GL an der Hochschule Nordhausen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die zwei Diagnosekriterien für ein alkoholbedingtes neurologisches Defizit (ARND)?
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TESTE DEIN WISSEN
1. ZNS-Auffälligkeiten
2. bestätigte intrauterine Alkoholexposition
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Gruppe ist von Diabetes Typ 1 häufiger betroffen?
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TESTE DEIN WISSEN
Jüngere Menschen
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Beispiele für Auffälligkeiten im Gesichtsbereich?
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TESTE DEIN WISSEN
  • abnormale kleine Kopfformen
  • etwas vorgewölbte Form
  • enge Lidspalte, zur Seite fallen die Lidachsen (leichtes) Schielen
  • fehlende Ausrundung am Oberrand des Lippenrots
  • unterentwickelte Ausbildung der Rinne zwischen Nase und Oberlippe 
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die drei Diagnosekriterien für das partielle FAS (pFAS)?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Faciale Auffälligkeiten
2. ZNS Auffälligkeiten
3. bestätigte oder wahrscheinlicher intrauterine Alkoholexposition
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TESTE DEIN WISSEN
Was können Komplikationen des Diabetes sein?
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TESTE DEIN WISSEN
Alle genannten Folgen können eintreten
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2?
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Übergewicht
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Was sind die häufigsten Hauptdiagnosen?
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TESTE DEIN WISSEN
  • ADHS
  • down-Syndrom
  • diabetes mellitus
  • Herzinsuffizienz
  • Perthes
  • Autismus
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter „neue Morbiditäten“?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Verschiebung von dem somatischen zu den psychischen Störungen zum Beispiel Lernstörungen, Aufmerksamkeit – und Aktivitätsstörungen
  • wird zu einem großen Teil von Störungen der Entwicklung, der Emotionalität und des Sozialverhaltens bestimmt
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TESTE DEIN WISSEN
Wie lautet die Definition zu chronischen Erkrankungen?
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TESTE DEIN WISSEN
1. Krankheitsverlauf mit Dauer von mindestens einem Jahr
2. multiple Einschränkungen der physischen, psychischen und sozialen Funktionsfähigkeit
3. Bedarf nach wiederkehrender Unterstützungsleistung zur
  • Behandlung der Grunderkrankung und ihrer Symptomatik
  • Kompensation von Einschränkung der Funktionsfähigkeit
  • Stärkung der psychischen Adaptation an erkrankungsbedingten psychosozialen Belastungen und behandlungsbedingte Anforderungen sowie der sozialen Partizipation
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die vier Diagnosekriterien für das Vollbild FAS?
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1. Wachstumsauffälligkeiten
2. faciale Auffälligkeiten
3. ZNS Auffälligkeiten
4. bestätigte oder nicht bestätigte intrauterine Alkoholexposition
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TESTE DEIN WISSEN
Mit welchen Problemen muss am häufigsten bei Kindern die mehr 1500 g Geburtsgewicht hatten ohne wesentliche Komplikationen nach der Geburt gerechnet werden?

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Verhaltensstörungen
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Zu welchen Komplikationen kann ich bei Diabetes kommen?
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  • Augenerkrankungen
  • Zahnerkrankungen
  • Demenz
  • Herzerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Nervenerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • Fusserkrankungen
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Beispielhafte Karteikarten für deinen GL Kurs an der Hochschule Nordhausen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was sind die zwei Diagnosekriterien für ein alkoholbedingtes neurologisches Defizit (ARND)?
A:
1. ZNS-Auffälligkeiten
2. bestätigte intrauterine Alkoholexposition
Q:
Welche Gruppe ist von Diabetes Typ 1 häufiger betroffen?
A:
Jüngere Menschen
Q:
Was sind Beispiele für Auffälligkeiten im Gesichtsbereich?
A:
  • abnormale kleine Kopfformen
  • etwas vorgewölbte Form
  • enge Lidspalte, zur Seite fallen die Lidachsen (leichtes) Schielen
  • fehlende Ausrundung am Oberrand des Lippenrots
  • unterentwickelte Ausbildung der Rinne zwischen Nase und Oberlippe 
Q:
Was sind die drei Diagnosekriterien für das partielle FAS (pFAS)?
A:
1. Faciale Auffälligkeiten
2. ZNS Auffälligkeiten
3. bestätigte oder wahrscheinlicher intrauterine Alkoholexposition
Q:
Was können Komplikationen des Diabetes sein?
A:
Alle genannten Folgen können eintreten
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Q:
Was ist eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2?
A:
Übergewicht
Q:
Was sind die häufigsten Hauptdiagnosen?
A:
  • ADHS
  • down-Syndrom
  • diabetes mellitus
  • Herzinsuffizienz
  • Perthes
  • Autismus
Q:
Was versteht man unter „neue Morbiditäten“?
A:
  • Verschiebung von dem somatischen zu den psychischen Störungen zum Beispiel Lernstörungen, Aufmerksamkeit – und Aktivitätsstörungen
  • wird zu einem großen Teil von Störungen der Entwicklung, der Emotionalität und des Sozialverhaltens bestimmt
Q:
Wie lautet die Definition zu chronischen Erkrankungen?
A:
1. Krankheitsverlauf mit Dauer von mindestens einem Jahr
2. multiple Einschränkungen der physischen, psychischen und sozialen Funktionsfähigkeit
3. Bedarf nach wiederkehrender Unterstützungsleistung zur
  • Behandlung der Grunderkrankung und ihrer Symptomatik
  • Kompensation von Einschränkung der Funktionsfähigkeit
  • Stärkung der psychischen Adaptation an erkrankungsbedingten psychosozialen Belastungen und behandlungsbedingte Anforderungen sowie der sozialen Partizipation
Q:
Was sind die vier Diagnosekriterien für das Vollbild FAS?
A:
1. Wachstumsauffälligkeiten
2. faciale Auffälligkeiten
3. ZNS Auffälligkeiten
4. bestätigte oder nicht bestätigte intrauterine Alkoholexposition
Q:
Mit welchen Problemen muss am häufigsten bei Kindern die mehr 1500 g Geburtsgewicht hatten ohne wesentliche Komplikationen nach der Geburt gerechnet werden?

A:
Verhaltensstörungen
Q:
Zu welchen Komplikationen kann ich bei Diabetes kommen?
A:
  • Augenerkrankungen
  • Zahnerkrankungen
  • Demenz
  • Herzerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Krebserkrankungen
  • Nervenerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen der Beine
  • Fusserkrankungen
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Eine der GL Zusammenfassungen auf StudySmarter | Hochschule Nordhausen

Neue Morbiditäten

  • Verschiebung von den somatischen zu den psychischen Störungen
  • hauptsächlich Störungen der Entwicklung, der Emotionalität und des Sozialverhaltens

Definition "Chronische Krankheiten"

  1. Dauer von mindesten einem Jahr
  2. multiple Einschränkungen der psychischen, physischen und sozialen Funktionsfähigkeit
  3. Bedarf nach wiederkehrender Unterstützungsleistung (Behandlung der Symptomatik, Kompensation von Einschränkungen der Funktionsfähigkeit, Stärkung der psychischen Adaptation)

Belastungen für Familien

  • Daueraufmerksamkeit für das Krankheitssymptom
  • Verantwortung für Langzeittherapie
  • Verlust an Unbeschwertheit, Zukunftsängste
  • Erziehungsprobleme
  • Abnahme von Sozialkontakten
  • Einschränkung von Alltags- und Freizeitaktivitäten
  • Probleme mit der Fremdbetreuung
  • Einschränkung/Aufgabe der Berufstätigkeit
  • finanzielle Belastungen

Faktoren, die bei der Krankheitsbewältigung helfen

  • personale Faktoren (positive Einstellung, Autonomie, Selbstwertgefühl)
  • familiäre Faktoren (warmes Familienklima, Harmonie, sichere Bindung)
  • soziale Faktoren (soziale Unterstützung, Kontakt zu Gleichaltrigen)

Definition Behinderung

Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können. Eine Beeinträchtigung nach Satz 1 liegt vor, wenn der Körper- und Gesundheitszustand von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht.

Frühgeburt

  • ab 36 + 6 SSW; Gestationsalter von 259 Tagen
  • Grenze der Lebensfähigkeit -> 22. - 24. SSW

Ursachen

  • Lebensverhältnisse (Stress, Angst)
  • Scheideninfektion
  • Gebärmutterlhals-Schwäche
  • Störungen der Plazenta und der Gebärmutter
  • Fehlbildungen des Kindes

Komplikationen

  • Probleme bei extrem klein Frühgeborenen
    • zu langsamer Herzschlag
    • Atemaussetzer (Apnoe)
    • Folgen --> Minderdurchblutung von Organen, insb. des Gehirns mit dauerhaften Folgeschäden
    • Lungenunreife (Surfactant zur Ausrechterhaltung der Oberflächenspannung der Lungenbläschen fehlt --> Lunge kollabiert)
    • Schäden im ZNS (Durchblutungsstörungen, die zu Sauerstoffmangel führen; Hirnblutungen)
  • bei Kindern < 15000 g häufig Verhaltensstörungen
    • Aufmerksamkeitsstörung
    • Aktivitätssteigerung
    • verminderte Lenkbarkeit
    • Wutanfälle
    • soziale Ängstlichkeit
    • Rückzugsverhalten
    • Somatisierung
    • Teilleistungsstörungen
    • Verhaltensstörungen
    • (Kovariation mit sozialem Status, psychischer Belastung der Mutter, Mutter-Kind-Interaktion

Langfristige Folgen

  • chronische Atemwegserkrankungen
  • spastische Lähmung
  • geistige Behinderung
  • Lernschwäche
  • ADHS

Therapie

  • Frühförderung
  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Unterstützung der Eltern

ADHS

Ursachen

  • hoher genetischer Einfluss
  • Umwelteinflüsse
  • Struktur- und Funktionsveränderungen bestimmter Gehirnregionen
  • Störung im Neurotransmitter

Kernsymptome

  • Hyperaktivität
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Impulsivität

Diagnostik

  • Entwicklungsanamnese
  • Eltern- und Lehrergespräche
  • Verhaltensbeobachtung
  • Neuropsychologische Untersuchungen

multimodale Behandlung

  • Psychoedukation
  • Verhaltenstherapeutische Intervention
  • Elterntraining, -coaching
  • sozial-psychiartrische Interventionen
  • Pharmakotherapie
  • keine Krankheitsentinität
  • unterschiedliche ätiologische Konzepte
  • kein "beweisender" Test
  • unterschiedliche Symptomkonstellation
  • abhängig vom Umfeld
  • zahlreiche Komorbiditäten und Differentialdiagnosen
  • vielfältige therapeutische Konzepte

Autismus

Ursachen

  • genetische Faktoren
  • Alter der Eltern bei der Geburt des Kindes
  • Infektionskrankheiten während der Schwangerschaft (z.B. Röteln)
  • neurologische Auffälligkeiten

Symptome

  • qualitative Beeinträchtigungen in der wechselseitigen sozialen Interaktion
  • qualitative Beeinträchtigungen in der Sprache und Kommunikation
  • eingeschränktes, sich wiederholendes Verhaltensrepertoire

Diagnostik

  • klinisches Bild
  • Beobachtung
  • diagostisches Interview

Therapie

  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Frühförderung

FAS

Ursachen

  • Baby erhält Anlkohol über die Nabelschnur
  • kann diesen jedoch viel langsamer abbauen, als die Mutter
  • Folge --> Schädigungen im Gehirn

Symptome

  • Auffälligkeiten im Gesichtsbereich
    • kleiner Kopf
    • Rille zwischen Oberlippe und Nas fehlt
    • hängende Oberlider
    • vorstehende, leicht nach außen gewölbte Nasenflügel
    • enge Liedspalten
    • Schielen
  • Wachsstumssörungen
  • Schädigungen des ZNS

Formen

  • FAS (Vollbild)
    • Wachstumsauffälligkeiten, ZNS-Auffälligkeiten, faciale Auffälligkeiten, bestätigte oder nicht bestätigte intrauterine Alkoholexposition
  • pFAs (partielles)
    • ZNS-Auffälligkeiten, faciale Auffälligkeiten, bestätigte oder wahrscheinliche intrauterine Alkoholexposition
  • ARND (alkoholbedingte neurologische Defizite)
    • ZNS-Auffälligkeiten, bestätigte intrauterine Alkoholexposititon

Schütteltrauma


Entstehung

  • der Kopf des Kindes schleudert unkontrolliert hin und her
  • wegen seiner schwachen Nackenmuskulatur kann das Kind den Kopf nicht allein halten
  • das Gehirn wird im Schädel hin- und hergeworfen
  • Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen

Symptome

  • Irritabilität
  • Trinkschwierigkeiten
  • Somnolenz
  • Apathie
  • cerebrale Krampfanfälle
  • Apnoe
  • Temperaturregulatonsstörungen
  • Erbrechen bei Hirndruck

Postakut

  • oft in Pflegefamilie
  • SPZ-Behandlung
  • Entwicklungsstörung
  • Lernbehinderung
  • Pflegegrad
  • ständige Begleitung notwendig
Spätfolgen (2/3 der Überlebenden, haben diese Probleme)
  • Hirnatrophie
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Lern- und Entwicklungsverzögerung
  • mentale Retardierung
  • Seh- und Sprachstörungen
  • Epilepsie
  • körperliche Behinderung

Kindesmisshandlung

  • Kindesvernachlässigung (ungenügendes Kümmern, emotionale Vernachlässigung, ungenügende Beaufsichtigung)
  • körperliche Kindesmisshandlung
  • sexueller Missbrauch von Kindern

Körperliche Kindesmisshandlung

Anamnese-Auffälligkeiten

  • Diskrepanz zwischen Vorgeschichte und Befund
  • fehlene, unpassende, unpräzise und wechselnde Erklärungsmuster
  • verzögerter Arztbesuch
  • Konsultation wechselnder Ärzt*innen/Ambulanzen
  • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe

Verhaltensauffälligkeiten des Kindes

  • extrem ängstlich, gehemmt, passiv
  • erdulden klaglos schmerzhafte Eingriffe
  • überhöflich, angepasst
  • eisige Wachsamkeit
  • hyperaktives, aggressives, asoziales oder destruktives Verhalten
  • auffällige Eltern-Kind-Interaktion

Risikofaktoren - Kinder

  • chronisch kranke Kinder
  • Schreikinder
  • Pflege- und Stiefkinder
  • ungewollte, ungewünschte Kinder
  • Kinder mit angeborenen Fehlbildungen, Anomalien
  • retardierte Kinder
  • verhaltensauffällige Kinder

Risikofaktoren - Eltern

  • sehr junge alleinerziehende Elternteile
  • kurz aufeinanderfolgende Schwangerschaften
  • unrealistisch hohe Erwartungen an das Kind
  • soziale Randgruppen
  • Alkoholismus, Drogen, Sucht
  • Unfähigkeit der richtigen Einschätzung einer normalen Entwicklung
  • Vorgeschichte eigener Misshandlung
  • materielle Schwierigkeiten, sozialer Stress, psychische Störungen

Intervention

  • psychosoziales Management
  • ggf. Helferkonferenz
  • ggf. Strafanzeige und polizeiliche Ermittlung
  • Sensibilisieurng der Fachkräfte
  • Klärung von Rolle, Auftrag und Zeitpunkt der Intervention der Fachkraft
  • frühe Hilfen, Jugendamt, Ärzt*innen, Polizei

Epilepsie

Definition

  • vorrübergehende Störung
  • plötzliche und gleichzeitige Entladung von Nervenzellen
  • Dysbalance zwischen hemmenden und erregenden Botenstoffen im Gehirn
  • von einer Epilespie wird gesprochen, wenn wiederholte Anfälle ohne erkennbaren Auslöser auftreten
  • Beginn der Erkrankung meist im Kinder- und Jugendalter

Ursachen

  • Hirnblutung
  • Sauerstoffmangel
  • Hirnmissbildung
  • Hirnverletzung nach Unfällen
  • Tumore
  • Hirnschädigung während Schwangerschaft/Geburt
  • Hirnentzündung
  • Stoffwechselstörung
  • Chromosomenstörung

Arten 

  • generalisierte Anfälle
    • das gesamte Gehirn ist von Anfang an beteiligt
    • die abnormen elektirschen Entladungen breiten sich gleichmäßig auf das gesamte Gehirn aus)
    • Grand mal, Absencen
  • fokale Anfälle
    • die abnormen Entladungen finden in einem bestimmten Areal des Gehirns statt
    • Erscheinungsbild hängt von der Lokalisation des Herds ab
  • ähnliche Phänomene, oft andere Ursache (psychogene oder dissoziative Anfälle

Therapie

  • medikamentöse Therapie
  • ketogene Diät
  • Vagus-Nerv Stimulation
  • Epilepsiechirurgie

Diabetes

  • heterogene Erkrankung, bei der der Blutzucker chronisch erhöht ist

Ursache

  • Störung der Insulinsekretion

  • Störung der Insulinwirkung

  • Kombination aus beiden

  • Insulin

    • zentrales Regulationshormon für Intermediärstoffwechsel

    • reguliert die Speicherung und Verwertung Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen

    • Sekung der Glukose-, Fettsäure- und Aminosäurekonzentration

Arten

  • Typ 1

    • Autoimmundiabetes

    • aboluter Insulinmangel

    • Verlust der Inselzellen durch Autoantikörper

    • tritt meistens vor dem 30. Lebensjahr auf

    • häufig durch Viren ausgelöst

    • genetische Ursachen begünstigen die Wahrscheinlichkeit Diabetes zu bekommen

    • Insulintherapie

  • Typ 2

    • Verlust der Insulinwirkung

    • intial Überschuss an Insulin (Untergang der Inselzellen mit Erschöpfung der Insulinantwort möglich)

    • häufig assoziiert mit einer genetischen Prädisposition

    • Hauptursache Fettleibigkeit (erhöhte Insulisekretion mit zunehmender peripherer Insulinresistenz bei vermehrter Glukoseproduktion in der Leber)

    • Behandlung (Bewegung, gesunde Ernährung, orale Antidiabetika, ggf. Insulin)

    • Komplikation

      • Augenerkrankungen

      • Zahnerkrankungen

      • Krebs

      • Nierenerkrankungen

      • Durchblutungsstörungen der Beine

  • Typ 3

    • Medikamente, Krankheit oder Operation der Bauchspeicheldrüse....

  • Typ 4

    • Schwangerschaftsdiabetes

Bluthochdruck

Ursachen

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • erhöhter Kochsalzkonsum
  • Alkohol
  • Stress
  • zu wenig Bewegung

Folgen

  • Gefäßschäden
  • Schlaganfall
  • Herzmuskelverdickung bzw. -schwäche

Maßnahmen zur Senkung

  • Blutdruck senken (Kochsalz vermeiden, Alkoholkonsum einschränken, Gewicht reduzieren)
  • Asteriosklerose vorbeugen (Nikotinkonsum einstellen, Cholesterin senken, Stress abbauen)

Herzinfarkt

Ursachen

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht
  • Nikotin
  • Stress
  • Alkohol
  • nährstoffarme und fettreiche Ernährung
  • Bewegungsmangel

Symptome

  • plötzlich Schmerzen im vorderen oder linken Brustbereich
  • Schmerzen im linken Arm
  • Schmerzen in Arm, Fingern, Bauch, Rücken, Hals, Ohr oder Unterkiefer
  • plötzliche Atemnot, Hinstürzen, Bewusstlosigkeit
  • Agina pectoris --> akute Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff und Nährstoffen führt zu starken Schmerzen in der Herzgegend

Therapie

  • Herzdruckmassage
  • Beseitigung des Verschluss des Herzkranzgefäßes
  • Venenkatheter, um den Körper mit blutverdünnenden Medikamenten zu versorgen
  • Einsetzen eines Stents
  • Bewegungstherapie
  • Entspannungsübunge
  • stressfreie Lebensweise
  • gesunde Ernährung

Allergien

  • spezifische Änderung der Immunitätslage im Sinne einer krankmachenden Überempfindlichkeit

Ursachen

  • genetische Faktoren
  • Umwelteinflüsse (z.B. Rauchen)
  • Hygiene-Hypothese
  • Darmbakterien
  • Ernährung, durchgemachte Infektionen, psychische Faktoren

Symptome

  • Schnupfen, verstopfte Nase, Niesreiz, Nasejucken
  • Husten
  • allergisches Asthma
  • Haut --> Juckreiz, Rötung, Quaddeln
  • Augenjucken oder -tränen
  • Krämpfe, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall

Arten

  • allergische Rhinitis
  • allergisches Asthma
  • atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Arznei-, Lebensmittel-, Insektengiftallergie

Allergieauslöser

  • Allergene aus der Luft
  • Nahrungsmittelallergie
  • Kontaktallergene (z.B. Nickel, Duftstoffe in Kosmetik)
  • Insektengift
  • Medikamente

Therapie/Behandlung

  • Allergenkarenz (Meiden der Allergene)
  • Medikamente gegen akute Symptome
  • Hyposensibilisierung

Asthma

  • Auslöser
    • körperliche Bedingungen
    • Kontakt mit dem Allergen
    • Umweltfaktoren
    • psychische Belastungen

COPD - chronisch entzündliche Lungenerkrankung

  • Atembeschwerben (Atemnot, Husten, Auswurf)
  • persistierende überwiegend progrediente Atemwegsobstruktion
  • gesteigerte Entzündung in den Atemwegen
  • Ursache
    • langjährige Inhalation von Partikeln und Gasen (Tabakrauch, Schadstoffexposition)
  • kann zu Lungenkrebs führen
Präventionnichtmedikamentöse Behandlungapparative/operative Behandlung
Rauchentwöhnungkörperliches TrainingLangzeitsauerstofftherapie
SchutzimpfungenPatientenschulungnicht-invasive Beatmung
Arbeitsplatzhygienephysiotherapeutische AtemtherapieLungenvolumenreduktion

ErnährungsberatungLungentransplantation


Bronchialkarzinom

  • Behandlungsmöglichkeiten
    • Operation (Entfernung des Tumors)
    • Bestrahlung
    • Chemotherapie
  • weitere Maßnahmen
    • Schmerzbekämpfung
    • Linderung der Luftnot
    • Kooperation von Haus- und Fachärzten
    • psychologische Betreuung
    • Pflegedienst

Trisomie 21

Ursache --> 21. Chromosom ist dreifach vorhanden

Begleitfehlbildungen 

  • häufig am Herz und Darmtrakt
  • Schilddrüsenfunktionsstörung
  • Fehlsichtigkeit
  • Hörstörungen
  • häufig Epilepsie
  • geschwächtes Immunsystem (Leukämie)
  • Kiefer (breite Zunge)

Körperliche Merkmale/Symptome

  • Mandelförmige, schmale Augen
  • Vierfingerfurche
  • Sandalenfurche
  • Muskelschwäche
  • lockere, überdehnte Bänder
  • häufiges Übergewicht
  • verzögerte Sprachentwicklung, Sprachverständnisstörung
  • kognitive Entwicklugsstörung
  • geistige Retardierung

Therapie

  • Frühförderung
  • Physiotherapie
  • Ergotehrapie
  • Logopädie


GL

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