unternehmensführung an der Hochschule Hof

Karteikarten und Zusammenfassungen für unternehmensführung an der Hochschule Hof

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Beispielhafte Karteikarten für unternehmensführung an der Hochschule Hof auf StudySmarter:

Nennen Sie die fünf wesentlichen Schritte, die im Rahmen der strategischen Zielplanung vom Top-Management durchzuführen sind.

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Das Unternehmen „IKEA“ hat vor kurzem einen Preis für eine vorbildliche Corporate Identity erhalten. Definieren Sie kur den Begriff „CI“ und erläutern Sie zwei Bestandteile einer CI anhand des Unternehmens „IKEA“! [Übertragungsfrage; 5 Punkte Theorie, 5 Punkte Übertragung]

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Die Bildung strategischer Geschäftsfelder ist eine wesentliche Voraussetzung für
die Entwicklung von Strategien. Wie lassen sich strategische Geschäftsfelder
definieren und welche Abgrenzungsmöglichkeiten gibt es?

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Im Rahmen des strategischen Managements bildet die strategische Analyse einen
wichtigen Baustein. Welche 3 großen Bereiche gilt es hier zu analysieren? Nennen
Sie zu jedem Bereich ein Analyseinstrument!

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Erläutern Sie kurz das Instrument „Benchmarking“!

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Wie lässt sich mit Hilfe der Wertschöpfungskette ein Benchmarking im
Unternehmen durchführen?

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Die Elektro-Handelskette Saturn hat viele Jahre mit dem Slogan: „Wir hassen teuer!“ in den Medien geworben. Welche Grundstrategie nach Porter verfolgt Saturn. Erläutern Sie kurz zwei Maßnahmen, wie sich diese Strategie konsequent umsetzen lässt!

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Stellen Sie den Finanzmittelfluss (Cashflow) in der BCG-Matrix kurz dar!

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In den letzten 20 Jahren haben Technologie-Portfolios immer mehr an Bedeutung gewonnen. Erläutern Sie kurz zwei wesentliche Ursachen dafür!

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Im Rahmen der Strukturierung von Unternehmenszielen werden zunehmend „Balanced Scorecard Modelle“ eingesetzt. Erläutern Sie kurz den grundsätzlichen Aufbau dieser Modelle und nennen Sie pro Perspektive die dazugehörige Kennzahl a., je ein konkretes Ziel b. und Maßnahmen c.!

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Erläutern Sie kurz vier wesentliche Funktionen von Budgets.

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Erläutern Sie kurz den Begriff „Zero – Base – Budgeting“!

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Beispielhafte Karteikarten für unternehmensführung an der Hochschule Hof auf StudySmarter:

unternehmensführung

Nennen Sie die fünf wesentlichen Schritte, die im Rahmen der strategischen Zielplanung vom Top-Management durchzuführen sind.

• Unternehmenspolitik /-philosophie/-kultur festlegen
• Unternehmensleitbild (ergänzt durch Führungsleitsätze) aus dem drüber zusammenfassen
• Corporate Identity darauf aufbauen
• Strategische, oberste Ziele festlegen
• unternehmerische Betätigungsfelder definieren

unternehmensführung

Das Unternehmen „IKEA“ hat vor kurzem einen Preis für eine vorbildliche Corporate Identity erhalten. Definieren Sie kur den Begriff „CI“ und erläutern Sie zwei Bestandteile einer CI anhand des Unternehmens „IKEA“! [Übertragungsfrage; 5 Punkte Theorie, 5 Punkte Übertragung]

• CI = Image, Fremdbild des Unternehmens in der Öffentlichkeit
• Ziel ist gutes Wahrnehmung bei Stakeholdern, Öffentlichkeit
• Unternehmensverhalten:
o muss gelebt werden („schwedische“ Werbung)
o Wort und Taten müssen stimmig sein (schwedische Farben)
• Unternehmenserscheinungsbild
o optischer Auftritt erleichtert Identifikation in der Öffentlichkeit
(typische Farben blau & gelb)
o Kontinuität und Wandel zugleich erforderlich
• Gestaltungselemente: Gebäudearchitektur (Labyrinth innen, blau & gelb von außen)
• Unternehmenskommunikation:
o Werbung (wirkt typisch schwedisch, schwedischer Akzent)

unternehmensführung

Die Bildung strategischer Geschäftsfelder ist eine wesentliche Voraussetzung für
die Entwicklung von Strategien. Wie lassen sich strategische Geschäftsfelder
definieren und welche Abgrenzungsmöglichkeiten gibt es?

Ansoff-Matrix und Abell-Schema ist hier falsch
strategische Geschäftsfelder (SGF):
• autonome Planungseinheiten, für die eine eigenständige Strategie
formuliert werden wegen unterschiedlicher:
o Konkurrenzsituationen
o Nachfragebedingungen
o unternehmensinterner Bedingungen

o Umweltbedingungen

Abgrenzungsmöglichkeiten:
• Produktgruppen / Sortimentsteile
• Märkte / Marktsegmente
• Technologien
➔ Verfahren: ein-& mehrdimensionale SGF-Bildungen möglich

unternehmensführung

Im Rahmen des strategischen Managements bildet die strategische Analyse einen
wichtigen Baustein. Welche 3 großen Bereiche gilt es hier zu analysieren? Nennen
Sie zu jedem Bereich ein Analyseinstrument!

• Bereich 1: Umweltanalyse (externe Faktoren, die vom Unternehmen
nicht beeinflusst werden können)
o Stärkenanalyse (Strengths)
o Schwächenanalyse (Weaknesses)
o Cross-Impact-Matrix

• Bereich 2: Unternehmensanalyse (interne Faktoren, die vom
Unternehmen beeinflusst werden können)
o Chancenanalyse (Opportunities)
o Risikenanalyse (Threats)
o Wertschöpfungskette
➔ Forderung nach SWOT-Analyse

• Bereich 3: Branchenanalyse 

o 5-Forces-Modell

unternehmensführung

Erläutern Sie kurz das Instrument „Benchmarking“!

• Bench = Bestmarke
• Motto: „Lernen von den Besten der Besten“
• Vergleich eigener Produkte, Prozesse, Methoden mit den besten
Konkurrenten
Ziele:
• festgestellte Abweichungen in konkrete Maßnahmen umwandeln

• Benchmarking muss sich nicht auf eine Branche beziehen
• Benchmarking sollte kontinuierlich und systematisch erfolgen
Umsetzung:
• Abweichungen feststellen und in konkrete Maßnahmen umwandeln

unternehmensführung

Wie lässt sich mit Hilfe der Wertschöpfungskette ein Benchmarking im
Unternehmen durchführen?

→ kurze Antwort: Benchmarking in jedem Bereich der Wertschöpfungskette
durchführen und in jedem Bereich ein Vergleichsunternehmen suchen

lange Antwort

Vorbereitung:
• Gegenstand des Benchmarkings festlegen
• Auswahl von Kennzahlen zur Beurteilung
• Auswahl eines Vergleichsunternehmens
• Datengewinnung: Fachzeitschriften, Messen, Betriebsvergleiche
Analyse:
• Bestimmung der Leistungslücken
• Ermittlung der Ursachen der Leistungslücken
• Prognose über zukünftige Entwicklung der Leistungslücken
Umsetzung:
• Vereinbarung von Zielen und Strategien
• Aufstellen von Aktionsplänen
• Durchführung
• Kontrolle des Fortschritts
• Wiederholung des Benchmarks (Soll-Ist-Vergleich)

unternehmensführung

Die Elektro-Handelskette Saturn hat viele Jahre mit dem Slogan: „Wir hassen teuer!“ in den Medien geworben. Welche Grundstrategie nach Porter verfolgt Saturn. Erläutern Sie kurz zwei Maßnahmen, wie sich diese Strategie konsequent umsetzen lässt!

Grundstrategie: Kostenführerschaft
Umsetzung
o hauseigene Marken
o Stückkostensenkung durch Einkauf von großen Mengen (→ günstigere Produkte, Rabattaktionen) [→ nur Stückkostensenkung reicht nicht als Antwort (weil es ist ein Händler, kein Produzent!)]

unternehmensführung

Stellen Sie den Finanzmittelfluss (Cashflow) in der BCG-Matrix kurz dar!

  • Cash Cows finanzieren Stars, Question Marks & sich selber
  • Poor Dogs finanzieren sich solange es geht selber und werden, wenn das nicht mehr geht, abgestoßen

unternehmensführung

In den letzten 20 Jahren haben Technologie-Portfolios immer mehr an Bedeutung gewonnen. Erläutern Sie kurz zwei wesentliche Ursachen dafür!

Ursachen:
o Entwicklungs- und Entsorgungszyklen werden immer bedeutender, Marktphasen aber immer kürzer
o Keine Bewertung von SGF sondern Bewertung der zum Einsatz kommenden Produkt- und Geschäftstechnologien
o Technik im Produkt entscheidet über Marktfähigkeit des Produkts (nicht-digitalisiertes Auto heute ist nix, total-digitalisiertes aber evtl. auch!)
o FuE wird immer teurer

unternehmensführung

Im Rahmen der Strukturierung von Unternehmenszielen werden zunehmend „Balanced Scorecard Modelle“ eingesetzt. Erläutern Sie kurz den grundsätzlichen Aufbau dieser Modelle und nennen Sie pro Perspektive die dazugehörige Kennzahl a., je ein konkretes Ziel b. und Maßnahmen c.!

➢ Balanced Scorecard Modelle = ausgewogene Kennzahlentafel (extern orientierte und intern orientierte Messgrößen, gibt 4 Bereiche)
➢ pro Bereich gibt es ein Ziel, eine Kennzahl, eine Kennzahlvorgabe und eine Maßnahme

4 Perspektiven werden betrachtet und zueinander in Verbindung gesetzt:
1. finanzielle Perspektive (Ergebnis)
a. Cashflow
b. Cashflow um x% (10%) steigern
c. neues Controllingsystem einführen;
Definition von Kostenstellenverantwortlichen
2. Kundenperspektive (Markt & Kunden)
a. gewonnene Neukunden
b. Anzahl Neukunden um x% (15%) steigern

c. Prämiensystem für Verkauf;
Neukunden-Offensive
3. Perspektive der internen Prozesse (Produkte & Prozesse)
a. Ausschussquote
b. Ausschussquote um x% (10%) verringern
c. Mitarbeiter auf Ausschuss ansprechen;
Schulung der Meister
4. Mitarbeiterperspektive (Mitarbeiter)
a. Lohnfortzahlungsquote
b. Lohnfortzahlung um x% (2%) senken
c. Lohnfortzahlungscontrolling aufbauen;
Rückkehrgespräche einführen

unternehmensführung

Erläutern Sie kurz vier wesentliche Funktionen von Budgets.

Budgets dienen zur Zielerreichung und sind genau einem Bereich zugeordnet

• Orientierungsfunktion: Verantwortungsträger hat detaillierte Informationen über seine Zielvorgaben und deren Beitrag zum Gesamtziel was wird von mir erwartet
• Ermächtigungsfunktion: Verantwortungsträger erhält Erlaubnis, die zur Zielerreichung erforderlichen Mittel in einem definierten Umfang zu verwenden wer darf das Geld verwenden
• Motivationsfunktion: Verantwortungsträger wird durch
eigenverantwortliche Verwendung der Mittel motiviert, wenn er sich mit Zielen identifiziert mit Geld spielen motiviert
• Koordinationsfunktion: durch die Verteilung der knappen Mittel auf die

einzelnen Bereiche werden diese auf Gesamtzielsetzung hin
ausgerichtet, spätere Konflikte werden verhindert des Unternehmens werden aufgeteilt und so koordiniert Gesamtziele
• Kontrollfunktion: Budgets erlauben eine laufende Kontrolle über den
Stand der Zielerreichung bzw. der Mittelverwendung noch übrig um das Ziel zu erreichen

unternehmensführung

Erläutern Sie kurz den Begriff „Zero – Base – Budgeting“!

• neue Form der Budgetierung, um Probleme der bisherigen Vorgehensweise zu verhindern
• Verantwortungsbereich muss das von ihm geforderte Budget von
Grund auf (= Zero-Base = von Null an) und nicht aus Vorjahreswerten
rechtfertigen

• grundsätzlich werden alle Aktivitäten & Verantwortungsbereiche in
Frage gestellt (Beweislast wird umgekehrt)
• nicht regelmäßig anwendbar, da teilweise sehr große Unruhe damit
erzeugt wird (sehr radikaler Ansatz)

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