an der Hochschule Für Wirtschaft Und Umwelt Nürtingen-Geislingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für 2. Semester (Mikro Teil 5) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

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3. Welche Markttypen lassen sich unterscheiden?
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Markttypen:
  • offene Märkte z.B. Newcomer
  • geschlossene Märkte z.B. Marktschranken ➝rechtliche Beschränkungen (Patente), Qualifikationsbeschränkungen (Ärzte)
  • vollkommene Märkte z.B. homogene Güter, vollständige Markttransparenz, Gesetz d. Unterschiedslosigkeit d. Preise
  • unvollkommene Märkte: Prämissen nicht gegeben
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4. Vollkommene Märkte kommen in der Realität selten vor. Warum befassen sich Ökonomen dennoch mit diesem Markttyp? 
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Markt wird als Modell betrachtet:
  • komplexe Realität wird vereinfacht 
  • vollkommene Markt hat meistens vollständige Information und ohne externe Effekte (Staatseingriffe)
  • vollkommener Markt = Idealbild
  • vom Modell des vM soll auf uvM geschlossen werden


  • homogene Güter
    • sachlich homogen (qualitativ gleichartig)
    • räumlich homogen (gleiche Entfernung zur Nachfrager)
    • zeitlich homogen (sofort verfügbar)
    • keine persönliche Unterschiede
  • Markttransparenz 
  • Gleichartigkeit d. Güter
  • vorliegen d. Prämissen: Nutzenmaximierung u. Rationalverhalten d. HH (es kann sich nur ein Preis durchsetzen)


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1. Weshalb kann die Marktgleichgewichtstheorie sowohl als explikative Theorie wie auch als Bedingungstheorie verstanden werden?
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explikative: Erklärung der Preisbildung und der Funktionsweise von Märkten ➝positiv


Bedingungstheorie: welche Bedingungen müssen auf dem Markt herrschen, damit ein gesamtwirtschaftliches Optimum besteht ➝ normative Theorie


➝wie kommen Konsum- u. Produktionsentscheidungen zustande?

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7. Beschreiben Sie die Prämissen eines homogenen Polypols ?

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=Standardmodell

  • Konkurrenzmarkt, Wettbewerbsmarkt


Prämissen:

  • Mengenanpassung auf Preisänderungen
  • Sofortige Reaktionen 
  • vollkommener Markt
  • offener Markt (keine Marktschranken
  • Nutzen- bzw. Gewinnmaximierung (homo oeconomicus)
  • kein Staatseingriff (z.B. kein Höchst- u. Mindestpreis)



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16. Welche Ziele verfolgt der Staat durch die Festsetzung von politischen Preisen? Nennen Sie märkte f. staatliche Mindest- u. Höchstpreise.

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Mindestpreis

  • Schutz des Anbieters
  • Anbietern über Preisgarantie ein gesichertes Einkommen gewährleisten
  • höhere Preis als im GG
  • es entsteht ein nicht absetzbarer A-Überschuss z.B. Devisenmärkte, Milchbauer


Höchstpreis

  • Schutz des Nachfragers
  • geringerer Preis als im GG
  • Angebotssteigerung durch staatliche Subvention u. Staatsangebot
  • Gefahr: Schwarzmarkt 
  • N-Überschuss➝ Wohlfahrsverlust
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10. Warum lassen sich Konsumenten- und Produzentenrenten als Wohlfahrtsmaß verwenden? Unterschiede?

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Wohlfahrt: Nutzen für den gesamten Markt (Gesamt)


Produzentenrente: Differenz zw. GG-Preis und dem Preis, zu dem die Anbieter gerade noch anbieten würden.


Konsumentenrente: Differenz zw. GG-Preis und dem Preis, den man max. noch bereit wäre zu zahlen.


Wohlfahrtsmaß liegt vor, wenn Gewinn für Konsument o. Produzenten entsteht (fiktiv).

PR+KR=Gesamtwohlfahrt


max. Wohlfahrt im GG-Punkt



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15. Was besagt das Cobweb-Theorem? 

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Verzögerte Angebotsanpassung ➝Marktprozesse dynamisches Modell


Prämissen

  • Basismodell: vollständige Konkurrenz mit steigender Nachfrage
  • Angebot reagiert zeitverzögert (time lag = 1 Periode)
  • Nachfrage reagiert unmittelbar
  • Erwartung der Preiskonstanz
  • keine Lagerhaltung
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14. Was geschieht bei einer Verschiebung d. Angebots- und Nachfragekurve?
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Verschiebung d. A- oder N-Kurve führt zu einer Verlagerung des GG-Zustands.


Nachfragesteigerung ➝ steigende Preise

Angebotserhöhung ➝ sinkende Preise

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12. Wann ist ein Marktgleichgewicht stabil?

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Normaler Verlauf d. A-Kurve und N-Kurve

  • Schnittpunkt vorhanden
  • Überhalb vom Markt-GG gibt es A-Überschuss
  • Unterhalb: N-Überschuss
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15a. Stellen Sie die Angepotsanpassungen an eine gestiegene Nachfrage am Beispiel des Wohnungsmarktes graphisch dar.


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  1. gedämpftes Modell/stabiler Markt
    • stabiler Markt, Nachfrage ist elastischer als Angebot 
    • Markt gleicht sich aus ➝ Markt geht ins Markt-GG zurück z.B. Konsumgüter-M
  2. explosives Modell/instabiler Markt
    • Angebot ist elastischer als Nachfrage, d.h. Anbieter reagieren stärker als Nachfrager
    • Markt kollabiert
    • Preisschwankungen nehmen von Preis zu Preis zu ➝Bewegung weg von M-GG
    • z.B. Finanzmarkt
  3. indifferentes Modell/Schweinezyklus
    • Anbieter u. Nachfrager reagieren gleich
    • pendeln um Markt-GG ➝ finden nicht mehr zurück z.B. Markt f. Ingenieure, Immopreise


Wohnungsmarkt

staibiler Markt: zeitverzögerte Änderung, jeder reagiert falsch u. lernt nichts ➝langsames einpendeln an akzeptablen Zustand

  • N steigt explosiv, Preise steigen
  • N nimmt wegen hohen Preisen ab
  • A wie in Vorperiode (A-Überschuss)
    • Preissenkung notwendig
    • führt zu mehr N: A wie in Vorperiode, Preise steigen, weniger N (Teufelskreis)
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5a. Welchen Nachteil hat diese Marktbesetzungsschema u. Lösungen?

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Nachteil:

  • keine eindeutige Trennungslinie zw. wenigen u. vielen Marktteilnehmern (was ist viel und wenig?)


Lösungen:

  • weitere Marktverhalten u. Marktergebniskriterien müssen herangezogen werden


  • Oligopol: Zahl d. Marktteilnehmer ist niedrig, so dass jeder Einzelne mit seinen Aktivitäten Einfluss auf das Marktgeschehen hat.
  • Polypol: Zahl d. Marktteilnehmer ist groß, so dass Einzelne keinen Einfluss auf das Marktgeschehen hat. 

➝verdeutlicht, dass beim Einbeziehen von Markteinfluss u. Reaktionen der Übergang von Oligopol zum Polypol fließend ist.

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4a. Erklären Sie, weshalb es auf einem vollkommenen Markt nur einen Preis geben kann (law of indifference).

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  • Marktnachfragekurve u. Marktangebotskurve schneiden sich in einem Punkt ➝ Markt-GG (Gleichgewichtspreis und -menge)
  • das law of indifference besagt, dass auf einem vollkommenen Markt nur ein Preis existieren kann
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Q:
3. Welche Markttypen lassen sich unterscheiden?
A:
Markttypen:
  • offene Märkte z.B. Newcomer
  • geschlossene Märkte z.B. Marktschranken ➝rechtliche Beschränkungen (Patente), Qualifikationsbeschränkungen (Ärzte)
  • vollkommene Märkte z.B. homogene Güter, vollständige Markttransparenz, Gesetz d. Unterschiedslosigkeit d. Preise
  • unvollkommene Märkte: Prämissen nicht gegeben
Q:
4. Vollkommene Märkte kommen in der Realität selten vor. Warum befassen sich Ökonomen dennoch mit diesem Markttyp? 
A:
Markt wird als Modell betrachtet:
  • komplexe Realität wird vereinfacht 
  • vollkommene Markt hat meistens vollständige Information und ohne externe Effekte (Staatseingriffe)
  • vollkommener Markt = Idealbild
  • vom Modell des vM soll auf uvM geschlossen werden


  • homogene Güter
    • sachlich homogen (qualitativ gleichartig)
    • räumlich homogen (gleiche Entfernung zur Nachfrager)
    • zeitlich homogen (sofort verfügbar)
    • keine persönliche Unterschiede
  • Markttransparenz 
  • Gleichartigkeit d. Güter
  • vorliegen d. Prämissen: Nutzenmaximierung u. Rationalverhalten d. HH (es kann sich nur ein Preis durchsetzen)


Q:
1. Weshalb kann die Marktgleichgewichtstheorie sowohl als explikative Theorie wie auch als Bedingungstheorie verstanden werden?
A:

explikative: Erklärung der Preisbildung und der Funktionsweise von Märkten ➝positiv


Bedingungstheorie: welche Bedingungen müssen auf dem Markt herrschen, damit ein gesamtwirtschaftliches Optimum besteht ➝ normative Theorie


➝wie kommen Konsum- u. Produktionsentscheidungen zustande?

Q:

7. Beschreiben Sie die Prämissen eines homogenen Polypols ?

A:

=Standardmodell

  • Konkurrenzmarkt, Wettbewerbsmarkt


Prämissen:

  • Mengenanpassung auf Preisänderungen
  • Sofortige Reaktionen 
  • vollkommener Markt
  • offener Markt (keine Marktschranken
  • Nutzen- bzw. Gewinnmaximierung (homo oeconomicus)
  • kein Staatseingriff (z.B. kein Höchst- u. Mindestpreis)



Q:

16. Welche Ziele verfolgt der Staat durch die Festsetzung von politischen Preisen? Nennen Sie märkte f. staatliche Mindest- u. Höchstpreise.

A:

Mindestpreis

  • Schutz des Anbieters
  • Anbietern über Preisgarantie ein gesichertes Einkommen gewährleisten
  • höhere Preis als im GG
  • es entsteht ein nicht absetzbarer A-Überschuss z.B. Devisenmärkte, Milchbauer


Höchstpreis

  • Schutz des Nachfragers
  • geringerer Preis als im GG
  • Angebotssteigerung durch staatliche Subvention u. Staatsangebot
  • Gefahr: Schwarzmarkt 
  • N-Überschuss➝ Wohlfahrsverlust
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Q:

10. Warum lassen sich Konsumenten- und Produzentenrenten als Wohlfahrtsmaß verwenden? Unterschiede?

A:

Wohlfahrt: Nutzen für den gesamten Markt (Gesamt)


Produzentenrente: Differenz zw. GG-Preis und dem Preis, zu dem die Anbieter gerade noch anbieten würden.


Konsumentenrente: Differenz zw. GG-Preis und dem Preis, den man max. noch bereit wäre zu zahlen.


Wohlfahrtsmaß liegt vor, wenn Gewinn für Konsument o. Produzenten entsteht (fiktiv).

PR+KR=Gesamtwohlfahrt


max. Wohlfahrt im GG-Punkt



Q:

15. Was besagt das Cobweb-Theorem? 

A:

Verzögerte Angebotsanpassung ➝Marktprozesse dynamisches Modell


Prämissen

  • Basismodell: vollständige Konkurrenz mit steigender Nachfrage
  • Angebot reagiert zeitverzögert (time lag = 1 Periode)
  • Nachfrage reagiert unmittelbar
  • Erwartung der Preiskonstanz
  • keine Lagerhaltung
Q:
14. Was geschieht bei einer Verschiebung d. Angebots- und Nachfragekurve?
A:
Verschiebung d. A- oder N-Kurve führt zu einer Verlagerung des GG-Zustands.


Nachfragesteigerung ➝ steigende Preise

Angebotserhöhung ➝ sinkende Preise

Q:

12. Wann ist ein Marktgleichgewicht stabil?

A:

Normaler Verlauf d. A-Kurve und N-Kurve

  • Schnittpunkt vorhanden
  • Überhalb vom Markt-GG gibt es A-Überschuss
  • Unterhalb: N-Überschuss
Q:

15a. Stellen Sie die Angepotsanpassungen an eine gestiegene Nachfrage am Beispiel des Wohnungsmarktes graphisch dar.


A:
  1. gedämpftes Modell/stabiler Markt
    • stabiler Markt, Nachfrage ist elastischer als Angebot 
    • Markt gleicht sich aus ➝ Markt geht ins Markt-GG zurück z.B. Konsumgüter-M
  2. explosives Modell/instabiler Markt
    • Angebot ist elastischer als Nachfrage, d.h. Anbieter reagieren stärker als Nachfrager
    • Markt kollabiert
    • Preisschwankungen nehmen von Preis zu Preis zu ➝Bewegung weg von M-GG
    • z.B. Finanzmarkt
  3. indifferentes Modell/Schweinezyklus
    • Anbieter u. Nachfrager reagieren gleich
    • pendeln um Markt-GG ➝ finden nicht mehr zurück z.B. Markt f. Ingenieure, Immopreise


Wohnungsmarkt

staibiler Markt: zeitverzögerte Änderung, jeder reagiert falsch u. lernt nichts ➝langsames einpendeln an akzeptablen Zustand

  • N steigt explosiv, Preise steigen
  • N nimmt wegen hohen Preisen ab
  • A wie in Vorperiode (A-Überschuss)
    • Preissenkung notwendig
    • führt zu mehr N: A wie in Vorperiode, Preise steigen, weniger N (Teufelskreis)
Q:

5a. Welchen Nachteil hat diese Marktbesetzungsschema u. Lösungen?

A:

Nachteil:

  • keine eindeutige Trennungslinie zw. wenigen u. vielen Marktteilnehmern (was ist viel und wenig?)


Lösungen:

  • weitere Marktverhalten u. Marktergebniskriterien müssen herangezogen werden


  • Oligopol: Zahl d. Marktteilnehmer ist niedrig, so dass jeder Einzelne mit seinen Aktivitäten Einfluss auf das Marktgeschehen hat.
  • Polypol: Zahl d. Marktteilnehmer ist groß, so dass Einzelne keinen Einfluss auf das Marktgeschehen hat. 

➝verdeutlicht, dass beim Einbeziehen von Markteinfluss u. Reaktionen der Übergang von Oligopol zum Polypol fließend ist.

Q:

4a. Erklären Sie, weshalb es auf einem vollkommenen Markt nur einen Preis geben kann (law of indifference).

A:
  • Marktnachfragekurve u. Marktangebotskurve schneiden sich in einem Punkt ➝ Markt-GG (Gleichgewichtspreis und -menge)
  • das law of indifference besagt, dass auf einem vollkommenen Markt nur ein Preis existieren kann
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