Standortkunde an der Hochschule Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN


• die Bedeutung von Mikrohabitaten des Alt- und Totholzes in Wäldern erläutern
und dazu charakteristische Arten mit ihren Ansprüchen nennen …,

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Abgesehen von vielen Vogelarten, Fledermäusen, Siebenschläfer, dem Steinmader etc., ist Alt- und Totholz ganz wichtig für viele Käferarten. 


Ein paar Beispiele von Käferarten in Buchentotholz: 


In alten, harten Ästen: Bockkäferarten wie z.B. Augenfleckbock


In Mulmlöchern: Blatthornkäferarten wie z.B. Goldglänzende Rosenkäfer


An Baumpilzen: Schwarzkäferarten wie Zuckerschwammschwarzkäfer


--> Käferfauna in Totholzstrukturen eingenischt und spezialisiert auf verschiedene Bereiche des Totholzes wie die oben genannten. Gibt auch noch welche die in abgestorbenen Zweigen, hinter feuchter, verpilzter Rinde, unter loser Rinde etc. wohnen.

Man sieht also wie groß die Käferartenvielfalt in Totholz sein kann und was für eine hohe Bedeutung Totholz also für Artenvielfalt hat

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Gefährdung von Segetalpflanzen aufzählen

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Durch Intensivierung der Landwirtschaft: 

• Saatgutreinigung 

• Herbizide 

• starke Düngung (Arten magerer Böden)

• Standortnivellierung (z.B. durch Ent- oder Bewässerung, Kalkung) 

• Bodenbearbeitung zu ungünstigen Zeitpunkten (Beispiel Mais)

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Was sind die maßgeblichen Eigenschaften von Ruderalpflanzen?

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  • große Mengen an Samen, schnelle Keimlingsentwicklung 
  • effiziente Fernausbreitung
  • lichtliebend, oft trockenheits- und wärmeresistent 
  • salz- und schwermetallresistent 
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Einmal bitte die Klasse und drei Verbände der Saumgesellschaften (Krautsäume) nennen. 

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I) Thermo- und Mesophytische Säume 

Kl.: Trifolio-Geranietea sanguinei 

Verbände 

• Geranion sanguinei (thermophytische Säume) 

• Trifolion medii (mesophytische Säume) 

• Melampyrion pratensis (azidophytische Säume)

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Auf welche Weise können artenreiche Saumgesellschaften wiederhergestellt werden 


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• Sehr gute Bodenbearbeitung (feinkrümeliges Saatbett) 

• Wiederansiedlung standorttypischer Pflanzenarten durch Mahdgutübertragung oder Verwendung gebietseigenen Saatguts (Regio-Saatgut) 

• Pflege durch abschnittsweise Mahd mit Abräumen der Biomasse (erster Teil im Juni, zweiter Teil 6-8 Wochen später) 

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Nenne Eigenschaften der Pflanzenarten aus Trifolion medii

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• typische Arten mesophytischer Säume wie Mittelklee, Odermennig, Wirbeldost 

• Grünlandarten treten hinzu (Unterschied zu thermophytischen Säumen)

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Welcher ist der mesophytische Saum?

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Trifolion medii

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Wat sind Apophyten?

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Einheimische (=indigene) Arten, die von natürlichen auf anthropogene Standorte übergewechselt sind

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Wichtige Eigenschaften von Segetalpflanzen

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• oft kurzlebige Therophyten

 • Anpassung an Bearbeitungsrhythmus des Ackers/Gartens 

• schnelle Regeneration nach mechanischer Beschädigung 

• Ertragen zeitweiser Beschattung 

• heute wichtig: Anpassung an Herbizidanwending (Keimungs- und Austriebszeiten)

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anhand einer weiteren Art oder Artengruppe (z.B. Vögel) die Bedeutung des
Reifegrads von Wäldern im Spannungsfeld gegenwärtiger
Nutzung/Bewirtschaftung erklären …,

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  • an Vögeln sieht man gut wie wichtig Strukturvielfalt im Wald ist (-> also "reifer" Wald)
  • Artenzahl der Spechte z.B. nimmt zu je mehr Totholz und Altholzangebot (Solange z.B. Weißrückenspecht fehlt, sind Ziele im Waldnaturschutz nicht erreicht, sagt Hr. Hänel)
  • auch Auerhuhn kann nicht in Wäldern leben, die noch nicht min. in Plenterphase sind
  • viele Großvögel (z.B. Schwarzstorch, Rotmilan, Uhu) brauchen Wälder mit sehr hohen Bäumen für ihre Horste und so


--> gegenwärtige Waldbewirtschaftung in meisten Fällen nicht ausreichend für Waldnaturschutz, da Totholz und Altholz fehlt, Bäume mit genügend Höhe und starkem Holz nicht ausreichend vorhanden sind oft, und natürlich in Monokulturen mit Fichten zb gar nichts mehr geht so richtig, weil entsprechende Baumarten einfach fehlen -.-


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Ökologische Gruppe, Funktionelle Artengruppe, Gilde (mit Beispiel) 


(Alle drei Begriffe können weitgehend synonym verwendet werden) 

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Gruppen von Arten, die hinsichtlich bestimmter Kriterien ähnliche Eigenschaften aufweisen. Sie werden je nach Fragestellung gruppiert, bspw. was ihre Ernährungsweise oder Nahrungserwerb betrifft (functional feeding group)


Beispiele: 

Pflanzenfressende Anthropoden: 

Nutzer bestimmter Pflanzenarten können unterteilt werden in: 

  • Säftesauger, 
  • ektophage Blattfresser oder 
  • Minierer


Vögel: 

  • Waldarten, Offenlandarten, Gewässerarten..
  • Zugvögel, Teilzieher, Wintergast.. 
  • Baum-, Hecken-, Fels-, Gebäudebrüter


Typisches Planungsbeispiel: bei Planung von Windenergieanlagen werden Arten der Vogelschutzrichtlinie nach Gilden abgearbeitet 

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drei typische „Wald-Fledermäuse“ nennen und eine Art in Bezug auf ihre
ökologischen Ansprüchen näher charakterisieren

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  • Kleinabendsegler
  • Nymphenfledermaus
  • Bechsteinfledermaus 


2/3 der Fledermausarten sind eng an Wald gebunden über Sommerquartier, Nahrungssuche, manchmal auch Überwinterung in Baumhöhlen.


Bechsteinfledermaus: 


  • Hohe Verantwortung hier in Mitteleuropa, weil weltweit größte Verbreitungsgebiet
  • typisch ist, dass sie häufig das Quartier wechselt 
  • deshalb benötigt sie ein hohes Quartierangebot von bis zu 50 Baumhöhlen pro Sommer 



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Q:


• die Bedeutung von Mikrohabitaten des Alt- und Totholzes in Wäldern erläutern
und dazu charakteristische Arten mit ihren Ansprüchen nennen …,

A:

Abgesehen von vielen Vogelarten, Fledermäusen, Siebenschläfer, dem Steinmader etc., ist Alt- und Totholz ganz wichtig für viele Käferarten. 


Ein paar Beispiele von Käferarten in Buchentotholz: 


In alten, harten Ästen: Bockkäferarten wie z.B. Augenfleckbock


In Mulmlöchern: Blatthornkäferarten wie z.B. Goldglänzende Rosenkäfer


An Baumpilzen: Schwarzkäferarten wie Zuckerschwammschwarzkäfer


--> Käferfauna in Totholzstrukturen eingenischt und spezialisiert auf verschiedene Bereiche des Totholzes wie die oben genannten. Gibt auch noch welche die in abgestorbenen Zweigen, hinter feuchter, verpilzter Rinde, unter loser Rinde etc. wohnen.

Man sieht also wie groß die Käferartenvielfalt in Totholz sein kann und was für eine hohe Bedeutung Totholz also für Artenvielfalt hat

Q:

Gefährdung von Segetalpflanzen aufzählen

A:

Durch Intensivierung der Landwirtschaft: 

• Saatgutreinigung 

• Herbizide 

• starke Düngung (Arten magerer Böden)

• Standortnivellierung (z.B. durch Ent- oder Bewässerung, Kalkung) 

• Bodenbearbeitung zu ungünstigen Zeitpunkten (Beispiel Mais)

Q:

Was sind die maßgeblichen Eigenschaften von Ruderalpflanzen?

A:
  • große Mengen an Samen, schnelle Keimlingsentwicklung 
  • effiziente Fernausbreitung
  • lichtliebend, oft trockenheits- und wärmeresistent 
  • salz- und schwermetallresistent 
Q:

Einmal bitte die Klasse und drei Verbände der Saumgesellschaften (Krautsäume) nennen. 

A:

I) Thermo- und Mesophytische Säume 

Kl.: Trifolio-Geranietea sanguinei 

Verbände 

• Geranion sanguinei (thermophytische Säume) 

• Trifolion medii (mesophytische Säume) 

• Melampyrion pratensis (azidophytische Säume)

Q:

Auf welche Weise können artenreiche Saumgesellschaften wiederhergestellt werden 


A:

• Sehr gute Bodenbearbeitung (feinkrümeliges Saatbett) 

• Wiederansiedlung standorttypischer Pflanzenarten durch Mahdgutübertragung oder Verwendung gebietseigenen Saatguts (Regio-Saatgut) 

• Pflege durch abschnittsweise Mahd mit Abräumen der Biomasse (erster Teil im Juni, zweiter Teil 6-8 Wochen später) 

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Q:

Nenne Eigenschaften der Pflanzenarten aus Trifolion medii

A:

• typische Arten mesophytischer Säume wie Mittelklee, Odermennig, Wirbeldost 

• Grünlandarten treten hinzu (Unterschied zu thermophytischen Säumen)

Q:

Welcher ist der mesophytische Saum?

A:

Trifolion medii

Q:

Wat sind Apophyten?

A:

Einheimische (=indigene) Arten, die von natürlichen auf anthropogene Standorte übergewechselt sind

Q:

Wichtige Eigenschaften von Segetalpflanzen

A:

• oft kurzlebige Therophyten

 • Anpassung an Bearbeitungsrhythmus des Ackers/Gartens 

• schnelle Regeneration nach mechanischer Beschädigung 

• Ertragen zeitweiser Beschattung 

• heute wichtig: Anpassung an Herbizidanwending (Keimungs- und Austriebszeiten)

Q:

anhand einer weiteren Art oder Artengruppe (z.B. Vögel) die Bedeutung des
Reifegrads von Wäldern im Spannungsfeld gegenwärtiger
Nutzung/Bewirtschaftung erklären …,

A:
  • an Vögeln sieht man gut wie wichtig Strukturvielfalt im Wald ist (-> also "reifer" Wald)
  • Artenzahl der Spechte z.B. nimmt zu je mehr Totholz und Altholzangebot (Solange z.B. Weißrückenspecht fehlt, sind Ziele im Waldnaturschutz nicht erreicht, sagt Hr. Hänel)
  • auch Auerhuhn kann nicht in Wäldern leben, die noch nicht min. in Plenterphase sind
  • viele Großvögel (z.B. Schwarzstorch, Rotmilan, Uhu) brauchen Wälder mit sehr hohen Bäumen für ihre Horste und so


--> gegenwärtige Waldbewirtschaftung in meisten Fällen nicht ausreichend für Waldnaturschutz, da Totholz und Altholz fehlt, Bäume mit genügend Höhe und starkem Holz nicht ausreichend vorhanden sind oft, und natürlich in Monokulturen mit Fichten zb gar nichts mehr geht so richtig, weil entsprechende Baumarten einfach fehlen -.-


Q:

Ökologische Gruppe, Funktionelle Artengruppe, Gilde (mit Beispiel) 


(Alle drei Begriffe können weitgehend synonym verwendet werden) 

A:

Gruppen von Arten, die hinsichtlich bestimmter Kriterien ähnliche Eigenschaften aufweisen. Sie werden je nach Fragestellung gruppiert, bspw. was ihre Ernährungsweise oder Nahrungserwerb betrifft (functional feeding group)


Beispiele: 

Pflanzenfressende Anthropoden: 

Nutzer bestimmter Pflanzenarten können unterteilt werden in: 

  • Säftesauger, 
  • ektophage Blattfresser oder 
  • Minierer


Vögel: 

  • Waldarten, Offenlandarten, Gewässerarten..
  • Zugvögel, Teilzieher, Wintergast.. 
  • Baum-, Hecken-, Fels-, Gebäudebrüter


Typisches Planungsbeispiel: bei Planung von Windenergieanlagen werden Arten der Vogelschutzrichtlinie nach Gilden abgearbeitet 

Q:

drei typische „Wald-Fledermäuse“ nennen und eine Art in Bezug auf ihre
ökologischen Ansprüchen näher charakterisieren

A:
  • Kleinabendsegler
  • Nymphenfledermaus
  • Bechsteinfledermaus 


2/3 der Fledermausarten sind eng an Wald gebunden über Sommerquartier, Nahrungssuche, manchmal auch Überwinterung in Baumhöhlen.


Bechsteinfledermaus: 


  • Hohe Verantwortung hier in Mitteleuropa, weil weltweit größte Verbreitungsgebiet
  • typisch ist, dass sie häufig das Quartier wechselt 
  • deshalb benötigt sie ein hohes Quartierangebot von bis zu 50 Baumhöhlen pro Sommer 



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