Risiko an der Hochschule Hamm-Lippstadt

Karteikarten und Zusammenfassungen für Risiko an der Hochschule Hamm-Lippstadt

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Beispielhafte Karteikarten für Risiko an der Hochschule Hamm-Lippstadt auf StudySmarter:

1. Was bedeutet der Begriff „Risiko“ im Unternehmenskontext?

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5. Nennen Sie vier Umweltfaktoren der inneren Umwelt eines Unternehmens!

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7. Nennen Sie 6 Fragen, die eine Risikostrategie beantworten kann!

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9. Geben Sie die Ziele des Risikomanagements an!

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. Was ist der Unterschied zwischen einem Gesetz und einem Regularium? Geben Sie je zwei Beispiele

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. Erläutern Sie das Bilanzrechtsreformgesetz, indem Sie auf Ziele und Maßnahmen eingehen!

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Sind auch „kleinere“ Unternehmen Adressaten der CSR-Richtlinie? Diskutieren Sie diese Frage!

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. Welche Bedeutung hat der Finanzsektor für die Realwirtschaft (eines Landes)?

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17.Was versteht man unter einem Risikomanagement-Standard?

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.Nennen Sie die DRS-Standards für Risikomanagement und grenzen diese voneinander ab, d.h. nennen Sie die jeweiligen Inhalte stichpunktartig.

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19.Welche anderen Risikomanagement-Standards gibt es noch?

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. Was versteht man unter einem Frühwarnsystem?

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Risiko

1. Was bedeutet der Begriff „Risiko“ im Unternehmenskontext?

Definition des Risikobegriffs

Das Risiko wird verstanden als monetäre Abweichung von einem unternehmerischen Zielwert.
Der Zielwert kann auch ein Erwartungs- oder Referenzwert sein.
 Risiko resultiert aus der ungewissen zukünftigen Entwicklung einer (Markt-)Variable.

Hauptziel eines Unternehmens:

Sicherung der Unternehmensexistenz bzw. Gewinnorientierung

Risiko

 

5. Nennen Sie vier Umweltfaktoren der inneren Umwelt eines Unternehmens!

  • Mission
  • Ziele/Strategien/Pläne
  • Geschäftsprozesse
  • Organisation
  • Verwaltung

Risiko

7. Nennen Sie 6 Fragen, die eine Risikostrategie beantworten kann!

Ziel: Optimierung des Chancen-Risiken-Verhältnisses Inhalte beantworten Fragen wie 

  • Welcher Risikotyp ist das Unternehmen (Verhältnis-Chancen/risiken)
  • Welche Risiken wollen wir eingehen?
  • Ab welcher Schadenshöhe wollen wir Maßnahmen zur Steuerung des Risikos einleiten? (Vermeidung, Vernichten, Abwälzen)
  • Welche Organisationseinheit führt die Risikoanalyse durch?
  • Wer entscheidet über die Steuerungsmaßnahmen, die bei einem identifizierten Risiko bevorzugt werden?
  • Wie ist der Informationsfluss im Risikomanagementprozess?

 

Risiko

9. Geben Sie die Ziele des Risikomanagements an!

Ziele des Risikomanagements

  • Identifizierung des Chancen- und Risikopotentials
  • Bewertung und Steuerung der unternehmerischen Risiken
  • Unternehmensexistenz zu sichern
  • Planungssicherheit zu erhöhen

 

Risiko

. Was ist der Unterschied zwischen einem Gesetz und einem Regularium? Geben Sie je zwei Beispiele

Gesetz

Rechtsverordnung, rechtlich bindend

Bsp.: SOX, KontraG 

… 

Standard/Regularien:  

(mustergültig, Richtwert, Norm)

„Ein Risikomanagement-Standard (RMS) ist ein auf die formalen Abläufe und Strukturen zur Risikohandhabung in Organisationen gerichteter Standard. Es existieren mehrere nationale Standards von Normungsinstituten sowie Frameworks von Gremien und Standesorganisationen.“

Bsp.: Deutscher Corporate Governance Kodex, 

Risiko

. Erläutern Sie das Bilanzrechtsreformgesetz, indem Sie auf Ziele und Maßnahmen eingehen!

Bilanzrechtsreformgesetz: 

Das Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung, soll das Vertrauen in die Aussagekraft von Unternehmensabschlüssen und die Rolle der Abschlussprüfer stärken. 

Maßnahmen sind z.B., dass der Lagebericht die voraussichtliche Unternehmensentwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken enthält.

 

Risiko

Sind auch „kleinere“ Unternehmen Adressaten der CSR-Richtlinie? Diskutieren Sie diese Frage!

Bemerkungen zur CSR-Richtlinie 

„Bei der Wirtschaft stoßen die neuen Vorschriften auf deutliche Kritik [...] auch Auswirkungen auf kleinere und mittlere Unternehmen haben kann. Die vom neuen Gesetz direkt erfassten Unternehmen müssen [...] darüber berichten, wie es um die Nachhaltigkeit bei ihren Zulieferern steht. In der Praxis [...] auch kleinere Unternehmen, die in Lieferketten von großen Unternehmen eingebunden sind, künftig zunehmend mit CSR-Anforderungen durch ihre Kunden belangt werden, ohne dass sie jedoch selbst einer gesetzlichen CSR- Berichtspflicht unterliegen.“ 

„Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz will gleichzeitig erreichen, dass Unternehmen ihre Risiken in Zukunft noch besser erkennen und deren Realisierung verhindern können.“ 

 

Risiko

. Welche Bedeutung hat der Finanzsektor für die Realwirtschaft (eines Landes)?

Bedeutung des Finanzsektors

Auswirkungen von Regularien für den Finanzsektor auf den Mittelstand 

Vorab: Risikomanagement für das ganze Wirtschaftssystem wichtig!

 

Finanzkrise 2007/2008: US-Immobilienmarktkrise à Insolvenz von Unternehmen à Personalentlassungen à steigende Arbeitslosenquote und gleichzeitigen Steuerausfällen à starke Belastung sozialer Sicherungssysteme 

 

Merke: die wirtschaftlichen Verflechtungen verursachen Kettenreaktionen

Unternehmen ó Gesamtwirtschaft

Andererseits ist der Finanzmarkt auch eine Alternative bei der Finanzierung von Unternehmen (anstelle von Bankkrediten) 

àEs bedarf jedoch des Anlegerschutzes und Vertrauen in das Unternehmen ( DCGK, KontraG, SOX,..)

Risiko

17.Was versteht man unter einem Risikomanagement-Standard?

Ein Risikomanagement-Standard (RMS) ist ein auf die formalen Abläufe und Strukturen zur Risikohandhabung in Organisationen gerichteter Standard. Es existieren mehrere nationale Standards von Normungsinstituten sowie Frameworks von Gremien und Standesorganisationen.“

Risiko

.Nennen Sie die DRS-Standards für Risikomanagement und grenzen diese voneinander ab, d.h. nennen Sie die jeweiligen Inhalte stichpunktartig.

Deutsche Rechnungslegungs-Standards

„Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat den Auftrag, Grundsätze für eine ordnungsmäßige Konzernrechnungslegung zu entwickeln, .... und Interpretationen der internationalen Rechnungslegungsstandards im Sinn des § 315a Abs. 1 HGB zu erarbeiten.“ 

Im Kontext der ordnungsgemäßen Buchführung für Konzerne und als Empfehlung an kleine Unternehmen sind für das Risikomanagement folgende Deutsche Rechnungslegung Standards.

 

DRS 15

  • Regelt die Lageberichterstattung von kapitalmarkt-orientierten Unternehmen
  • Betrifft: alle Konzerngesellschaften (Mutterunternehmen), die einen Konzernlagebericht gemäß §315 HGB aufzustellen haben oder freiwillig aufstellen
  • Ziel der Lageberichterstattung:  den Adressaten des Konzernlageberichtes entscheidungsrelevante und verlässliche Informationen zur Verfügung zu stellen, um sich ein Bild zum Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns zu machen

DRS 20

  • Regelt die Risiko- und Chancenberichterstattung im Lagebericht von kapitalmarktorientierten Unternehmen
  • Betrifft: alle Konzerngesellschaften (Mutterunternehmen), die einen Konzernlagebericht gem § 315 HGB aufstellen oder freiwillig aufstellen
  • Gültig für Geschäftsjahre nach dem 31.12.2012
  • Auswirkung auf die Risikoberichterstattung: 
  1. Angabe zum konzernweiten Risikomanagement System
  2. Angabe zu einzelnen Risiken und Chancen
  3. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Gesamt Beurteilung der Risikolage durch die Unternehmensleitung

DRÄS 8 

„Neu ist in der Risikoberichterstattung gemäß §289c Abs. 3 Nr. 3 und 4 HGB , dass Mutterunternehmen verstärkt über Risiken zu berichten haben, die zu negativen Abweichungen von den Erwartungen der wesentlichen Stakeholder des Konzerns, die keine Kapitalgeber sind, führen können.“

Risiko

19.Welche anderen Risikomanagement-Standards gibt es noch?

  • ISO- Normen
  • ONR- Regelwerke 

Risiko

. Was versteht man unter einem Frühwarnsystem?

Definition eines Frühwarnsystems 

„Frühwarnsysteme sind Informationssysteme der Unternehmen, die mögliche Gefährdungen und Veränderungen mit zeitlichem Vorlauf anzeigen. Damit sollen die Benutzer frühzeitig in den Stand versetzt werden, geeignete Gegenmaßnahmen zur Abwehr oder zur Milderung von Gefährdungen bzw. Maßnahmen zur Nutzung der sich bietenden Chancen zu ergreifen“

Frühwarnsysteme entstehen durch: 

  1. Festlegung von Bereichen
  2. Bestimmung von Frühwarnindikatoren
  3. Festlegung von Sollwerten/Toleranzen
  4. Organisatorische Verankerung

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