Erfolgserwartung des Beobachters
  • Vorliegen der motorischen Reproduktionskompetenz des Beobachters
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