Klinische Psychologie & Psychotherapie an der Hochschule Magdeburg-Stendal | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Klinische Psychologie & Psychotherapie an der Hochschule Magdeburg-Stendal

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TESTE DEIN WISSEN

Was meint der Begriff „Joining“ in der Familientherapie

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TESTE DEIN WISSEN

•(Alle) Interventionen zum Beziehungsaufbau  Herstellen einer stabilen Beziehung für Sicherheit und Abbau negativer Emotionen

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TESTE DEIN WISSEN

Worin besteht der Unterschied zwischen der Kybernetik 1. und 2. Ordnung.

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TESTE DEIN WISSEN

Kybernetik erster Ordnung:  

Berücksichtigung komplexer Systeme
•Annahme, dass diese objektivierbar
seien
•Therapeut als außenstehender Experte in
der Analyse und Beurteilung


Kybernetik 2. Ordnung
Keine Objektivierbarkeit
•Therapeut als Beobachter nicht
neutral, sondern Teil des Systems
•Durch Beobachtung kann sich das
Phänomen ändern


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TESTE DEIN WISSEN

Nennen zwei Psychotherapieverfahren, die der dritten Welle zugeordnet werden.  

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TESTE DEIN WISSEN

Dialektisch behaviorale Therapie (DBT); Schematherapie

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TESTE DEIN WISSEN

Skizzieren Sie die Besonderheiten des systemischen Ansatzes

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TESTE DEIN WISSEN

Ausgangspunkt: Fokus verlagert von einzelnen, isolierten Patienten zu….

Psychosoziales Umfeld als wesentliche Komponente bei der
Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung psychischer Störungen

Besonderheit:
Psychisch erkrankter
Klient ≠ Einzelperson
sondern Teil eines
dysfunktionalen, sozialen Systems , auf welches er reagiert und es
(durch Aufnahme einer pathologischen Rolle) aufrechterhält stabilisiert

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Warum versteht sich die Humanistische Psychologie als Dritte Kraft?

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  • Menschenbild: Der Mensch gilt als gesund 
  • Zentrale Frage: Was der Mensch brauch, um gesund zu bleiben? 
  • Aktuelles Beziehungserleben 
  • Gegenwart 
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Was sind die Therapieziele einer gesprächspsychotherapeutischen Behandlung?

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TESTE DEIN WISSEN

Fallen lassen von Fassaden --> Akzeptanz der eigenen „wahren“ Person  Kongruenz

•Entwicklung zu mehr Selbstbestimmung, Autonomie und Verantwortung für sich selbst 

• Entw. Mehr Offenheit für Erfahrungen

•Entw. Akzeptanz der anderen Mitmenschen

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie 3 prominente Vertreter, die der Humanistischen Psychologie zugeordnet werden können.

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C. Rogers (Gesprächspsychotherapie),  A. Maslow, (Selbstverwirklichung als Motivation und Bedürfnis) F. Perls (Gestalttherapie), J. Moreno (Psychodrama)

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Beschreiben Sie die drei Wellen der Verhaltenstherapie.

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1.Welle: •Entwicklung der Methoden aus dieser Phase stammen viel aus tierexperimenteller

Forschung (z. Klassisches Konditionieren, Operantes Konditionieren) 

•Konditionierung muss permanent aufrecht gehalten werden, da die Konditionierung sich

sonst wieder aufhebt

•Fokus lag auf dem objektiv, beobachtbaren Verhaltens, Kognitionen spielten hier noch keine Rolle

•Ziel der Methoden ist das Umlernen dysfunktionalen Verhaltens,  Methoden hierfür

sind/waren klassisches und operantes Konditionieren, systematische Desensibilisierung


2. Welle

•Durch weitere Forschung und Erkenntnisse (bspw. Lernen am Modell ) wurden immer stärker Kognitionen mit in die Theorien einbezogen

•Damit wird der [ subjektive Konstruktivismus] einbezogen und um die inneren Repräsentanzen erweitert

•Damit kommen die [ kognitiven Schemata] einer Person ins Spiel

•Ziel der Methoden aus dieser Phase ist die Aufhebung des dysfunktionalen Verhaltens

durch das Aufbrechen der kognitiven Schemata (  Änderung der subjektiven Annahmen der Person)

•Methoden sind beispielsweise kognitive Therapie nach Beck oder Rational Emotive

Therapie nach Ellies (ABC Schema)


3.Welle

Aus den Ansätzen der zweiten Welle wurden die Methoden der dritten Welle

weiterentwickelt, gleichzeitig kamen hier Ansätze aus den humanistischen und psychodynamischen Verfahren hinzu

•Die Methodik läuft mehr in Richtung [ achtsamkeitsbasierter Techniken ], wie beispielsweise Dialektisch behaviorale Therapie (DBT); Schematherapie, emotionsfokussierte Therapie, etc.

•Ziel sind Veränderungen zweiter Ordnung




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Worin besteht der große Unterschied, wenn man die ersten beiden Wellen mit der dritten Welle vergleicht?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Welle:  konkretes, beobachtbares Verhalten
  2. Welle: Verhalten + innere Respräsentanzen  (1 & 2 Welle Veränderungen erster Ordnung) 

3.Welle: Verhalten, innere Repräsentanzen, Erleben, Emotionen, Kognitionen 

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Was ist shaping und chaining?

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Shaping:

  • Schrittweise Ausformung von Verhalten, wobei zunächst erste Elemente und Ansatzpunkte des Zielverhaltens positiv verstärkt werden.
  • Im Rahmen des Fortschritts werden die Annäherungen schrittweise nunmehr diskriminativ verstärkt.
  • Beispiele: Ausformung kooperativen Verhaltens und sprachlicher Fähigkeiten bei Kindern

Chaining 

Aufbau einer komplexen Verhaltensweise Das letzte Element der Kette wird als erstes verstärkt



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Erläutern Sie an einem Beispiel den Zustand der Inkongruenz.

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TESTE DEIN WISSEN

Einerseits unterstützt die  Selbstaktualisierungstendenz das Selbstkonzept, verschönt das Bild, das man von sich selbst hat, andererseits strebt der Organismus danach, seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. 

Organismus und Selbst drängen in unterschiedliche Richtungen. Der daraus deutlich werdende Konflikt ist die Grundlage der Angst

 z.b Ein Draufgänger, der sonst immer mutig ist und es allen beweisen möchte, steht plötzlich auf einer Klippe und bekommt Höhenangst

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Was bedeutet „identifizierter Patient“?

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Teil eines
dysfunktionalen, sozialen Systems , auf welches er reagiert und es
(durch Aufnahme einer pathologischen Rolle) aufrechterhält stabilisiert

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Q:

Was meint der Begriff „Joining“ in der Familientherapie

A:

•(Alle) Interventionen zum Beziehungsaufbau  Herstellen einer stabilen Beziehung für Sicherheit und Abbau negativer Emotionen

Q:

Worin besteht der Unterschied zwischen der Kybernetik 1. und 2. Ordnung.

A:

Kybernetik erster Ordnung:  

Berücksichtigung komplexer Systeme
•Annahme, dass diese objektivierbar
seien
•Therapeut als außenstehender Experte in
der Analyse und Beurteilung


Kybernetik 2. Ordnung
Keine Objektivierbarkeit
•Therapeut als Beobachter nicht
neutral, sondern Teil des Systems
•Durch Beobachtung kann sich das
Phänomen ändern


Q:

Nennen zwei Psychotherapieverfahren, die der dritten Welle zugeordnet werden.  

A:

Dialektisch behaviorale Therapie (DBT); Schematherapie

Q:

Skizzieren Sie die Besonderheiten des systemischen Ansatzes

A:

Ausgangspunkt: Fokus verlagert von einzelnen, isolierten Patienten zu….

Psychosoziales Umfeld als wesentliche Komponente bei der
Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung psychischer Störungen

Besonderheit:
Psychisch erkrankter
Klient ≠ Einzelperson
sondern Teil eines
dysfunktionalen, sozialen Systems , auf welches er reagiert und es
(durch Aufnahme einer pathologischen Rolle) aufrechterhält stabilisiert

Q:

Warum versteht sich die Humanistische Psychologie als Dritte Kraft?

A:
  • Menschenbild: Der Mensch gilt als gesund 
  • Zentrale Frage: Was der Mensch brauch, um gesund zu bleiben? 
  • Aktuelles Beziehungserleben 
  • Gegenwart 
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Q:

Was sind die Therapieziele einer gesprächspsychotherapeutischen Behandlung?

A:

Fallen lassen von Fassaden --> Akzeptanz der eigenen „wahren“ Person  Kongruenz

•Entwicklung zu mehr Selbstbestimmung, Autonomie und Verantwortung für sich selbst 

• Entw. Mehr Offenheit für Erfahrungen

•Entw. Akzeptanz der anderen Mitmenschen

Q:

Nennen Sie 3 prominente Vertreter, die der Humanistischen Psychologie zugeordnet werden können.

A:

C. Rogers (Gesprächspsychotherapie),  A. Maslow, (Selbstverwirklichung als Motivation und Bedürfnis) F. Perls (Gestalttherapie), J. Moreno (Psychodrama)

Q:

Beschreiben Sie die drei Wellen der Verhaltenstherapie.

A:

1.Welle: •Entwicklung der Methoden aus dieser Phase stammen viel aus tierexperimenteller

Forschung (z. Klassisches Konditionieren, Operantes Konditionieren) 

•Konditionierung muss permanent aufrecht gehalten werden, da die Konditionierung sich

sonst wieder aufhebt

•Fokus lag auf dem objektiv, beobachtbaren Verhaltens, Kognitionen spielten hier noch keine Rolle

•Ziel der Methoden ist das Umlernen dysfunktionalen Verhaltens,  Methoden hierfür

sind/waren klassisches und operantes Konditionieren, systematische Desensibilisierung


2. Welle

•Durch weitere Forschung und Erkenntnisse (bspw. Lernen am Modell ) wurden immer stärker Kognitionen mit in die Theorien einbezogen

•Damit wird der [ subjektive Konstruktivismus] einbezogen und um die inneren Repräsentanzen erweitert

•Damit kommen die [ kognitiven Schemata] einer Person ins Spiel

•Ziel der Methoden aus dieser Phase ist die Aufhebung des dysfunktionalen Verhaltens

durch das Aufbrechen der kognitiven Schemata (  Änderung der subjektiven Annahmen der Person)

•Methoden sind beispielsweise kognitive Therapie nach Beck oder Rational Emotive

Therapie nach Ellies (ABC Schema)


3.Welle

Aus den Ansätzen der zweiten Welle wurden die Methoden der dritten Welle

weiterentwickelt, gleichzeitig kamen hier Ansätze aus den humanistischen und psychodynamischen Verfahren hinzu

•Die Methodik läuft mehr in Richtung [ achtsamkeitsbasierter Techniken ], wie beispielsweise Dialektisch behaviorale Therapie (DBT); Schematherapie, emotionsfokussierte Therapie, etc.

•Ziel sind Veränderungen zweiter Ordnung




Q:

Worin besteht der große Unterschied, wenn man die ersten beiden Wellen mit der dritten Welle vergleicht?

A:
  1. Welle:  konkretes, beobachtbares Verhalten
  2. Welle: Verhalten + innere Respräsentanzen  (1 & 2 Welle Veränderungen erster Ordnung) 

3.Welle: Verhalten, innere Repräsentanzen, Erleben, Emotionen, Kognitionen 

Q:

Was ist shaping und chaining?

A:

Shaping:

  • Schrittweise Ausformung von Verhalten, wobei zunächst erste Elemente und Ansatzpunkte des Zielverhaltens positiv verstärkt werden.
  • Im Rahmen des Fortschritts werden die Annäherungen schrittweise nunmehr diskriminativ verstärkt.
  • Beispiele: Ausformung kooperativen Verhaltens und sprachlicher Fähigkeiten bei Kindern

Chaining 

Aufbau einer komplexen Verhaltensweise Das letzte Element der Kette wird als erstes verstärkt



Q:

Erläutern Sie an einem Beispiel den Zustand der Inkongruenz.

A:

Einerseits unterstützt die  Selbstaktualisierungstendenz das Selbstkonzept, verschönt das Bild, das man von sich selbst hat, andererseits strebt der Organismus danach, seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. 

Organismus und Selbst drängen in unterschiedliche Richtungen. Der daraus deutlich werdende Konflikt ist die Grundlage der Angst

 z.b Ein Draufgänger, der sonst immer mutig ist und es allen beweisen möchte, steht plötzlich auf einer Klippe und bekommt Höhenangst

Q:

Was bedeutet „identifizierter Patient“?

A:

Teil eines
dysfunktionalen, sozialen Systems , auf welches er reagiert und es
(durch Aufnahme einer pathologischen Rolle) aufrechterhält stabilisiert

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