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Lernmaterialien für Standortpolitik I (Pfahler) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Standortpolitik I (Pfahler) Kurs an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN
Deutsches Wirtschaftswunder (Stunde Null)
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TESTE DEIN WISSEN
= hohes Ausmaß an Zerstörung durch Bombenangriffe (Göring: Luftfahrtminister)
- 1944: höchste Produktion von Kiregswaffen durch Zwangs- und Frauenarbeit
- 1945: Zerstörung letzter großer Städte

--> Vertreibung aus östlichen Gebieten (Belastung für ganz Deutschland)
--> Rückkehr von Kriegsgefangenen (bis 50er)
--> Perspektivlosigkeit und Aufteilung der Welt zwischen USA und Sowjetunion
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TESTE DEIN WISSEN
Neoklassische Wachstumstumstheorie Schwächen
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TESTE DEIN WISSEN
- erklärt nur Beteiligte am Wachstumsprozess und was diese tun müssen (nicht aber weitere Gegebenheiten, wie soziale Systeme)
- wenn alle verfügbaren Produktionsfaktoren eingesetzt sind, ist ein natürliches Limit erreicht
(weiteres Einsetzen führt dann nur zu Rückentwicklung der Faktoren/ negatives Wachstum)

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TESTE DEIN WISSEN
Funktionen des 3-Sektoren Modells
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TESTE DEIN WISSEN
= grobes Orientierungsinstrument zur Ableitung von Maßnahmen
- Strukturerhaltung
= Industrie erhalten, DL-Sektor weniger stärken
> undynamisch (riert Strukturwandel ein)
- Strukturgestaltung
= DL-Sektor stärken
> aber welche DL? einseitig, erfordert Prognosen (kaum möglich bei DL)
- Strukturanpassung
= grundsätzlich aktuelle Gegebenheiten beibehalten (befristet auf einen Zeitpunkt in der Zukunft)
> vertreten durch Industrie
> undynamisch für Standortentwicklung, behindert Strukturwandel
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TESTE DEIN WISSEN
Kultur (Sprache und Tradition)
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TESTE DEIN WISSEN
1871 (Deutsches Reich, Bismarck)
- lange Zeit sehr unterschiedliche Kulturen innerhalb Deutschlands (erst spät Harmonisierung und Standardiesierung der Vorschriften durch Bismarck)
- Deutschland als heterogenes Land (entstanden aus verschiedenen Regionen und Lebensverhältnissen)
- auch durch wirtschafts- und standortpolitische Entscheidungen nicht angleichbar (daher bedeutsam)
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Pfadabhängigkeit
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TESTE DEIN WISSEN
= eine einmal eingeschlagene Richtung kann nicht mehr zurückgebaut werden (siehe endogenes Wachstum)
z.B. keine Chance für das Jankoklavier, weil es schon eine andere Entwicklungslinie gab, von der man nicht wieder abgehen wollte
z.B. QWERTZ-Tastatur (obwohl es heute egal ist, wenn man Buchstaben aus Versehen gleichzeitig antippt, hat sich die herkömmliche Tastatur auf allen Geräten etabliert)
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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutung von Regionalökonomik

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TESTE DEIN WISSEN

- wachsende Konkurrenz (Globalisierung, Währungsunion)
- europäische Regionalpolitik (neue Bundesländer, EU)
- Föderalismusproblematik (Finanzausgleich, EU)
- Renaissance der Raumordnung (Umwelt, Nachhaltigkeit)

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TESTE DEIN WISSEN

Standortpolitik und Verwaltung

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TESTE DEIN WISSEN

= Regionalökonomik
- Ziel der Verwaltung: Clusterbildung und Wirtschaftsförderung
- Standortpolitik als Korrelation zwischen Wirtschaft und Staat (Staat muss dabei auch soziale Schwächen und Probleme auffangen)

Beispiel Stromtransport:
- finanziert durch den Nutzer
- wenn unsere Nachfrage nach konventionellen Energieträgern sinkt, profitieren andere von günstigeren Preisen

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TESTE DEIN WISSEN
Tertiärsektor (Fourastié)
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TESTE DEIN WISSEN
- Dienstleistungen (Nicht-Lagerfähigkeit, Prozesshaftigkeit, Gleichzeitigkeit von Produktion und Konsum, Nicht-Messbarkeit)
- früher typischerweise: Märkte, Konkurrenz und Handel --> Börsengründung und Transportwesen
z.B. Militär als DL des Staates
- trotz Umschwung auf DL Arbeitslosigkeit:
> fehlende Qualifikation (kein reibungsloser Wechsel möglich)
> Unattraktivität
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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutung von Rohstoffen

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TESTE DEIN WISSEN

- wichtig für Standortattraktivität und wirtschaftlichen Erfolg (nicht unbedingt initiierend)
- Abhängigkeit z.B. Ruhgebiet

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TESTE DEIN WISSEN

Historie (Metallindustrie im Mittelalter)

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TESTE DEIN WISSEN

- Oberpfalz = "Ruhrgebiet des Mittelalters"
- kurzfristige, intensive Blüte (Eisenverhüttung mit Kohle und Eisenerzen)
- kurze, intensive Spezialisierung (typisch für Deutschland)

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TESTE DEIN WISSEN
Beispiele für Cluster 
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TESTE DEIN WISSEN
Hamburg:
- maritimes Cluster (Werften, Schiffbau, Blohm+Voß) vor Luftfahrtcluster
--> Kompensation von Arbeitsplatzverlusten im maritimen Cluster

Bayern:
- Arbeitsplatzentstehung durch Cluster Automobilindustrie

Detroit:
- vor 60er Jahren: Heimat der amerikanischen Automobilindustrie (Chrysler, Ford, General Motors)
- mit Beginn der 60er Jahre: Rassenunruhen, Regierungsfehler, finanzielle Probleme --> baulicher Verfall, Abwanderung, sinkender Marktanteil, Schließungen
--> fehlende Steuereinnahmen durch Abwanderung in die Vororte
--> Förderung des Kulturangebots durch den Staat (zieht Menschen an)
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TESTE DEIN WISSEN
Gegenmaßnahmen Zonenrand Ost
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- Betriebsgründung und -fusionen durch den Staat (einfache Standortpolitik von oben ohne Wahlmöglichkeiten)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Standortpolitik I (Pfahler) Kurs an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Deutsches Wirtschaftswunder (Stunde Null)
A:
= hohes Ausmaß an Zerstörung durch Bombenangriffe (Göring: Luftfahrtminister)
- 1944: höchste Produktion von Kiregswaffen durch Zwangs- und Frauenarbeit
- 1945: Zerstörung letzter großer Städte

--> Vertreibung aus östlichen Gebieten (Belastung für ganz Deutschland)
--> Rückkehr von Kriegsgefangenen (bis 50er)
--> Perspektivlosigkeit und Aufteilung der Welt zwischen USA und Sowjetunion
Q:
Neoklassische Wachstumstumstheorie Schwächen
A:
- erklärt nur Beteiligte am Wachstumsprozess und was diese tun müssen (nicht aber weitere Gegebenheiten, wie soziale Systeme)
- wenn alle verfügbaren Produktionsfaktoren eingesetzt sind, ist ein natürliches Limit erreicht
(weiteres Einsetzen führt dann nur zu Rückentwicklung der Faktoren/ negatives Wachstum)

Q:
Funktionen des 3-Sektoren Modells
A:
= grobes Orientierungsinstrument zur Ableitung von Maßnahmen
- Strukturerhaltung
= Industrie erhalten, DL-Sektor weniger stärken
> undynamisch (riert Strukturwandel ein)
- Strukturgestaltung
= DL-Sektor stärken
> aber welche DL? einseitig, erfordert Prognosen (kaum möglich bei DL)
- Strukturanpassung
= grundsätzlich aktuelle Gegebenheiten beibehalten (befristet auf einen Zeitpunkt in der Zukunft)
> vertreten durch Industrie
> undynamisch für Standortentwicklung, behindert Strukturwandel
Q:
Kultur (Sprache und Tradition)
A:
1871 (Deutsches Reich, Bismarck)
- lange Zeit sehr unterschiedliche Kulturen innerhalb Deutschlands (erst spät Harmonisierung und Standardiesierung der Vorschriften durch Bismarck)
- Deutschland als heterogenes Land (entstanden aus verschiedenen Regionen und Lebensverhältnissen)
- auch durch wirtschafts- und standortpolitische Entscheidungen nicht angleichbar (daher bedeutsam)
Q:
Pfadabhängigkeit
A:
= eine einmal eingeschlagene Richtung kann nicht mehr zurückgebaut werden (siehe endogenes Wachstum)
z.B. keine Chance für das Jankoklavier, weil es schon eine andere Entwicklungslinie gab, von der man nicht wieder abgehen wollte
z.B. QWERTZ-Tastatur (obwohl es heute egal ist, wenn man Buchstaben aus Versehen gleichzeitig antippt, hat sich die herkömmliche Tastatur auf allen Geräten etabliert)
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Q:

Bedeutung von Regionalökonomik

A:

- wachsende Konkurrenz (Globalisierung, Währungsunion)
- europäische Regionalpolitik (neue Bundesländer, EU)
- Föderalismusproblematik (Finanzausgleich, EU)
- Renaissance der Raumordnung (Umwelt, Nachhaltigkeit)

Q:

Standortpolitik und Verwaltung

A:

= Regionalökonomik
- Ziel der Verwaltung: Clusterbildung und Wirtschaftsförderung
- Standortpolitik als Korrelation zwischen Wirtschaft und Staat (Staat muss dabei auch soziale Schwächen und Probleme auffangen)

Beispiel Stromtransport:
- finanziert durch den Nutzer
- wenn unsere Nachfrage nach konventionellen Energieträgern sinkt, profitieren andere von günstigeren Preisen

Q:
Tertiärsektor (Fourastié)
A:
- Dienstleistungen (Nicht-Lagerfähigkeit, Prozesshaftigkeit, Gleichzeitigkeit von Produktion und Konsum, Nicht-Messbarkeit)
- früher typischerweise: Märkte, Konkurrenz und Handel --> Börsengründung und Transportwesen
z.B. Militär als DL des Staates
- trotz Umschwung auf DL Arbeitslosigkeit:
> fehlende Qualifikation (kein reibungsloser Wechsel möglich)
> Unattraktivität
Q:

Bedeutung von Rohstoffen

A:

- wichtig für Standortattraktivität und wirtschaftlichen Erfolg (nicht unbedingt initiierend)
- Abhängigkeit z.B. Ruhgebiet

Q:

Historie (Metallindustrie im Mittelalter)

A:

- Oberpfalz = "Ruhrgebiet des Mittelalters"
- kurzfristige, intensive Blüte (Eisenverhüttung mit Kohle und Eisenerzen)
- kurze, intensive Spezialisierung (typisch für Deutschland)

Q:
Beispiele für Cluster 
A:
Hamburg:
- maritimes Cluster (Werften, Schiffbau, Blohm+Voß) vor Luftfahrtcluster
--> Kompensation von Arbeitsplatzverlusten im maritimen Cluster

Bayern:
- Arbeitsplatzentstehung durch Cluster Automobilindustrie

Detroit:
- vor 60er Jahren: Heimat der amerikanischen Automobilindustrie (Chrysler, Ford, General Motors)
- mit Beginn der 60er Jahre: Rassenunruhen, Regierungsfehler, finanzielle Probleme --> baulicher Verfall, Abwanderung, sinkender Marktanteil, Schließungen
--> fehlende Steuereinnahmen durch Abwanderung in die Vororte
--> Förderung des Kulturangebots durch den Staat (zieht Menschen an)
Q:
Gegenmaßnahmen Zonenrand Ost
A:
- Betriebsgründung und -fusionen durch den Staat (einfache Standortpolitik von oben ohne Wahlmöglichkeiten)
Standortpolitik I (Pfahler)

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