Allgemeine Psychologie I an der Hochschule Harz | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie I an der Hochschule Harz

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TESTE DEIN WISSEN

Worin besteht der Primacy-Recency-Effekt?


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TESTE DEIN WISSEN
  • erste und letzte Items werden am ehesten behalten
  • erste Items: bessere Gelegenheit in Langzeitspeicher zu gelangen
  • letzte Items: können aus dem Kurzzeitspeicher abgerufen werden
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Erklären Sie das Prinzip der Encodierungsspezifität an einem Beispiel.



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TESTE DEIN WISSEN
  • Erinnerungsleistung umso besser, je stärker sich Informationen bei Encodierung und Abrufsituation überlappen
  • Entscheidend nicht nur Zielinformationen, sondern auch gesamter Kontext in dem die Informationen verarbeitet werden


→ Abrufschlüssel müssen spezifisch sein


Beispiel: Marcel konnte sich nicht erinnern, doch durch das Eintunken seiner Madeleine in den Lindenblütentee und der Vermischung der Geschmäcker konnte er sich an viele Details erinnern - Sonntagmorgen bei seiner Tante, das graue Haus...


  • reiner Anblick der Madeleine (Kontextreiz) löst keine Erinnerung aus, da auch in anderen Kontexten wahrgenommen (z.B. Bäckerei)


→ Kontextreiz, der in sehr vielen Zusammenhängen vorkommt kann nicht als Erinnerungshilfe dienen

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Was ist der Stroop-Effekt?


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  • man kann Wörter nicht auf Oberflächenmerkmale hin beurteilen, ohne dabei den Sinn zu verarbeiten
  • Bennen-Zeiten verzögern sich, wenn Wörter Farbbegriffe sind - wurden in anderen Farben geschrieben - man soll Farbe nennen, in der Wörter geschrieben sind
  • Wörter werden auch dann verarbeitet, wenn aktiv versucht wird, das zu unterdrücken
  • Verstehen von Wörtern ist ein automatischer, schwer zu kontrollierender Prozess
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Werbung wird schlechter erinnert, wenn sie gemeinsam mit anderer Werbung für ähnliche Produkte präsentiert wird (im Vergleich zu gemeinsamen Präsentation unähnlicher Produkte). Warum ist das so?


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  •  im Werbeblock bspw. mehrere Waschmittelwerbungen von unterschiedlichen Herstellern gezeigt werden
  • Knoten "Waschmittel": Sternförmige Vernetzung zu den Herstellern
  • Problem: keine Zuordnung mehr möglich, welcher Hersteller zu welchem Spot gehört ("Gedächtnisspur" folgend)
  • Ausnahme: ein Spot war extrem hervorstechend
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Was ist eine absolute Reizschwelle? Wie ist die absolute Reizschwelle definiert?


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  • Schwelle eines Reizes, die überschritten werden muss, um diesen wahrzunehmen
  • üblicherweise Intensität, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% entdeckt wird = absolute Schwelle
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Erläutern Sie die These von Neath und Surprenant (2005) „All memory is cue dependent“.


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  • ohne "cue" (Abrufschlüssel) gibt es auch keine Erinnerung
  • Gedächtnisleistung/Abruf benötigt Abrufcues
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Was ist eine Unterschiedsschwelle?


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  • Schwelle/Intensität, die überschritten werden muss, um eine physikalische Veränderung des Reizes wahrzunehmen
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Geben Sie Beispiele für unterschiedlich tiefe Informationsverarbeitung. Unterscheiden Sie dabei mindestens drei unterschiedliche „Tiefen“. Welche Auswirkung haben die Unterschiede in der Verarbeitungstiefe auf die Erinnerungsleistung?


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semantische Verarbeitung:

  • Sinn, Bedeutung
  • "handelt es sich hierbei um ein Nahrungsmittel?"
  • hohe Verarbeitungstiefe, da man sich mit Bedeutung auseinandersetzt


phonetische Verarbeitung:

  • akustisch
  • "reimt sich dieses Wort auf 'Liebe'?"
  • mittlere Verarbeitungstiefe - keine Beschäftigung mit Bedeutung, aber mit gesamter Beschaffenheit des Wortes


strukturelle oder orthographische Verarbeitung:

  • auf Rechtschreibung, Wortfragmente bezogen
  • "ist dieses Wort in großen oder kleinen Buchstaben geschrieben?"
  • nur geringe Tiefe, da so gut wie gar keine Auseinandersetzung mit Wort sondern nur mit dessen Fragmenten
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Was meinen die Gestaltpsychologen mit dem Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Nutzen Sie bei der Erklärung ein Beispiel aus der Wahrnehmung.


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  • Wahrnehmung ist mehr, als die Aufnahme von Informationen über unsere Sinne
  • Beispiel: Fernsehen - 24 Bilder/Sekunde (Summe der Teile) werden allerdings als natürliche, ununterbrochene Abfolge (Bewegung) wahrgenommen (auch wenn es eigentlich nur Einzelbilder mit Unterbrechungen sind)
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Erklären Sie den Begriff: Löschung


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  • Verlust des Signalcharakters des bedingten Reizes durch wiederholte Darbietung des unbedingten Reizes ohne nachfolgenden konditionierten Reiz (mal lautet Glocke, ohne dass Futter folgt)
  • einige Teile der Reaktion können besser/schneller gelöscht werden
  • emotionale Teile der Reaktion = besonders löschungsresistent
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Welche beiden Fehler sind bei der Signalentdeckung möglich?


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  • Auslassung (vorhandener Reiz wird übersehen)
  • Falscher Alarm (Reiz wird wahrgenommen, auch wenn er nicht vorhanden ist)
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„Es ist leichter ein Verhalten zu lernen als es zu verlernen.“ Geben Sie ein Beispiel für diese Behauptung.


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Beispiel: Fahrradfahren

  • Wenn man es einmal gelernt hat & sich nach vielen Jahren wieder auf ein Fahrrad setzt, kann man immer noch fahren (auch wenn man das nicht gedacht hätte)


Beispiel mit Pawlowschen Hunden:

  • Nach Löschung kann trotzdem jederzeit Spontanerholung eintreten, d.h. einmal gelerntes wird sehr gut erinnert und beim Abrufen wiederholt, wie vor der Löschung - es müsste ein Verfahren angewandt werden, welches Spontanerholung ausschließt
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Q:

Worin besteht der Primacy-Recency-Effekt?


A:
  • erste und letzte Items werden am ehesten behalten
  • erste Items: bessere Gelegenheit in Langzeitspeicher zu gelangen
  • letzte Items: können aus dem Kurzzeitspeicher abgerufen werden
Q:

Erklären Sie das Prinzip der Encodierungsspezifität an einem Beispiel.



A:
  • Erinnerungsleistung umso besser, je stärker sich Informationen bei Encodierung und Abrufsituation überlappen
  • Entscheidend nicht nur Zielinformationen, sondern auch gesamter Kontext in dem die Informationen verarbeitet werden


→ Abrufschlüssel müssen spezifisch sein


Beispiel: Marcel konnte sich nicht erinnern, doch durch das Eintunken seiner Madeleine in den Lindenblütentee und der Vermischung der Geschmäcker konnte er sich an viele Details erinnern - Sonntagmorgen bei seiner Tante, das graue Haus...


  • reiner Anblick der Madeleine (Kontextreiz) löst keine Erinnerung aus, da auch in anderen Kontexten wahrgenommen (z.B. Bäckerei)


→ Kontextreiz, der in sehr vielen Zusammenhängen vorkommt kann nicht als Erinnerungshilfe dienen

Q:

Was ist der Stroop-Effekt?


A:
  • man kann Wörter nicht auf Oberflächenmerkmale hin beurteilen, ohne dabei den Sinn zu verarbeiten
  • Bennen-Zeiten verzögern sich, wenn Wörter Farbbegriffe sind - wurden in anderen Farben geschrieben - man soll Farbe nennen, in der Wörter geschrieben sind
  • Wörter werden auch dann verarbeitet, wenn aktiv versucht wird, das zu unterdrücken
  • Verstehen von Wörtern ist ein automatischer, schwer zu kontrollierender Prozess
Q:

Werbung wird schlechter erinnert, wenn sie gemeinsam mit anderer Werbung für ähnliche Produkte präsentiert wird (im Vergleich zu gemeinsamen Präsentation unähnlicher Produkte). Warum ist das so?


A:
  •  im Werbeblock bspw. mehrere Waschmittelwerbungen von unterschiedlichen Herstellern gezeigt werden
  • Knoten "Waschmittel": Sternförmige Vernetzung zu den Herstellern
  • Problem: keine Zuordnung mehr möglich, welcher Hersteller zu welchem Spot gehört ("Gedächtnisspur" folgend)
  • Ausnahme: ein Spot war extrem hervorstechend
Q:

Was ist eine absolute Reizschwelle? Wie ist die absolute Reizschwelle definiert?


A:
  • Schwelle eines Reizes, die überschritten werden muss, um diesen wahrzunehmen
  • üblicherweise Intensität, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% entdeckt wird = absolute Schwelle
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Q:

Erläutern Sie die These von Neath und Surprenant (2005) „All memory is cue dependent“.


A:
  • ohne "cue" (Abrufschlüssel) gibt es auch keine Erinnerung
  • Gedächtnisleistung/Abruf benötigt Abrufcues
Q:

Was ist eine Unterschiedsschwelle?


A:
  • Schwelle/Intensität, die überschritten werden muss, um eine physikalische Veränderung des Reizes wahrzunehmen
Q:

Geben Sie Beispiele für unterschiedlich tiefe Informationsverarbeitung. Unterscheiden Sie dabei mindestens drei unterschiedliche „Tiefen“. Welche Auswirkung haben die Unterschiede in der Verarbeitungstiefe auf die Erinnerungsleistung?


A:

semantische Verarbeitung:

  • Sinn, Bedeutung
  • "handelt es sich hierbei um ein Nahrungsmittel?"
  • hohe Verarbeitungstiefe, da man sich mit Bedeutung auseinandersetzt


phonetische Verarbeitung:

  • akustisch
  • "reimt sich dieses Wort auf 'Liebe'?"
  • mittlere Verarbeitungstiefe - keine Beschäftigung mit Bedeutung, aber mit gesamter Beschaffenheit des Wortes


strukturelle oder orthographische Verarbeitung:

  • auf Rechtschreibung, Wortfragmente bezogen
  • "ist dieses Wort in großen oder kleinen Buchstaben geschrieben?"
  • nur geringe Tiefe, da so gut wie gar keine Auseinandersetzung mit Wort sondern nur mit dessen Fragmenten
Q:

Was meinen die Gestaltpsychologen mit dem Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Nutzen Sie bei der Erklärung ein Beispiel aus der Wahrnehmung.


A:
  • Wahrnehmung ist mehr, als die Aufnahme von Informationen über unsere Sinne
  • Beispiel: Fernsehen - 24 Bilder/Sekunde (Summe der Teile) werden allerdings als natürliche, ununterbrochene Abfolge (Bewegung) wahrgenommen (auch wenn es eigentlich nur Einzelbilder mit Unterbrechungen sind)
Q:

Erklären Sie den Begriff: Löschung


A:
  • Verlust des Signalcharakters des bedingten Reizes durch wiederholte Darbietung des unbedingten Reizes ohne nachfolgenden konditionierten Reiz (mal lautet Glocke, ohne dass Futter folgt)
  • einige Teile der Reaktion können besser/schneller gelöscht werden
  • emotionale Teile der Reaktion = besonders löschungsresistent
Q:

Welche beiden Fehler sind bei der Signalentdeckung möglich?


A:
  • Auslassung (vorhandener Reiz wird übersehen)
  • Falscher Alarm (Reiz wird wahrgenommen, auch wenn er nicht vorhanden ist)
Q:

„Es ist leichter ein Verhalten zu lernen als es zu verlernen.“ Geben Sie ein Beispiel für diese Behauptung.


A:

Beispiel: Fahrradfahren

  • Wenn man es einmal gelernt hat & sich nach vielen Jahren wieder auf ein Fahrrad setzt, kann man immer noch fahren (auch wenn man das nicht gedacht hätte)


Beispiel mit Pawlowschen Hunden:

  • Nach Löschung kann trotzdem jederzeit Spontanerholung eintreten, d.h. einmal gelerntes wird sehr gut erinnert und beim Abrufen wiederholt, wie vor der Löschung - es müsste ein Verfahren angewandt werden, welches Spontanerholung ausschließt
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