Sozialpsychologie In Der Gesellschaft Und Im Arbeitsleben an der Hochschule München | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Sozialpsychologie in der Gesellschaft und im Arbeitsleben an der Hochschule München

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Beobachtungsfelder der Sozialpsychologie
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- Innerhalb des Individuums (individual)

- Zwischen Individuen (interpersonal)

- innerhalb einer Gruppe (intragruppal)

- zwischen Gruppen (intergruppal)

-Menschenmassen (crowds & Masses)
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Was ist Sozialpsychologie?

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Als Teilgebiet der Psychologie beschäftigt sich die Sozialpsychologie mit dem Erleben und Verhalten von Menschen in Interaktion mit Ihrer sozialen Umwelt ( Individium allein oder Kontext der Gruppe)


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Psychologischer Forschungsprozess
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1. Anfängliche Beobachtungen/Frage
2. Hypothesenbildung
3. Konzeption d. untersuchung
4. Datenauswertung + Schlussfolgerun
5. Veröffentlichung der Ergebnisse
6. Diskussion der ungelösten Fragen
7. Lösung offener Fragen

Theorie​= geordnete Menge von Begriffen/Aussagen, die Phönomene erklärt

Hypthese= überprüfbare Aussage über den Zusammenhang zwischen Ursache und Folgen

Wissenschaftliche Methoden= allg. gültige Sammlung von Vorgehensweisen zur Sammlung von Daten zur Überprüfung
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Wissenschaftlichtheoretische Grundlagen
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Empirismus= Idee, dass Daten/ Beobachtungen, Schlussfolgerungentheoretisch relevante Aussagen/Hypothesen zulassen

kritischer Rationalismus​= Ansatz, Hypothesen durch unstimmige Beobachtungen zu verwerfen







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Forschungsmethoden in der Sozialpsychologie
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„SP ist der Versuch, zu verstehen und erklären, wie die Gedanken, Gedühle und Verhaltensweisen von Personen durch tatsächliche, vorgestellte oder erschlossene Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst wird“ 

Determinus: Alle Ergebnisse sind Ergebnis von spezifischer Kausalfaktoren
       Ursache -> Wirkung

Kausalität von Erlebnis- und Verhaltenseffekten, sowie deren psychologischen vermittelnden Mechanismen 
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Quantitative Befragung
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 Ziel dieser quantitativen Untersuchungsmethode ist die numerische Darstellung eines empirischen Sachverhaltes  hierzu werden den Befragten Fragebögen zu bestimmten Sachverhalten vorgelegt
 Beispiel: Eltern werden gefragt, wie häufig ihre Kinder pro Woche aggressive Medieninhalte (Filme, Videospiele) konsumieren
 Die Angaben werden meist auf Messskalen (z.B. Likertskala von 1 bis 7: 1 = nicht häufig, 7 = sehr häufig) erfasst und anschließend mittels statistischer Methoden analysiert
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Problem von Schemata
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 Schemata sind Veränderungen gegenüber ziemlich resistent
Frey (2013)

 Beispiel: Ein Lehrer hat das Schema, dass Jungs von Natur aus besser in Mathe sind als Mädchen->Wirkung der sich selbst erfüllenden Prophezeiung->die Erfahrung, die der Lehrer macht, bestätigt fatalerweise sein Schema!

 „Herrschaft des Irrtums“ (Merton, 1948/1995, S. 401): „Den tatsächlichen Verlauf der Ereignisse [kann man] als Beweis dafür zitieren, dass [man] von Anfang an recht hatte“
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Quantitaive Befragung - Vor- & Nachteile
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 Vorteile:
o Geringer Arbeits- und Kostenaufwand
o Möglichkeit der Introspektion (d.h. Personen können auch nach ihren Gedanken und nach ihren Gefühlszuständen befragt werden)

 Nachteile:
o Leichte Verfälschbarkeit (Problem der sozialen Erwünschtheit:
Personen tendieren dazu, ihre Angaben zu beschönigen)
o Keine Aussage über Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen möglich
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Verhaltensbeobachtung
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 Die Beobachtung von Verhalten ist ein wichtiger Baustein im Methodenkanon der Sozialpsychologie
 Nichtreaktive bzw. verdeckte Methoden der Verhaltens- beobachtung erfolgen ohne direkte Teilnahme des Forschers. Sie erlauben es, menschliche Einstellungen oder auch Persönlichkeitseigenschaften aus den Spuren des Verhaltens der Beobachteten zu erschließen.
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Verhaltensbeobachtung - Beispiele
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 Studien zum »Littering« (Umweltverschmutzung durch Wegwerfen von Müll) (z.B. Cialdini & Baumann, 1981): Die Forscher stellten fest, dass sie den Wahlausgang durch das Zählen der weggeworfenen Wahlpamphlete, die sie vorher ausgeteilt hatten, vorhersagen konnten, da die Anhänger des Wahlsiegers eher an den Pamphleten festhielten

 Studie von Gosling (2009): Ein unordentlicher Schreibtisch im Büro deutet auf fehlende Gewissenhaftigkeit der jeweiligen Person hindeutet
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Gegenstand der Sozialpsychologie: Situative oder personale Erklärung menschlichen Verhaltens
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DENKEN + Fühlen = Determinanten menschlichen Verhaltens

 => Wechselwirkung zwischen Situation- und Persönlichkeitseigenschaften
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Ausführende Funktion des Selbst
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 Das Selbst hat bedeutsamen Einfluss auf Entscheidungsfindung, Zielsetzungen und Verhalten (Selbstregulation; Baumeister et al., 1998)

Selbstregulation wird benötigt, Ziele, die wir uns gesteckt haben, auch in Verhalten umzusetzen

Ego-Depletion ( Selbst-Erschöpfung):
o Um bei einer Handlung Selbstkontrolle auszuüben, muss das
Selbst Energie aufwenden
o Steht diese Energie anschließend nicht mehr in einem benötigten Ausmaß zur Verfügung, so ist die Fähigkeit zur Selbstkontrolle vorübergehend beeinträchtigtEgo Depletion
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie in der Gesellschaft und im Arbeitsleben Kurs an der Hochschule München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Beobachtungsfelder der Sozialpsychologie
A:
- Innerhalb des Individuums (individual)

- Zwischen Individuen (interpersonal)

- innerhalb einer Gruppe (intragruppal)

- zwischen Gruppen (intergruppal)

-Menschenmassen (crowds & Masses)
Q:
Was ist Sozialpsychologie?

A:

Als Teilgebiet der Psychologie beschäftigt sich die Sozialpsychologie mit dem Erleben und Verhalten von Menschen in Interaktion mit Ihrer sozialen Umwelt ( Individium allein oder Kontext der Gruppe)


Q:
Psychologischer Forschungsprozess
A:
1. Anfängliche Beobachtungen/Frage
2. Hypothesenbildung
3. Konzeption d. untersuchung
4. Datenauswertung + Schlussfolgerun
5. Veröffentlichung der Ergebnisse
6. Diskussion der ungelösten Fragen
7. Lösung offener Fragen

Theorie​= geordnete Menge von Begriffen/Aussagen, die Phönomene erklärt

Hypthese= überprüfbare Aussage über den Zusammenhang zwischen Ursache und Folgen

Wissenschaftliche Methoden= allg. gültige Sammlung von Vorgehensweisen zur Sammlung von Daten zur Überprüfung
Q:
Wissenschaftlichtheoretische Grundlagen
A:
Empirismus= Idee, dass Daten/ Beobachtungen, Schlussfolgerungentheoretisch relevante Aussagen/Hypothesen zulassen

kritischer Rationalismus​= Ansatz, Hypothesen durch unstimmige Beobachtungen zu verwerfen







Q:
Forschungsmethoden in der Sozialpsychologie
A:
„SP ist der Versuch, zu verstehen und erklären, wie die Gedanken, Gedühle und Verhaltensweisen von Personen durch tatsächliche, vorgestellte oder erschlossene Anwesenheit anderer Menschen beeinflusst wird“ 

Determinus: Alle Ergebnisse sind Ergebnis von spezifischer Kausalfaktoren
       Ursache -> Wirkung

Kausalität von Erlebnis- und Verhaltenseffekten, sowie deren psychologischen vermittelnden Mechanismen 
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Q:
Quantitative Befragung
A:
 Ziel dieser quantitativen Untersuchungsmethode ist die numerische Darstellung eines empirischen Sachverhaltes  hierzu werden den Befragten Fragebögen zu bestimmten Sachverhalten vorgelegt
 Beispiel: Eltern werden gefragt, wie häufig ihre Kinder pro Woche aggressive Medieninhalte (Filme, Videospiele) konsumieren
 Die Angaben werden meist auf Messskalen (z.B. Likertskala von 1 bis 7: 1 = nicht häufig, 7 = sehr häufig) erfasst und anschließend mittels statistischer Methoden analysiert
Q:
Problem von Schemata
A:
 Schemata sind Veränderungen gegenüber ziemlich resistent
Frey (2013)

 Beispiel: Ein Lehrer hat das Schema, dass Jungs von Natur aus besser in Mathe sind als Mädchen->Wirkung der sich selbst erfüllenden Prophezeiung->die Erfahrung, die der Lehrer macht, bestätigt fatalerweise sein Schema!

 „Herrschaft des Irrtums“ (Merton, 1948/1995, S. 401): „Den tatsächlichen Verlauf der Ereignisse [kann man] als Beweis dafür zitieren, dass [man] von Anfang an recht hatte“
Q:
Quantitaive Befragung - Vor- & Nachteile
A:
 Vorteile:
o Geringer Arbeits- und Kostenaufwand
o Möglichkeit der Introspektion (d.h. Personen können auch nach ihren Gedanken und nach ihren Gefühlszuständen befragt werden)

 Nachteile:
o Leichte Verfälschbarkeit (Problem der sozialen Erwünschtheit:
Personen tendieren dazu, ihre Angaben zu beschönigen)
o Keine Aussage über Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen möglich
Q:
Verhaltensbeobachtung
A:
 Die Beobachtung von Verhalten ist ein wichtiger Baustein im Methodenkanon der Sozialpsychologie
 Nichtreaktive bzw. verdeckte Methoden der Verhaltens- beobachtung erfolgen ohne direkte Teilnahme des Forschers. Sie erlauben es, menschliche Einstellungen oder auch Persönlichkeitseigenschaften aus den Spuren des Verhaltens der Beobachteten zu erschließen.
Q:
Verhaltensbeobachtung - Beispiele
A:
 Studien zum »Littering« (Umweltverschmutzung durch Wegwerfen von Müll) (z.B. Cialdini & Baumann, 1981): Die Forscher stellten fest, dass sie den Wahlausgang durch das Zählen der weggeworfenen Wahlpamphlete, die sie vorher ausgeteilt hatten, vorhersagen konnten, da die Anhänger des Wahlsiegers eher an den Pamphleten festhielten

 Studie von Gosling (2009): Ein unordentlicher Schreibtisch im Büro deutet auf fehlende Gewissenhaftigkeit der jeweiligen Person hindeutet
Q:
Gegenstand der Sozialpsychologie: Situative oder personale Erklärung menschlichen Verhaltens
A:
DENKEN + Fühlen = Determinanten menschlichen Verhaltens

 => Wechselwirkung zwischen Situation- und Persönlichkeitseigenschaften
Q:
Ausführende Funktion des Selbst
A:
 Das Selbst hat bedeutsamen Einfluss auf Entscheidungsfindung, Zielsetzungen und Verhalten (Selbstregulation; Baumeister et al., 1998)

Selbstregulation wird benötigt, Ziele, die wir uns gesteckt haben, auch in Verhalten umzusetzen

Ego-Depletion ( Selbst-Erschöpfung):
o Um bei einer Handlung Selbstkontrolle auszuüben, muss das
Selbst Energie aufwenden
o Steht diese Energie anschließend nicht mehr in einem benötigten Ausmaß zur Verfügung, so ist die Fähigkeit zur Selbstkontrolle vorübergehend beeinträchtigtEgo Depletion
Sozialpsychologie in der Gesellschaft und im Arbeitsleben

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