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Lernmaterialien für Implantierbare Hörgeräte an der Hochschule für Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist für eine implantierbare Hörgeräteversorgung entscheidend?

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das erwartete Sprachverstehen


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Worüber muss der Patient bei einer implantierbaren Hörgeräteversorgung aufgeklärt sein?

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Aufklären über:

  • Vor- und Nachteile der verschiedenen Hörsystemen
  • Indikation und Kontraindikation
  • Behandlungsalternativen in der Hörrehabilitation
  • Risiken und Nebenwirkungen des Eingriffs
  • Nachsorge
  • technische Hilfsmittel
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Bestandteile eines implantierbaren Hörgerätes


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  • externer Teil: ähnlich wie HG hinter dem Ohr getragen zur Schallaufnahme
  • interner Teil: direkte Informationsübermittlung 

--> als mechanische Schwingungen an das Mittelohr (Mittelohrimplantat) oder 

--> als Stimulationsstrom an das Innenohr (CI)

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Indikation für Mittelohrimplantate

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Indikation:

  • Schallleitungsstörungen
  • reine Innenohrhörverluste, die noch nicht mit CI versorgt werden
  • kombinierte Hörstörungen
  • chronische Otitis media
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Kontraindikation für Mittelohrimplantate


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Kontraindikation:

  • hochgradige, an Taubheit grenzende Schallempfindungsschwerhörigkeit
  • schwere psychiatrische oder/und psychosomatische Erkrankung, die den Therapieverlauf behindern
  • schwere Allgemeinerkrankung (Wundheilungsstörung)
  • schnell fortschreitende Hörminderung
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Merkmale einer Vibrant Sound Bridge (MED-EL) (Mittelohrimplantat)

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  • Vorteile: teilimplantiert, transkutan, MRT-tauglich
  • Implantationszeitpunkt: ab 5. Lebensjahr
  • externer Teil (Audioprozessor): Mikrofon, Batterie, digitaler Chip des Prozessors

--> Signalaufnahme und Signalverarbeitung

  • innerer Teil: VORP (Vibrating ossikular prothesis) schließt sich an FMT (elektromagnetischer Wandler) an

--> FMT gerät in Schwingung, Signal wird an Cochlea weiter gegeben (wird mit Clip an Amboss befestigt; kann auch direkt am ovalen Fenster befestigt werden)

--> bei Frequenzen oberhalb von 5 kHz größere Verstärkung im Vergleich zum konventionellen HG, Klang wird natürlicher

--> erste Anpassung 8 Wochen postoperativ

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Implantationszeitpunkt von Innenohrimplantaten (CI)

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idealerweise vor dem 1. Lebensjahr (Lautspracherwerb)

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Ziele von Innenohrimplantaten (CI)

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ermöglicht ertaubten oder hochgradig schwerhörigen Personen mit Hilfe von elektrischer Reizung des noch funktionsfähigen Hörnerven Hörempfindung und Sprachverständnis

  • bilaterale CI-Versorgung
  • auch bei einseitigen Schwerhörigkeiten, Versorgung postlingual Ertaubter
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Indikation für Innenohrimplantate (CI)

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Indikation:

  • gestellt durch Operateur, Pädaudiologe, Ingenieur, Sprachtherapeut, Psychologe, Pädagoge, Neuropädiater und Eltern
  • beidseitige sensorische Taubheit oder daran grenzende Schwerhörigkeit als Indikationskriterium (wichtig Sprachrezeption)
  • nach Alter:

--> grundsätzlich bei postlingualen Hörgeschädigten

--> bei prälingual Erwachsenen muss gut abgewogen werden, weil Hörnerv durch fehlende Stimulation depriviert sein könnten (Sprachverstehen kann auch mit CI nicht erreicht werden)

--> prälingual/perilingual Kinder: möglichst frühzeitige Versorgung, bei Resthörigkeit Hörgeräteversuch für ca. 3 Monate (außer bei Z.n. bakterieller Meningitis)

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Kontraindikation für Innenohrimplantate (CI) 

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Kontraindikation:

  • therapieresistentes Krampfleiden, schwere Allgemeinerkrankung
  • fehlende Cochlea, fehlender Hörnerv, zentrale Taubheit
  • schwere psychotischer Erkrankung, schwerste Intelligenzdefekte, schwerste psychosomatische Entwicklungsstörungen
  • fehlende Rehabilitationsfähigkeit


Motorische Retardierung, geistige Retardierung, Sehminderung o.Ä. sind keine Kontraindikation!!!!

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Funktionsweise eines Innenohrimplantats (CI) 

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Funktionsweise:

  • Prinzip: akustische Signale werden in elektrische Impulse umgewandelt
  • Sprachprozessor wird hinter dem Ohr/am Körper getragen, erfasst akustische Signale über Mikrofon, Signale werden in digitalen Code umgewandelt
  • Sendespule überträgt digitale Signale an Implantat unter der Haut
  • Weiterleitung an Elektrodenträger in der Cochlea, Stimulation des Hörnerven
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Wobei bieten Hörgeräte und knochenverankerte Hörhilfen keine ausreichende Hörverbesserung?

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Hörgeräte und knochenverankerte Hörhilfen bieten keine ausreichende Hörverbesserung bei…

  • chronischen Infektionen der Gehörgänge
  • mehrfach operierten Ohren mit Schallleitungsschwerhörigkeit
  • leicht- bis mittelgradiger Tieftonschwerhörigkeit
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  • 24 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Implantierbare Hörgeräte Kurs an der Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist für eine implantierbare Hörgeräteversorgung entscheidend?

A:

das erwartete Sprachverstehen


Q:

Worüber muss der Patient bei einer implantierbaren Hörgeräteversorgung aufgeklärt sein?

A:

Aufklären über:

  • Vor- und Nachteile der verschiedenen Hörsystemen
  • Indikation und Kontraindikation
  • Behandlungsalternativen in der Hörrehabilitation
  • Risiken und Nebenwirkungen des Eingriffs
  • Nachsorge
  • technische Hilfsmittel
Q:

Bestandteile eines implantierbaren Hörgerätes


A:
  • externer Teil: ähnlich wie HG hinter dem Ohr getragen zur Schallaufnahme
  • interner Teil: direkte Informationsübermittlung 

--> als mechanische Schwingungen an das Mittelohr (Mittelohrimplantat) oder 

--> als Stimulationsstrom an das Innenohr (CI)

Q:

Indikation für Mittelohrimplantate

A:

Indikation:

  • Schallleitungsstörungen
  • reine Innenohrhörverluste, die noch nicht mit CI versorgt werden
  • kombinierte Hörstörungen
  • chronische Otitis media
Q:

Kontraindikation für Mittelohrimplantate


A:

Kontraindikation:

  • hochgradige, an Taubheit grenzende Schallempfindungsschwerhörigkeit
  • schwere psychiatrische oder/und psychosomatische Erkrankung, die den Therapieverlauf behindern
  • schwere Allgemeinerkrankung (Wundheilungsstörung)
  • schnell fortschreitende Hörminderung
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Q:

Merkmale einer Vibrant Sound Bridge (MED-EL) (Mittelohrimplantat)

A:
  • Vorteile: teilimplantiert, transkutan, MRT-tauglich
  • Implantationszeitpunkt: ab 5. Lebensjahr
  • externer Teil (Audioprozessor): Mikrofon, Batterie, digitaler Chip des Prozessors

--> Signalaufnahme und Signalverarbeitung

  • innerer Teil: VORP (Vibrating ossikular prothesis) schließt sich an FMT (elektromagnetischer Wandler) an

--> FMT gerät in Schwingung, Signal wird an Cochlea weiter gegeben (wird mit Clip an Amboss befestigt; kann auch direkt am ovalen Fenster befestigt werden)

--> bei Frequenzen oberhalb von 5 kHz größere Verstärkung im Vergleich zum konventionellen HG, Klang wird natürlicher

--> erste Anpassung 8 Wochen postoperativ

Q:

Implantationszeitpunkt von Innenohrimplantaten (CI)

A:

idealerweise vor dem 1. Lebensjahr (Lautspracherwerb)

Q:

Ziele von Innenohrimplantaten (CI)

A:

ermöglicht ertaubten oder hochgradig schwerhörigen Personen mit Hilfe von elektrischer Reizung des noch funktionsfähigen Hörnerven Hörempfindung und Sprachverständnis

  • bilaterale CI-Versorgung
  • auch bei einseitigen Schwerhörigkeiten, Versorgung postlingual Ertaubter
Q:

Indikation für Innenohrimplantate (CI)

A:

Indikation:

  • gestellt durch Operateur, Pädaudiologe, Ingenieur, Sprachtherapeut, Psychologe, Pädagoge, Neuropädiater und Eltern
  • beidseitige sensorische Taubheit oder daran grenzende Schwerhörigkeit als Indikationskriterium (wichtig Sprachrezeption)
  • nach Alter:

--> grundsätzlich bei postlingualen Hörgeschädigten

--> bei prälingual Erwachsenen muss gut abgewogen werden, weil Hörnerv durch fehlende Stimulation depriviert sein könnten (Sprachverstehen kann auch mit CI nicht erreicht werden)

--> prälingual/perilingual Kinder: möglichst frühzeitige Versorgung, bei Resthörigkeit Hörgeräteversuch für ca. 3 Monate (außer bei Z.n. bakterieller Meningitis)

Q:

Kontraindikation für Innenohrimplantate (CI) 

A:

Kontraindikation:

  • therapieresistentes Krampfleiden, schwere Allgemeinerkrankung
  • fehlende Cochlea, fehlender Hörnerv, zentrale Taubheit
  • schwere psychotischer Erkrankung, schwerste Intelligenzdefekte, schwerste psychosomatische Entwicklungsstörungen
  • fehlende Rehabilitationsfähigkeit


Motorische Retardierung, geistige Retardierung, Sehminderung o.Ä. sind keine Kontraindikation!!!!

Q:

Funktionsweise eines Innenohrimplantats (CI) 

A:

Funktionsweise:

  • Prinzip: akustische Signale werden in elektrische Impulse umgewandelt
  • Sprachprozessor wird hinter dem Ohr/am Körper getragen, erfasst akustische Signale über Mikrofon, Signale werden in digitalen Code umgewandelt
  • Sendespule überträgt digitale Signale an Implantat unter der Haut
  • Weiterleitung an Elektrodenträger in der Cochlea, Stimulation des Hörnerven
Q:

Wobei bieten Hörgeräte und knochenverankerte Hörhilfen keine ausreichende Hörverbesserung?

A:

Hörgeräte und knochenverankerte Hörhilfen bieten keine ausreichende Hörverbesserung bei…

  • chronischen Infektionen der Gehörgänge
  • mehrfach operierten Ohren mit Schallleitungsschwerhörigkeit
  • leicht- bis mittelgradiger Tieftonschwerhörigkeit
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