Lebensmittelrecht an der Hochschule Fulda | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Was besagt 5. Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement? 

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Risikobewertung und Risikomanagement sind voneinander getrennt!!           

                                                           

Zunächst erfolgt die Risikobewertung auf rein wissenschaftlicher Basis, ohne dass politische oder wirtschaftliche Faktoren darauf Einfluss nehmen. Darauf basierend erfolgt dann das Risikomanagement durch Politik und Gremien. Dort wird geprüft: Welche Maßnahmen sind angemessen? Welche Bevölkerungsgruppe braucht besonderen Schutz? Welche Risiken sind vertretbar und zu welchen Kosten? Daraus werden dann die konkreten Empfehlungen entwickelt. Diese Trennung von Risikobewertung und Management ist ein fundamentaler Grundsatz der europäischen Gesetzgebung. Nur so kann die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Beurteilung sicher gestellt werden.

                                               


           

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verpflichtende Kennzeichnung: Menge 

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bestimmter Zutaten oder Zutatenklassen ist entweder in der Bezeichnung des Lebensmittels oder dem Zutatenverzeichnis mittels einer Prozentangabe anzugeben
(sogenannte QUID-Kennzeichnung,
QUID = Quantitative Ingredient Declaration)

--> der prozentuale Mengenanteil einer Zutat ist anzugeben, wenn diese Teil der Bezeichnung ist oder durch Bilder und Worte auf der Verpackung besonders hervorgehoben wird 

                                               


           

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Was besagt Prinzip 1 und 2? (1. Prinzip der Lebensmittelkette, 2. Sorgfaltspflicht) 

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--> "from stable to table"

--> Sorgfaltspflicht auf allen Stufen ; also alle Maßnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit müssen konsequent entlang der gesamte Lebensmittelkette durchgeführt werden, Fehler auf einer einzigen Stufe können sich auf die gesamte Kette auswirken

--> für alle Produktionsstufen gilt "vom Hof auf den Tisch" (ein System an Vorschriften und Kontrollen entlang der gesamten Lebensmittelkette) 


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Kennzeichnung: Zutatenverzeichnis

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informiert über die enthaltenen Zutaten. Sie müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtanteils aufgelistet werden

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Definition Lebensmittelsicherheit

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"Lebensmittel gelten als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie:

- gesundheitsschädlich sind

- für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet sind"

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Was sind die 7 Prinzipien der Lebensmittelsicherheit? 

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1. Prinzip der Lebensmittelkette

2. Unternehmensverantwortung

3. Rückverfolgbarkeit

4. Wissenschaftliche Risikobewertung

5. Trennung von Risikobewertung- und management

6. Vorsorgeprinzip

7. Transparente Risikokommunikation

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Was besagt der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung? 

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"Jedes in einem Mitgliedsstaat rechtmäßig hergestellte und in den Verkehr gebrachte Erzeugnis ist grundsätzlich auf dem Markt der anderen Mitgliedsstaaten zuzulassen"            

                                                           

Das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung besagt, dass in allen Bereichen, in denen auf Unionsebene keine Harmonisierung besteht, jeder Mitgliedsstaat verpflichtet ist, in seinem Hoheitsgebiet den Verkauf von Waren zu akzeptieren, die in einem anderen Mitgliedsstaat nach dort geltenden Vorschriften rechtmäßig hergestellt wurden, auch wenn für inländische Erzeugnisse andere technische oder qualitative Vorschriften gelten.

                                               


           

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Definition: Inverkehrbringen

Wann ist ein Lebensmittel „in Verkehr gebracht“?
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  • Bereithalten für Verkaufszwecke
  • Anbieten zum Verkauf
  • Verkauf
  • Vertrieb
  • jede Form der Weitergabe

  • Herstellungsprozess muss abgeschlossen sein
  • Ware muss Endkontrolle durchlaufen haben
  • Verkaufszweck muss positiv festgestellt sein
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Was bildet die Basis des Lebensmittelrechts? 

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- Schutz der Verbraucher/-innen vor Täuschung durch irreführende Kennzeichnungen 

- Gesundheitsschutz

- Transparenzgebot

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Was ist die LMIV? Und die LMIDV?

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Lebensmittelkennzeichnung ist geregelt durch die Lebensmittelinformationsverordnung

wird in Deutschland ergänzt durch die 

nationale Lebensmittelinformations- Durchführungsverordnung

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Was sind die primären Ziele des Lebensmittelrechts? 

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Gesundheitsschutz: Leben und Gesundheit der Verbraucher dürfen nicht durch den Verzehr von Lebensmittel beeinträchtigt werden

Täuschungsschutz: Betrügerische und irreführende Praktiken sollen verhindert werden. Dazu zählt auch die Kennzeichnung

Verbraucherinformation: Unterrichtung von Verbrauchern und Beteiligten über Kennzeichnungsnormen, damit dieser eine sachgerechte und eigenständige Entscheidung treffen kann 

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Definition Verbraucher

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--> der Verbraucher ist der Endverbraucher!

--> ".. der letzte Verbraucher eines Lebensmittels, der das Lebensmittel nicht im Rahmen der Tätigkeit eines Lebensmittelunternehmens verwendet.."

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Q:

Was besagt 5. Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement? 

A:

Risikobewertung und Risikomanagement sind voneinander getrennt!!           

                                                           

Zunächst erfolgt die Risikobewertung auf rein wissenschaftlicher Basis, ohne dass politische oder wirtschaftliche Faktoren darauf Einfluss nehmen. Darauf basierend erfolgt dann das Risikomanagement durch Politik und Gremien. Dort wird geprüft: Welche Maßnahmen sind angemessen? Welche Bevölkerungsgruppe braucht besonderen Schutz? Welche Risiken sind vertretbar und zu welchen Kosten? Daraus werden dann die konkreten Empfehlungen entwickelt. Diese Trennung von Risikobewertung und Management ist ein fundamentaler Grundsatz der europäischen Gesetzgebung. Nur so kann die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Beurteilung sicher gestellt werden.

                                               


           

Q:

verpflichtende Kennzeichnung: Menge 

A:

            

                                                           

bestimmter Zutaten oder Zutatenklassen ist entweder in der Bezeichnung des Lebensmittels oder dem Zutatenverzeichnis mittels einer Prozentangabe anzugeben
(sogenannte QUID-Kennzeichnung,
QUID = Quantitative Ingredient Declaration)

--> der prozentuale Mengenanteil einer Zutat ist anzugeben, wenn diese Teil der Bezeichnung ist oder durch Bilder und Worte auf der Verpackung besonders hervorgehoben wird 

                                               


           

Q:

Was besagt Prinzip 1 und 2? (1. Prinzip der Lebensmittelkette, 2. Sorgfaltspflicht) 

A:

--> "from stable to table"

--> Sorgfaltspflicht auf allen Stufen ; also alle Maßnahmen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit müssen konsequent entlang der gesamte Lebensmittelkette durchgeführt werden, Fehler auf einer einzigen Stufe können sich auf die gesamte Kette auswirken

--> für alle Produktionsstufen gilt "vom Hof auf den Tisch" (ein System an Vorschriften und Kontrollen entlang der gesamten Lebensmittelkette) 


Q:

Kennzeichnung: Zutatenverzeichnis

A:

informiert über die enthaltenen Zutaten. Sie müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtanteils aufgelistet werden

Q:

Definition Lebensmittelsicherheit

A:

"Lebensmittel gelten als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie:

- gesundheitsschädlich sind

- für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet sind"

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Q:

Was sind die 7 Prinzipien der Lebensmittelsicherheit? 

A:

1. Prinzip der Lebensmittelkette

2. Unternehmensverantwortung

3. Rückverfolgbarkeit

4. Wissenschaftliche Risikobewertung

5. Trennung von Risikobewertung- und management

6. Vorsorgeprinzip

7. Transparente Risikokommunikation

Q:

Was besagt der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung? 

A:

"Jedes in einem Mitgliedsstaat rechtmäßig hergestellte und in den Verkehr gebrachte Erzeugnis ist grundsätzlich auf dem Markt der anderen Mitgliedsstaaten zuzulassen"            

                                                           

Das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung besagt, dass in allen Bereichen, in denen auf Unionsebene keine Harmonisierung besteht, jeder Mitgliedsstaat verpflichtet ist, in seinem Hoheitsgebiet den Verkauf von Waren zu akzeptieren, die in einem anderen Mitgliedsstaat nach dort geltenden Vorschriften rechtmäßig hergestellt wurden, auch wenn für inländische Erzeugnisse andere technische oder qualitative Vorschriften gelten.

                                               


           

Q:
Definition: Inverkehrbringen

Wann ist ein Lebensmittel „in Verkehr gebracht“?
A:
  • Bereithalten für Verkaufszwecke
  • Anbieten zum Verkauf
  • Verkauf
  • Vertrieb
  • jede Form der Weitergabe

  • Herstellungsprozess muss abgeschlossen sein
  • Ware muss Endkontrolle durchlaufen haben
  • Verkaufszweck muss positiv festgestellt sein
Q:

Was bildet die Basis des Lebensmittelrechts? 

A:

- Schutz der Verbraucher/-innen vor Täuschung durch irreführende Kennzeichnungen 

- Gesundheitsschutz

- Transparenzgebot

Q:

Was ist die LMIV? Und die LMIDV?

A:

Lebensmittelkennzeichnung ist geregelt durch die Lebensmittelinformationsverordnung

wird in Deutschland ergänzt durch die 

nationale Lebensmittelinformations- Durchführungsverordnung

Q:

Was sind die primären Ziele des Lebensmittelrechts? 

A:

Gesundheitsschutz: Leben und Gesundheit der Verbraucher dürfen nicht durch den Verzehr von Lebensmittel beeinträchtigt werden

Täuschungsschutz: Betrügerische und irreführende Praktiken sollen verhindert werden. Dazu zählt auch die Kennzeichnung

Verbraucherinformation: Unterrichtung von Verbrauchern und Beteiligten über Kennzeichnungsnormen, damit dieser eine sachgerechte und eigenständige Entscheidung treffen kann 

Q:

Definition Verbraucher

A:

--> der Verbraucher ist der Endverbraucher!

--> ".. der letzte Verbraucher eines Lebensmittels, der das Lebensmittel nicht im Rahmen der Tätigkeit eines Lebensmittelunternehmens verwendet.."

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