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Lernmaterialien für Mikroökonomie Teil 3 an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

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Welche Fragen versucht die Nachfragetheorie zu beantworten? Weshalb handelt es sich bei der Theorie der Nachfrage auch um eine normative Theorie?
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=> Wie können Haushalte ihren Nutzen maximieren? Welche Menge wird bei welchem Preis nachgefragt?
normative Theorie:
Weil es eine Empfehlung (Handlungsempfehlung) darstellen soll, wie Nachfrager ihren Nutzen beim Kauf von Gütern maximieren können 
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Was versteht man unter dem „homo oeconomicus“? Warum arbeiten Wirtschaftswissenschaftler mit diesem in der Realität nicht immer zutreffenden Menschenbild?
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Homo oeconomicus: 
- rationale Handeln 
- Nutzenmaximierung
- vollkommene Information und Kenntnis 
Modelldenken wird vorausgesetzt um die Wirtschaft/Realität zu vereinfachen 
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Nennen Sie die Prämissen der Grenznutzenanalyse.
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Prämissen:
- Haushalte wollen ihren Nutzen maximieren => zentrale Prämisse
- Haushalte verhalten sich rational (keine Vor- und Nachteile), folgt dem ökonomischen Prinzip 
- Haushalte können Güterpreise nicht beeinflussen, können nicht verhandeln => was verlangt ist müssen wir akzeptieren
- Haushalte haben vollkommene Information => wir wissen wo das Gut wie viel kostet
- Kardinale Nutzenschätzung => besagt, dass die Haushalte in der Lage sind den Nutzen den ein Gut stiftet wirklichen Zahlenwert oder Eurowert anzugeben; der Nutzen ist messbar z.B. Ein Tag Urlaub stiftet mir einen Nutzen von 100€
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Gegeben sind folgende Merkmale: Geschlecht, Einkommen, Körpergröße, Körpergewicht, Schulnoten, Dienstränge und Temperatur. Welche dieser Daten sind kardinal messbar?
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Einkommen, Körpergröße, Körpergewicht, Dienstrang, Temperatur 
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Welcher Unterschied besteht zwischen dem Gesamtnutzen und dem Grenznutzen eines Gutes?
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Gesamtnutzen
- subjektiver Verbrauchswert eines Gutes, z.B. Der Nutzen für einen Lippenstift hat einen hohen Nutzen für eine Frau, aber keinen Nutzen für einen Mann
- bezieht sich auf einen bestimmten Zeitraum 
- kann in Zahlenwert kardinal gemessen werden
Grenznutzen
- Nutzenzuwachs, der bei dem Konsum einer zusätzlichen Mengeneinheit eines bestimmten Gutes entsteht
- Ableitung der Gesamtnutzenfunktion 
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Wie lautet das erste Gossensche Gesetz? Stellen Sie diese Hypothese graphisch dar!
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1. Gossensche Gesetz 
-> Der Grenznutzen eines Gutes sinkt mit zunehmender Sättigung bzw. mit zunehmenden konsumierten Menge
     => Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen 
- Je mehr wir konsumieren, desto kleiner wird der Grenznutzen => nimmt kontinuierlich ab
- Haushalte konsumieren bis Grenznutzen = 0 => Sättigungsmenge 
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Sind Konsumgüter denkbar, bei denen das Sättigungsgesetz nicht gilt? Welche Bedeutung hat die Zeitdimension bei diesem Gesetz?
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Ja, bei Güter bei denen der Grenznutzen nicht abnimmt => Suchtmittel, Sammelleidenschaft 
Ist dann nur zeitlich begrenzt 
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Erläutern Sie die Preis-Grenznutzen-Regel an einem praktischen Beispiel!
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Preis-Grenznutzen-Regel 
Wir konsumieren solange bis der Preis gleich den Grenzkosten ist! Wenn der Preis niedriger als die Grenzkosten ist, dann gibt es keine Nachfrage mehr
Beispiel:
Man kauft sich eine weitere Winterjacke, pro weitere Jacke wird der Grenznutzen kleiner, bis er negativ ist und wir keine Jacke mehr wollen, weil wir so viele haben.
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Statt preiswertes Mineralwasser zu trinken, trinkt Emil lieber eine teure Cola. Verhält er sich damit ökonomisch?

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Nein, ein ökonomisches Verhalten setzt voraus, dass Emil sich rational verhält und da er etwas lieber mag als das andere ist das rationale Denken/Verhalten nicht gegeben. 
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Wie handelt ein Nachfrager nach dem zweiten Gossenschen Gesetz? Weshalb ist diese Verhaltensvorschrift bei unterschiedlichen Güterpreisen zu modifizieren?
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1. u‘ = pn
- Wer bei gegebener Bedürfnisstruktur seinen Nutzen maximieren will, ohne alle Bedürfnisse voll befriedigen zu können, muss seine Mittel so verteilen, dass er bei jedem Bedürfnis den gleichen Grenznutzen erreicht.
- Gesetz vom Ausgleich der Grenznutzen: Equimarginalprinzip 

2. 
- haben die Güter verschiedene Preise, gilt die Maximierungsbedingung in der allgemeinen Formel:
   u1‘ / p1 = u2‘ / p2 = un‘ / pn
-> muss bei jedem Gut den selben Nutzen stiften => Gesetz vom Ausgleich der gewogenen Grenznutzen 
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Was ist eine Indifferenzkurve und welche Verläufe von Indifferenzkurven sind prinzipiell möglich?
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Indifferenzkurve 
Geometrischer Ort aller Mengenkombinationen zweier Güter, die nach Ansicht des Haushalts für ihn den gleichen Nutzen stiften, also gleichwertig oder indifferent sind.

Formen:
vollständig substitutive Güterbeziehung
- stiftet an jedem Punkt den gleichen Nutzen
- Güter kann man gegenseitig vollständig austauschen
- Nutzenerhöhung bei einer Verschiebung der Kurve 
vollständig komplementäre Güterbeziehung
- sind nur zusammen komplett z.B. Herstellung von Brillen 
beschränkt-substitutive Güterbeziehung
- können Güter beschränkt gegeneinander austauschen, aber können sie nicht vollständig austauschen, sonst haben wir kein gleiches Nutzenempfinden mehr 

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Was versteht man unter einer Budgetlinie? Wann verschiebt sich die Budgetlinie parallel und wann ändert sich die Steigung der Kurve?
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Budgetlinie 
Geometrischer Ort aller Mengenkombinationen, die der Haushalt mit seiner Konsumsumme bei gegebenen Preisen maximal erreichen kann.
c = p1 * q1 + p2 * q2
Parallelverschiebung 
Einkommensänderung oder proportionale Güterpreisänderung 
Steigungsänderung
Güterpreisänderung eines Gutes 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Mikroökonomie Teil 3 Kurs an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welche Fragen versucht die Nachfragetheorie zu beantworten? Weshalb handelt es sich bei der Theorie der Nachfrage auch um eine normative Theorie?
A:
=> Wie können Haushalte ihren Nutzen maximieren? Welche Menge wird bei welchem Preis nachgefragt?
normative Theorie:
Weil es eine Empfehlung (Handlungsempfehlung) darstellen soll, wie Nachfrager ihren Nutzen beim Kauf von Gütern maximieren können 
Q:
Was versteht man unter dem „homo oeconomicus“? Warum arbeiten Wirtschaftswissenschaftler mit diesem in der Realität nicht immer zutreffenden Menschenbild?
A:
Homo oeconomicus: 
- rationale Handeln 
- Nutzenmaximierung
- vollkommene Information und Kenntnis 
Modelldenken wird vorausgesetzt um die Wirtschaft/Realität zu vereinfachen 
Q:
Nennen Sie die Prämissen der Grenznutzenanalyse.
A:
Prämissen:
- Haushalte wollen ihren Nutzen maximieren => zentrale Prämisse
- Haushalte verhalten sich rational (keine Vor- und Nachteile), folgt dem ökonomischen Prinzip 
- Haushalte können Güterpreise nicht beeinflussen, können nicht verhandeln => was verlangt ist müssen wir akzeptieren
- Haushalte haben vollkommene Information => wir wissen wo das Gut wie viel kostet
- Kardinale Nutzenschätzung => besagt, dass die Haushalte in der Lage sind den Nutzen den ein Gut stiftet wirklichen Zahlenwert oder Eurowert anzugeben; der Nutzen ist messbar z.B. Ein Tag Urlaub stiftet mir einen Nutzen von 100€
Q:
Gegeben sind folgende Merkmale: Geschlecht, Einkommen, Körpergröße, Körpergewicht, Schulnoten, Dienstränge und Temperatur. Welche dieser Daten sind kardinal messbar?
A:
Einkommen, Körpergröße, Körpergewicht, Dienstrang, Temperatur 
Q:
Welcher Unterschied besteht zwischen dem Gesamtnutzen und dem Grenznutzen eines Gutes?
A:
Gesamtnutzen
- subjektiver Verbrauchswert eines Gutes, z.B. Der Nutzen für einen Lippenstift hat einen hohen Nutzen für eine Frau, aber keinen Nutzen für einen Mann
- bezieht sich auf einen bestimmten Zeitraum 
- kann in Zahlenwert kardinal gemessen werden
Grenznutzen
- Nutzenzuwachs, der bei dem Konsum einer zusätzlichen Mengeneinheit eines bestimmten Gutes entsteht
- Ableitung der Gesamtnutzenfunktion 
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Q:
Wie lautet das erste Gossensche Gesetz? Stellen Sie diese Hypothese graphisch dar!
A:
1. Gossensche Gesetz 
-> Der Grenznutzen eines Gutes sinkt mit zunehmender Sättigung bzw. mit zunehmenden konsumierten Menge
     => Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen 
- Je mehr wir konsumieren, desto kleiner wird der Grenznutzen => nimmt kontinuierlich ab
- Haushalte konsumieren bis Grenznutzen = 0 => Sättigungsmenge 
Q:
Sind Konsumgüter denkbar, bei denen das Sättigungsgesetz nicht gilt? Welche Bedeutung hat die Zeitdimension bei diesem Gesetz?
A:
Ja, bei Güter bei denen der Grenznutzen nicht abnimmt => Suchtmittel, Sammelleidenschaft 
Ist dann nur zeitlich begrenzt 
Q:
Erläutern Sie die Preis-Grenznutzen-Regel an einem praktischen Beispiel!
A:
Preis-Grenznutzen-Regel 
Wir konsumieren solange bis der Preis gleich den Grenzkosten ist! Wenn der Preis niedriger als die Grenzkosten ist, dann gibt es keine Nachfrage mehr
Beispiel:
Man kauft sich eine weitere Winterjacke, pro weitere Jacke wird der Grenznutzen kleiner, bis er negativ ist und wir keine Jacke mehr wollen, weil wir so viele haben.
Q:
Statt preiswertes Mineralwasser zu trinken, trinkt Emil lieber eine teure Cola. Verhält er sich damit ökonomisch?

A:
Nein, ein ökonomisches Verhalten setzt voraus, dass Emil sich rational verhält und da er etwas lieber mag als das andere ist das rationale Denken/Verhalten nicht gegeben. 
Q:
Wie handelt ein Nachfrager nach dem zweiten Gossenschen Gesetz? Weshalb ist diese Verhaltensvorschrift bei unterschiedlichen Güterpreisen zu modifizieren?
A:
1. u‘ = pn
- Wer bei gegebener Bedürfnisstruktur seinen Nutzen maximieren will, ohne alle Bedürfnisse voll befriedigen zu können, muss seine Mittel so verteilen, dass er bei jedem Bedürfnis den gleichen Grenznutzen erreicht.
- Gesetz vom Ausgleich der Grenznutzen: Equimarginalprinzip 

2. 
- haben die Güter verschiedene Preise, gilt die Maximierungsbedingung in der allgemeinen Formel:
   u1‘ / p1 = u2‘ / p2 = un‘ / pn
-> muss bei jedem Gut den selben Nutzen stiften => Gesetz vom Ausgleich der gewogenen Grenznutzen 
Q:
Was ist eine Indifferenzkurve und welche Verläufe von Indifferenzkurven sind prinzipiell möglich?
A:
Indifferenzkurve 
Geometrischer Ort aller Mengenkombinationen zweier Güter, die nach Ansicht des Haushalts für ihn den gleichen Nutzen stiften, also gleichwertig oder indifferent sind.

Formen:
vollständig substitutive Güterbeziehung
- stiftet an jedem Punkt den gleichen Nutzen
- Güter kann man gegenseitig vollständig austauschen
- Nutzenerhöhung bei einer Verschiebung der Kurve 
vollständig komplementäre Güterbeziehung
- sind nur zusammen komplett z.B. Herstellung von Brillen 
beschränkt-substitutive Güterbeziehung
- können Güter beschränkt gegeneinander austauschen, aber können sie nicht vollständig austauschen, sonst haben wir kein gleiches Nutzenempfinden mehr 

Q:
Was versteht man unter einer Budgetlinie? Wann verschiebt sich die Budgetlinie parallel und wann ändert sich die Steigung der Kurve?
A:
Budgetlinie 
Geometrischer Ort aller Mengenkombinationen, die der Haushalt mit seiner Konsumsumme bei gegebenen Preisen maximal erreichen kann.
c = p1 * q1 + p2 * q2
Parallelverschiebung 
Einkommensänderung oder proportionale Güterpreisänderung 
Steigungsänderung
Güterpreisänderung eines Gutes 
Mikroökonomie Teil 3

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