Wirtschaft an der Hochschule Fulda

Karteikarten und Zusammenfassungen für Wirtschaft an der Hochschule Fulda

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Erläutern Sie die Begrifflichkeit Beschaffungswirtschaft, Einkauf Beschaffungsmarketing und Beschaffungsmarktforschung.

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Erläutern Sie die Begrifflichkeiten Lager sowie Eingangs-, Zwischen- und Fertigwarenlager.

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Nennen Sie die fünf Motive bei der Vorratsbeschaffung und erläutern Sie diese.

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Nennen und erläutern Sie die Aufgaben und Funktionen der Lagerhaltung.

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Erläutern Sie das Bestellpunkt- und Bestellrhythmussystem.

Beispielhafte Karteikarten für Wirtschaft an der Hochschule Fulda auf StudySmarter:

Nennen und erläutern Sie die drei Prinzipien der Beschaffung bzw. die drei Beschaffungsarten.

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Nennen Sie die sechs Merkmale für die Analyse von Lieferfirmen und geben Sie mindestens ein Beispiel für das jeweils genannte Merkmal.

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Nennen Sie die Beschaffungsgüter und erläutern Sie diese.

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was ist die Materialwirtschaft? definition bitte.

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Definition Beschaffungswirtschaft

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Defintion Beschaffungsmarketing

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Wirtschaft

Erläutern Sie die Begrifflichkeit Beschaffungswirtschaft, Einkauf Beschaffungsmarketing und Beschaffungsmarktforschung.

Beschaffungswirtschaft: die Bereitstellung der für die Produktion eines Betriebs notwendigen Güter


Einkauf: Bereitstellung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, von unfertigen Erzeugnissen und Fertigteilen, Energie, Dienstleistungen und Fertigprodukten nach vorgeschriebenen Qualitätsvorschriften, zum richtigen Zeitpunkt und zu günstigen Bedingungen


Beschaffungsmarketing: strategisches Instrument zur Analyse und Beeinflussung des Marktes sowie zur Vermeidung von Risiken und Fehlleistungen bei der Bestellung, um einen fehlerlosen und produktionsgerechten Einkauf zu ermöglichen


Beschaffungsmarktforschung: erfasst als Instrumentarium des Beschaffungsmarketings systematisch und methodisch die Bedingungen auf Beschaffungsmärkten

Wirtschaft

Erläutern Sie die Begrifflichkeiten Lager sowie Eingangs-, Zwischen- und Fertigwarenlager.

Lager: Raum (bzw. Fläche), in dem Stück- und/oder Schüttgut mengen- oder wertmäßig erfasst und aufbewahrt wird, bis es in den weiteren Unternehmensprozess einfließt (geplantes Liegen von Arbeitsmaterial)


 • Eingangslager: fangen den Güterzufluss aus der Umwelt auf, wenn der momentane Bedarf der Fertigung kleiner ist als der Güterzufluss oder der zukünftige Bedarf größer als der zukünftige Güterzufluss

• Zwischenlager: entstehen während des Produktionsprozesses und stellen Puffer zwischen den verschiedenen Fertigungsstufen dar 

• Fertigwarenlager: wird ggf. nach Beendigung des Produktionsprozesses benötigt

Wirtschaft

Nennen Sie die fünf Motive bei der Vorratsbeschaffung und erläutern Sie diese.

Motive bei der Vorratsbeschaffung

 1. Sicherheits- oder Reservelager 

- wenn Unsicherheiten auf dem Beschaffungsmarkt bestehen 


Ziel: Ausgleich zwischen Beschaffung und Fertigung schaffen; Sicherstellung kontinuierlicher Produktionsabläufe


2.spekulative Lagerhaltung

- wenn Preisschwankungen auf dem Beschaffungsmarkt bestehen 


Ziel: Kosten bzw. Endpreis des Produkts möglichst konstant halten


3. antizipative Lagerhaltung 

-wenn Materialien nicht jederzeit zur Verfügung stehen (nur zu bestimmten Zeitpunkten anfallen oder geliefert werden können = saisonale Lagerhaltung) 


Ziel: Beschaffungssicherheit erhöhen


4. Lagerhaltung als Produktivfunktion 


-wenn die Lagerhaltung selbst Teil des Produktionsprozesses ist


Ziel: Qualitätsverbesserung, Reifung der Produkte 


5. rechtliche Vorschriften 

-wenn Gesetze die Lagerhaltung vorschreiben, müssen sog. Pflichtlager eingerichtet werden

-Bund schließt i.d.R. Verträge mit Unternehmen über die Einrichtung dieser Pflichtlager ab


Ziel: Überbrückung von Mangelsituationen

Wirtschaft

Nennen und erläutern Sie die Aufgaben und Funktionen der Lagerhaltung.

Aufgaben und Funktionen

 • Sicherungs- und Versorgungsfunktion, d. h. die Lagerung sorgt dafür, dass die erforderlichen Gegenstände (z. B. Materialien bei der Fertigung) zur Verfügung stehen


• Umformungs- bzw. Produktionsfunktion, d. h. Reifeprozesse, z. B. bei der Weinlagerung oder bei der Lagerung von Holz


• Ausgleichsfunktion, d. h. unregelmäßiger Materialabfluss bei der Produktion oder saisonale Schwankungen beim Absatz werden ausgeglichen


• Spekulationsfunktion, d. h. Lagerhaltung, die sich aus der Entscheidung ergibt, Preisbewegungen auf dem Beschaffungs- oder Absatzmarkt auszunutzen oder abzuwarten

Wirtschaft

Erläutern Sie das Bestellpunkt- und Bestellrhythmussystem.

Bestellpunktsystem: bestellt wird, wenn die Vorräte auf einen im Voraus bestimmten Lagerbestand absinken (kritischer Lagerbestand = Meldemenge: Bestand, bei dem eine Bestellung notwendig wird) -> variable Bestellzeitpunkte mit fixen Bestellmengen


Bestellrhythmussystem: der Zeitraum zwischen zwei Bestellungen bleibt gleich -> fixe Bestellzeitpunkte mit variablen Bestellmengen

Wirtschaft

Nennen und erläutern Sie die drei Prinzipien der Beschaffung bzw. die drei Beschaffungsarten.

Prinzip der Vorratsbeschaffung 

- es werden Eingangslager für die verschiedenen Materialien aufgebaut


 Prinzip der fallweisen Beschaffung

 - bei Feststellung eines entsprechenden Materialbedarfs wird der Beschaffungsvorgang ausgelöst 

- das Prinzip der fallweisen Beschaffung kommt nur zur Anwendung, wenn das Material jederzeit beschafft werden kann oder der Materialbedarf nicht für längere Zeit geplant werden kann


Prinzip der fertigungssynchronen Beschaffung (Just-in-Time Beschaffung) 

- lagerloser Zufluss an Material aus der Umwelt, d. h. die zeitliche und mengenmäßige Anpassung der Beschaffung kann so präzise vorgenommen werden, dass Eingangslager überflüssig werden 

- Grundsatz: zu jeder Zeit auf allen Stufen der Beschaffung, der Fertigung und der Distribution ist nur gerade so viel zu beschaffen, zu produzieren und zu verteilen, wie unbedingt notwendig

Wirtschaft

Nennen Sie die sechs Merkmale für die Analyse von Lieferfirmen und geben Sie mindestens ein Beispiel für das jeweils genannte Merkmal.

1. Anforderungsbereitschaftsgrad

2. Mengenbereitschaftsgrad

3. durchschnittlicher Lagerbestand (Menge)

4. durchschnittlicher Lagerbestand (Wert)

5. Lagerumschlagshäufigkeit

6. durchschnittliche Lagerdauer

Wirtschaft

Nennen Sie die Beschaffungsgüter und erläutern Sie diese.

• Fertigprodukte: verkaufsfertige Endprodukte, die selbst hergestellt und als Handelsware vertrieben werden

 • Handelsware: materielle Wirtschaftsgüter, die nicht in den Produktionsprozess eingehen und unverarbeitet weiterverkauft werden 

• Halbfertigprodukte: Zwischenerzeugnisse, die bei der Herstellung benötigt werden und in das Fertigprodukt eingehen


• Rohstoffe: Materialien, die als wesentlicher Bestandteil in Produkte eingehen (z. B. Mehl bei der Brotherstellung)


• Hilfsstoffe: gehen ebenfalls in das Endprodukt ein, haben allerdings nur ergänzenden Charakter (z. B. Schrauben bei der Möbelherstellung) 


• Betriebsstoffe: Materialien, die zur Herstellung erforderlich sind und während dieser verschleißen (z. B. Energie, Bohrer)

Wirtschaft

was ist die Materialwirtschaft? definition bitte.

die Materialwirtschaft beschäftigt sich mit der Beschaffung
des für die Leistungserstellung notwendigen Materials, d. h.
es ist derjenige Funktionsbereich des Unternehmens, der
die Beschaffung (Bezug), die Lagerhaltung und die
Verteilung (Transport) des zur Produktion
(Leistungserstellung) notwendigen Materials umfasst

Wirtschaft

Definition Beschaffungswirtschaft

Beschaffungswirtschaft: die Bereitstellung der für die
Produktion eines Betriebs notwendigen Güter

Wirtschaft

Defintion Beschaffungsmarketing

Beschaffungsmarketing: strategisches Instrument zur
Analyse und Beeinflussung des Marktes sowie zur
Vermeidung von Risiken und Fehlleistungen bei der
Bestellung, um einen fehlerlosen und
produktionsgerechten Einkauf zu ermöglichen

Wirtschaft

was sind fertigprodukte?

verkaufsfertige Endprodukte, die selbst
hergestellt und als Handelsware vertrieben werden

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