Funktionelle Bewegungslehre (FBL) an der Hochschule Osnabrück | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Funktionelle Bewegungslehre (FBL) an der Hochschule Osnabrück

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Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-EXT.
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Weiterlaufende Bewegung: Hyperlordose

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: BL
  • Kissen unter den Bauch positionieren, um Kyphose zu provozieren und Pat. bei HG-EXT an Lordose zu hindern

Passive Widerlagerung durch ASTE
1. ASTE: SL; passives Bein liegt in HG-FLX unten, aktives Bein liegt oben
2. ASTE: RL; passives Bein hält Patient im ‘Tomaschen‘-Griff


Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • aktives Bein in den Überhang, Becken nach dorsal kippen und Bauchmuskeln anspannen, um Position zu halten

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • aktives Bein frei beweglich in Überhang, Bauchmuskulatur anspannen und Becken nach dorsal kippen, während HG-EXT ausgeführt wird
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Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-ABD
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Weiterlaufende Bewegung: ipsilaterale LATFLX im LWS

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: SL
  • durch Kissen die Gegenseite in LATFLX bringen, passive Seite unten und aktive Seite oben -> Ausnutzen der gegenseitigen LATFLX

Passive Widerlagerung durch ASTE
  • ASTE: RL
  • gegensinniges Bein in ABD positionieren

Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • Abstände zw. Rippen und BeckenKamm gleich halten durch Fixierung und Spannung

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • Oberschenkel in ABD und Becken an gleicher Seite nach caudal ziehen während der Trochanter Major nach medial geht
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Was sind die Ziele der widerlagernden Mobilisation?
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  • qualitative und quantitative Verbesserung der Beweglichkeit eines Gelenks und des Bewegungsverhaltens eines Pat.

  • Prinzip des gegenseitigen Bewegens Beteiligter Gelenkpartner: ermöglicht Ausschalten von Ausweichbewegungen und das maximale Ausschöpfen vorhandener Bewegungstoleranzen

  • Durch selektives Üben, lernt Pat. wieder einen Bewegungsablauf zu kontrollieren
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Wie ist die Wirkungsweise von widerlagernder Mobilisation?
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Die Anwendung dieser Technik ist nicht auf eine bestimmte Diagnose bezogen, sondern sie ergibt sich aus den Wirkungsweisen, die das Bewegen unter verschiedenen therapeutischen Gesichtspunkten hat

  • Erhalten des derzeit möglichen Bewegungsausmaßes
  • Verbessern der Beweglichkeit
  • Abbauen bzw. Verhindern von Ausweichmechanismen
  • Lindern von Schmerzen
  • Schulen von Koordination und Reaktionsbereitschaft der Muskulatur
  • Fördern der selektiven Kindstötungen Wahrnehmung
  • fördern der Selbstkontrolle des Pat.

Für den Pat. ist die Behandlungstechnik der widerlagernden Mobilisation keine passive Maßnahme, sondern auch eine Schulung des Bewegungsempfindens und der taktile Wahrnehmung.
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Erläutern Sie das Prinzip der widerlagernden Mobilisation.
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Die widerlagernden Mobilisation nutzt das Prinzip der Begrenzung einer weiterlaufenden Bewegung durch Gegenbewegung.

Die beteiligten Gelenkpartner werden gegenseitig bewegt, d.h. der Ther. führt die Hebel bzw. Zeiger gleichzeitig oder nacheinander in entgegen gesetzte Richtungen. Dieses bewirkt, dass das Bewegungsausmaß maximal ausgeschöpft wird und eine vorzeitig einsetzende Weiterlaufende Bewegung verhindert wird.
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Wie lautet das Prinzip der Widerlagerung? Welche Bewegungsarten gilt es zu wiederlagern?
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Die widerlagernden Bewegung nutzt das Prinzip der Begrenzung einer weiterlaufenden Bewegung durch Gegenbewegung.

1. Scharniertyp
  • bei Bewegungen vom Scharniertyp bestimmt der Ther. an den Gelenkpartnern je einen distalen und proximalen Distanzpunkt
  • die DP bewegen sich aufeinander zu und der Drehpunkt/das Gelenk weicht aus, oder
  • die DP entfernen sich voneinander und der Drehpunkt schiebt sich zwischen die DP

2. Rotationstyp
  • bei Bewegungen von Rotationstyp drehen sich beide Gelenkpartner in entgegen gesetzten Richtungen

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Erläutern Sie die Begrenzung (Widerlagerung) der weiterlaufenden Bewegung durch Gegenaktivität.
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  • Möglichkeit, um vorhandene Bewegungstoleranzen in einem Gelenk endgradig auszuschöpfen
  • Stoppen des Bewegungsimpulses der Primärbewegung durch stabilisierende Muskelaktivitäten
  • Damit die Gegenaktivität rechtzeitig einsetzt, muss der Pat. instruiert werden, welcher Abstand zwischen 2 wahrnehmbaren Punkten am Körper oder an welchen Kontaktstellen von Körper und Umwelt der Druck gleich bleiben soll
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Erläutern Sie die Begrenzung (Widerlagerung) durch Gegenbewegung.
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  • Möglichkeit, weiterlaufende Bewegungen zu begrenzen
  • Richtung der Gegenbewegung ist derjenigen der Primärbewegung entgegengesetzt
  • Gegenbewegungen können in einem beliebigen Gelenk gestartet werden
  • durch 2 in entgegengesetzte Richtung laufende Bewegungsimpulse können Bewegungstoleranzen dazwischen liegender Gelenke ausgeschöpft werden
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Erläutern Sie das Prinzip des Klötzchenspiels.
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  • ASTE: Sitz auf dem Hocker über Eck -> mehr Bewegungsspielraum
  • Durch kleine Hin- und Herbewegungen werden die drei Körperabschnitte nacheinander in eine gemeinsame Achse eingeordnet
  • sobald sich die drei Körperabschnitte gemeinsam nach vorne/hinten bewegen, flex-/extensorisch im HG, muss die ventrale/dorsale Muskulatur der KLA dynamisch statabilisieren
  • Durch Selbstpalpation kann der Übende spüren, wann die Aktivität der Rücken- und Bauchmuskulatur zunimmt und wann sie ausgeglichen ist
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Erläutern Sie das Konzept und nennen sie die Übungsanleitung für das Klötzchenspiel.
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Konzept
  • ASTE: Sitz auf dem Hocker über Eck -> mehr Bewegungsspielraum
  • Durch kleine Hin- und Herbewegungen werden die drei Körperabschnitte nacheinander in eine gemeinsame Achse eingeordnet
  • sobald sich die drei Körperabschnitte gemeinsam nach vorne/hinten bewegen, flex-/extensorisch im HG, muss die ventrale/dorsale Muskulatur der KLA dynamisch statabilisieren
  • Durch Selbstpalpation kann der Übende spüren, wann die Aktivität der Rücken- und Bauchmuskulatur zunimmt und wann sie ausgeglichen ist


Anleitung

1. ASTE: 
  • über Eck auf den Hocker
  • Beine in leichter ABD, Knie schauen ein wenig nach außen
  • Ferse unter KG

2. gemeinsame Achse der Körperabschnitte
  • seitlich an Beckenkämmen fassen 
  • über Sitzbeinhöcker vor und zurück schaukeln 
  • hinten sackt man zsm und weiter vorne wird man lang 
  • Position finden, wo man genau auf Sitzhöckern balanciert

3. Distanzparameter
  • mit Hand Distanz Schambein und Bauchnabel und mit der anderen Hand Distanz Bauchnabel und Brustbein
  • Distanzbdarf sich nicht verändern 

4. Bewegung
  • nach hinten neigen (Distanz Bauchnabel/Brustbein darf minimal kleiner werden)
  • nach vorne neigen (Distanzen bleiben gleich)
  • vorne nimmt der Druck unter den Füßen zu
  • hinten nimmt er deutlich ab

5. Selbstpalpation
  • während Bewegung eine Hand auf Bauch, andere auf Rücken
  • in der Mitte gibt es einen Punkt, wo Bauch- und Rückenspannung gleich wenig arbeiten
=> gerade Sitzhaltung
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Erläutern Sie die Gelenkstellung bei der ASTE im Klötzchenspiel.
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Beine
  • HG in leichter ABD und etwas weniger als 90 Grad FLX
  • Zehen- und Fußgelenke in Neutralstellung
  • KG annähernd bei 90 Grad FLX

Becken, Brustkorb und Kopf
  • WS ist in Neutralstellung
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Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-FLX.
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Weiterlaufende Bewegung: Becken kippt nach dorsal; LWS-FLX

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: RL
  • Rolle unter LWS legen zur Erhaltung der Lordose im LWS-Bereich

Passive Widerlagerung durch ASTE
  • ASTE: RL
  • gegensinniges Bein in Überhang bringen

Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • Taktiler Reiz: Hand des Therapeuten unter Lordose des Pat.; LWS darf Hand nicht berühren bzw. Druck auf Hand nicht erhöhen, d.h. LWS bleibt isometrisch in bewusster Haltung einer Lordose, das nicht zu flexierende Bein wird in die Liege gedrückt

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • Pat.  geht leicht verstärkt in die Lordose während einer HG-FLX
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Q:
Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-EXT.
A:
Weiterlaufende Bewegung: Hyperlordose

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: BL
  • Kissen unter den Bauch positionieren, um Kyphose zu provozieren und Pat. bei HG-EXT an Lordose zu hindern

Passive Widerlagerung durch ASTE
1. ASTE: SL; passives Bein liegt in HG-FLX unten, aktives Bein liegt oben
2. ASTE: RL; passives Bein hält Patient im ‘Tomaschen‘-Griff


Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • aktives Bein in den Überhang, Becken nach dorsal kippen und Bauchmuskeln anspannen, um Position zu halten

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • aktives Bein frei beweglich in Überhang, Bauchmuskulatur anspannen und Becken nach dorsal kippen, während HG-EXT ausgeführt wird
Q:
Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-ABD
A:
Weiterlaufende Bewegung: ipsilaterale LATFLX im LWS

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: SL
  • durch Kissen die Gegenseite in LATFLX bringen, passive Seite unten und aktive Seite oben -> Ausnutzen der gegenseitigen LATFLX

Passive Widerlagerung durch ASTE
  • ASTE: RL
  • gegensinniges Bein in ABD positionieren

Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • Abstände zw. Rippen und BeckenKamm gleich halten durch Fixierung und Spannung

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • Oberschenkel in ABD und Becken an gleicher Seite nach caudal ziehen während der Trochanter Major nach medial geht
Q:
Was sind die Ziele der widerlagernden Mobilisation?
A:
  • qualitative und quantitative Verbesserung der Beweglichkeit eines Gelenks und des Bewegungsverhaltens eines Pat.

  • Prinzip des gegenseitigen Bewegens Beteiligter Gelenkpartner: ermöglicht Ausschalten von Ausweichbewegungen und das maximale Ausschöpfen vorhandener Bewegungstoleranzen

  • Durch selektives Üben, lernt Pat. wieder einen Bewegungsablauf zu kontrollieren
Q:
Wie ist die Wirkungsweise von widerlagernder Mobilisation?
A:
Die Anwendung dieser Technik ist nicht auf eine bestimmte Diagnose bezogen, sondern sie ergibt sich aus den Wirkungsweisen, die das Bewegen unter verschiedenen therapeutischen Gesichtspunkten hat

  • Erhalten des derzeit möglichen Bewegungsausmaßes
  • Verbessern der Beweglichkeit
  • Abbauen bzw. Verhindern von Ausweichmechanismen
  • Lindern von Schmerzen
  • Schulen von Koordination und Reaktionsbereitschaft der Muskulatur
  • Fördern der selektiven Kindstötungen Wahrnehmung
  • fördern der Selbstkontrolle des Pat.

Für den Pat. ist die Behandlungstechnik der widerlagernden Mobilisation keine passive Maßnahme, sondern auch eine Schulung des Bewegungsempfindens und der taktile Wahrnehmung.
Q:
Erläutern Sie das Prinzip der widerlagernden Mobilisation.
A:
Die widerlagernden Mobilisation nutzt das Prinzip der Begrenzung einer weiterlaufenden Bewegung durch Gegenbewegung.

Die beteiligten Gelenkpartner werden gegenseitig bewegt, d.h. der Ther. führt die Hebel bzw. Zeiger gleichzeitig oder nacheinander in entgegen gesetzte Richtungen. Dieses bewirkt, dass das Bewegungsausmaß maximal ausgeschöpft wird und eine vorzeitig einsetzende Weiterlaufende Bewegung verhindert wird.
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Q:
Wie lautet das Prinzip der Widerlagerung? Welche Bewegungsarten gilt es zu wiederlagern?
A:
Die widerlagernden Bewegung nutzt das Prinzip der Begrenzung einer weiterlaufenden Bewegung durch Gegenbewegung.

1. Scharniertyp
  • bei Bewegungen vom Scharniertyp bestimmt der Ther. an den Gelenkpartnern je einen distalen und proximalen Distanzpunkt
  • die DP bewegen sich aufeinander zu und der Drehpunkt/das Gelenk weicht aus, oder
  • die DP entfernen sich voneinander und der Drehpunkt schiebt sich zwischen die DP

2. Rotationstyp
  • bei Bewegungen von Rotationstyp drehen sich beide Gelenkpartner in entgegen gesetzten Richtungen

Q:
Erläutern Sie die Begrenzung (Widerlagerung) der weiterlaufenden Bewegung durch Gegenaktivität.
A:
  • Möglichkeit, um vorhandene Bewegungstoleranzen in einem Gelenk endgradig auszuschöpfen
  • Stoppen des Bewegungsimpulses der Primärbewegung durch stabilisierende Muskelaktivitäten
  • Damit die Gegenaktivität rechtzeitig einsetzt, muss der Pat. instruiert werden, welcher Abstand zwischen 2 wahrnehmbaren Punkten am Körper oder an welchen Kontaktstellen von Körper und Umwelt der Druck gleich bleiben soll
Q:
Erläutern Sie die Begrenzung (Widerlagerung) durch Gegenbewegung.
A:
  • Möglichkeit, weiterlaufende Bewegungen zu begrenzen
  • Richtung der Gegenbewegung ist derjenigen der Primärbewegung entgegengesetzt
  • Gegenbewegungen können in einem beliebigen Gelenk gestartet werden
  • durch 2 in entgegengesetzte Richtung laufende Bewegungsimpulse können Bewegungstoleranzen dazwischen liegender Gelenke ausgeschöpft werden
Q:
Erläutern Sie das Prinzip des Klötzchenspiels.
A:
  • ASTE: Sitz auf dem Hocker über Eck -> mehr Bewegungsspielraum
  • Durch kleine Hin- und Herbewegungen werden die drei Körperabschnitte nacheinander in eine gemeinsame Achse eingeordnet
  • sobald sich die drei Körperabschnitte gemeinsam nach vorne/hinten bewegen, flex-/extensorisch im HG, muss die ventrale/dorsale Muskulatur der KLA dynamisch statabilisieren
  • Durch Selbstpalpation kann der Übende spüren, wann die Aktivität der Rücken- und Bauchmuskulatur zunimmt und wann sie ausgeglichen ist
Q:
Erläutern Sie das Konzept und nennen sie die Übungsanleitung für das Klötzchenspiel.
A:
Konzept
  • ASTE: Sitz auf dem Hocker über Eck -> mehr Bewegungsspielraum
  • Durch kleine Hin- und Herbewegungen werden die drei Körperabschnitte nacheinander in eine gemeinsame Achse eingeordnet
  • sobald sich die drei Körperabschnitte gemeinsam nach vorne/hinten bewegen, flex-/extensorisch im HG, muss die ventrale/dorsale Muskulatur der KLA dynamisch statabilisieren
  • Durch Selbstpalpation kann der Übende spüren, wann die Aktivität der Rücken- und Bauchmuskulatur zunimmt und wann sie ausgeglichen ist


Anleitung

1. ASTE: 
  • über Eck auf den Hocker
  • Beine in leichter ABD, Knie schauen ein wenig nach außen
  • Ferse unter KG

2. gemeinsame Achse der Körperabschnitte
  • seitlich an Beckenkämmen fassen 
  • über Sitzbeinhöcker vor und zurück schaukeln 
  • hinten sackt man zsm und weiter vorne wird man lang 
  • Position finden, wo man genau auf Sitzhöckern balanciert

3. Distanzparameter
  • mit Hand Distanz Schambein und Bauchnabel und mit der anderen Hand Distanz Bauchnabel und Brustbein
  • Distanzbdarf sich nicht verändern 

4. Bewegung
  • nach hinten neigen (Distanz Bauchnabel/Brustbein darf minimal kleiner werden)
  • nach vorne neigen (Distanzen bleiben gleich)
  • vorne nimmt der Druck unter den Füßen zu
  • hinten nimmt er deutlich ab

5. Selbstpalpation
  • während Bewegung eine Hand auf Bauch, andere auf Rücken
  • in der Mitte gibt es einen Punkt, wo Bauch- und Rückenspannung gleich wenig arbeiten
=> gerade Sitzhaltung
Q:
Erläutern Sie die Gelenkstellung bei der ASTE im Klötzchenspiel.
A:
Beine
  • HG in leichter ABD und etwas weniger als 90 Grad FLX
  • Zehen- und Fußgelenke in Neutralstellung
  • KG annähernd bei 90 Grad FLX

Becken, Brustkorb und Kopf
  • WS ist in Neutralstellung
Q:
Beschreiben Sie die Widerlagerung der weiterlaufenden Bewegung der HG-FLX.
A:
Weiterlaufende Bewegung: Becken kippt nach dorsal; LWS-FLX

Passive Widerlagerung durch Lagerung
  • ASTE: RL
  • Rolle unter LWS legen zur Erhaltung der Lordose im LWS-Bereich

Passive Widerlagerung durch ASTE
  • ASTE: RL
  • gegensinniges Bein in Überhang bringen

Aktive Widerlagerung durch Gegenaktivität
  • ASTE: RL
  • Taktiler Reiz: Hand des Therapeuten unter Lordose des Pat.; LWS darf Hand nicht berühren bzw. Druck auf Hand nicht erhöhen, d.h. LWS bleibt isometrisch in bewusster Haltung einer Lordose, das nicht zu flexierende Bein wird in die Liege gedrückt

Aktive Widerlagerung durch Gegenbewegung
  • ASTE: RL
  • Pat.  geht leicht verstärkt in die Lordose während einer HG-FLX
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