Nachhaltigkeit an der Hochschule Hannover

Karteikarten und Zusammenfassungen für Nachhaltigkeit an der Hochschule Hannover

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Die Anhänger technischen Fortschritts und dauerhaften Wirtschaftswachstums bewerten die letzten 200 Jahre (insb. die letzten 70 Jahre) gern als die erfolgreichsten der Menschheitsgeschichte. Nennen Sie drei Argumente, die hierfür angeführt werden. Beziehen Sie kritisch Stellung zu dieser positiven Gesamtbewertung.

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Erklären Sie den Zusammenhang von Natur (Biosphäre), Gesellschaft und Wirtschaft. Erläutern Sie dann, inwiefern das aktuelle Wirtschaftsparadigma nicht nachhaltig ist

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Erklären Sie, was sich hinter der sog. IPAT-Formel verbirgt. Beschreiben Sie anhand der Beispiele „Deutschland“ und „Indien“, wie sich die hinter den Abkürzungen steckenden Faktoren für zwei Länder unterschiedlich entwickeln. Nennen Sie für jeden der drei hinter den Abkürzungen steckenden Faktoren jeweils eine Maßnahme, die bei der Bewältigung der Herausforderung „nachhaltige Entwicklung“ helfen würde.

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Erklären Sie den Unterschied zwischen den Nachhaltigkeits-Stellschrauben Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Nennen Sie für jedes Gestaltungsfeld zwei Beispiele, wie Sie diese in Ihrem Alltag umsetzen könnten.

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Erläutern Sie das Problem der „Tragik der Allmende“ an einem Beispiel.

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Erläutern Sie anhand des Beispiels „Raumwärmeenergie“, was ein Rebound-Effekt ist.

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Nennen Sie fünf unterschiedliche politische Gestaltungsansätze für mehr Suffizienz und beschreiben Sie diese kurz.

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Nennen und beschreiben Sie fünf Bereiche, in denen im Kontext nachhaltiger Entwicklung von exponentiellem Wachstum gesprochen wird.

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Erläutern Sie das Problem externalisierter Kosten. Nennen Sie jeweils zwei Beispiele für externe Kosten aus den Bereichen Landwirtschaft, Mobilität und Energieproduktion.

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Nennen und beschreiben Sie drei verschiedene Ursachen für unsere kollektive „NichtNachhaltigkeit“?

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Erläutern Sie den Begriff der Resilienz. Wie könnte ein Unternehmen „Resilienz“ aufbauen?

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Beschreiben Sie kurz anhand der Einflussmöglichkeiten in Ihrem Leben, welche Maßnahmen Sie zur Umsetzung der Postwachstums-Schritte Suffizienz, Subsistenz, Regionalökonomie und IndustrieUmbau umsetzen könnten (je Schritt zwei Maßnahmen).

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Nachhaltigkeit

Die Anhänger technischen Fortschritts und dauerhaften Wirtschaftswachstums bewerten die letzten 200 Jahre (insb. die letzten 70 Jahre) gern als die erfolgreichsten der Menschheitsgeschichte. Nennen Sie drei Argumente, die hierfür angeführt werden. Beziehen Sie kritisch Stellung zu dieser positiven Gesamtbewertung.

  1. Sterblichkeitsrate (insb. Kinder) stark gesunken
  2. Höherer Lebensstandard (Industrienationen)
  3. Technologische Möglichkeiten


Absolute Entkopplung funktioniert nicht  

BIP

soziale Ungerechtigkeit


Entwicklung zu Gesundheit, Demokratie und Bildung sehr positiv

System umgeschlagen das die Kapazitäten des Planeten überschreitet. 

Es muss ein Modell gben, das die weiter aufbaut/bestärtk, aber im Rahmen der Ressourcen der Erde

Nachhaltigkeit

Erklären Sie den Zusammenhang von Natur (Biosphäre), Gesellschaft und Wirtschaft. Erläutern Sie dann, inwiefern das aktuelle Wirtschaftsparadigma nicht nachhaltig ist

Paradigma: "Keine Wirtschaft ohne Gesellschaft, keine Gesellschaft ohne Ökologie."

Aktuell: 

"Gleichberechtigung mit Fokus auf Wirtschaft."

Wirtschaftler/Wirtschaftspolitiker haben eine schache Nachhaltigkeitsambition in der Realität muss anerkannt werden, dass diee Einstellung nicht mit dem Planeten kompatibel ist. Der äußere Rahmen (Biosphäre) gibt die Bedingungen für Geselschaft und Wirtsschaft als Subsysteme des Hauptsystems Natur. 

Nachhaltigkeit

Erklären Sie, was sich hinter der sog. IPAT-Formel verbirgt. Beschreiben Sie anhand der Beispiele „Deutschland“ und „Indien“, wie sich die hinter den Abkürzungen steckenden Faktoren für zwei Länder unterschiedlich entwickeln. Nennen Sie für jeden der drei hinter den Abkürzungen steckenden Faktoren jeweils eine Maßnahme, die bei der Bewältigung der Herausforderung „nachhaltige Entwicklung“ helfen würde.

IPAT:

Impact = Population * Affluence* Technologie


Bsp. Indische Impact > Deutscher (eg. Population)


ABER D, Affluence größeres Drama. als I, 

Technologie 

In Indien müssen wir an P u T drehen, in Deuthsland an A

Wir können nicht weiter darauf setzen, das Problem auf Tedchnologie zu reduzieren. Es bleibt sinnvoll, aber die Aspekte Population und Affluence sind nicht außeracht zu lassen


P - Geburtenrate

A - Suffizienz statt Konsum

T - Effiziente/Konsistente Energie

Nachhaltigkeit

Erklären Sie den Unterschied zwischen den Nachhaltigkeits-Stellschrauben Effizienz, Konsistenz und Suffizienz. Nennen Sie für jedes Gestaltungsfeld zwei Beispiele, wie Sie diese in Ihrem Alltag umsetzen könnten.

Effizienz:

Besser produzieren, weniger Ressourcen verbrauchen

=Rebound-Effekt


Konsistenz:

Anders produzieren, Produktionskreislauf, nichts ist Müll

="Cradle to Cradle" nur sehr selten verwirklicht


Suffizienz:

Weniger Produzieren und Konsumieren 

=muss dazu gehören!! 

Nachhaltigkeit

Erläutern Sie das Problem der „Tragik der Allmende“ an einem Beispiel.

frei verfügbare, aber begrenzte Ressourcen werden nicht effizient genutzt und sind durch Übernutzung bedroht, was auch die Nutzer selbst bedroht.

Ressourcen müssen vor Schädigung und Übernutzung geschützt werden. 

Bsp. Trinkwasser, Hochsee-Fischfang 


"Die Anderen machen das doch auch! / auch nicht!"


Wir handeln nicht, weil wir ahnen oder wissen, dass die anderen es nicht tun. Wer sich an die Regeln hält, wird benachteiligt. 


Bsp. Das Gummibärchenglas auf dem Kindergeburtstag. 

Nachhaltigkeit

Erläutern Sie anhand des Beispiels „Raumwärmeenergie“, was ein Rebound-Effekt ist.

In Vergangenen Jahrzehnten verbessert sich die Produktion von Wärmeenergie und gleichzeitig die Dämmungsmöglichkeiten. Also wird weniger Ressourcen für die Wärmegenerierung pro m² verbraucht. 

Aber gleichzeitig stieg der Wohnraum pro Person um mehrere m² an, so dass der Energieverbrauch pro Person schließlich wieder auf das ursprüngliche Niveau anstieg. 


Finanzieller ReboundEffekt:

Erspartes Geld durch geringere Energiekosten wird wieder in Konsum investiert, der andernorts schädliche Konsequenzen hat. z.B. für eine Flugreise! 

Nachhaltigkeit

Nennen Sie fünf unterschiedliche politische Gestaltungsansätze für mehr Suffizienz und beschreiben Sie diese kurz.

  • Abbau umweltschädlicher Subventionen
  • externalisierte Kosten als Steuern internalisieren
  • Lebensmittelentsorgung im Handel verbieten
  • ÖPNV Kostenfrei
  • Fleisch, Kerosin- und Zuckersteuer
  • Konsum statt Arbeit besteuern
  • Umbau Finanzsystem (Ende der Geldschöpfung durch Privatbanken)

Nachhaltigkeit

Nennen und beschreiben Sie fünf Bereiche, in denen im Kontext nachhaltiger Entwicklung von exponentiellem Wachstum gesprochen wird.

  1. Flüge
  2. Wasser
  3. Energie
  4. Konsumgüter
  5. Bevölkerung
  6. Ökologische Downsize
  7. Artensterben
  8. Emissionen
  9. Müll
  10. Verschwendung
  11. Stress

Immer wenn es um Todesprozesse (See kippt, Krebszellen, Schädlinge) ist dies exponentielles wachstum


Nachhaltigkeit

Erläutern Sie das Problem externalisierter Kosten. Nennen Sie jeweils zwei Beispiele für externe Kosten aus den Bereichen Landwirtschaft, Mobilität und Energieproduktion.

Externalisierte Kosten sind Begleit- oder Folgekosten die in der Produktion verursacht und von der Gesamtgesellschaft getragen werden.  (Zeitlich, Sozial, Räumliche)


Landwirtschaft:

  • Artensterben durch Ammoniakverdunstung
  • Vertreibung indigener Völker 
  • Globalisierungsdruck, Tod von Familienbetrieben


Mobilität:

  • Klimafolgeschäden durch treibhausgas
  • Lärmbelästigung von Anwohnern und Tieren
  • Bodenversiegelung


Energieproduktion:

  • Langzeitfolgen von Atommüll 
  • Luftverschmutzung durch Verbrennung (Braunkohle)
  • Treibhaus-Prädikat-Handel


Ein Gut muss eigentlich den Preis angeben, den es tatsächlich koste um vom Konsumenten wirklich erfasst zu werdent! 

Nachhaltigkeit

Nennen und beschreiben Sie drei verschiedene Ursachen für unsere kollektive „NichtNachhaltigkeit“?

Externalisierte Kosten werden nicht "mental" Internalisiert.

Angst vor Verlust an Vermögen und Lebensqualität (in Industrie und Privat) 

Tatsächliche Auswirkungen werden als unrealistisch wahrgenommen.


Subjektives Normalitätsverständnis im vergleich zu früherer Normalität. 

Systematik des Politisch/Wirtschaftlichen Systems - Faktoren der Belohnung (4 jährige Wahlperiode vs. Einfluss in 30 Jahren) (Quartalsmäßige Gewinnsteigerungen) 

Wandel ist ohne Politische Reform nicht möglich!

Zivielgesellschaftliche Multiplikatoren sind nötig! 

Nachhaltigkeit

Erläutern Sie den Begriff der Resilienz. Wie könnte ein Unternehmen „Resilienz“ aufbauen?

Rresilienz = Widerstandsfähigkeit. 


Eigenschaft eines Unternehmens, Kriesen und veränderte Rahmenbedingungen auszuhalten und sich von ihnen erholen zu können.


Unternehmen könne Resilienz (konstruktive Wiederstandfähigkeit/Stabilität) aufbauen durch:

  • Schwäche klar machen, 
  • Planen
  • Flexibilität
  • finanzielle Rücklagen
  • Wertschöpfungsketten kurz halten
  • Weniger Abhängigkeit
  • Rückkehr zu Vielfalt
  • Lagerbestände statt Just-In-Time


Vgl. Flugsaufall Euro wegen Vilkanausbruch, Masken und Medizinische Produkte aus Asien, Auch im Absatzmarkt z.B. durch Sanktionen/Zölle.


Nachhaltigkeit

Beschreiben Sie kurz anhand der Einflussmöglichkeiten in Ihrem Leben, welche Maßnahmen Sie zur Umsetzung der Postwachstums-Schritte Suffizienz, Subsistenz, Regionalökonomie und IndustrieUmbau umsetzen könnten (je Schritt zwei Maßnahmen).

Suffizienz (Entrümpeln und Genügsamkeit)

  • Investieren in (regionale) Erfahrungen statt Sachgüter
  • Entschleunigen
  • weniger fliegen/Konsumieren

Subsistenz (Entkommerzialisieren)

  • Lebensmittel selbst anbauen
  • Kollektivkonsum/Verleihen und Leihen
  • Reparieren/Handwerken
  • Leistungsaustausch in sozialen Netzen

Regionalökonomie (Entflechten)

  • Regionales Einkaufen
  • Lokale Geschäfte vor Onlinehandel
  • Community supportet Agriculture (SOLAWI)
  • Regional Währung

Industrieumbau (Globalwirtschaft-Umbau)

  • Kauf reparierbarer Güter
  • Unterstützen nachhaltiger Unternehmen
  • Berufliche Orientierung an nachhaltigen Unternehmen

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