Software-Engineering an der Hochschule Niederrhein | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Software-Engineering an der Hochschule Niederrhein

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Was ist das Metamodell für inkrementell/iterative Modelle?
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Spiralmodell (Boehm) 1. Ziele, Alternativen, Randbedingungen identifizieren 2. Alternativen evaluieren, Risiken und Maßnahmen ableiten 3. Teilprodukt entwickeln 4. nächste Stufe planen
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Wovon hängt die Auswahl des richtigen Vorgehensmodells ab?
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- Teamgröße - Vertragssituation (Festpreis?) - geplante Lebensdauer - Sourcing-Strategie - Dringlichkeit - Dynamik der Anforderungen - Erfahrung der Entwickler
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Erläutern Sie die Grundidee des Wasserfallmodels
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Beim Wasserfallmodell wird die Software in abgegrenzten Phasen entwickelt. Diese Phasen werden vollständig und nacheinander durchlaufen. Rückkoplungsschleifen sind vorgesehen, aber nur zwischen angrenzenden Stufen möglich. Das Ergebnis jeder Phase ist ein Dokument
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Was ist das Lastenheft?
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Das Lastenheft ist ein Anforderungskatalog und wird vom Auftraggeber in der Software Requirements Phase erstellt. Es beinhaltet alle Anforderungen (und Rahmenbedingungen), die der Auftraggeber an die Erreichung des Projektziels stellt. Wesentliche Inhalte sind: Zielbestimmungen, Produkteinsatz, Produktfunktionen, Produktdaten, Produktleistungen, Qualitätsanforderungen
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Welche Vertragsmodelle gibt es in der Softwareentwicklung?
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- Dienstvertrag (Abrechnung nach geleistetem Aufwand, Gesamtpreis wird nicht vereinbart, AN schuldet AG eine Dienstleistung nicht zwingen Erfolg) -> geringe Kostensicherheit, hohe Anforderungsflexibilität - Werkvertrag (Funktionalität, Kosten, Qualität, Termine werden verbindlich festgelegt, AN schuldet Herstellung des versprochenen Werkes, also den Projekterfolg) -> hohe Kostensicherheit, geringe Anforderungsflexibilität
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Schwächen des Wasserfallmodell nach Royce (1970)
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- Unflexibel - Teuer, spätere Fehler zu beheben - In der Praxis Trennung nicht so strikt - Vollständige Ermittlung aller Anforderungen im Vorfeld nicht immer möglich - Kunde sieht Leistung erst ganz am Ende
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Was sind Elementarprozesse? (Function Points Methode)
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- atomare und einzigartige Aktivität des Systems aus Benutzersicht - Bsp: Eingabe, Abfrage, Ausgabe von Daten
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Bewertung der Function Point Methode
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- schätzt die Komplexität des Problems - nicht den Aufwand der Lösung -> Schätzungen daher langlebiger - Lastenheft muss in datenorientierte Sicht transformiert werden -> erfordert erfahrene Schätzer - datenorientierte Sicht ist nicht mehr aktuell - eher Use Case Sicht bzw in agilen Projekten Story Sicht - Komplexität von Berechnungen wird nicht berücksichtigt - Qualitätsanforderungen werden nicht berücksichtigt - Voraussetzung zur Umrechnung in Bearbeitermonate ist entsprechende (unternehmensspezifische) Formel/Tabelle. Die Erstellung ist sehr aufwendig - Verfahren leicht erlernbar, aber hoher Aufwand
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Was versteht man in Verbindung mit Bottom Up Verfahren unter T-Shirt Sizing
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- Einteilung der Artefakte in Größenklassen (XS, S, M, L, XL) - XS: <1 Tag, S: 1-2 Tage, M: 2-4 Tage, L: 4-8 Tage, ... - idealerweise Erfahrungswerte anderer Projekte (Übergang zu Top Down)
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Erläutern Sie was in den einzelnen Phasen des Wasserfallmodells passiert
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- In der ersten Phase (System Requirements) werden die nicht-funktionalen Systemanforderungen identifiziert und Ziele festgelegt. - In der zweiten Phase (Software Requirements) werden die funktionalen Softwareanforderungen vom Auftraggeber identifiziert und im Lastenheft festgehalten - In der dritten Phase (Analysis) analysiert der Auftragnehmer die Vorgaben des Lastenhefts auf Machbarkeit und Wichtigkeit und legt daraufhin die fachliche Gestaltung im Pflichtenheft fest - In der vierten Phase entwirft er auf Grundlage des Lasten- und Pflichtenhefts das technische Design. Es werden Architektur, eingesetzte Technologien, Programmiersprachen, Bibliotheken festgelegt - In der fünften Phase werden die Spezifikationen in der Zielumgebung ausprogrammiert. Ergebnis ist eine lauffähige Software in der Betaversion - In der sechsten Phase wird die Software getestet und die Integration auf bestimmten Betriebssystemen geprüft. Fehler werden behoben - In der siebten Phase wird die Software vom Auftraggeber abgenommen, in Betrieb genommen, und gewartet
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Erläutern Sie den Rational Unified Process (RUP)
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- Use-Case getrieben, inkrementell, architekturzentriert - von IBM, Toolunterstützung Phasen: - Inception Phase: Projektscope bestimmen z.b. Akteure/UseCases identifizieren/beschreiben, Projektplanungsdokumente erstellen, Business Case erstellen - Elaboration Phase: Problem verstehen & Lösung (fachlich) entwerfen, Architekturbeschreibung erstellen, Projekt planen - Construction Phase: SW entwickeln & testen - Transition Phase: SW einführen inkl. Fehlerbehebungen/Erweiterungen
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Was versteht man unter der Schätzklausur
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- mehrere Experten schätzen gemeinsam in einem Workshop - Schätzungen werden im Meeting direkt zusammengeführt und plausibilisiert - große Abweichungen werden diskutiert - Gruppe einigt sich auf Schätzung Bewertung: - Mehrere Sichtweisen - Risiken werden bewusst - jeder ist in Schätzung involviert, höheres commitment Fazit: Aufwand vertretbar, praxisnah
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Q:
Was ist das Metamodell für inkrementell/iterative Modelle?
A:
Spiralmodell (Boehm) 1. Ziele, Alternativen, Randbedingungen identifizieren 2. Alternativen evaluieren, Risiken und Maßnahmen ableiten 3. Teilprodukt entwickeln 4. nächste Stufe planen
Q:
Wovon hängt die Auswahl des richtigen Vorgehensmodells ab?
A:
- Teamgröße - Vertragssituation (Festpreis?) - geplante Lebensdauer - Sourcing-Strategie - Dringlichkeit - Dynamik der Anforderungen - Erfahrung der Entwickler
Q:
Erläutern Sie die Grundidee des Wasserfallmodels
A:
Beim Wasserfallmodell wird die Software in abgegrenzten Phasen entwickelt. Diese Phasen werden vollständig und nacheinander durchlaufen. Rückkoplungsschleifen sind vorgesehen, aber nur zwischen angrenzenden Stufen möglich. Das Ergebnis jeder Phase ist ein Dokument
Q:
Was ist das Lastenheft?
A:
Das Lastenheft ist ein Anforderungskatalog und wird vom Auftraggeber in der Software Requirements Phase erstellt. Es beinhaltet alle Anforderungen (und Rahmenbedingungen), die der Auftraggeber an die Erreichung des Projektziels stellt. Wesentliche Inhalte sind: Zielbestimmungen, Produkteinsatz, Produktfunktionen, Produktdaten, Produktleistungen, Qualitätsanforderungen
Q:
Welche Vertragsmodelle gibt es in der Softwareentwicklung?
A:
- Dienstvertrag (Abrechnung nach geleistetem Aufwand, Gesamtpreis wird nicht vereinbart, AN schuldet AG eine Dienstleistung nicht zwingen Erfolg) -> geringe Kostensicherheit, hohe Anforderungsflexibilität - Werkvertrag (Funktionalität, Kosten, Qualität, Termine werden verbindlich festgelegt, AN schuldet Herstellung des versprochenen Werkes, also den Projekterfolg) -> hohe Kostensicherheit, geringe Anforderungsflexibilität
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Q:
Schwächen des Wasserfallmodell nach Royce (1970)
A:
- Unflexibel - Teuer, spätere Fehler zu beheben - In der Praxis Trennung nicht so strikt - Vollständige Ermittlung aller Anforderungen im Vorfeld nicht immer möglich - Kunde sieht Leistung erst ganz am Ende
Q:
Was sind Elementarprozesse? (Function Points Methode)
A:
- atomare und einzigartige Aktivität des Systems aus Benutzersicht - Bsp: Eingabe, Abfrage, Ausgabe von Daten
Q:
Bewertung der Function Point Methode
A:
- schätzt die Komplexität des Problems - nicht den Aufwand der Lösung -> Schätzungen daher langlebiger - Lastenheft muss in datenorientierte Sicht transformiert werden -> erfordert erfahrene Schätzer - datenorientierte Sicht ist nicht mehr aktuell - eher Use Case Sicht bzw in agilen Projekten Story Sicht - Komplexität von Berechnungen wird nicht berücksichtigt - Qualitätsanforderungen werden nicht berücksichtigt - Voraussetzung zur Umrechnung in Bearbeitermonate ist entsprechende (unternehmensspezifische) Formel/Tabelle. Die Erstellung ist sehr aufwendig - Verfahren leicht erlernbar, aber hoher Aufwand
Q:
Was versteht man in Verbindung mit Bottom Up Verfahren unter T-Shirt Sizing
A:
- Einteilung der Artefakte in Größenklassen (XS, S, M, L, XL) - XS: <1 Tag, S: 1-2 Tage, M: 2-4 Tage, L: 4-8 Tage, ... - idealerweise Erfahrungswerte anderer Projekte (Übergang zu Top Down)
Q:
Erläutern Sie was in den einzelnen Phasen des Wasserfallmodells passiert
A:
- In der ersten Phase (System Requirements) werden die nicht-funktionalen Systemanforderungen identifiziert und Ziele festgelegt. - In der zweiten Phase (Software Requirements) werden die funktionalen Softwareanforderungen vom Auftraggeber identifiziert und im Lastenheft festgehalten - In der dritten Phase (Analysis) analysiert der Auftragnehmer die Vorgaben des Lastenhefts auf Machbarkeit und Wichtigkeit und legt daraufhin die fachliche Gestaltung im Pflichtenheft fest - In der vierten Phase entwirft er auf Grundlage des Lasten- und Pflichtenhefts das technische Design. Es werden Architektur, eingesetzte Technologien, Programmiersprachen, Bibliotheken festgelegt - In der fünften Phase werden die Spezifikationen in der Zielumgebung ausprogrammiert. Ergebnis ist eine lauffähige Software in der Betaversion - In der sechsten Phase wird die Software getestet und die Integration auf bestimmten Betriebssystemen geprüft. Fehler werden behoben - In der siebten Phase wird die Software vom Auftraggeber abgenommen, in Betrieb genommen, und gewartet
Q:
Erläutern Sie den Rational Unified Process (RUP)
A:
- Use-Case getrieben, inkrementell, architekturzentriert - von IBM, Toolunterstützung Phasen: - Inception Phase: Projektscope bestimmen z.b. Akteure/UseCases identifizieren/beschreiben, Projektplanungsdokumente erstellen, Business Case erstellen - Elaboration Phase: Problem verstehen & Lösung (fachlich) entwerfen, Architekturbeschreibung erstellen, Projekt planen - Construction Phase: SW entwickeln & testen - Transition Phase: SW einführen inkl. Fehlerbehebungen/Erweiterungen
Q:
Was versteht man unter der Schätzklausur
A:
- mehrere Experten schätzen gemeinsam in einem Workshop - Schätzungen werden im Meeting direkt zusammengeführt und plausibilisiert - große Abweichungen werden diskutiert - Gruppe einigt sich auf Schätzung Bewertung: - Mehrere Sichtweisen - Risiken werden bewusst - jeder ist in Schätzung involviert, höheres commitment Fazit: Aufwand vertretbar, praxisnah
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