Rohstoffmanagement an der Hochschule Für Wirtschaft Und Umwelt Nürtingen-Geislingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Rohstoffmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird Eisenerz aufbereitet? (Einzelne Schritte)

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TESTE DEIN WISSEN

 Zerkleinerung des gesprengten Materials mittels Backen- oder Kegelbrecher auf eine
Korngröße von ca. 15mm

 Weitere Zerkleinerung mittels Mühlen auf eine Korngröße von 0,01 bis 2mm
 Sortierung mit schwachem Magneten und/oder

 Sortierung mit starkem Magneten (Trommelmagnet) zur Abscheidung von Magnetit
(magnetisch) und/oder

 Trennung nach der Dichte in einer Flüssigkeit, deren Dichte eingestellt (Schwimm-Sink
Scheider) ist und/oder
 Flotation, die Teilchen werden mit einem Rührwerk in der Flüssigkeit gehalten, von unten
werden feine Luftblasen erzeugt, die sich an weniger gut wasserbenetzbare Teile anhef-
ten (Fe-Teile) und diese Teile durch den Auftrieb an die Wasseroberfläche befördern,
dort können sie als Schaum, ein Schaumbildner wird zugesetzt, ausgetragen werden. Die
benetzbaren Teile (Gangart) sinken aufgrund des spezifischen Gewichts.

 Pelletieren: „Stücke“ + Zuschlagstoffe + Bindemittel + Wasser in Trommeln zu Kügelchen
gerollt. Im Hochofen sind Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 30mm sinnvoll.

 Möllerung/ Mischung: Zugabe von Kalk (Kalciumverbindungen: CaCO3 und CaO) zum
aufbereiteten Erz als Pellets, Ergebnis: Möller

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Wie läuft die Koksherstellung ab?

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 Kohle wird unter Luftabschluss auf ca. 1000°C unter Sauerstoffmangel erhitzt, Dauer ca.
20h
 Dabei entweichen Wasser, ein großer Teil des Schwefels und weitere Stoffe
 Anschließend fraktionierte Kondensation, Produkte: Teer, Schwefelsäure, Ammoniak,
Benzol, Naphtalin (PAK (2Ringe)), Gas
 Ergebnis: Koks mit ca. 90% C-Gehalt, aber auch ca. 1% S (je nach Herkunftsort der
Kohle)

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Was versteht man unter einem pyrolytischen Prozess?

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pyrolytischen Prozess sind Prozesse bei denen ein Stoff bspw.Kohle unter Sauerstoffausschluss sehr stark erhitzt wird. 


Dabei entweichen SToffe wie bspw. Wasser, Schwefel, ...

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Was versteht man unter Grausguss?

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Grauguss: C liegt im Eisen als Graphit vor (Bruchflächen erscheinen dunkel)

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Was versteht man unter Weisguss?

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Weißguss: C liegt im als Zementit vor (Bruchflächen erscheinen hell)

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Zweck des Recyclings von Stahl

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 Meistens geringere Preise im Vergleich zur Produktion aus den Primär-
rohstoffen
 Einsparung von Rohstoffen
 Einsparung von CO2-Emissionen
 Reduzierung der Abhängigkeit von den Primärrohstoffen
 Herstellung von Material zum Wiedereinsatz: homogene Sorten z. B.
Gusseisen legiert (genaue Sorte), Gusseisen unlegiert, Stahl legiert (ge-
naue Sorte), sauber z. B. fettfrei, frei von Kühlschmiermitteln
 Zerkleinerung, damit das Material in die Aggregate zur Herstellung einge-
bracht werden kann, z. B. Aluminiumstangen, Profilstähle
 Auftrennung von unterschiedlichen Materialien, z. B. Ummantelung von
Kabeln zur Abtrennung von Kupfer

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Was versteht man unter einem Reinstoff?

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• Reinstoffe haben bei einer bestimmten Temperatur und unter gleichem Druck
immer die gleichen, aber nur für sie zutreffenden Eigenschaften
o Elemente sind Reinstoffe, die chemisch in keine weiteren Bestandteile zer-
legt werden können (Metalle, Halbmetalle, Nichtmetalle)
o Verbindungen sind Reinstoffe, die aus mehreren Elementen aufgebaut sind
(anorganische und organische Verbindungen)

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Was versteht man unter einem Gemisch (Gemenge)?

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• Gemische (Gemenge) haben keine konstanten Eigenschaften
o abhängig vom Mischungsverhältnis der einzelnen Bestandteile, aus denen
ein Gemenge zusammengesetzt ist
o die in einem Gemenge nebeneinander vorkommenden Stoffbereiche nennt
man Phasen
o homogene Gemische besitzen einheitliche Phasen, heterogene Gemische
haben leicht zu unterscheidende Phasen

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Durch welche Eigenschaften lässt sich ein Reinstoff definieren?

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Eigenschaften eines Reinstoffes
• Geruch – wird umschrieben
o stechend
o reizend
o obstartig
o süßlich
o geruchlos
• Geschmack
o süß
o salzig
o bitter
o sauer
o seifig
Schwefeldioxid
Salmiakgeist
Ester
Chloroform
Luft
• Farbe – wichtig bei Indikatoren und Teststäbchen (z.B. pH-Papier)
Zucker
Kochsalz
Chinin
Essig
Natronlauge
• Schmelzpunkt – Schmelztemperatur, Erstarrungspunkt (fest – flüssig)
• Siedepunkt – Siedetemperatur, Kondenspunkt (flüssig – gasförmig), abhängig
vom Luftdruck (bez. auf Normaldruck = 1013 mbar)
• Dichte – Dichte = Masse (g) / Volumen (cm³); Gase g/l bei Normalbedingungen
(0°C, 1013 mbar)
• Löslichkeit – Löslichkeit = Masse (g) in 100 g Lösemittel; temperaturabhängig,
bez. auf ein bestimmtes Lösemittel
• Elektrische Leitfähigkeit – abnehmende Leitfähigkeit von Metallen, über Salze
und Säuren zu organischen Verbindungen

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Aus was bestehen Kunststoffe?

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Kunststoffe sind Werkstoffe, die aus Polymeren (organische Makromoleküle)
und Zusatzstoffen (zur Eigenschaftsverbesserung und Stabilisierung) be-
stehen.

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Wo durch zeichnen sich Thermoplaste aus?

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• Thermoplaste (thermos = warm; plasso = binden)
o gehen beim Erwärmen reversibel (umkehrbar) in einen plastischen, also
verformbaren Zustand über und behalten nach Erkalten ihre Form bei
o sie bestehen aus fadenförmigen oder nur gering verzweigten Molekül-
ketten. Zwischen diesen herrschen meist nur schwache Wechselwirkun-
gen, die sogenannten Van-der-Vaals-Kräfte
o glasklar, transparent einfärbbar (amorph)
o milchglasartig trüb (= opak), nur gedeckt einfärbbar (teilkristallin)
o durch Füll- und Verstärkungsstoffe können die Eigenschaften wesentlich
verändert werden

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Aus was besteht Eisenerz?

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Eisenerz: besteht aus 20-65%Eisen. Die Verbindungen sind Oxide (Sauerstoffverbindun-
gen), Sulfide (Schwefelverbindungen und Carbonate (Kohlenstoff-Sauerstoffverbindungen)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Rohstoffmanagement Kurs an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie wird Eisenerz aufbereitet? (Einzelne Schritte)

A:

 Zerkleinerung des gesprengten Materials mittels Backen- oder Kegelbrecher auf eine
Korngröße von ca. 15mm

 Weitere Zerkleinerung mittels Mühlen auf eine Korngröße von 0,01 bis 2mm
 Sortierung mit schwachem Magneten und/oder

 Sortierung mit starkem Magneten (Trommelmagnet) zur Abscheidung von Magnetit
(magnetisch) und/oder

 Trennung nach der Dichte in einer Flüssigkeit, deren Dichte eingestellt (Schwimm-Sink
Scheider) ist und/oder
 Flotation, die Teilchen werden mit einem Rührwerk in der Flüssigkeit gehalten, von unten
werden feine Luftblasen erzeugt, die sich an weniger gut wasserbenetzbare Teile anhef-
ten (Fe-Teile) und diese Teile durch den Auftrieb an die Wasseroberfläche befördern,
dort können sie als Schaum, ein Schaumbildner wird zugesetzt, ausgetragen werden. Die
benetzbaren Teile (Gangart) sinken aufgrund des spezifischen Gewichts.

 Pelletieren: „Stücke“ + Zuschlagstoffe + Bindemittel + Wasser in Trommeln zu Kügelchen
gerollt. Im Hochofen sind Kugeln mit einem Durchmesser von ca. 30mm sinnvoll.

 Möllerung/ Mischung: Zugabe von Kalk (Kalciumverbindungen: CaCO3 und CaO) zum
aufbereiteten Erz als Pellets, Ergebnis: Möller

Q:

Wie läuft die Koksherstellung ab?

A:

 Kohle wird unter Luftabschluss auf ca. 1000°C unter Sauerstoffmangel erhitzt, Dauer ca.
20h
 Dabei entweichen Wasser, ein großer Teil des Schwefels und weitere Stoffe
 Anschließend fraktionierte Kondensation, Produkte: Teer, Schwefelsäure, Ammoniak,
Benzol, Naphtalin (PAK (2Ringe)), Gas
 Ergebnis: Koks mit ca. 90% C-Gehalt, aber auch ca. 1% S (je nach Herkunftsort der
Kohle)

Q:

Was versteht man unter einem pyrolytischen Prozess?

A:

pyrolytischen Prozess sind Prozesse bei denen ein Stoff bspw.Kohle unter Sauerstoffausschluss sehr stark erhitzt wird. 


Dabei entweichen SToffe wie bspw. Wasser, Schwefel, ...

Q:

Was versteht man unter Grausguss?

A:

Grauguss: C liegt im Eisen als Graphit vor (Bruchflächen erscheinen dunkel)

Q:

Was versteht man unter Weisguss?

A:

Weißguss: C liegt im als Zementit vor (Bruchflächen erscheinen hell)

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Q:

Zweck des Recyclings von Stahl

A:

 Meistens geringere Preise im Vergleich zur Produktion aus den Primär-
rohstoffen
 Einsparung von Rohstoffen
 Einsparung von CO2-Emissionen
 Reduzierung der Abhängigkeit von den Primärrohstoffen
 Herstellung von Material zum Wiedereinsatz: homogene Sorten z. B.
Gusseisen legiert (genaue Sorte), Gusseisen unlegiert, Stahl legiert (ge-
naue Sorte), sauber z. B. fettfrei, frei von Kühlschmiermitteln
 Zerkleinerung, damit das Material in die Aggregate zur Herstellung einge-
bracht werden kann, z. B. Aluminiumstangen, Profilstähle
 Auftrennung von unterschiedlichen Materialien, z. B. Ummantelung von
Kabeln zur Abtrennung von Kupfer

Q:

Was versteht man unter einem Reinstoff?

A:

• Reinstoffe haben bei einer bestimmten Temperatur und unter gleichem Druck
immer die gleichen, aber nur für sie zutreffenden Eigenschaften
o Elemente sind Reinstoffe, die chemisch in keine weiteren Bestandteile zer-
legt werden können (Metalle, Halbmetalle, Nichtmetalle)
o Verbindungen sind Reinstoffe, die aus mehreren Elementen aufgebaut sind
(anorganische und organische Verbindungen)

Q:

Was versteht man unter einem Gemisch (Gemenge)?

A:

• Gemische (Gemenge) haben keine konstanten Eigenschaften
o abhängig vom Mischungsverhältnis der einzelnen Bestandteile, aus denen
ein Gemenge zusammengesetzt ist
o die in einem Gemenge nebeneinander vorkommenden Stoffbereiche nennt
man Phasen
o homogene Gemische besitzen einheitliche Phasen, heterogene Gemische
haben leicht zu unterscheidende Phasen

Q:

Durch welche Eigenschaften lässt sich ein Reinstoff definieren?

A:

Eigenschaften eines Reinstoffes
• Geruch – wird umschrieben
o stechend
o reizend
o obstartig
o süßlich
o geruchlos
• Geschmack
o süß
o salzig
o bitter
o sauer
o seifig
Schwefeldioxid
Salmiakgeist
Ester
Chloroform
Luft
• Farbe – wichtig bei Indikatoren und Teststäbchen (z.B. pH-Papier)
Zucker
Kochsalz
Chinin
Essig
Natronlauge
• Schmelzpunkt – Schmelztemperatur, Erstarrungspunkt (fest – flüssig)
• Siedepunkt – Siedetemperatur, Kondenspunkt (flüssig – gasförmig), abhängig
vom Luftdruck (bez. auf Normaldruck = 1013 mbar)
• Dichte – Dichte = Masse (g) / Volumen (cm³); Gase g/l bei Normalbedingungen
(0°C, 1013 mbar)
• Löslichkeit – Löslichkeit = Masse (g) in 100 g Lösemittel; temperaturabhängig,
bez. auf ein bestimmtes Lösemittel
• Elektrische Leitfähigkeit – abnehmende Leitfähigkeit von Metallen, über Salze
und Säuren zu organischen Verbindungen

Q:

Aus was bestehen Kunststoffe?

A:

Kunststoffe sind Werkstoffe, die aus Polymeren (organische Makromoleküle)
und Zusatzstoffen (zur Eigenschaftsverbesserung und Stabilisierung) be-
stehen.

Q:

Wo durch zeichnen sich Thermoplaste aus?

A:

• Thermoplaste (thermos = warm; plasso = binden)
o gehen beim Erwärmen reversibel (umkehrbar) in einen plastischen, also
verformbaren Zustand über und behalten nach Erkalten ihre Form bei
o sie bestehen aus fadenförmigen oder nur gering verzweigten Molekül-
ketten. Zwischen diesen herrschen meist nur schwache Wechselwirkun-
gen, die sogenannten Van-der-Vaals-Kräfte
o glasklar, transparent einfärbbar (amorph)
o milchglasartig trüb (= opak), nur gedeckt einfärbbar (teilkristallin)
o durch Füll- und Verstärkungsstoffe können die Eigenschaften wesentlich
verändert werden

Q:

Aus was besteht Eisenerz?

A:

Eisenerz: besteht aus 20-65%Eisen. Die Verbindungen sind Oxide (Sauerstoffverbindun-
gen), Sulfide (Schwefelverbindungen und Carbonate (Kohlenstoff-Sauerstoffverbindungen)

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