Modul 1c an der Hochschule Fulda | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie bitte den Begriff "Sozialisation" nach Hurrelmann
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TESTE DEIN WISSEN
- Bedeutet die Auseinandersetzung des Individuums mit gesellschaftlichen Denken-, Handlungs-, und Gefühlsmustern, sowie die Anpassung an diese durch Internalisation(=Verinnerlichung von Normen)
- Gelungene Sozialisationsprozesse bewirken, dass Menschen Handlungsorientierungen, Werte, Normen und Vorstellungen der Gesellschaft übernehmen (rule-taking) und sie im Sinne ihrer eigenen persönlichen Präferenzen weiterentwickeln(rule-making)
- Das Zusammsenspiel aus rule-taking und rule-making kann man als Sozialisation beschreiben
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie bitte den Begriff "soziale Norm"
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TESTE DEIN WISSEN
- Gesellschaftliche Regel über angemessenes Verhalten  und unterscheidet sich nach gesellschaftlichen Bereichen. Sie strukturieren wechselseitige Erwartungen und sind in sozialen Rollen gebündelt
- welche Norm gilt, hängt von dergesellschaftlichen Gruppe ab , in der man sich bewegt
- Ohne Normen herrscht allerdings Chaos, Regellosigkeit und Gewalt -> die von Durkheim so bezeichnete Anatomie
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Nennen sie die wichtigsten Stationen der historischen Entwicklung der schulischen Berufsbildung 
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Feudalismus: Sonntagsschulen
Ab 1650 regionale Schulpflichtregelungen
Ca. Seit 1750 Industrieschulen ( Merkantilismus)
Ca. Seit 1800 Gewerbliche Sonntagsschulen
Seit 1830 Dreigliederigkeit, Fortbildungsschulen
1869/71 Gewerbeordnung
Ende 19. Jhr. Konzentrationsidee
1901 Preisschrift Georg Kerschensteiner -> Berufsbildungstheorie
1920 Reichsschulkonferenz
1937 Reichseinheitliche Bennenung im Berufsschulwesen
1969 Berufsbildungsgesetz ( Einheitliche Grundlage für die betriebliche Ausbildung)
1973 Grundsätze zur Neuordnung beruflicher Bildung
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Nenne sie bitte 3 Forderungen, die 1970 vom Deutschen Bildungsrat gestellt werden und beschreiben sie die dahinterstehende Intention
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Chancengleichheit:
Z.B. durch Kindergärten sollten kompensatorisch die Erziehung in der Familie ergänzen um eine Chancengleichheit auch für sozial schwache Kinder zu etablieren
Koedukation:
Prinzipie der gemeinsamen Erziehung von Jungen und Mädchen in der Schule, Emmanzipation der Frau, gleiche Bildungschancen für alle
Demokratisierung:
Die Bildung solle zu einem Werkzeug für Demokratie und soziale Berechtigkeit werden
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Erläutern Sie bitte, was Bildung laut Klafki mit Solidarität zu tun hat
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TESTE DEIN WISSEN
- Ausgangspunkt von Bildung ist der einzelne Mensch in seinem jeweiligen sozialen, kulturellen und privaten Kontext
- Demnach handeln gebildete Menschen kritisch, Sachkompetent und solidarisch
- 3 Grundfähigkeiten: Selbstverwirklichung, aktive Mitbestimmung und Solidarität
- Bildung lässt sich nicht von Kultur und Gesellschaft bestimmen 
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Beschreiben Sie bitte die Argumente, mit denen die Berufsbildungstherorie Anfang des 20 Jhr. die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung fordert
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- Durch die Berufsbildung gelangen Menschen zu sich selbst
- Der brauchbare Mensch ist derjenige, der seine Arbeit erkennt und ausführt
- Eine neue Berufsschule sollte die Jugend in der Zeit von der Entlassung der Schule bis zum Eintritt in den Heeresdienst vor sittlicher Verwahrlosung auf der Straße bewahren und zur Berufsausbildung verhelfen
- Kerschensteiner: Berufsbildung ist die Pforte zur Menschenbildung
- brauchbarer Mensch ist: der seine und seines Volkes Arbeit erkennt und Willen und Kraft besitzt die zu tun
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Bitte beschreiben Sie wesentliche Aspekte des humboldtschen Bildungsideals
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TESTE DEIN WISSEN
- Persönlichkeitsbildung, dessen Ziele sich nur aus der Eigenverantwortung des Subjekts selbst ergeben kann
- Deshalb kann Bildung nur eine umfassende Allgemeinbildung bedeuten, sich selbstständig und eigenverantwortlich mit all seinen Persönlichkeitskräften zu entfalten
- Der Mensch muss frei sein
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Beschreiben Sie bitte, welche neue Bedeutung die Reformation dem "Beruf" gab
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- Durch die Reformation wandelte sich die Interpretation von " Arbeit" von etwas schlechten zu etwas gutem
- Arbeit galt nicht mehr als Strafe, sondern als Pflicht vor Gott
- Vor Gott waren alle Menschen gleich und gleichermaßen zur Arbeit verpflichtet
- Luther war an diesem Prozess maßgeblich beteiligt
- Calvin verknüpfte zu dieser Zeit Arbeit als Gesellschaftlichepflicht
- Ursprünge der Sprichwörter "sich regen, bringt seegen" 
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Beschreiben Sie bitte den Begriff "I und Me" (Mead)
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TESTE DEIN WISSEN
- Mead differenziert das I (das psychologische Ich) und das Me (dem sozialen Ich)
- Identität besteht aus beiden
- Diese Unterscheidung hilft uns, besser zu verstehen, dass wir sowohl Produkt unserer Umwelt sind als auch eine eigene Instanz in uns haben, die uns ermöglicht zwischen  Umweltreizen zu wählen
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TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben sie den Begriff "Selbstkonzept"
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- Umfasst, Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Perosn, wie z.B. die Kenntnis über Wissen, über persönliche Eigenschaften, Stärken und Schwächen etc.
- im Selbstkonzept drückt sich damit indirekt die Annahme anderer über die eigene Person aus, die auf dem Abgleich mit sozialen Rollen und Erwartungen entsteht
- ich vergleiche meine eigene Person mit Ansprüchen anderer, die sich aus der Zugehörigkeit zu sozialen Identitäten anderer ergeben
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Beschreiben  Sie bitte den Begriff " Ich - Identität" (Eikson)
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- Eikson unterscheidet zwischen einer Instanz,  die Kontitnuität der eigenen Person im inneren erkennt und die Wahrnehmung anderer die uns ebenfalls als kontinuierliche Personen behandeln
- Subjektives Gefühl darüber, wer man ist und wo man steht
- Gefühl für Inneres Sich-Selbst-Gleichsein, ein Wissen um die eigene Unverwechselbarkeit und deren Bejahung, also dem Bewusstsein, das man sich selbst ist
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Beschreiben Sie bitte den Begriff "Devianz"
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- Gegenteil von sozialer Norm und somit ein Verhalten das von der Norm abweicht
- ist in einem gewissen Rahmen für das Fortbestehen einer dynamischen Gesellschaft positiv, nämlich dann, wenn gegen dysfunktionale Normen verstoßen wird
-Es kann allerdings auch ein gutes gesellschaftliches Miteinander gefährden oder in Frage stellen
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Q:
Beschreiben Sie bitte den Begriff "Sozialisation" nach Hurrelmann
A:
- Bedeutet die Auseinandersetzung des Individuums mit gesellschaftlichen Denken-, Handlungs-, und Gefühlsmustern, sowie die Anpassung an diese durch Internalisation(=Verinnerlichung von Normen)
- Gelungene Sozialisationsprozesse bewirken, dass Menschen Handlungsorientierungen, Werte, Normen und Vorstellungen der Gesellschaft übernehmen (rule-taking) und sie im Sinne ihrer eigenen persönlichen Präferenzen weiterentwickeln(rule-making)
- Das Zusammsenspiel aus rule-taking und rule-making kann man als Sozialisation beschreiben
Q:
Beschreiben Sie bitte den Begriff "soziale Norm"
A:
- Gesellschaftliche Regel über angemessenes Verhalten  und unterscheidet sich nach gesellschaftlichen Bereichen. Sie strukturieren wechselseitige Erwartungen und sind in sozialen Rollen gebündelt
- welche Norm gilt, hängt von dergesellschaftlichen Gruppe ab , in der man sich bewegt
- Ohne Normen herrscht allerdings Chaos, Regellosigkeit und Gewalt -> die von Durkheim so bezeichnete Anatomie
Q:
Nennen sie die wichtigsten Stationen der historischen Entwicklung der schulischen Berufsbildung 
A:
Feudalismus: Sonntagsschulen
Ab 1650 regionale Schulpflichtregelungen
Ca. Seit 1750 Industrieschulen ( Merkantilismus)
Ca. Seit 1800 Gewerbliche Sonntagsschulen
Seit 1830 Dreigliederigkeit, Fortbildungsschulen
1869/71 Gewerbeordnung
Ende 19. Jhr. Konzentrationsidee
1901 Preisschrift Georg Kerschensteiner -> Berufsbildungstheorie
1920 Reichsschulkonferenz
1937 Reichseinheitliche Bennenung im Berufsschulwesen
1969 Berufsbildungsgesetz ( Einheitliche Grundlage für die betriebliche Ausbildung)
1973 Grundsätze zur Neuordnung beruflicher Bildung
Q:
Nenne sie bitte 3 Forderungen, die 1970 vom Deutschen Bildungsrat gestellt werden und beschreiben sie die dahinterstehende Intention
A:
Chancengleichheit:
Z.B. durch Kindergärten sollten kompensatorisch die Erziehung in der Familie ergänzen um eine Chancengleichheit auch für sozial schwache Kinder zu etablieren
Koedukation:
Prinzipie der gemeinsamen Erziehung von Jungen und Mädchen in der Schule, Emmanzipation der Frau, gleiche Bildungschancen für alle
Demokratisierung:
Die Bildung solle zu einem Werkzeug für Demokratie und soziale Berechtigkeit werden
Q:
Erläutern Sie bitte, was Bildung laut Klafki mit Solidarität zu tun hat
A:
- Ausgangspunkt von Bildung ist der einzelne Mensch in seinem jeweiligen sozialen, kulturellen und privaten Kontext
- Demnach handeln gebildete Menschen kritisch, Sachkompetent und solidarisch
- 3 Grundfähigkeiten: Selbstverwirklichung, aktive Mitbestimmung und Solidarität
- Bildung lässt sich nicht von Kultur und Gesellschaft bestimmen 
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Q:
Beschreiben Sie bitte die Argumente, mit denen die Berufsbildungstherorie Anfang des 20 Jhr. die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung fordert
A:
- Durch die Berufsbildung gelangen Menschen zu sich selbst
- Der brauchbare Mensch ist derjenige, der seine Arbeit erkennt und ausführt
- Eine neue Berufsschule sollte die Jugend in der Zeit von der Entlassung der Schule bis zum Eintritt in den Heeresdienst vor sittlicher Verwahrlosung auf der Straße bewahren und zur Berufsausbildung verhelfen
- Kerschensteiner: Berufsbildung ist die Pforte zur Menschenbildung
- brauchbarer Mensch ist: der seine und seines Volkes Arbeit erkennt und Willen und Kraft besitzt die zu tun
Q:
Bitte beschreiben Sie wesentliche Aspekte des humboldtschen Bildungsideals
A:
- Persönlichkeitsbildung, dessen Ziele sich nur aus der Eigenverantwortung des Subjekts selbst ergeben kann
- Deshalb kann Bildung nur eine umfassende Allgemeinbildung bedeuten, sich selbstständig und eigenverantwortlich mit all seinen Persönlichkeitskräften zu entfalten
- Der Mensch muss frei sein
Q:
Beschreiben Sie bitte, welche neue Bedeutung die Reformation dem "Beruf" gab
A:
- Durch die Reformation wandelte sich die Interpretation von " Arbeit" von etwas schlechten zu etwas gutem
- Arbeit galt nicht mehr als Strafe, sondern als Pflicht vor Gott
- Vor Gott waren alle Menschen gleich und gleichermaßen zur Arbeit verpflichtet
- Luther war an diesem Prozess maßgeblich beteiligt
- Calvin verknüpfte zu dieser Zeit Arbeit als Gesellschaftlichepflicht
- Ursprünge der Sprichwörter "sich regen, bringt seegen" 
Q:
Beschreiben Sie bitte den Begriff "I und Me" (Mead)
A:
- Mead differenziert das I (das psychologische Ich) und das Me (dem sozialen Ich)
- Identität besteht aus beiden
- Diese Unterscheidung hilft uns, besser zu verstehen, dass wir sowohl Produkt unserer Umwelt sind als auch eine eigene Instanz in uns haben, die uns ermöglicht zwischen  Umweltreizen zu wählen
Q:
Beschreiben sie den Begriff "Selbstkonzept"
A:
- Umfasst, Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Perosn, wie z.B. die Kenntnis über Wissen, über persönliche Eigenschaften, Stärken und Schwächen etc.
- im Selbstkonzept drückt sich damit indirekt die Annahme anderer über die eigene Person aus, die auf dem Abgleich mit sozialen Rollen und Erwartungen entsteht
- ich vergleiche meine eigene Person mit Ansprüchen anderer, die sich aus der Zugehörigkeit zu sozialen Identitäten anderer ergeben
Q:
Beschreiben  Sie bitte den Begriff " Ich - Identität" (Eikson)
A:
- Eikson unterscheidet zwischen einer Instanz,  die Kontitnuität der eigenen Person im inneren erkennt und die Wahrnehmung anderer die uns ebenfalls als kontinuierliche Personen behandeln
- Subjektives Gefühl darüber, wer man ist und wo man steht
- Gefühl für Inneres Sich-Selbst-Gleichsein, ein Wissen um die eigene Unverwechselbarkeit und deren Bejahung, also dem Bewusstsein, das man sich selbst ist
Q:
Beschreiben Sie bitte den Begriff "Devianz"
A:
- Gegenteil von sozialer Norm und somit ein Verhalten das von der Norm abweicht
- ist in einem gewissen Rahmen für das Fortbestehen einer dynamischen Gesellschaft positiv, nämlich dann, wenn gegen dysfunktionale Normen verstoßen wird
-Es kann allerdings auch ein gutes gesellschaftliches Miteinander gefährden oder in Frage stellen
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