Pflanzenernährung an der Hochschule Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pflanzenernährung an der Hochschule Osnabrück

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6. Welches sind die typischen Funktionen des Bodens für Pflanzen? (4 x 0,5 = 2P)


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• Standort
 – Durchwurzelbarkeit 

• Versorgung
– Speicher für Wasser und Nährstoffe
 – Pufferung (Temperatur, Wasser, Nährstoffe, pH) 

– Gaswechsel (Sauerstoffversorgung der Wurzeln 

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4. Wie ist ein Nährelement nach den Kriterien von Aron definiert? (3P)


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Definition eines Nährelements für Pflanzen 3 Kriterien nach Arnon, 1950 

  1. In Abwesenheit des Elements ist normales Wachstum und Reproduktion der Pflanze nicht möglich
  2. Das Element nimmt direkt oder indirekt an bestimmten Stoffwechselprozessen teil
  3. In dieser Funktion kann das Element nicht durch ein anderes Element ersetzt werden
  4. Das Element wird von einer größeren Anzahl von Pflanzen benötigt
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8. Was versteht man unter „isomorphen Ersatz“ und welche Bedeutung hat dies für die Pflanzenernährung? (4P) 


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Isomorpher Ersatz: Permanente negative Ladung an der Oberfläche der Tonmineralzwischenschichten, an denen Kationen adsorbiert sind. Ersetzen von höherwertigen Kationen durch ein niedriges Wertiges, führt zu keiner Änderung der Struktur.

- führt zu Überschussladungen, die durch Kationen kompensiert werden.

- Mögliche speicherung von Pflanzennährstoffen(Kationen)

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2. Wie lauten die wesentlichen Aussagen von Liebig´s „Mineralstoff-Theorie“? (5P)


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  1. Mineralstoffe sind nicht zufällig in der Pflanze, sondern essentielle Bestandteile
  2. Pflanzen benötigen 10 Elemente (C,O,H,N,P,S,K,Ca,Mg,Fe), die außer die ersten 3 aus den Salzen des Bodens Stammen.
  3. Verschiede Pflanzen brauchen unterschiedliche Nährstoffmengen
  4. Manche Böden weisen Nährstoffmangel auf, die durch Düngung zu Beseitigen sind.
  5. Humus selbst hat keine Bedeutung für das Wachstum der Pflanzen, wohl aber die darin enthaltenen Nährstoffe.
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14. Welche „Bodenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P) 


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Bodenfaktoren 

• Nährstoffart und -konzentration

• Pufferkapazität
• Wassergehalt
• Temperatur 

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3. Unterscheiden Sie die Begriffe „Nährstoff“ und „Nährelement“ und geben Sie jeweils 2 Beispiele? (4P) 


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Nährstoff: von der Pflanze aufnehmbare und ihrer Ernährung dienenden Stoffe

z.B. CO2, O2, NO3-, K+

Nährelement: Für die Ernährung der Pflanze unter Normalbedingungen lebensnotwendige Elemente. (periodensystem)

z.B. C,O,N,K

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7. Welche physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften werden durch die Bodentextur beeinflusst (nennen Sie jeweils 2 Beispiele)? (2 x 2 = 4P) 


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Physikalische Eigenschaften

– Bodenwasser-und Bodenlufthaushalt

– Durchwurzelbarkeit

– Verschlämmungsneigung

– Bearbeitbarkeit

Chemische Eigenschaften

-Kationenaustauschkapazität (KAK)

-Nährstoffvorrat

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10. Interpretieren sie das Sprichwort „Kalk macht reiche Väter aber arme Söhne“. (2P)


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  1. Kalk erhöht den pH wert und damit die aktivität der Mikroorganismen, diese mineralisieren den Humus, wodurch viele nährstoffe direkt bei der Kalkung frei werden. Die Überschüssigen Nährstoffe können ausgewaschen werden und der sohn hat später einen Nährstoffarmen Boden.
  2. Ca 2+ ist zweifach positiv, und fungiert als Isomorpher ersatz, wodurch die anderen Kationen Pflanzenverfügbar werden.
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11. Welche 3 Mechanismen tragen zur Nährstoffanlieferung an die Wurzel bei? (3P) 


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  1. Interzeption (Wurzeln wachsen zu den Nährstoffen)
  2. Massenfluss (Transpiration der Pflanze als Treiber)
  3. Diffusion (Ausgleich der Nährstoffkonzentration im Boden)
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12. Was versteht man im Zusammenhang mit der Nährstoffbewegung im Boden unter „Massenfluss“ und wie hoch ist prozentuale Anteil den dieser Prozess für die Anlieferung der Nährstoffe N, P und K bei Getreide beiträgt? (4P) 

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Nährstoffantransport: Massenfluss 

Transpiration der Pflanzen erzeugt einen Wasserfluss zur Wurzel. 

Die Nährstoffmenge, die in diesem Wasser gelöst ist, gelangt (als Strömung) zur Wurzel

 

N=80% P= 20% K=30%

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9. Welche Nährstofffraktionen im Boden unterscheidet man üblicherweise? (3P) 


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  1. Fest gebundene Fraktionen z.B in Pflanzen
  2. Nachlieferbare Fraktionen z.B in Tonmineralen
  3. Bodenlösung, gelöste Stoffe
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15. Welche „Pflanzenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P)


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Pflanzenfaktoren 

• Wurzellänge 

• Wurzelhaarlänge

• Mycorrhiza (symbiosen von Pilzen und Pflanzen)

• Wurzelexudation (abgegebene orgaische substanzen von wurzeln)

 

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Q:


6. Welches sind die typischen Funktionen des Bodens für Pflanzen? (4 x 0,5 = 2P)


A:

• Standort
 – Durchwurzelbarkeit 

• Versorgung
– Speicher für Wasser und Nährstoffe
 – Pufferung (Temperatur, Wasser, Nährstoffe, pH) 

– Gaswechsel (Sauerstoffversorgung der Wurzeln 

Q:

4. Wie ist ein Nährelement nach den Kriterien von Aron definiert? (3P)


A:

Definition eines Nährelements für Pflanzen 3 Kriterien nach Arnon, 1950 

  1. In Abwesenheit des Elements ist normales Wachstum und Reproduktion der Pflanze nicht möglich
  2. Das Element nimmt direkt oder indirekt an bestimmten Stoffwechselprozessen teil
  3. In dieser Funktion kann das Element nicht durch ein anderes Element ersetzt werden
  4. Das Element wird von einer größeren Anzahl von Pflanzen benötigt
Q:

8. Was versteht man unter „isomorphen Ersatz“ und welche Bedeutung hat dies für die Pflanzenernährung? (4P) 


A:

Isomorpher Ersatz: Permanente negative Ladung an der Oberfläche der Tonmineralzwischenschichten, an denen Kationen adsorbiert sind. Ersetzen von höherwertigen Kationen durch ein niedriges Wertiges, führt zu keiner Änderung der Struktur.

- führt zu Überschussladungen, die durch Kationen kompensiert werden.

- Mögliche speicherung von Pflanzennährstoffen(Kationen)

Q:


2. Wie lauten die wesentlichen Aussagen von Liebig´s „Mineralstoff-Theorie“? (5P)


A:
  1. Mineralstoffe sind nicht zufällig in der Pflanze, sondern essentielle Bestandteile
  2. Pflanzen benötigen 10 Elemente (C,O,H,N,P,S,K,Ca,Mg,Fe), die außer die ersten 3 aus den Salzen des Bodens Stammen.
  3. Verschiede Pflanzen brauchen unterschiedliche Nährstoffmengen
  4. Manche Böden weisen Nährstoffmangel auf, die durch Düngung zu Beseitigen sind.
  5. Humus selbst hat keine Bedeutung für das Wachstum der Pflanzen, wohl aber die darin enthaltenen Nährstoffe.
Q:

14. Welche „Bodenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P) 


A:

Bodenfaktoren 

• Nährstoffart und -konzentration

• Pufferkapazität
• Wassergehalt
• Temperatur 

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Q:


3. Unterscheiden Sie die Begriffe „Nährstoff“ und „Nährelement“ und geben Sie jeweils 2 Beispiele? (4P) 


A:

Nährstoff: von der Pflanze aufnehmbare und ihrer Ernährung dienenden Stoffe

z.B. CO2, O2, NO3-, K+

Nährelement: Für die Ernährung der Pflanze unter Normalbedingungen lebensnotwendige Elemente. (periodensystem)

z.B. C,O,N,K

Q:


7. Welche physikalischen und chemischen Bodeneigenschaften werden durch die Bodentextur beeinflusst (nennen Sie jeweils 2 Beispiele)? (2 x 2 = 4P) 


A:

Physikalische Eigenschaften

– Bodenwasser-und Bodenlufthaushalt

– Durchwurzelbarkeit

– Verschlämmungsneigung

– Bearbeitbarkeit

Chemische Eigenschaften

-Kationenaustauschkapazität (KAK)

-Nährstoffvorrat

Q:


10. Interpretieren sie das Sprichwort „Kalk macht reiche Väter aber arme Söhne“. (2P)


A:
  1. Kalk erhöht den pH wert und damit die aktivität der Mikroorganismen, diese mineralisieren den Humus, wodurch viele nährstoffe direkt bei der Kalkung frei werden. Die Überschüssigen Nährstoffe können ausgewaschen werden und der sohn hat später einen Nährstoffarmen Boden.
  2. Ca 2+ ist zweifach positiv, und fungiert als Isomorpher ersatz, wodurch die anderen Kationen Pflanzenverfügbar werden.
Q:


11. Welche 3 Mechanismen tragen zur Nährstoffanlieferung an die Wurzel bei? (3P) 


A:
  1. Interzeption (Wurzeln wachsen zu den Nährstoffen)
  2. Massenfluss (Transpiration der Pflanze als Treiber)
  3. Diffusion (Ausgleich der Nährstoffkonzentration im Boden)
Q:


12. Was versteht man im Zusammenhang mit der Nährstoffbewegung im Boden unter „Massenfluss“ und wie hoch ist prozentuale Anteil den dieser Prozess für die Anlieferung der Nährstoffe N, P und K bei Getreide beiträgt? (4P) 

A:

Nährstoffantransport: Massenfluss 

Transpiration der Pflanzen erzeugt einen Wasserfluss zur Wurzel. 

Die Nährstoffmenge, die in diesem Wasser gelöst ist, gelangt (als Strömung) zur Wurzel

 

N=80% P= 20% K=30%

Q:


9. Welche Nährstofffraktionen im Boden unterscheidet man üblicherweise? (3P) 


A:
  1. Fest gebundene Fraktionen z.B in Pflanzen
  2. Nachlieferbare Fraktionen z.B in Tonmineralen
  3. Bodenlösung, gelöste Stoffe
Q:


15. Welche „Pflanzenfaktoren“ beeinflussen den Nährstoffantransport über Diffusion? (4P)


A:

Pflanzenfaktoren 

• Wurzellänge 

• Wurzelhaarlänge

• Mycorrhiza (symbiosen von Pilzen und Pflanzen)

• Wurzelexudation (abgegebene orgaische substanzen von wurzeln)

 

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