Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft an der Hochschule Fresenius | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Was sind Theorien?

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Verständigungen über Deutungen, die sich im Kontext gesellschaftlicher, politischer, fachlicher Konstellationen herausbilden und nur in diesem Kontext erschlossen werden können 

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Weltbild und Philosophie in Klassik/Idealismus/Romantik 

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- der rationale Geist der Aufklärung und die Ideen des Sturm und Drang, der Klassik und der späteren Romantik treffen aufeinander 

- Formierung geistige Gegenbewegung im Sturm und Drang und der späteren Romantik  -> nicht einseitige Betonung des rationalen, sondern auch Betrachtung des irrationalen Seiten des Menschen finden stärkere Betrachtung (Gefühle, Liebe, Ängste, Zorn usw)

- Individuum wird stärker im Spannungsfeld von gesellschaftlichen und eigenen Bedürfnissen wahrgenommen 

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Weltbild und Philosophie in der Aufklärung 

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- Jean Jacques Rousseau und Immanuel Kant: geistige Wegbereiter für Erziehungs- und Bildungsgedanken als Schlüssel für Herstellung von Mündigkeit und einer auf Gerechtigkeit aufbauenden Gesellschaft 

- Kant: Überwindung des dogmatischen, metaphysisch-theologischen Weltbildes ist Grundvoraussetzung für Entfaltung der menschlichen Vernunft 

- Herausbildung eines mündigen, such seines Verstandes bemächtigenden, aufgeklärten Bürgers ist oberstes Ziel -> Weg zu diesem Ziel über Erziehung 

- 18. Jahrhundert: pädagogisches Jahrhundert 

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Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion in der Industrialisierung 

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- Armenpflege differenziert sich als offene Armenfürsorge sowohl in der privaten (freien) als auch in der öffentlichen (kommunalen) Wohlfahrtspflege weiter aus -> beide Sintern immer mehr Verbindung miteinander; parallel das entwickelt sich System geschlossene Armenpflege 

- Politik stellt Fragen der Gestaltung des Sozialen -> Beschränkungen des Armenrechtes, die Arme an ihren Wohnort binden, werden mit Einführung des Prinzips des Unterstützungswohnsitzes aufgehoben; erste Sozialversicherungen werden gesetzlich vorgeschrieben

- der UWG wird zugunsten eines freien Arbeitsmarktes, die Sozialversicherungen zur Abwendung von Sozialismus und Revolution eingeführt 

- Wissenschaft stellt Fragen der Gestaltbarkeit des Sozialen als Fragen von Ökonomie und Hygiene 

- Einstellungen zur Armenfürsorge bewegen sich in der Bandbreite von religiöser, sozialreformerischer und politisch-ökonomischer Motivation 

- strategisch wird soziale Befriedung von Gesellschaft über vier Ansätze versucht: 

-> Arbeit wird zum Integrationsideal; Erziehung zur Arbeit, Ausdauer, zu Fleiß, zur Ordnung und Pünktlichkeit stehen somit ganz im Zeichen einer zunehmenden Sozialdisziplinierung armer Bevölkerungsschichten 

-> Selektion von Hilfebedürfkigeit (Abschreckung, Abstandsgebote zu unteren Lohnverhältnissen, Reduzierung öffentlicher Ausgabenlast) 

-> Arbeiterpolitik und Sozialversicherungen als präventiver Schutz vor den jetzt durch Kapitalismus individualisierten Lebensrisiken 

-> Nutzung der Wissenschaft als ethische Basis des Handelns 

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Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik in Klassik/Idealismus/Romantik 

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- letztes Drittel 18. Jh bis erster Drittel 19. Jh (1770-1830)

- Aufstieg Bürgertum

- Abbau Standesunterschiede 

- Entstehung Frühproletariat 

- Staat wandet sich ansatzweise zum Kultur- und Verfassungsstaat 

- in Dichtung: Mensch und sein Verlangen nach Individualität im Mittelpunkt 

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4 Grundfunktionen nach Talcott Parsons zur Analyse der Entwicklungslinie 

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A= adaptipon

- Anpassung an die äußere Situation, welche mit der aktiven Modifizierung der Umwelt einhergeht


G= goal attainment 

- Zielformulierung und Zielerreichung gelten als Voraussetzung für die Aktive Anpassung.


I= integration 

- Das Sozialsystem braucht ein Mindestmaß an Zusammenhang (Solidarität und Kontrolle).


L= latent pattern maintenance 

- Sozialsysteme müssen absichern, dass die normative Struktur und die Motivation des Handelnden in einem Mindestmaß gleichbleiben.

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Dienstleistungsorientierung 

(Zielperspektive, Inhalt Demokratisierungsstrategie)

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- Klient ist Kunde 

- uno-acto-Prinzip: Gleichzeitigkeit von Produktion und Konsumption sozialer Dienste 

- Zielperspektive (Kinder/Jugendhilfe): partizipatorische Teilhabe junger Menschen an Ausgestaltung der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe 


-> Dienstleitungsfunktion ist Demokratisierungsstrategie

- in dem Klientel zum Nutzer sozialpädagogischer Leistungen wird

- Organisationsentwicklung als Flexibilisierung administrativer Strukturen verstanden wird 

- Qualifizierung als Bereitstellung von Handlungskompetenzen und als Wissen für die Reflexion des Verhältnisses von Problemlagen und Interventionsmustern 

- Nachfragedimension als Responsivität der Dienstleistungsproduktion 

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Welcher US-amerikanische Aufsatz beeinflusst Professionalisierungsdiskurs?

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A. Flexner: Is Social Work a Profession? 

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3 Grundprobleme in der Kompetenzdebatte 

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- Zusammenleben im Alltag mit Klienten 

- Entwicklung von Angeboten, die von Klienten freiwillig angenommen werden 

- Ausführung und Verwaltung von gesetzlich vorgeschriebenen Eingriffen und Leistungen mit Sicherung der Kooperation aller Beteiligten 

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Was ist Planung im Allgemeinen?

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gedankliche Vorwegnahme von Handlungsschritten und Mitteln, die zur Erreichung eines Ausgewählten Ziels erfolgreich erscheinen 

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Theorie der Sozialen Arbeit 

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TESTE DEIN WISSEN

Frage nach Zusammenhang des Ganzen, Beschreibung, Begründung, Aufklärung 

- Klärung Status Soziale Arbeit

- Gegenstands- und Aufgabenbereich, gesellschaftliche Funktion 

- geschichtliche Selbstvergewisserung, Position im Kontext anderer Disziplinen & Anforderungen der Praxis

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4 zentrale Problemlagen (Mollenhauer)

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TESTE DEIN WISSEN

- Generation

- Normalitätsbalancen 

- Armut 

- Interkulturalität 

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Q:

Was sind Theorien?

A:

Verständigungen über Deutungen, die sich im Kontext gesellschaftlicher, politischer, fachlicher Konstellationen herausbilden und nur in diesem Kontext erschlossen werden können 

Q:

Weltbild und Philosophie in Klassik/Idealismus/Romantik 

A:

- der rationale Geist der Aufklärung und die Ideen des Sturm und Drang, der Klassik und der späteren Romantik treffen aufeinander 

- Formierung geistige Gegenbewegung im Sturm und Drang und der späteren Romantik  -> nicht einseitige Betonung des rationalen, sondern auch Betrachtung des irrationalen Seiten des Menschen finden stärkere Betrachtung (Gefühle, Liebe, Ängste, Zorn usw)

- Individuum wird stärker im Spannungsfeld von gesellschaftlichen und eigenen Bedürfnissen wahrgenommen 

Q:

Weltbild und Philosophie in der Aufklärung 

A:

- Jean Jacques Rousseau und Immanuel Kant: geistige Wegbereiter für Erziehungs- und Bildungsgedanken als Schlüssel für Herstellung von Mündigkeit und einer auf Gerechtigkeit aufbauenden Gesellschaft 

- Kant: Überwindung des dogmatischen, metaphysisch-theologischen Weltbildes ist Grundvoraussetzung für Entfaltung der menschlichen Vernunft 

- Herausbildung eines mündigen, such seines Verstandes bemächtigenden, aufgeklärten Bürgers ist oberstes Ziel -> Weg zu diesem Ziel über Erziehung 

- 18. Jahrhundert: pädagogisches Jahrhundert 

Q:

Armut, Hilfebedürftigkeit und gesellschaftliche Reaktion in der Industrialisierung 

A:

- Armenpflege differenziert sich als offene Armenfürsorge sowohl in der privaten (freien) als auch in der öffentlichen (kommunalen) Wohlfahrtspflege weiter aus -> beide Sintern immer mehr Verbindung miteinander; parallel das entwickelt sich System geschlossene Armenpflege 

- Politik stellt Fragen der Gestaltung des Sozialen -> Beschränkungen des Armenrechtes, die Arme an ihren Wohnort binden, werden mit Einführung des Prinzips des Unterstützungswohnsitzes aufgehoben; erste Sozialversicherungen werden gesetzlich vorgeschrieben

- der UWG wird zugunsten eines freien Arbeitsmarktes, die Sozialversicherungen zur Abwendung von Sozialismus und Revolution eingeführt 

- Wissenschaft stellt Fragen der Gestaltbarkeit des Sozialen als Fragen von Ökonomie und Hygiene 

- Einstellungen zur Armenfürsorge bewegen sich in der Bandbreite von religiöser, sozialreformerischer und politisch-ökonomischer Motivation 

- strategisch wird soziale Befriedung von Gesellschaft über vier Ansätze versucht: 

-> Arbeit wird zum Integrationsideal; Erziehung zur Arbeit, Ausdauer, zu Fleiß, zur Ordnung und Pünktlichkeit stehen somit ganz im Zeichen einer zunehmenden Sozialdisziplinierung armer Bevölkerungsschichten 

-> Selektion von Hilfebedürfkigeit (Abschreckung, Abstandsgebote zu unteren Lohnverhältnissen, Reduzierung öffentlicher Ausgabenlast) 

-> Arbeiterpolitik und Sozialversicherungen als präventiver Schutz vor den jetzt durch Kapitalismus individualisierten Lebensrisiken 

-> Nutzung der Wissenschaft als ethische Basis des Handelns 

Q:

Allgemeine gesellschaftliche Charakteristik in Klassik/Idealismus/Romantik 

A:

- letztes Drittel 18. Jh bis erster Drittel 19. Jh (1770-1830)

- Aufstieg Bürgertum

- Abbau Standesunterschiede 

- Entstehung Frühproletariat 

- Staat wandet sich ansatzweise zum Kultur- und Verfassungsstaat 

- in Dichtung: Mensch und sein Verlangen nach Individualität im Mittelpunkt 

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Q:

4 Grundfunktionen nach Talcott Parsons zur Analyse der Entwicklungslinie 

A:

A= adaptipon

- Anpassung an die äußere Situation, welche mit der aktiven Modifizierung der Umwelt einhergeht


G= goal attainment 

- Zielformulierung und Zielerreichung gelten als Voraussetzung für die Aktive Anpassung.


I= integration 

- Das Sozialsystem braucht ein Mindestmaß an Zusammenhang (Solidarität und Kontrolle).


L= latent pattern maintenance 

- Sozialsysteme müssen absichern, dass die normative Struktur und die Motivation des Handelnden in einem Mindestmaß gleichbleiben.

Q:

Dienstleistungsorientierung 

(Zielperspektive, Inhalt Demokratisierungsstrategie)

A:

- Klient ist Kunde 

- uno-acto-Prinzip: Gleichzeitigkeit von Produktion und Konsumption sozialer Dienste 

- Zielperspektive (Kinder/Jugendhilfe): partizipatorische Teilhabe junger Menschen an Ausgestaltung der Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe 


-> Dienstleitungsfunktion ist Demokratisierungsstrategie

- in dem Klientel zum Nutzer sozialpädagogischer Leistungen wird

- Organisationsentwicklung als Flexibilisierung administrativer Strukturen verstanden wird 

- Qualifizierung als Bereitstellung von Handlungskompetenzen und als Wissen für die Reflexion des Verhältnisses von Problemlagen und Interventionsmustern 

- Nachfragedimension als Responsivität der Dienstleistungsproduktion 

Q:

Welcher US-amerikanische Aufsatz beeinflusst Professionalisierungsdiskurs?

A:

A. Flexner: Is Social Work a Profession? 

Q:

3 Grundprobleme in der Kompetenzdebatte 

A:

- Zusammenleben im Alltag mit Klienten 

- Entwicklung von Angeboten, die von Klienten freiwillig angenommen werden 

- Ausführung und Verwaltung von gesetzlich vorgeschriebenen Eingriffen und Leistungen mit Sicherung der Kooperation aller Beteiligten 

Q:

Was ist Planung im Allgemeinen?

A:

gedankliche Vorwegnahme von Handlungsschritten und Mitteln, die zur Erreichung eines Ausgewählten Ziels erfolgreich erscheinen 

Q:

Theorie der Sozialen Arbeit 

A:

Frage nach Zusammenhang des Ganzen, Beschreibung, Begründung, Aufklärung 

- Klärung Status Soziale Arbeit

- Gegenstands- und Aufgabenbereich, gesellschaftliche Funktion 

- geschichtliche Selbstvergewisserung, Position im Kontext anderer Disziplinen & Anforderungen der Praxis

Q:

4 zentrale Problemlagen (Mollenhauer)

A:

- Generation

- Normalitätsbalancen 

- Armut 

- Interkulturalität 

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

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