Soziologie an der Hochschule Neubrandenburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Kritik an Theorien zur Sozialisation von D. Bühler-Niederberger 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Aufmerksamkeit der Entwicklung des Kindes nicht dem Interesse am Kind geschuldet, sondern am Interesse an der Regelung der Kindheit zum Zweck: Herbeiführen & Durchsetzung einer sozialen Ordnung 

-> Menschen streben nach Sicherheit 


2. wird Kind nicht gefragt, wie es selbst zum Ordnen der Verhältnisse beiträgt 


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1. These von Bühler-Niederberger 

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Intresse der Entwicklung des Kindes wegen Regelung der Kindheit (zur Durchsetzung einer sozialen  Ordnung)


Kern der Sozialisation: 

- Prozess der Individuen Motivation erwerben an Gesellschaft teilzunehmen 

- Sozialisationskonzept = Herstellen & Aufrechterhaltung sozialer Ordnung 

- Frage nach Vorraussetzungen des Individuums um dies zu erreichen 


-> Sozialisationsbegriff laut Bühler-Niederberger: theoretische und inhaltliche Defizite (setzt Beschaffenheit der sozialen Ordnung einfach voraus)

- keine Analyse gesell. Zustände 

- keine Reflektion der Erwartungen und Gedanken von Kindern im Prozess der Sozialisation mit geltenden gesell. Ordnungsvorstellungen und -erwartungen verkoppelt ist 


-> Geschichte der Kindheit muss auch in Geschichte der gesell. & politischen Sozialisation eingebettet/ betrachtet werden (versucht Bühler zu machen)

-> also auch Gesellschaftsanalyse 

-> nicht nur auf Kind schauen, sondern auch auf Erwachsenen 


"generationalen Ordnens" = Gesellschaft teilt Mitglieder in Alterszugehörigkeit ein, die sich in unterschiedliche Hinsichten unterscheiden (Rechte, Pflichten, Bedürfnisse)

-> ein Baby hat andere Bedürfnisse als ein Erwachsener 







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"Kind" und "Kindheit" laut Bühler-Niederberger 

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keine natürlichen oder selbstverständlichen Sozialkategorien 


-> gesellschaftliche Konstrukte zur kulturellen Lösung eines gesellschaftlichen Problems 


-> Konstruktion  Kind = versteckter Baustein sozialer Ordnung (Einblick in zentrale gesell. Ordnungsprozesse)


-> Konstrukt Kindheit = Institutionalisierung einer permanenten "generationalen Ordnung der Gesellschaft"

-> auf Anordnung der Altersgruppen, bauen Vorstellung und Prinzipien von gesellschaftlicher Ordnung auf 

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 Eisenstadts Begriff "generationale Arrangement" 

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in Altersrollen strikt getrennt und gleichwohl aufeinander bezogen 


-> Kind muss notwendigerweise Verhalten von Erwachsenen lernen, älter ist als es selbst 


-> Kind-Erwachsenen-Beziehung werden Altersunterschiede als Rechtfertigung und Erklärung für die Forderungen des Erwachsenen an Kind hervorgehoben 


-> Kind ist noch nicht auf dem gleichem Stand des Erwachsenen 

-> Erwachsener ist klüger, besser, Kind muss erst erzogen werden 

-> Erwachsener Autorität verlangt deswegen Achtung und Gehorsam 

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Kritik von Bühler-Niederberger an Eisenstadts Begriff "generationale Arrangement"

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1. halte es für unverzichtbare Lösung, um die gesellschaftliche Ordnung moderner Gesellschaften zu garantieren 

-> erleichtert durch die Asymmetrie von Macht, Anerkennung und zuggebildetem Wissen Prozess der Sozialisation 


2. halte Alterskategorisierung für unverzichtbar 

-> erklärt Soziologie nur aus ihrer Funktionalität für den Fortbestand des Systems 


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Bühler-Niederberges neue, sozialstrukturelle Perspektive 

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-> mit sukzessiven Institutionalisierung der Kindheit -> Prozesse des generationalen Ordnens in Gang 


-> beide Gruppen, Erwachsene & Kinder in gesell. Pflicht 

Kinder = Disziplin lernen 

Erwachsene = vermitteln, leben + vorleben 


-> beide in Verhältnis der Sozialisation mit je definierten Anforderungen und Rechten eingespannt 

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Projekt der Reformatoren (Luther & Nachfolgenden) 


Vordenker 16.-17. Jhd. 

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-> Streben nach reformierte weltliche Ordnung 


gingen vom schlechten des Menschen aus 

-> für Disziplinierung Zwang ausüben 

-> Kontrolle & Strafen -> sehr streng 


Kinder sollen sich gegebenen Autoritäten unterstellen (Eltern streng sein, Kind trzdm Vertrauen nicht verlieren) 


Kind = passive Rolle 

in generationale Ordnung, Abbild von gesellschaftlicher Ordnung einfügen 

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katholische Frankreich -> katholische Schulgründer 


zweite Hälfte 17. Jhd. 

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-> ganz andere Disziplin im Sinn

-> Interesse einer verfleißigten Gesellschaft 


->In Schulen: nützliche, industriöse Menschen abgerichtet werden 


pädagogische Unternehmen -> Fabriken mit guten Lehrlingen füllen 


-> Disziplinierung zu gesellschaftlichen nützlichen Tugenden 


-> Eltern: Kind nicht zu verzärtlichen, aber auch nicht grob


Kind = auch passive Rolle 

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Neugestaltung der Kindheit 


18.-19. Jhd. 

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Nützliche Gesellschaftsmitglieder 

-> Gesellschaft der Brauchbaren 

-> Kinder sollten gebracht werden, selbst zu disziplinieren/kontrollieren (Liebe der Eltern)


-> Mutter besondere Rolle: Versorgung des Kindes 

-> ihre liebe entscheidet 

-> durch Identifikation mit Mutter, Verinnerlichung der Autorität des Vaters 


Auf Liebe gegründete Autorität erzieht zur Selbstdisziplin 

Kind = durch Liebe erziehbar 

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Wende zum 20. Jhd. 

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gesetzlichen Regelungen zur generationalen Ordnung 


Ehefrau -> voll und ganz auf Erziehung konzentrieren 

Mann -> Alleinverdiener 


-> klare Geschlechts- und Generationsunterschiedene Familie 


Weimarer Reichsverfassung 1919

-> Pflicht der Eltern zur Erziehung 


Gesellschaftliche Ordnung vor Glück des Kindes 


-> lange behütete Kindheit = Programm und Element sozialer Ordnung 

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Geschichte der Institutionalisierung der Kindheit 

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= Geschichte des sozialen Ordnens 


= Schaffung Disziplinierter Gesellschaft 


-> generationale Verhältnis definiert und straffer gespannt (Interesse gesell. Ordnung)


-> geordnete Kindheit leichteste Zielscheibe, verlangte Inpflichtnahme der Erwachsenen 


diszipliniert generationale Ordnung zweimal im Lebenslauf besonders stark: Kindheit und Elternschaft 

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Konzept des generationalen Ordnens 

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Geschehen der Bearbeitung des Altersgruppenverhältnisses auf Macroebene erfasst


-> auch auf Microebene der unmittelbaren Interaktion (Eltern Kind)

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Q:

Kritik an Theorien zur Sozialisation von D. Bühler-Niederberger 

A:

1. Aufmerksamkeit der Entwicklung des Kindes nicht dem Interesse am Kind geschuldet, sondern am Interesse an der Regelung der Kindheit zum Zweck: Herbeiführen & Durchsetzung einer sozialen Ordnung 

-> Menschen streben nach Sicherheit 


2. wird Kind nicht gefragt, wie es selbst zum Ordnen der Verhältnisse beiträgt 


Q:

1. These von Bühler-Niederberger 

A:

Intresse der Entwicklung des Kindes wegen Regelung der Kindheit (zur Durchsetzung einer sozialen  Ordnung)


Kern der Sozialisation: 

- Prozess der Individuen Motivation erwerben an Gesellschaft teilzunehmen 

- Sozialisationskonzept = Herstellen & Aufrechterhaltung sozialer Ordnung 

- Frage nach Vorraussetzungen des Individuums um dies zu erreichen 


-> Sozialisationsbegriff laut Bühler-Niederberger: theoretische und inhaltliche Defizite (setzt Beschaffenheit der sozialen Ordnung einfach voraus)

- keine Analyse gesell. Zustände 

- keine Reflektion der Erwartungen und Gedanken von Kindern im Prozess der Sozialisation mit geltenden gesell. Ordnungsvorstellungen und -erwartungen verkoppelt ist 


-> Geschichte der Kindheit muss auch in Geschichte der gesell. & politischen Sozialisation eingebettet/ betrachtet werden (versucht Bühler zu machen)

-> also auch Gesellschaftsanalyse 

-> nicht nur auf Kind schauen, sondern auch auf Erwachsenen 


"generationalen Ordnens" = Gesellschaft teilt Mitglieder in Alterszugehörigkeit ein, die sich in unterschiedliche Hinsichten unterscheiden (Rechte, Pflichten, Bedürfnisse)

-> ein Baby hat andere Bedürfnisse als ein Erwachsener 







Q:

"Kind" und "Kindheit" laut Bühler-Niederberger 

A:

keine natürlichen oder selbstverständlichen Sozialkategorien 


-> gesellschaftliche Konstrukte zur kulturellen Lösung eines gesellschaftlichen Problems 


-> Konstruktion  Kind = versteckter Baustein sozialer Ordnung (Einblick in zentrale gesell. Ordnungsprozesse)


-> Konstrukt Kindheit = Institutionalisierung einer permanenten "generationalen Ordnung der Gesellschaft"

-> auf Anordnung der Altersgruppen, bauen Vorstellung und Prinzipien von gesellschaftlicher Ordnung auf 

Q:

 Eisenstadts Begriff "generationale Arrangement" 

A:

in Altersrollen strikt getrennt und gleichwohl aufeinander bezogen 


-> Kind muss notwendigerweise Verhalten von Erwachsenen lernen, älter ist als es selbst 


-> Kind-Erwachsenen-Beziehung werden Altersunterschiede als Rechtfertigung und Erklärung für die Forderungen des Erwachsenen an Kind hervorgehoben 


-> Kind ist noch nicht auf dem gleichem Stand des Erwachsenen 

-> Erwachsener ist klüger, besser, Kind muss erst erzogen werden 

-> Erwachsener Autorität verlangt deswegen Achtung und Gehorsam 

Q:

Kritik von Bühler-Niederberger an Eisenstadts Begriff "generationale Arrangement"

A:

1. halte es für unverzichtbare Lösung, um die gesellschaftliche Ordnung moderner Gesellschaften zu garantieren 

-> erleichtert durch die Asymmetrie von Macht, Anerkennung und zuggebildetem Wissen Prozess der Sozialisation 


2. halte Alterskategorisierung für unverzichtbar 

-> erklärt Soziologie nur aus ihrer Funktionalität für den Fortbestand des Systems 


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Q:

Bühler-Niederberges neue, sozialstrukturelle Perspektive 

A:

-> mit sukzessiven Institutionalisierung der Kindheit -> Prozesse des generationalen Ordnens in Gang 


-> beide Gruppen, Erwachsene & Kinder in gesell. Pflicht 

Kinder = Disziplin lernen 

Erwachsene = vermitteln, leben + vorleben 


-> beide in Verhältnis der Sozialisation mit je definierten Anforderungen und Rechten eingespannt 

Q:

Projekt der Reformatoren (Luther & Nachfolgenden) 


Vordenker 16.-17. Jhd. 

A:

-> Streben nach reformierte weltliche Ordnung 


gingen vom schlechten des Menschen aus 

-> für Disziplinierung Zwang ausüben 

-> Kontrolle & Strafen -> sehr streng 


Kinder sollen sich gegebenen Autoritäten unterstellen (Eltern streng sein, Kind trzdm Vertrauen nicht verlieren) 


Kind = passive Rolle 

in generationale Ordnung, Abbild von gesellschaftlicher Ordnung einfügen 

Q:


katholische Frankreich -> katholische Schulgründer 


zweite Hälfte 17. Jhd. 

A:

-> ganz andere Disziplin im Sinn

-> Interesse einer verfleißigten Gesellschaft 


->In Schulen: nützliche, industriöse Menschen abgerichtet werden 


pädagogische Unternehmen -> Fabriken mit guten Lehrlingen füllen 


-> Disziplinierung zu gesellschaftlichen nützlichen Tugenden 


-> Eltern: Kind nicht zu verzärtlichen, aber auch nicht grob


Kind = auch passive Rolle 

Q:

Neugestaltung der Kindheit 


18.-19. Jhd. 

A:

Nützliche Gesellschaftsmitglieder 

-> Gesellschaft der Brauchbaren 

-> Kinder sollten gebracht werden, selbst zu disziplinieren/kontrollieren (Liebe der Eltern)


-> Mutter besondere Rolle: Versorgung des Kindes 

-> ihre liebe entscheidet 

-> durch Identifikation mit Mutter, Verinnerlichung der Autorität des Vaters 


Auf Liebe gegründete Autorität erzieht zur Selbstdisziplin 

Kind = durch Liebe erziehbar 

Q:

Wende zum 20. Jhd. 

A:

gesetzlichen Regelungen zur generationalen Ordnung 


Ehefrau -> voll und ganz auf Erziehung konzentrieren 

Mann -> Alleinverdiener 


-> klare Geschlechts- und Generationsunterschiedene Familie 


Weimarer Reichsverfassung 1919

-> Pflicht der Eltern zur Erziehung 


Gesellschaftliche Ordnung vor Glück des Kindes 


-> lange behütete Kindheit = Programm und Element sozialer Ordnung 

Q:

Geschichte der Institutionalisierung der Kindheit 

A:

= Geschichte des sozialen Ordnens 


= Schaffung Disziplinierter Gesellschaft 


-> generationale Verhältnis definiert und straffer gespannt (Interesse gesell. Ordnung)


-> geordnete Kindheit leichteste Zielscheibe, verlangte Inpflichtnahme der Erwachsenen 


diszipliniert generationale Ordnung zweimal im Lebenslauf besonders stark: Kindheit und Elternschaft 

Q:

Konzept des generationalen Ordnens 

A:

Geschehen der Bearbeitung des Altersgruppenverhältnisses auf Macroebene erfasst


-> auch auf Microebene der unmittelbaren Interaktion (Eltern Kind)

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