Qualitative Forschungsmethoden an der Hochschule Für Wirtschaft Und Umwelt Nürtingen-Geislingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für qualitative Forschungsmethoden an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

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Wonach wähle ich die Forschungsmethodik?

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Aus dem Forschungsziel!
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Wie unterscheiden sich qualitative und quantitative Experimente?
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Quantitativ
- ganz bewusst einen Gegenstand beeinflussen/manipulieren unter kontrollierten Bedingungen um Veränderungen festzustellen
- Experiment findet unter Kontrollbedingungen statt (Laborsituation)
- Veränderung ist durch bewusste Manipulation entstanden —> Kausalaussage
- Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge herausfinden

Qualitativ:
- Kontrolliert und gegenstandsadäquat eingreifen (beeinflussen/manipulieren)
- Es kann keine Kontrollbedingungen geben, da der Gegenstand in seiner NATÜRLICHEN Umgebung erforscht wird
- Besser verstehen, Rückschlüsse auf die Struktur des Untersuchungsgegenstandes, aber keine Kausalaussagen
- Gegenstand verstehen, Verständnis vertiefen
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Welche zwei Grundgedanken sind in die Wahl der Darstellungsmittel mit einzubeziehen?
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- Darstellungen sollen dem Gegenstand angemessen sein
- möglichst vielfältige Darstellungmittel, denn umso leichter ist das Verständnis und die Auswertung
—> am besten eine kreative Kombination
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Welche Darstellungsmittel sind möglich?
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- Text
- Grafische Darstellung (Tabelle, Prozessmodell, Kontextmodell, Strukturmodell)
    —> besondere Methode: Forschungssubjekte werden selbst zur grafischen Darstellung angeregt, um Deutungen und Selbsteinschätzungen zu erheben ( Lebenslinientechnik etc)
-Audiovisuelle Darstellung (Bildmaterial wie Fotos und Zeichnungen, TonbandMaterial, Filmmaterial)
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Welche Vor- und Nachteile haben transkribierte Texte?
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Vorteile: 
- einfachere Handhabung des Materials
- Kategorienbildung erleichtert


Nachteile
- Lebendige Interaktion durch statischen Text verfremdet
- subjektive Verzerrungen und selektive Vorinterpretation durch unterschiedliche Lesearten auch schon bei der Transkription 
- Informationen, die nicht transkribiert sind, sind verloren
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Können Transkriptionen objektiv sein?
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Nein, selbst mit den besten Regeln kaum zu erreichen.
- subjektive Bearbeitung kann Weg zu latenten Sinngehalten des Materials eröffnen oder zumindest intensive Interaktion mit den Daten bewirken
- wichtig: Übertragungs- und Gegenübertragungsreaktionen erkennen, reflektieren und analysieren
- dabei kann helfen: Interpretationsgemeinschaft / Forschungssupervision mit dem Motto : „Denkverbote gibt es nicht“
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Nenne die Vor- und Nachteile der drei Transkriptionsarten.

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wörtliche Transkription

    + Umfassendes Protokoll, bietet Basis für ausführliche interpretative Auswertung: man kann unterstreichen, am Rand notieren, blättern, Textstellen vergleichen, einzelne Aussagen in ihrem Kontext sehen

      - anstrengend zu lesen, umso mehr sprachliche Färbungen etc. protokolliert wurden



kommentierte Transkription 

     + Zusatzinformationen im Kontext zu den verbalen Äußerungen

     - Lesbarkeit des Protokolls beeinträchtigt



Zusammenfassendes Protokoll

    + Enorme Materialmengen sind so bearbeitbar, wäre anders nicht möglich 

     + Es wird nicht mehr alles festgehalten, da es zu aufwändig, zu teuer oder zu uninteressant wäre

     - Der konkrete Sprachkontext, die Interview- oder Diskussionssituation geht verloren.

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Wie wird bei den drei Trankskriptionstechniken jeweils vorgegangen?

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Wörtliche Transkription:

verbal erhobenes Material wird in eine vollständige Textfassung überführt 


Kommentierte Transkription:

Zusätzlich zum wörtlichen Protokoll werden weitere Informationen dokumentiert 


Zusammenfassendes Protokoll:

Methodisch kontrollierte Zusammenfassung der Inhalte (z.T. direkt vom Tonband aus) z.B. mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse

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Nach welchem Forschungsfokus wähle ich welche Transkriptionsart?

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Gesprochene Sprache exakt abbilden mit Dialekt etc. --> wörtliche Transkription


Zusätzliche Infos zur Sprache wie Lachen, Pausen, Betonungen (Kontext zum Wortprotokoll) --> kommentierte Transkription


Materialfülle schon bei der Aufbereitung reduzieren, inhaltlich-thematische Seite interessant --> Zusammenfassendes Protokoll

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Erkläre den Ablauf der zirkulären Dekonstruktion.

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1. Auswertungsphase: Einzelinterview 

     --> Material strukturieren und Kategorien bilden, Raum für spontane Einfälle, Metaphern, Alltagssprachgebrauch


1. Formulierung eines Mottos für den Text

2. zusammenfassende Nacherzählung

3. Stichwortliste (auffällige, gehaltvolle Worte, chronologisch aufgelistet)

4. Themenkatalog (aus Stichwortliste Themenbereiche extrahiert)

5. Paraphrasierung (In Textform, auf Grundlage von Themenkatalog Meta-Themen zusammenfassen oder ein Thema im Mittelpunkt ausdifferenzieren)

6. die zentralen, interviewspezifischen Kategorien (Vereinigung/Integration aller voriger Schritte)


2. Auswertungsphase: systematischer Vergleich

1. Synopsis (Tabelle zum ankreuzen, Häufungen sichtbar)

2. Verdichtung (einige zentrale Kategorien zu Konstrukten zusammenfassen, Akzente setzen)

3. komparative Paraphrasierung (Fließtext, inhaltlicher Vergleich der Interviews in Bezug auf ein Konstrukt)


dann Theoriebildung, Darstellung und Diskussion, Einordnung in bestehenden Theoriezusammenhang möglich?

Konstrukte können Basis für Theoriebildung sein, aber bedenken, nicht voreilig banale Auswertungsideen zu haben sondern idiosynkratische Verhältnisse (nur einmal Vorkommendes) mit berücksichtigen!

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Was ist die zirkuläre Dekonstruktion und wann ist sie einsetzbar?

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- (Erhebungs? Und) Auswertungsverfahren (Vorschlag zur interpretativen Auswertung kommunikativ gewonnener Daten aus z.B. Problemzentrierten oder narrativen Interviews) 


- Besonders geeignet für psychologische Diplomarbeiten oder auch künstlerisch therapeutische Bachelorarbeiten 


- setzt stark auf Intuition des Auswertenden


- Soll zügige und leicht umsetzbare Auswertung ermöglichen (im Gegensatz zu Grounded Theory die umfangreich ist und aus soziologischen Forschungsarbeiten hervorgegangen ist und so nicht unmittelbar übertragbar auf psychologische Untersuchungsfragen) 


- Soll nur ein grobes Raster darstellen und mit anderen Methoden je nach Fragestellung und Gegenstand ergänzt/kombiniert (?)


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Welches sind die 5 Grundsätze qualitativen Denkens?
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- Subjektbezogenheit
- Deskription des Gegenstandes
- Interpretation
- Alltägliche Umgebung
- Verallgemeinerung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen qualitative Forschungsmethoden Kurs an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Wonach wähle ich die Forschungsmethodik?

A:
Aus dem Forschungsziel!
Q:
Wie unterscheiden sich qualitative und quantitative Experimente?
A:
Quantitativ
- ganz bewusst einen Gegenstand beeinflussen/manipulieren unter kontrollierten Bedingungen um Veränderungen festzustellen
- Experiment findet unter Kontrollbedingungen statt (Laborsituation)
- Veränderung ist durch bewusste Manipulation entstanden —> Kausalaussage
- Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge herausfinden

Qualitativ:
- Kontrolliert und gegenstandsadäquat eingreifen (beeinflussen/manipulieren)
- Es kann keine Kontrollbedingungen geben, da der Gegenstand in seiner NATÜRLICHEN Umgebung erforscht wird
- Besser verstehen, Rückschlüsse auf die Struktur des Untersuchungsgegenstandes, aber keine Kausalaussagen
- Gegenstand verstehen, Verständnis vertiefen
Q:
Welche zwei Grundgedanken sind in die Wahl der Darstellungsmittel mit einzubeziehen?
A:
- Darstellungen sollen dem Gegenstand angemessen sein
- möglichst vielfältige Darstellungmittel, denn umso leichter ist das Verständnis und die Auswertung
—> am besten eine kreative Kombination
Q:
Welche Darstellungsmittel sind möglich?
A:
- Text
- Grafische Darstellung (Tabelle, Prozessmodell, Kontextmodell, Strukturmodell)
    —> besondere Methode: Forschungssubjekte werden selbst zur grafischen Darstellung angeregt, um Deutungen und Selbsteinschätzungen zu erheben ( Lebenslinientechnik etc)
-Audiovisuelle Darstellung (Bildmaterial wie Fotos und Zeichnungen, TonbandMaterial, Filmmaterial)
Q:
Welche Vor- und Nachteile haben transkribierte Texte?
A:
Vorteile: 
- einfachere Handhabung des Materials
- Kategorienbildung erleichtert


Nachteile
- Lebendige Interaktion durch statischen Text verfremdet
- subjektive Verzerrungen und selektive Vorinterpretation durch unterschiedliche Lesearten auch schon bei der Transkription 
- Informationen, die nicht transkribiert sind, sind verloren
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Q:
Können Transkriptionen objektiv sein?
A:
Nein, selbst mit den besten Regeln kaum zu erreichen.
- subjektive Bearbeitung kann Weg zu latenten Sinngehalten des Materials eröffnen oder zumindest intensive Interaktion mit den Daten bewirken
- wichtig: Übertragungs- und Gegenübertragungsreaktionen erkennen, reflektieren und analysieren
- dabei kann helfen: Interpretationsgemeinschaft / Forschungssupervision mit dem Motto : „Denkverbote gibt es nicht“
Q:

Nenne die Vor- und Nachteile der drei Transkriptionsarten.

A:

wörtliche Transkription

    + Umfassendes Protokoll, bietet Basis für ausführliche interpretative Auswertung: man kann unterstreichen, am Rand notieren, blättern, Textstellen vergleichen, einzelne Aussagen in ihrem Kontext sehen

      - anstrengend zu lesen, umso mehr sprachliche Färbungen etc. protokolliert wurden



kommentierte Transkription 

     + Zusatzinformationen im Kontext zu den verbalen Äußerungen

     - Lesbarkeit des Protokolls beeinträchtigt



Zusammenfassendes Protokoll

    + Enorme Materialmengen sind so bearbeitbar, wäre anders nicht möglich 

     + Es wird nicht mehr alles festgehalten, da es zu aufwändig, zu teuer oder zu uninteressant wäre

     - Der konkrete Sprachkontext, die Interview- oder Diskussionssituation geht verloren.

Q:

Wie wird bei den drei Trankskriptionstechniken jeweils vorgegangen?

A:

Wörtliche Transkription:

verbal erhobenes Material wird in eine vollständige Textfassung überführt 


Kommentierte Transkription:

Zusätzlich zum wörtlichen Protokoll werden weitere Informationen dokumentiert 


Zusammenfassendes Protokoll:

Methodisch kontrollierte Zusammenfassung der Inhalte (z.T. direkt vom Tonband aus) z.B. mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse

Q:

Nach welchem Forschungsfokus wähle ich welche Transkriptionsart?

A:

Gesprochene Sprache exakt abbilden mit Dialekt etc. --> wörtliche Transkription


Zusätzliche Infos zur Sprache wie Lachen, Pausen, Betonungen (Kontext zum Wortprotokoll) --> kommentierte Transkription


Materialfülle schon bei der Aufbereitung reduzieren, inhaltlich-thematische Seite interessant --> Zusammenfassendes Protokoll

Q:

Erkläre den Ablauf der zirkulären Dekonstruktion.

A:

1. Auswertungsphase: Einzelinterview 

     --> Material strukturieren und Kategorien bilden, Raum für spontane Einfälle, Metaphern, Alltagssprachgebrauch


1. Formulierung eines Mottos für den Text

2. zusammenfassende Nacherzählung

3. Stichwortliste (auffällige, gehaltvolle Worte, chronologisch aufgelistet)

4. Themenkatalog (aus Stichwortliste Themenbereiche extrahiert)

5. Paraphrasierung (In Textform, auf Grundlage von Themenkatalog Meta-Themen zusammenfassen oder ein Thema im Mittelpunkt ausdifferenzieren)

6. die zentralen, interviewspezifischen Kategorien (Vereinigung/Integration aller voriger Schritte)


2. Auswertungsphase: systematischer Vergleich

1. Synopsis (Tabelle zum ankreuzen, Häufungen sichtbar)

2. Verdichtung (einige zentrale Kategorien zu Konstrukten zusammenfassen, Akzente setzen)

3. komparative Paraphrasierung (Fließtext, inhaltlicher Vergleich der Interviews in Bezug auf ein Konstrukt)


dann Theoriebildung, Darstellung und Diskussion, Einordnung in bestehenden Theoriezusammenhang möglich?

Konstrukte können Basis für Theoriebildung sein, aber bedenken, nicht voreilig banale Auswertungsideen zu haben sondern idiosynkratische Verhältnisse (nur einmal Vorkommendes) mit berücksichtigen!

Q:

Was ist die zirkuläre Dekonstruktion und wann ist sie einsetzbar?

A:

- (Erhebungs? Und) Auswertungsverfahren (Vorschlag zur interpretativen Auswertung kommunikativ gewonnener Daten aus z.B. Problemzentrierten oder narrativen Interviews) 


- Besonders geeignet für psychologische Diplomarbeiten oder auch künstlerisch therapeutische Bachelorarbeiten 


- setzt stark auf Intuition des Auswertenden


- Soll zügige und leicht umsetzbare Auswertung ermöglichen (im Gegensatz zu Grounded Theory die umfangreich ist und aus soziologischen Forschungsarbeiten hervorgegangen ist und so nicht unmittelbar übertragbar auf psychologische Untersuchungsfragen) 


- Soll nur ein grobes Raster darstellen und mit anderen Methoden je nach Fragestellung und Gegenstand ergänzt/kombiniert (?)


Q:
Welches sind die 5 Grundsätze qualitativen Denkens?
A:
- Subjektbezogenheit
- Deskription des Gegenstandes
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