Abfallwirtschaft (Puscher) an der Hochschule Für Technik Stuttgart | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Abfallwirtschaft (Puscher) an der Hochschule für Technik Stuttgart

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Abfallwirtschaft (Puscher) Kurs an der Hochschule für Technik Stuttgart zu.

TESTE DEIN WISSEN
Das KrGW formuliert in §1 den Zweck des Gesetzes. Beschreiben Sie diese, im 1. § grundsätzliche Aussage
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Kreislaufwirtschaft fördern (zur Schonung natürlicher Ressourcen)
2. Schutz von Mensch und Umwelt bei Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Beschreiben Sie die Begriffsbestimmungen für Abfälle im Sinne des KrWG §3 Absatz 1.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Stoffe oder Gegenstände, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder muss
2. Abfall zur Verwertung werden verwertet
3. Abfall, der nicht Verwertet wird, ist Abfall zur Beseitigung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Wie verwerten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Ordnungsgemäß und schadlos
2. Stofflich oder energetisch
(Vorrang hat die Methode, welche am Besten den Schutz für Mensch und Umwelt gewährleistet)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Wann verwerten?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist
2. wenn eine Entledigung vorliegt
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Bedingungen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Energetische Verwertung nur zulässig wenn:

1. der Heizwert des einzelnen Abfalls, ohne Vermischung mit anderen Stoffen, mindestens 11.000 kJ/kg beträgt

2. ein Feuerwirkungsgrad von mind. 75% erzielt wird

3. entstehende Wärme selbst genutzt oder an dritte weitergegeben wird

4. Die im Rahmen der Verwertung anfallenden weiteren Abfälle möglichst ohne weitere Behandlung abgelagert werden können
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Zeichnen Sie das Schema einer Müllverbrennungsanlage und benennen Sie die einzelnen Verfahrensschritte.
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
?
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Pflichten haben die für "Alle-nicht-Sonderabfälle" zuständige örE (Stadt- und Landkreise) gemäß KrWG? Können sie neue Aufgaben übernehmen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sie müssen den in ihrem Gebiet anfallenden und überlassenen Abfall aus privaten Haushalten und Beseitigungsabfall aus den anderen Herkunftsbereichen verwerten oder beseitigen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Abfälle, die nicht verwertet werden, sind dauerhaft von der Kreislaufwirtschaft auszuschließen. Dies soll durch Beseitigung geschehen, die das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt. Welche Beeinträchtigungen sind damit gemeint?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Beeinträchtigungen, welche:


1. die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen

2.Tiere und Pflanzen gefährden

3. Gewässer und Böden schädlich beeinflussen

4. Umwelteinwirkungen durch Luftverschmutzung oder Lärm

5. die Ziele der Raumordnung nicht beachten, Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie des Städtebaus nicht berücksichtigen

6. die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden oder stören

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Abfallwirtschaft ist, für ungefährliche Abfälle, international geregelt. Wie heißt das Regelwerk und was ist darin geregelt? Was geschieht bei Nichteinhaltung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Basler Übereinkommen

2. Dieses regelt die grenzübergreifende Verbringung und somit Entsorgung von gefährlichen Abfällen unter den Vertragsparteien.

3. Bei unerlaubter Abfallverbringung war bisher nur eine Ordnungswidrigkeit -> Neu: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die Rechtsabhängigkeiten in hierarchischer Form.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Internationales Recht (Basler Übereinkommen) -> gilt nur für gefährlichen Abfall


2. Europäisches Recht (Verordnungen und Richtlinien) -> gilt für alle Abfälle


3. Deutsches Recht

- Bundesabfallrecht: KrWG + Verordnungen

- Landesabfallrecht: KrWG + Verordnungen + Verwaltungsvorschriften

- Kommunales Satzungsrecht (der ÖrE)

- Abfallwirtschaftskonzept des Abfallbesitzers

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Das KrWG regelt die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft im §6 in fünf Schritten. Beschreiben Sie diese Abfallhierarchie.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Vermeidung

-> Abfälle erst gar nicht entstehen lassen


2. Vorbereitung zur Wiederverwendung

-> nach Prüfung, Reinigung oder Reparatur können die Stoffe, welche zu Abfall geworden sind, ohne weitere Vorbehandlung wieder für denselben Zweck verwendet werden. (z.B. GK für den Straßenbau)


3. Recycling

-> Wiederverwenden mit Vorbehandlung (z.B. Metall einschmelzen und gießen)


4. sonstige Verwertung (energetisch oder Verfüllung)

-> thermische Energiegewinnung durch Abbrand von Abfall oder Verfüllung der Landschaft mit Bauschutt


5. Beseitigung

-> ist jedes Verfahren, was keine Verwertung ist. Verbleib an einem Ort für immer (Deponie)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wie lautet die „neue Verantwortung“?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Vom Abfall her denken
2. Produkt oder Abfall
3. Von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft
4. Erst Ressourcenwirtschaft dann Recycling
Lösung ausblenden
  • 8873 Karteikarten
  • 314 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Abfallwirtschaft (Puscher) Kurs an der Hochschule für Technik Stuttgart - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Das KrGW formuliert in §1 den Zweck des Gesetzes. Beschreiben Sie diese, im 1. § grundsätzliche Aussage
A:
1. Kreislaufwirtschaft fördern (zur Schonung natürlicher Ressourcen)
2. Schutz von Mensch und Umwelt bei Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen
Q:
Beschreiben Sie die Begriffsbestimmungen für Abfälle im Sinne des KrWG §3 Absatz 1.
A:
1. Stoffe oder Gegenstände, deren sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder muss
2. Abfall zur Verwertung werden verwertet
3. Abfall, der nicht Verwertet wird, ist Abfall zur Beseitigung
Q:
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Wie verwerten?
A:
1. Ordnungsgemäß und schadlos
2. Stofflich oder energetisch
(Vorrang hat die Methode, welche am Besten den Schutz für Mensch und Umwelt gewährleistet)
Q:
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Wann verwerten?
A:
1. Soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist
2. wenn eine Entledigung vorliegt
Q:
Da die Verwertung von Abfällen im KrWG eine zentrale Rolle spielt, muss es Festlegungen geben zu den Fragen: Bedingungen?
A:
Energetische Verwertung nur zulässig wenn:

1. der Heizwert des einzelnen Abfalls, ohne Vermischung mit anderen Stoffen, mindestens 11.000 kJ/kg beträgt

2. ein Feuerwirkungsgrad von mind. 75% erzielt wird

3. entstehende Wärme selbst genutzt oder an dritte weitergegeben wird

4. Die im Rahmen der Verwertung anfallenden weiteren Abfälle möglichst ohne weitere Behandlung abgelagert werden können
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Zeichnen Sie das Schema einer Müllverbrennungsanlage und benennen Sie die einzelnen Verfahrensschritte.
A:
?
Q:

Welche Pflichten haben die für "Alle-nicht-Sonderabfälle" zuständige örE (Stadt- und Landkreise) gemäß KrWG? Können sie neue Aufgaben übernehmen?

A:

Sie müssen den in ihrem Gebiet anfallenden und überlassenen Abfall aus privaten Haushalten und Beseitigungsabfall aus den anderen Herkunftsbereichen verwerten oder beseitigen.

Q:

Abfälle, die nicht verwertet werden, sind dauerhaft von der Kreislaufwirtschaft auszuschließen. Dies soll durch Beseitigung geschehen, die das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt. Welche Beeinträchtigungen sind damit gemeint?

A:

Beeinträchtigungen, welche:


1. die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen

2.Tiere und Pflanzen gefährden

3. Gewässer und Böden schädlich beeinflussen

4. Umwelteinwirkungen durch Luftverschmutzung oder Lärm

5. die Ziele der Raumordnung nicht beachten, Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie des Städtebaus nicht berücksichtigen

6. die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden oder stören

Q:

Abfallwirtschaft ist, für ungefährliche Abfälle, international geregelt. Wie heißt das Regelwerk und was ist darin geregelt? Was geschieht bei Nichteinhaltung?

A:

1. Basler Übereinkommen

2. Dieses regelt die grenzübergreifende Verbringung und somit Entsorgung von gefährlichen Abfällen unter den Vertragsparteien.

3. Bei unerlaubter Abfallverbringung war bisher nur eine Ordnungswidrigkeit -> Neu: Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe

Q:

Nennen Sie die Rechtsabhängigkeiten in hierarchischer Form.

A:

1. Internationales Recht (Basler Übereinkommen) -> gilt nur für gefährlichen Abfall


2. Europäisches Recht (Verordnungen und Richtlinien) -> gilt für alle Abfälle


3. Deutsches Recht

- Bundesabfallrecht: KrWG + Verordnungen

- Landesabfallrecht: KrWG + Verordnungen + Verwaltungsvorschriften

- Kommunales Satzungsrecht (der ÖrE)

- Abfallwirtschaftskonzept des Abfallbesitzers

Q:

Das KrWG regelt die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft im §6 in fünf Schritten. Beschreiben Sie diese Abfallhierarchie.

A:

1. Vermeidung

-> Abfälle erst gar nicht entstehen lassen


2. Vorbereitung zur Wiederverwendung

-> nach Prüfung, Reinigung oder Reparatur können die Stoffe, welche zu Abfall geworden sind, ohne weitere Vorbehandlung wieder für denselben Zweck verwendet werden. (z.B. GK für den Straßenbau)


3. Recycling

-> Wiederverwenden mit Vorbehandlung (z.B. Metall einschmelzen und gießen)


4. sonstige Verwertung (energetisch oder Verfüllung)

-> thermische Energiegewinnung durch Abbrand von Abfall oder Verfüllung der Landschaft mit Bauschutt


5. Beseitigung

-> ist jedes Verfahren, was keine Verwertung ist. Verbleib an einem Ort für immer (Deponie)

Q:
Wie lautet die „neue Verantwortung“?
A:
1. Vom Abfall her denken
2. Produkt oder Abfall
3. Von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft
4. Erst Ressourcenwirtschaft dann Recycling
Abfallwirtschaft (Puscher)

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Abfallwirtschaft (Puscher) an der Hochschule für Technik Stuttgart

Für deinen Studiengang Abfallwirtschaft (Puscher) an der Hochschule für Technik Stuttgart gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Abfallwirtschaft (Puscher) Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Kreislauf und Abfallwirtschaft

TU Braunschweig

Zum Kurs
Abfallwirtschaft

Universität für Bodenkultur Wien

Zum Kurs
Kreislauf und Abfallwirtschaft

TU Darmstadt

Zum Kurs
Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Justus-Liebig-Universität Gießen

Zum Kurs
Abfallwirtschaft

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Abfallwirtschaft (Puscher)
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Abfallwirtschaft (Puscher)