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Lernmaterialien für Hören und Hörstörungen an der Hochschule für Gesundheit

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Hören für ein Prozess?

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Hören als aktiver Prozess


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Merkmale und Entstehungsort der Schallempfindungsschwerhörigkeit (sensorineurale Schwerhörigkeit)

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Ursache der Schwerhörigkeit Störung des Innenohrs durch Verlust der Haarzellfunktion (kochleär) oder Störung des Hörnervs (retrokochleär)

--> Störungen des Hörvorgangs durch Strukturen, die sich hinter dem Mittelohr (Steigbügelplatte) befinden

  • kochleäre Schallempfindungsstörung: sensorische Störungen, die das Innenohr (die Cochlea) (insbesondere innere und äußere Haarzellen) oder das erste Neuron des Hörnerven betreffen
  • retrokochleäre Schallempfindungsschwerhörigkeit: neurale Störungen, die die nervale Weiterleitung im Bereich des Hörnervs (N. cochlearis) betreffen 

--> zwischen ersten Neuron und Hörrinde

  • Therapie: Behandlung häufig durch Hörgeräteversorgung
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Physiologie des Außen-, Mittel- und Innenohrs 


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  • Äußeres- und Mittelohr: Übertragung des Schalls zum ovalen Fenster des Innenohres
  • Gehörgang: Verstärkung der Frequenzen zwischen 2 und 5 kHz
  • zw. Trommelfell und Steigbügelplatte: Verstärkung durch Flächenminimierung
  • Hebelwirkung der Gehörknöchel
  • Mittelohrmuskeln: dämpfen durch reflexartige Kontraktion die Schallintensität (etwas verzögert nach äußerer Schalleinwirkung und vor eigener Vokalisation)
  • Druckbewegungen am ovalen Fenster: lösen Wanderwellen der Basilarmembran aus

--> Maximumort ist frequenzabhängig (hochfrequent = Basis, tieffrequent = Apex)

--> abruptes Abfallen der Welle nach Maximum

--> Auslenkung bei hohen Frequenzen ist außerordentlich scharf

  • Äußere Haarzellen:

--> verstärken durch ihre Bewegungsfähigkeit passive Auslenkungen der Basilarmembran aktiv (Scharfabstimmung, efferent gesteuert)

--> bei hohen Schallstärken reduzieren äußere Haarzellen durch Kontraktion die Empfindlichkeit der inneren Haarzellen, efferent gesteuert

--> Vermutung, dass das efferente System auch das Lauschen bzw. das selektive Hinhören steuert

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Hirnstamm („Nuclei cochleares“) als Teil des zentralen Hörsystems

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Schaltstation zum zweiten Neuron der Hörbahn:

  • verzweigte Projektionen von den Nucleariskernen zu den Kernen der oberen Olive (Oliva superior), den lateralen Schleifenkernen und zum auditorischen Mittelhirn (Colliculus inferior)
  • Steuerung und Koordination von überlebenswichtigsten Funktionen (Atmung)
  • Funktionen: Verstärkung, Erkennen, Filterung & Reflexe 
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Was bedeutet Binaurale Integration?

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auf allen drei Ebenen werden die Information eines Ohrs binaural integriert 

--> relevant für Schalllokalisation und Geräuschunterdrückung

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Merkmale und Entstehungsort der Schallleitungsschwerhörigkeit (Transmissionsschwerhörigkeit, konduktiver Hörverlust)

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Ursache der Schwerhörigkeit in einer der schallleitenden Strukturen des Ohres (meist Mittelohr oder äußerer Gehörgang)

  • Akusto-mechanische Störung der Schallaufnahme und Schallausbreitung im Gehörgang, am Trommelfell oder der Ossikelkette 
  • häufig medikamentös oder chirurgisch behandelbar
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Aus wie vielen Einzelfasern besteht der Hörnerv und von wo bis wo verläuft dieser?

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  • Hörnerv: 30.000 Einzelfasern
  • läuft im inneren Gehörgan, erreicht Hirnstamm am Kleinhirnbrückenwinkel und verläuft zu den Nuclei cochleares
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Was umfasst das zentrale Hörsystem?

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umfasst die Hörbahn vom Hörnerven bis zum auditorischen Cortex 

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Was sind die 3 Ebenen des zentralen Hörsystems?

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  • Hirnstamm („Nuclei cochleares“)
  • Mittelhirn („Colliculus inferior“)
  • Primärer auditorischer Kortex
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Mittelhirn („Colliculus inferior“) als Teil des zentralen Hörsystems


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Schaltstation der aufsteigenden Hörbahn:

  • afferente Fasernverbindungen zum ipsilateralen auditorischen Thalamus (Corpus geniculatum mediale)
  • Hörbahn breitet sich als Radiatio acustica zum auditorischen Cortex auf 
  • Funktionen: Erkennen und Filterung/ Verstärkung von akustischen Informationen, Verknüpfen des Gehörtens mit Emotionen, Lernen/ Vergessen & Aufmerksamkeit 
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Primärer auditorischer Kortex als Teil des zentralen Hörsystems

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im oberen Teil des Temporallappens (Heschl’sche Windung):

  • umgeben von sekundären und tertiären auditorischen Projektionsarealen (Planum temporale, angrenzende Teile des insulären und operculären Cortex, Gyrus temporalis superior)
  • Funktion: bewusstes Hören
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TESTE DEIN WISSEN

Definition kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Kombination aus gestörter Schallleitung und gestörter Schallempfindung

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Q:

Was ist das Hören für ein Prozess?

A:

Hören als aktiver Prozess


Q:

Merkmale und Entstehungsort der Schallempfindungsschwerhörigkeit (sensorineurale Schwerhörigkeit)

A:

Ursache der Schwerhörigkeit Störung des Innenohrs durch Verlust der Haarzellfunktion (kochleär) oder Störung des Hörnervs (retrokochleär)

--> Störungen des Hörvorgangs durch Strukturen, die sich hinter dem Mittelohr (Steigbügelplatte) befinden

  • kochleäre Schallempfindungsstörung: sensorische Störungen, die das Innenohr (die Cochlea) (insbesondere innere und äußere Haarzellen) oder das erste Neuron des Hörnerven betreffen
  • retrokochleäre Schallempfindungsschwerhörigkeit: neurale Störungen, die die nervale Weiterleitung im Bereich des Hörnervs (N. cochlearis) betreffen 

--> zwischen ersten Neuron und Hörrinde

  • Therapie: Behandlung häufig durch Hörgeräteversorgung
Q:

Physiologie des Außen-, Mittel- und Innenohrs 


A:
  • Äußeres- und Mittelohr: Übertragung des Schalls zum ovalen Fenster des Innenohres
  • Gehörgang: Verstärkung der Frequenzen zwischen 2 und 5 kHz
  • zw. Trommelfell und Steigbügelplatte: Verstärkung durch Flächenminimierung
  • Hebelwirkung der Gehörknöchel
  • Mittelohrmuskeln: dämpfen durch reflexartige Kontraktion die Schallintensität (etwas verzögert nach äußerer Schalleinwirkung und vor eigener Vokalisation)
  • Druckbewegungen am ovalen Fenster: lösen Wanderwellen der Basilarmembran aus

--> Maximumort ist frequenzabhängig (hochfrequent = Basis, tieffrequent = Apex)

--> abruptes Abfallen der Welle nach Maximum

--> Auslenkung bei hohen Frequenzen ist außerordentlich scharf

  • Äußere Haarzellen:

--> verstärken durch ihre Bewegungsfähigkeit passive Auslenkungen der Basilarmembran aktiv (Scharfabstimmung, efferent gesteuert)

--> bei hohen Schallstärken reduzieren äußere Haarzellen durch Kontraktion die Empfindlichkeit der inneren Haarzellen, efferent gesteuert

--> Vermutung, dass das efferente System auch das Lauschen bzw. das selektive Hinhören steuert

Q:

Hirnstamm („Nuclei cochleares“) als Teil des zentralen Hörsystems

A:

Schaltstation zum zweiten Neuron der Hörbahn:

  • verzweigte Projektionen von den Nucleariskernen zu den Kernen der oberen Olive (Oliva superior), den lateralen Schleifenkernen und zum auditorischen Mittelhirn (Colliculus inferior)
  • Steuerung und Koordination von überlebenswichtigsten Funktionen (Atmung)
  • Funktionen: Verstärkung, Erkennen, Filterung & Reflexe 
Q:

Was bedeutet Binaurale Integration?

A:

auf allen drei Ebenen werden die Information eines Ohrs binaural integriert 

--> relevant für Schalllokalisation und Geräuschunterdrückung

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Q:

Merkmale und Entstehungsort der Schallleitungsschwerhörigkeit (Transmissionsschwerhörigkeit, konduktiver Hörverlust)

A:

Ursache der Schwerhörigkeit in einer der schallleitenden Strukturen des Ohres (meist Mittelohr oder äußerer Gehörgang)

  • Akusto-mechanische Störung der Schallaufnahme und Schallausbreitung im Gehörgang, am Trommelfell oder der Ossikelkette 
  • häufig medikamentös oder chirurgisch behandelbar
Q:

Aus wie vielen Einzelfasern besteht der Hörnerv und von wo bis wo verläuft dieser?

A:
  • Hörnerv: 30.000 Einzelfasern
  • läuft im inneren Gehörgan, erreicht Hirnstamm am Kleinhirnbrückenwinkel und verläuft zu den Nuclei cochleares
Q:

Was umfasst das zentrale Hörsystem?

A:

umfasst die Hörbahn vom Hörnerven bis zum auditorischen Cortex 

Q:

Was sind die 3 Ebenen des zentralen Hörsystems?

A:
  • Hirnstamm („Nuclei cochleares“)
  • Mittelhirn („Colliculus inferior“)
  • Primärer auditorischer Kortex
Q:

Mittelhirn („Colliculus inferior“) als Teil des zentralen Hörsystems


A:

Schaltstation der aufsteigenden Hörbahn:

  • afferente Fasernverbindungen zum ipsilateralen auditorischen Thalamus (Corpus geniculatum mediale)
  • Hörbahn breitet sich als Radiatio acustica zum auditorischen Cortex auf 
  • Funktionen: Erkennen und Filterung/ Verstärkung von akustischen Informationen, Verknüpfen des Gehörtens mit Emotionen, Lernen/ Vergessen & Aufmerksamkeit 
Q:

Primärer auditorischer Kortex als Teil des zentralen Hörsystems

A:

im oberen Teil des Temporallappens (Heschl’sche Windung):

  • umgeben von sekundären und tertiären auditorischen Projektionsarealen (Planum temporale, angrenzende Teile des insulären und operculären Cortex, Gyrus temporalis superior)
  • Funktion: bewusstes Hören
Q:

Definition kombinierte Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit

A:

Kombination aus gestörter Schallleitung und gestörter Schallempfindung

Hören und Hörstörungen

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